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Sechzig um Sieben: TSV 1860 – SC Verl

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Unser "Eisi" wurde beim Geisterspiel beim SC Verl in der Vorsaison beschenkt

Platz vier sichern und/oder nach oben schielen?

Mal abgesehen von den drei Punkten: Worum geht es – etwas größer gedacht – heute Nachmittag auf dem heiligen Rasen von Giesing? Um die endgültige Rückkehr der Löwen ins diesjährige Aufstiegsrennen Richtung 2. Liga? Oder „nur“ um die Festigung des vierten Tabellenplatzes, der in der kommenden Saison für die erste Hauptrunde im DFB-Pokal qualifizieren und uns so einen möglichen attraktiven Gegner aus der ersten oder zweiten Bundesliga bescheren würde? Von unserem heutigen Gast, dem SC Verl, der aktuell den sechsten Platz innehat, trennen uns genauso viele Punkte, wie vom Dritten, dem FC Ingolstadt. Nämlich sechs Zähler. Das Torverhältnis dieser beiden Mannschaften beträgt jeweils +9. Die Löwen dagegen sind stolz auf 28 mehr erzielte, als kassierte Treffer.

Verl & 1860: Treffen der offensivsten Teams

Verweigern wir vielleicht einfach eine finale Antwort auf die große Eingangsfrage und machen wir es, wie Michael Köllner: Denken wir von Spiel zu Spiel. In diesem treffen heute im Sechzgerstadion die zwei stärksten Offensiven der 3. Liga aufeinander. Die 50 selbst erzielten Tore der Verler (schon fünfmal traf einer ihrer Gegner zu ihren Gunsten ins eigene Netz – Ligahöchstwert!) haben 14 verschiedene Akteure erzielt. Beim TSV 1860 verteilen sich 53 eigene Treffer auf 15 Spieler. Auch bei den Ost-Westfalen setzt man also durchaus auf die Kaderbreite, was das Schießen von Toren anbelangt. Dass sich – anders als bei uns Löwen, wo ein Fußballgott die Torjägerliste einsam anführt – beim heutigen Gegner zwei Akteure (mit 14 bzw. 13 Treffern) die Hauptverantwortung für Torerfolge teilen, hat Euch unsere TAKTIKATFEL bereits gestern näherbringen können.

Bisherige Duelle zwischen 1860 und Verl

Nachdem die Gäste heute zum ersten Mal ihre Visitenkarte bei den Löwen in der bayerischen Landeshauptstadt abgeben, gibt es bei der Gesamtbilanz naturgemäß relativ wenig zu beleuchten: Dreimal trat ein Team des TSV 1860 München bislang gegen diesen Gegner an. Und zwar immer auswärts. Nach den beiden – schon im Vorbericht zum Hinspiel  erwähnten – Löwensiegen der ersten Pokalrunde 2007 und 2010 kam es am 24. November letzten Jahres zu einer Punkteteilung (1:1). Und die Geschichten, die sich rund um das erste Ligaspiel zwischen den beiden Vereinen – in Paderborn – ereigneten, waren durchaus bemerkenswert.

Verspätete Ankunft und Wimpeltausch

Die in Coronazeiten ja häufig recht knapp geplante Anreise an den relativ weit entfernten Spielort in Ost-Westfalen, die mit dem Flugzeug absolviert wurde, rächte sich. Wegen technischer Probleme konnte der Löwentross zunächst nicht aus Manching wegfliegen. Als die Funktionstüchtigkeit des Fliegers geklärt war und die wertvolle Fracht gen Norden abhob, hatte man schon so viel Zeit verloren, dass die Partie letztlich erst mit dreißig Minuten Verspätung angepfiffen wurde. Kurz vor diesem verspäteten Anpfiff hatten die Löwen aber eine Überraschung parat: Nachdem der sechzger.de-Redakteur Bernd Winninger bei der Vorbereitung auf seine TAKTIKTAFEL für jenes Spiel des 12. Spieltages beobachtet hatte, dass die Verler vor jeder Partie dem Gegner einen schwarzweißen SCV-Wimpel überreichten, wurde Günther Gorenzel in der Pressekonferenz am Freitag Vormittag vom sechzger.de-Vertreter aufgefordert, Löwenkapitän Sascha Mölders doch auch einen Wimpel mitzugeben, um die nette Geste der Verler standesgemäß erwidern zu können. Die Zusage erfolgte prompt.

