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Türkgücü trägt restliche Heimspiele im Olympiastadion aus

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Gute Nachricht für die Platzwarte des Grünwalder Stadions! Türkgücü München wird seine restlichen vier Heimspiele der laufenden Saison im Olympiastadion austragen, der Giesinger Rasen wird also zukünftig nur noch durch die Löwen und den FC Bayern II belastet.

Türkgücü noch viermal im Olympiastadion

Bekanntlich wird das Gastspiel des TSV 1860 bei Türkgücü am 17.04. im Olympiastadion ausgetragen. Nun gab der Aufsteiger bekannt, dass er auch seine restlichen drei Heimspiele auf dem Oberwiesenfeld austragen wird.

So dürfen auch der KFC Uerdingen, der SC Verl und Viktoria Köln olympisches Ambiente kennenlernen. Und der Rasen im Grünwalder Stadion darf sich über etwas Erholung freuen!

Dynamo Dresden: Zum Saisonfinale Zuschauer zugelassen?

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Rudolf Harbig Stadion Dresden beim Spiel gegen den TSV 1860 München

Während in München nicht mal ansatzweise absehbar ist, wann die Zeit der Geisterspiele ein Ende finden wird, plant man bei Dynamo Dresden, im Saisonfinale wieder Zuschauer ins Stadion zu lassen. Hierzu möchte Dynamo ein Modellprojekt starten, diesbezügliche Gespräche mit dem Land und der Stadt laufen bereits.

Vorbild Hansa Rostock

Auch Aufstiegskonkurrent Hansa Rostock hatte sich vor einigen Wochen ein Konzept einfallen lassen, um zumindest 777 Fans wieder im Ostseestadion begrüßen zu können. Belohnt wurde man damals mit einem 1:0-Sieg gegen den Halleschen FC. Schlüssel für die Zulassung war ein Lockerungskonzept, bei dem u.a. Schnelltests und die App Luca zum Einsatz kamen.

Schreien Zuschauer Dynamo Dresden zum Aufstieg?

Nun möchten also auch die Sachsen einem Teil ihrer Fans ermöglichen, die Mannschaft im Aufstiegskampf zu unterstützen. Konkret geht es um die beiden letzten Heimspiele von Dynamo Dresden gegen Viktoria Köln (08.05.) und Türkgücü München (15.05.).

Die Ideen zur (Teil-)Zulassung von Fans reichen von einem gemeinsamen Testzentrum bis zu einer Einrichtung einer Impfstraße im Stadion. Zu diesem Zweck seien sogar fünf Mitarbeiter aus der Kurzarbeit geholt worden, so Jürgen Wehlend, kaufmännischer Geschäftsführer von Dynamo. Ob und wieviele Zuschauer Dynamo Dresden im Saison-Endspurt begrüßen darf, steht noch in den Sternen.

Finanzieller Aspekt

Auch finanziell stellt die Rückkehr der Zuschauer ins Stadion einen erheblichen Faktor dar. Pro Geisterspiel fahren die Sachsen einen Verlust von rund 300.000 Euro ein. Bis zum Saisonende summiert sich somit ein Minus von vier bis fünf Millionen Euro auf. Damit wäre die Hälfte des SGD-Eigenkapitals (zum 31.12.2020: 10 Millionen Euro) aufgebraucht.

Wettbewerbsvorteil?

Selbstverständlich steht sofort der Vorwurf des Wettbewerbsvorteils im Raum, wenn an einem Ort Zuschauer zugelassen werden, an einem anderen (z. B. in München) jedoch nicht. Wie seht Ihr das?

Wäre eine Zulassung der Zuschauer bei Dynamo Dresden für Euch eher ein Ärgernis? Oder seht Ihr das als Chance, dass evtl. auch bald wieder Fans ins Grünwalder Stadion dürfen?