Und unser Geschäftsführer Sport hielt Wort: Erstmals in dieser Saison kam es bei einem Spiel des Aufsteigers zu einem echten Wimpeltausch und keinem einseitigen Geschenk in schwarz-weiß. Wir von sechzger.de freuen uns, diese schöne Szene am Rande eines Fußballspiels ausgelöst zu haben. Das Gerücht, dass die verspätete Anreise der Löwen mit dem Wimpel in einem Zusammenhang steht, dass dieser in der Grünwalder Straße liegen geblieben war und vor dem Abflug noch schnell geholt werden musste, kann aber gewiss ins Reich der Phantasie verbannt werden. Ausführlich thematisiert wurde dies auch in der dritten Folge des sechzger.de-Talks.

Saisonpremiere mit drei Siegen in Serie?

Zurück zum rollenden Ball: Unter den ersten dreizehn (!) Vereinen der aktuellen Drittligatabelle gibt es nur zwei, die es in der laufenden Spielzeit noch nicht geschafft haben, zumindest ein einziges Mal drei Siege in Folge zu feiern. Welche das sind? – Der TSV 1860 und der SC Verl! Bei uns könnte es allerdings heute um dreiviertel Vier zum ersten Mal mit dem dritten Dreier am Stück geklappt haben. Ich möchte an dieser Stelle noch anfügen, dass unserer Mannschaft im bisherigen Saisonverlauf auf zwei Ligasiege jeweils ein Unentschieden folgen ließ. Und zwar genau dreimal. Immerhin keine Pleiten, mag man denken, aber bislang halt auch nie ein dritter Sieg nacheinander. Heute wäre die perfekte Gelegenheit, diese Serie zu brechen.

Und was macht die Konkurrenz?

Abschließend folgt nun also doch noch der – im Saisonfinale – unvermeidbare Blick über unser eigenes Spiel hinaus: Zeitgleich zum Duell in Giesing empfängt der FC Ingolstadt, der den heißen Löwenatem wahrscheinlich schon im Nacken spürt, die akut abstiegsgefährdeten kleinen Bayern. In Rostock schaut der 1. FC Magdeburg vorbei: Ein Team, das aus den letzten fünf Spielen 13 Punkte geholt und die Abstiegsränge verlassen hat. Mit einem neuerlichen Sieg könnte der FCM einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt tun. Wir hätten nichts dagegen! Unser ärgster Verfolger aus dem Saarland empfängt im heimischen Ludwigspark den nächsten Löwengegner: Türkgücü. Wird der heutige Samstag – wie vor einer Woche – vielleicht schon wieder ein Traumtag für Münchens große Liebe? Ihr erfahrt es – wie gewohnt – auf dem sechzger.de-Liveticker. Ergänzend zu unserem Angebot legen wir Euch die Liveübertragung auf Magenta (nicht kostenlos) sowie das LÖWENRADIO ans Herz.

 

 

Abstiegskampf pur in Halle: Der HFC empfängt den KFC Uerdingen

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Erdgas Sportpark Halle

Tabellenplatz 13 (36 Punkte) gegen Tabellenplatz 17 (33) Punkte – im Erdgas-Sportpark zu Halle empfing der heimische HFC den KFC Uerdingen. Während der Hallesche FC seit fünf Spielen auf einen Sieg wartet, verloren die Krefelder am vergangenen Samstag gegen den TSV 1860.

Halle mit Boyd, Uerdingen ohne Grimaldi

Die Gäste mussten wieder auf ihre beiden etatmäßigen Stürmer Adriano Grimaldi und Muhammed Kiprit verzichten, HFC-Coach Schnorrenberg hingegen konnte auf den wiedergenesenen Offensivkräfte Terrence Boyd und Braydon Manu zurückgreifen.