 

31. Spieltag: Expertentipp mit Verwaltungsrat Sebastian Seeböck

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Letzte Woche lag Robert von Bennigsen mit seinem Tipp (3:1-Sieg beim KFC Uerdingen) goldrichtig. Deshalb haben wir uns entschlossen, diese Woche wieder ein Mitglied des Verwaltungsrats um seinen Tipp zu bitten. Und wir hatten Glück: Für das Spiel am Samstag gegen den SC Verl präsentieren wir Euch den Expertentipp von Verwaltungsrat Sebastian Seeböck.

Er ist aktuell stellvertretender Vorsitzender des Verwaltungsrats und war vor der Wahl von 2018 bereits ein Jahr Mitglied des Gremiums. Beruflich ist der ausgebildete Kaufmann Kundendienstleiter bei Coffeeteam.

Tipp von Sebastian Seeböck

Für das Spiel am 31. Spieltag gegen den SC Verl wagt er folgende Prognose:

“Als Aufsteiger spielt das Team von Trainer Capretti bislang eine sehr positive Runde und steht im ersten Drittligajahr außerordentlich gut in der Tabelle da.

Ich bin mir aber sicher, dass unser Coach Michael Köllner und das Trainerteam alles daran setzen werden, einen passenden Matchplan in der Tasche zu haben.

Wenn es in der Defensive gelingt, den drei Top-Scorern aus Verl (Zlatko Janjic, Aygün Yildirim und Ex-Löwe Kasim Rabihic) den Zugriff auf das Spiel zu erschweren und wir gleichzeitig auf unser variables Offensivspiel vertrauen können, dann bin ich sehr zuversichtlich, dass die drei Punkte bei uns in Giesing bleiben.

Ich drücke unserer Mannschaft wie immer beide Daumen und tippe auf ein knappes, aber verdientes Ergebnis – 1:0 für unsere Löwen!”

Dann hoffen wir mal, dass auch dieser Expertentipp mit Verwaltungsrat Sebastian Seeböck in Erfüllung geht. Sein Kollege Robert von Bennigsen hat ja am vergangenen Wochenende stark vorgelegt. Wir denken, dass die Fans des TSV 1860 München mit einem 1:0 sehr gut leben könnten. Dadurch würde der Anschluss an die Aufstiegplätze gewahrt bleiben. Außerdem wäre ein Sieg gegen einen direkten Konkurrenten um den direkten Einzug in den DFB-Pokal für die kommende Saison natürlich Gold wert.

Ihr könnt das Spiel am Samstag wie immer bei uns im Liveticker verfolgen. Den Vorbericht zur Partie gibt es natürlich auch wie gewohnt am Spieltag zum Frühstück.

 

 

DAS SECHZGER-SPIEL DES MONATS. Vor 70 Jahren: TSV 1860 München – 1. FC Nürnberg

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TSV 1860 Löwen Historie

Glorreicher Sieg der Löwen gegen den Oberliga-Meister

Eine geradezu epische 0:6 Niederlage in der Hinrunde der Saison 1950/1951 hatte der 1. FC Nürnberg im eigenen Stadion gegen den TSV 1860 München hinnehmen müssen. Nie war der Rekordmeister aus der Frankenmetropole schlimmer gedemütigt worden. Die Mannschaft des 1. FC Nürnberg sann an diesem 32. und drittletzten Spieltag der Oberliga Süd auf Revanche. Man hatte sich gründlich von der Vorrunden-Schlappe erholt, war souveräner Tabellenführer, drei Jahre zuvor Deutscher Meister geworden, Topfavorit im Duell mit den Löwen und einer der heißesten Anwärter auf den Titel des Deutschen Fußballmeisters, den die acht besten Mannschaften der vier Oberligen unter sich ausspielen würden.

Süd-Klassiker: TSV 1860 – 1. FC Nürnberg

Sonntag, 8. April 1951, 15:00 Uhr: Zum ersten und einzigen Mal in dieser Saison war das Städtische Stadion an der Grünwalder Straße mit 45 000 Zuschauern restlos ausverkauft. Selbst zu den beiden Lokalderbys gegen den FC Bayern waren nur 35.000 bzw. 20.000 Zuschauer gekommen. Was heute seltsam anmutet, ist für die damalige Zeit durchaus erklärbar. Im unmittelbaren Nachkriegsdeutschland lebten die meisten Menschen in eher bescheidenen Verhältnissen, viele Fußballbegeisterte konnten sich nur selten den Luxus einer Eintrittskarte leisten. Der Fußball als Volkssport besaß noch nicht den alles dominierenden Stellenwert, die Rivalität zwischen den Münchner Top-Klubs war weniger ausgeprägt, ein Lokalderby besaß keineswegs den herausragenden Eventcharakter heutiger Tage und der FC Bayern spielte damals im namenlosen Mittelfeld der Oberliga Süd nur eine höchst bescheidene Rolle. Viele Fans des TSV 1860 wollten lieber den 1. FC Nürnberg mit seinem Stürmerstar Max Morlock sehen, den möglichen kommenden Deutschen Meister.

Nürnberg geht in Führung – aber Hornauer und Lauxmann treffen für 1860

Und der 1. FC Nürnberg wurde seiner Favoritenrolle gerecht, zumindest in den ersten Minuten. Schnell führten die Clubberer durch ein Tor von Winterstein mit 1:0. Aber in der 27. Minute gelang dem legendären Alois Hornauer (Spieler bei Sechzig 1940-1957) der 1:1-Ausgleich. Der TSV 1860 drehte das Spiel endgültig in der 75. Minute, als Kurt Lauxmann zum 2:1 einschoss. Ein glorreicher Sieg war errungen, drei Wochen später eine erfolgreiche Saison mit dem 6. Platz, drei Plätze und 9 Punkte vor dem FC Bayern, abgeschlossen und der Löwensturm hatte in dieser Saison 1950/1951 mit 97 Toren die Oberliga Süd gerockt.

Die Aufstellung des TSV 1860

Im Spiel gegen den Club trat der TSV 1860 mit folgender Aufstellung an:

Strauß; Pledl, Müller, Seemann, Sommer, Schmidhuber, Zausinger, Link, Lauxmann, Fottner, Hornauer.

Deutscher Meister 1. FC Kaiserslautern

Und der 1. FC Nürnberg? Der musste in der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft Preußen Münster nur aufgrund des besseren Torverhältnisses den Vortritt lassen. Aus der Traum vom Endspiel! Deutscher Meister 1951 aber wurde der 1. FC Kaiserslautern um den späteren Kapitän der Weltmeister von 1954, Fritz Walter, durch ein 2:1 über die Preußen aus Münster. Der Traum von der Deutschen Meisterschaft sollte für den 1. FC Nürnberg mit zehnjähriger Verspätung 1961 doch noch in Erfüllung gehen. Und der unverwüstliche Max Morlock war immer noch dabei, ja er wurde am Ende der Saison sogar zum Fußballer der Jahres gekürt.

Das Sechzger-Spiel des Monats

Einmal im Monat entführt Euch unser Autor Thomas Bohlender in die Vergangenheit des TSV 1860 München und stellt ein – aus seiner Sicht – besonderes Spiel näher vor. Im März blickte er 50 Jahre zurück und berichtete vom 2:1-Erfolg des TSV 1860 über Wacker München.

Sechzig um Sieben: Ruhe beim TSV 1860, Frust in der 3.Liga

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Sechzig um Sieben: Ohne Vier gegen Havelse

Servus Löwenfans! Zwei Tage trennen uns noch von dem Wochenende. Wenn die jeder von uns in einer Seelenruhe angeht, mit der gerade beim TSV 1860 München gearbeitet wird, dann kann da eigentlich nichts mehr schief gehen. Weiterhin gibt es erfreulicherweise wenig zu vermelden, was der Mannschaft volle Konzentration für das nächste Spiel ermöglicht. Die wird sie für die anstehende Aufholjagd auch dringend benötigen. Dafür haben wir Nachrichten aus der 3.Liga für euch.

Sechzger-Spiel des Monats

Wie bereits gestern bei Sechzig um Sieben angekündigt, gibt es heute das Sechzger-Spiel des Monats für euch. Am frühen Vormittag erfahrt ihr, wohin die Zeitreise geht.

Training bei den Löwen

Übungseinheit Nummer 2 steht für diese Woche auf dem Programm. Nicht dabei ist Keanu Staude, der sich gestern verletzte und womöglich auch für das Duell mit dem SC Verl ausfallen wird.

Keanu Staude, TSV 1860 München 3.Liga
Heute nicht auf dem Platz: Keanu Staude (hier im Spiel in Völklingen)

News aus der 3.Liga

Gewaltiger Frust in Kaiserslautern

Blankes Entsetzen herrscht in Kaiserslautern nach dem späten Gegentreffer im Duell mit dem FSV Zwickau. Damit ließen die Pfälzer wichtige zwei Punkte im Abstiegskampf liegen und haben acht Spieltage vor Schluss drei Punkte Rückstand auf Platz 16. Dort ist übrigens aktuell der FC Bayern II platziert.
Nach Schlusspfiff wurde es dann allerdings doch etwas unsportlich und die Schuld wurde von Trainer Antwerpen mit einem “Einer hatte was dagegen.” beim Unparteiischen gesucht. Grund für die Kritik war eine Rote Karte für Gözütok nach einer Kung-Fu Einlage.

“Das ist niemals eine rote Karte. Klar, das Bein ist gestreckt, aber er sieht ihn nicht, geht nur zum Ball und trifft den Zwickauer lediglich an der Schulter. Der macht dann aber eine schöne Showeinlage daraus und täuscht eine Kopfverletzung vor. Eine gelbe Karte – über mehr müssen wir nicht reden.”

Nun ja… hier kann sich jeder Löwenfan mal von der Aktion selber eine Meinung bilden [ab Minute 4:08]. Also was es da zu diskutieren gibt, weiß vermutlich auch nur Marco Antwerpen selber.

Temporäres Stadion für Viktoria Berlin?

Dass Viktoria Berlin aller Voraussicht nach als Vertreter der Regionalliga Nordost in die 3.Liga aufsteigen darf, hatten wir euch vor Kurzem bereits berichtet. Am 16.April soll diese Entscheidung endgültig fallen. Schwierigkeiten haben die Hauptstädter allerdings nach wie vor bei der Suche nach einer geeigneten Spielstätte. Nun wird bereits der Bau eines temporären Stadions erwägt. Als Vorbilder dienen hier die Brita-Arena in Wiesbaden oder die Lena-Arena, die in Düsseldorf für vier Fußballspiele vor bis zu 20.000 Zuschauern genutzt wurde. Bis Anfang Juni haben die Berliner noch Zeit, dann muss dem DFB ein Stadion gemeldet werden.

Wir wünschen euch einen löwenstarken Tag und vergesst nicht, immer mal wieder bei uns vorbei zu schauen! 😉

Sechzig @18:60: Keanu Staude möglicherweise verletzt

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Sechzig @18:60: Keanu Staude möglicherweise verletzt

´n Abend zusammen! Heute ging die dritte Folge beim sechzger.de Talk online. Was außerdem beim TSV 1860 München passierte (u.a. mögliche Verletzung von Keanu Staude) und wie sich der 1.FC Kaiserslautern in der 3.Liga geschlagen hat, erfahrt ihr jetzt bei Sechzig @18:60.

Keanu Staude fällt womöglich aus

Winterneuzugang Keanu Staude hat sich im heutigen Training verletzt und droht für die kommende Partie gegen den SC Verl am Samstag (14:00 Uhr, sechzger.de Liveticker) auszufallen. Über die Schwere der Verletzung soll eine Untersuchung Aufschluss geben.
Keanu Staude kam in den letzten sieben Partien immer zum Einsatz. Gegen Halle konnte er mit einem Tor und einer Vorlage glänzen.

Abteilung Vereinsgeschichte mit großem Projekt

Seit einiger Zeit ist die Abteilung Vereinsgeschichte beim TSV 1860 München e.V. angesiedelt und hat sich jetzt ein weiteres, spannendes Projekt aufgebürdet. Um was es dabei geht und wie ihr unterstützend unter die Arme greifen könnt, erfahrt ihr in unserem Artikel.

Talk Runde 3: der Wimpel vom SC Verl

Die dritte Folge des sechzger.de Talks ist seit heute online auf unserem Youtube-Kanal zu finden. Dabei spielt der kommende Gegner, der SC Verl, eine entscheidende Rolle. Wir blicken nicht nur auf das Spiel am Samstag, sondern auch zurück in den November des vergangenen Jahres. Die weiteren Themen und den Link zum Video findet ihr hier.

Abonniert gerne bei dieser Gelegenheit unseren Youtube-Kanal, um in Zukunft kein Video mehr zu verpassen!

EM mit Zuschauern in München?

Diese Frage stellt sich in der aktuellen Diskussion tatsächlich. Die UEFA fordert nämlich von jedem Ausrichter eine Zulassung von Zuschauern. Andernfalls werden die Spiele an andere Städte bzw. Stadien vergeben. Da liegt es auf der Hand, die Auswirkungen auf den TSV 1860 und das Grünwalder Stadion zu beleuchten.

News aus der 3.Liga

Elf des Monats März

Wir hatten euch zur Abstimmung aufgerufen und immerhin ein Spieler des TSV 1860 München hat es in die “Elf des Monats März” bei liga3-online geschafft. Rechtsverteidiger Marius Willsch steht in der ersten Elf. Insgesamt dominiert ganz klar der Tabellenzweite Hansa Rostock mit vier Spielern (Kolke, Roßbach, Rother und Bahn) die Mannschaft, zudem ist Trainer Jens Härtel aufgestellt worden. Vervollständigt wird die Elf durch Ex-Löwe Moritz Stoppelkamp (MSV Duisburg), Ronny König und Morris Schröter (beide FSV Zwickau), Kevin Ehlers (SG Dynamo Dresden), Anton Donkor (Waldhof Mannheim) sowie Baris Atik (1.FC Magdeburg).

Nachholspiel 1.FC Kaiserslautern – FSV Zwickau

Im Nachholspiel des 28.Spieltags standen sich bis vor wenigen Minuten die roten Teufel aus Kaiserslautern und die Schwäne aus Zwickau gegenüber. Der Tabellen-18. benötigte dabei wichtige Punkte im Abstiegskampf, um nicht doch das Horrorszenario Regionalliga eintreten zu lassen. Schiedsrichter Patrick Hanslbauer, der beim TSV 1860 München die Spiele gegen Zwickau sowie Türkgücü (3.Liga und zuletzt im Toto-Pokal) leitete, pfiff die Partie soeben ab. Wie sie ausgegangen ist, könnt ihr in unserem Spielbericht nachlesen.

Damit haben wir nach langer Zeit mal wieder eine – eigentlich ganz normale – Situation. Alle 20 Mannschaften der 3.Liga haben zum jetzigen Stand 30 Spiele absolviert, jegliche Nachholpartien wurden absolviert. Damit ist die Tabelle auch endlich wieder aussagekräftig.

Wir wünschen euch einen geruhsamen Abend!

3. Liga am Mittwoch: 1. FC Kaiserslautern – FSV Zwickau

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Abiama Teufel Deadline Day
Abiama Teufel Deadline Day

Mittwoch Nachmittag, 17 Uhr. Weil heute Abend wieder in der Champions League der Ball rollt, muss die 3. Liga bereits zu einer Uhrzeit ran, wenn der ein oder andere noch im Büro sitzt oder im Home Office die Tastatur bearbeitet. Auf dem Betzenberg duellierten sich dabei der abstiegsbedrohte 1. FC Kaiserslautern und der FSV Zwickau.

1. FC Kaiserslautern – FSV Zwickau

Viermal wurde der 1. FC Kaiserslautern in seiner ruhmreichen Geschichte Deutscher Meister. Das erste Mal im Jahr 1951 mit Fritz Walter, das letzte Mal vor gerade mal 23 Jahren im Sommer 1998. Eigentlich gar nicht so lange her, oder? Jetzt aber stehen die Roten Teufel mit dem Rücken zur Wand und auf einem Abstiegsplatz in der 3. Liga. Drei Punkte mussten her gegen den FSV Zwickau – egal wie!

Torchancen hüben wie drüben

Entsprechend engagiert ging der FCK von Beginn an zu Werke. Man spürte regelrecht, wie heiß Kaiserslautern auf den Dreier war, die besseren Chancen boten sich zunächst jedoch den Gästen aus Zwickau. Zunächst scheiterte König per Kopf an Spahic (4.), später Starke ebenfalls per Kopf an der Latte (19.). Auf der Gegenseite prüfte Ritter FSV-Schlussmann Brinkies, der den abgefälschten Ball bravourös abwehrte (24.). Nach der folgenden Ecke die nächste Glanztat des Zwickauer Keepers, der Götzes Schuss aus Nahdistanz aus dem Eck fischte.

Auch Ex-Löwe Marvin (“komm, wir gehen”) Pourié scheiterte nach einer halben Stunde am bis dahin überragenden Torhüter des FSV. Zwickau indes blieb ebenfalls gefährlich und Spahic musste gegen Morris Schröter sein ganzes Können aufbieten (33.). Statt 3:3 stand es also weiterhin 0:0 in dieser für neutrale Zuschauer sehr ansehnlichen Partie. Daran änderte auch Marco Schikora nichts, der kurz vor der Pause aus sieben Metern relativ unbedrängt das Tor der Lauterer verfehlte.

Starke trifft für den FSV

Nach dem Seitenwechsel setzten die Sachsen die ersten offensiven Akzente, während der FCK etwas ratlos wirkte. Trainer Marco Antwerpen war alles andere als amused und nahm in der 55. Minute einen Doppelwechsel vor: Sessa und Gözütok kamen für Ritter und Ouahim. Half aber auch nichts, denn in der 60. Minute brachten die Gäste endlich und verdient Zählbares auf die Anzeigetafel. Der namibische Nationalspieler Manfred Starke nahm von der Strafraumgrenze maß und traf unhaltbar zum 0:1. Ein weiterer fieser Nackenschlag für den ohnhin krisengeschüttelten 1. FC Kaiserslautern.

Kaiserslautern dreht die Partie

Doch die Roten Teufel zeigten Moral und kamen aus dem Nichts zum Ausgleich. Sessa scheiterte noch an Brinkies, doch Philipp Hercher staubte aus spitzem Winkel zum 1:1 ab (64.). Lautern wollte jetzt mehr und kam glücklich zum 2:1. Zuck brachte die Kugel scharf in die Mitte, wo die beiden Zwickauer Nkansah und Brinkies für ein kurioses Eigentor (70.) sorgten. Dem FCK wars egal, denn plötzlich führten sie und hatten den wichtigen Dreier vor Augen. Allerdings erwies der eingewechselte Gözütok seinem Team einen Bärendienst und streckte seinen Gegenspieler in bester Karate Kid-Manier nieder. Klar Rot (76.)!

Später Ausgleich von Zwickau

Nur zwei Minuten später packte FCK-Kapitän Zimmer die Blutgrätsche aus und war mit Gelb bestens bedient. Es war ordentlich Feuer in der Partie und Kaiserslautern goss reichlich Benzin nach. Erst nach ein paar Minuten beruhigten sich die Gemüter wieder ein wenig, der Kampf überwog jedoch auch weiterhin. In der Schlussphase wackelten die Roten Teufel, aber sie fielen nicht – bis zur fünften Minute der Nachspielzeit. Dann traf Stanic zum 2:2 für die Elf von Joe Enochs und der Schiedsrichter pfiff gar nicht mehr an… Das anschließende Handgemenge auf dem Platz war ähnlich unterhaltsam wie das Match!

Corona: Stadt München reicht Konzept für Europameisterschaft ein

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Allianz Arena München 1860
In der Allianz Arena wurde der TSV 1860 nie wirklich heimisch. Wen wunderts?

Im Juni und Juli sollen insgesamt vier Spiele der Europameisterschaft in München stattfinden. Unter anderem wird das deutsche Team seine Gruppenspiele gegen Frankreich (15.06.), Portugal (19.06.) und Ungarn (23.06.) in der Arena in Fröttmaning austragen. Die Stadt München hat nun ein Konzept eingereicht, wie sie die Partien der EM zu Zeiten von Corona durchführen möchte. Hat dies auch Auswirkungen auf den TSV 1860?

Europameisterschaft in München

Mit dieser fristgerechten Einreichung bleibt München also vorerst im Rennen um die Ausrichtung der besagten Partien. Zum jetzigen Zeitpunkt beinhaltet dieses Konzept jedoch noch keine Garantie, dass dann tatsächlich Zuschauer in die Arena dürfen, wenn der Ball rollt. Diese Bestätigung wird die UEFA jedoch zeitnah von den Gastgeberstädten einforden, munkelt man. Oberbürgermeister Dieter Reiter stellt dazu treffend fest:

“Es ist zum jetzigen Zeitpunkt schlicht nicht möglich, eine Aussage darüber zu treffen, ob es das Infektionsgeschehen der Corona-Pandemie zulässt, im Juni Zuschauer zuzulassen oder nicht.”

Man wird sehen, inwieweit die UEFA dieser Argumentation folgen wird… Der Verband möchte bis Ende April eine Entscheidung über das Format der derzeit in zwölf Ländern geplanten EM fällen, die vom 11. Juni bis 11. Juli gespielt werden soll. Sollte es bis dahin nicht möglich sein, zumindest die Teilzulassung von Zuschauern zu garantieren, droht die UEFA den gastgebenden Städten mit dem EM-Aus.

Zuschauer in der Arena?

Geht die Stadt München das Risiko ein, “ihre” EM-Spiele zu verlieren? Wirft man sämtliche bisher getroffenen Entscheidungen über den Haufen, um den Anforderungen der UEFA gerecht zu werden? Verbandspräsident Aleksander Ceferin stellt klar:

“Jeder Ausrichter muss garantieren, dass Fans zu den Spielen dürfen. Die Option, dass irgendein Spiel der EM ohne Fans ausgetragen wird, ist vom Tisch.”

Es dürfte spannend werden…

Was bedeutet das für den TSV 1860?

Auf den ersten Blick ist die EM für uns Löwenfans weit weg. Zwar sollte Jogi Löw natürlich unbedingt in Erwägung ziehen, Sascha Mölders endlich mal zu nominieren, aber ansonsten gibt es wenige Berührungspunkte.

Dennoch hätte eine Entscheidung für die (Teil-)Zulassung von Zuschauern durchaus auch Auswirkungen auf den TSV 1860. Denn wie möchte die Stadt München Geisterspiele für die Münchner Profiklubs verargumentieren, wenn man gleichzeitig die Arena-Pforten für Fußballfans aus Europa und der ganzen Welt öffnet, die sich Spiele der Europameisterschaft ansehen wollen? Kann die EM somit indirekt dafür sorgen, dass wir auch bald wieder ins Grünwalder Stadion dürfen?

Bild: pixabay.com

 

sechzger.de Talk, Folge 3: der SC Verl und der Wimpel

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sechzger.de Talk: SC Verl und der Wimpel

Am 24.11.2020 gastierte der TSV 1860 München im Rahmen des 12.Spieltags in Paderborn. Der Gegner damals war der SC Verl und konnte als Aufsteiger ein 1:1-Unentschieden gegen die Löwen erreichen. Kurz vor Anpfiff spielte allerdings ein Wimpel eine besondere Rolle und sechzger.de war daran nicht ganz unbeteiligt…

Der SC Verl und der Wimpel: Gastfreundschaft erwidert

Der Aufsteiger präsentierte sich rund um das Spiel in einer Englischen Woche als toller Gastgeber. Zunächst erkundigte sich der Fanbetreuer des Sportclubs nach Prinz Eisenherz, was diesem schlussendlich einen Schal des Vereins einbrachte. Außerdem ist es beim SC Verl üblich, dass dem gegnerischen Kapitän bei der Platzwahl ein Wimpel des Vereins überreicht wird. Diese Geste hatte ein Redakteur von sechzger.de bemerkt und die Löwen vorgewarnt. So konnte man beim Auswärtsspiel in Paderborn mit einem Wimpel des TSV 1860 glänzen.

Wie es genau dazu kam, erzählen wir euch heute in unserem dritten Teil des sechzger.de Talks. Weitere Themen sind:

  • das Auswärtsspiel beim KFC Uerdingen
  • Geisterspiele im Allgemeinen
  • Sascha Mölders
  • Vorschau auf das Spiel TSV 1860 : SC Verl

sechzger.de Talk Folge 3

Wie immer freuen wir uns über euer Feedback. Gerne hier in den Kommentaren oder bei Youtube. Für sonstige Anfragen findet ihr unsere Kontaktdaten im Impressum.

TSV 1860 e.V.: Bibliographie zu Abteilungen und Sport- & Spielstätten

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Erst kürzlich haben wir davon berichtet, dass die Abteilung Vereinsgeschichte das Postermagazin LÖWENBLICK herausbringen wird. Im Hintergrund ist die erst 2020 gegründete Sparte jedoch weiter aktiv und hat nun auf der Homepage des Vereins eine Bibliographie zu den Abteilungen und Sport- & Spielstätten des TSV 1860 München veröffentlicht.

Knapp 161 Jahre Geschichte

Im Mai wird der TSV 1860 seinen 161. Geburtstag feiern. Es gibt also massenhaft Geschichten zu erzählen rund um unsere geliebten Löwen. Kaum ein Verein hat so viele Ups and Downs erlebt wie der TSV und zieht die Menschen doch (oder deswegen?) so sehr in den Bann. Das schlägt sich auch in der Anzahl der Publikationen über den TSV 1860 nieder. Eins steht fest: Mit der Auflistung der Veröffentlichungen rund um die Löwen hat sich die Abteilung Vereinsgeschichte ein Mammutprojekt aufgehalst!

Bibliographie des TSV 1860

Aktuell ist die auf der Homepage des TSV 1860 e.V. aufgelistete Bibliographie selbstverständlich noch lückenhaft. Kein Wunder bei der Masse an Büchern rund um die Löwen. Und genau hier stellt sich bereits die erste Frage: Welche Publikation ist denn überhaupt für eine Aufnahme in die Liste qualifiziert? Dass Bücher wie das Löwen Kompendium (Thorsten Ruinys), Kultstätte an der Grünwalder Straße (Roman Beer), Mein Verein für alle Zeit (Anne Wild & Ralph Drechsel) oder das 1860 München Tattoobuch (Maik Lange & Andreas Schmied) dort erscheinen, liegt auf der Hand.

Wie aber sieht es beispielsweise mit den Bibliographien von Peter Pacult (Einer von Euch – Der Löwe aus Wien) oder Florian Hinterberger (Er will halt nur Fußball spielen) aus? Diese haben zwar den TSV 1860 nicht als Hauptthema, beschäftigen sich jedoch ausführlich mit Münchens großer Liebe.

Es gibt viel zu tun…

Einerseits sind die Mitglieder der Abteilung Vereinsgeschichte also nicht zu beneiden. Andererseits gibts aber doch kaum was Schöneres, als sich so intensiv mit unserem TSV 1860 und seiner ereignisreichen Historie zu beschäftigen, oder? Wenn Ihr bei der Komplettierung der Bibliographie mithelfen wollt, findet Ihr HIER die Kontaktdaten.