Einbahnstraßenfußball des HFC

Wie schon gegen die Löwen musste sich Uerdingen erstmal Richtung eigenes Tor orientieren. Die zuletzt kriselnden Hallenser nahmen zunächst das Heft in die Hand und drängten auf ein frühes Tor. Die größte Chance in der Anfangsphase bot sich Guttau, der nach klasse Vorarbeit von Manu am fantastisch reagierenden KFC-Keeper Königshofer scheiterte (8.). Uerdingen fand in den ersten 25 Minuten offensiv schlicht nicht statt. Dann aber setzte Feigenspan zum Fernschuss an und verzog nur knapp (28.) – Glück für die Gastgeber!

Erstaunlicherweise verflachte die Partie danach etwas, da der HFC nun vorsichtiger agierte. Uerdingen kam besser ins Spiel, wollte Boyd & Co jedoch auch nicht ins offene Messer laufen. Logische Konsequenz: 0:0 zur Pause.

Uerdingen mit überraschender Führung

Im Endeffekt konnten beide Teams zur Pause nicht zufrieden sein, die Gastgeber kamen jedoch erneut etwas aktiver aus der Kabine. Offensiv setzte sich vor allem Halles Topscorer Boyd in Szene, sorgte jedoch nicht wirklich für Gefahr. Erst nach 55 Minuten wagte sich Uerdingen wieder in die gegnerische Hälfte, stellte Halle zunächst aber vor keine Schwierigkeiten. Das änderte sich jedoch in der 61. Minute, als Mike Feigenspan nach Doppelpass mit Wagner vor dem Tor auftauchte und die Kugel aus spitzem Winkel zum 0:1 in die Maschen chippte. Die überraschende Führung der Gäste.

Halle dreht das Match

Die Hallenser agierten auch in der Folge viel zu umständlich, um die Elf von Stefan Krämer ernsthaft unter Druck setzen zu können. Der Einsatz passte, aber spielerisch wars schon arg dürftig. Auf der Gegenseite hatte Feigenspan in der 87. Minute nach einem Konter das 0:2 auf dem Fuß, doch Müller parierte prächtig. Und natürlich kam es, wie es kommen musste: Quasi aus dem Nichts traf der aufgerückte Verteidiger Stipe Vucur aus 16 Metern zum 1:1 (89.). Der sonst starke Königshofer war gegen den abgefälschten Schuss des Austro-Kroaten chancenlos. Doch damit nicht genug, denn den letzten Pfeil hatte Terrence Boyd im Köcher. Der ehemalige amerikanische Nationalspieler drehte in der dritten Minute der Nachspielzeit das Match komplett und sorgte mit seinem 2:1 für den extrem wichtigen Heimsieg der Hallenser.

Sechzig @18:60: LÖWENRUNDE, Drive-In und die 3.Liga

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TSV 1860 München am Abend: die Zusammenfassung bei Sechzig @18:60

Heute fassen wir euch bei Sechzig @18:60 diverse Meldungen aus der LÖWENRUNDE zusammen. Außerdem ging die TAKTIKTAFEL vor dem Spiel gegen den Aufsteiger SC Verl online, die Löwen haben jetzt einen Drive-In und Meldungen aus der 3.Liga gab es selbstverständlich auch.

TAKTIKTAFEL

Da bahnt sich ein Offensivfeuerwerk am morgigen Samstag an. Das könnte man zumindest meinen, wenn man einen Blick auf die Zahlen wirft. Die zweitstärkste trifft auf die stärkste Offensive der Liga. Werden unsere Ergebnistafeln für den sechzger.de Liveticker da reichen? Inklusive einem 6:6 haben wir zumindest alles in petto 😉 Ob auch unser Taktikfuchs ein Spektakel erwartet, verrät er euch in seiner TAKTIKTAFEL.

Meldungen aus der LÖWENRUNDE

Aus der heutigen Pressekonferenz mit Trainer Michael Köllner und Geschäftsführer Günther Gorenzel gab es gleich mehrere Meldungen.

Spielweise des SC Verl

Nicht nur in der TAKTIKTAFEL, sondern auch in der LÖWENRUNDE war die Spielweise der Verler natürlich ein Thema. Michael Köllner hat sich ausführlich zum Aufsteiger geäußert und verrät, welche Mannschaft er als Favorit sieht.

Einsatz von Staude unwahrscheinlich

Im Kader wird im Vergleich zum letzten Spiel gegen den KFC Uerdingen wohl ein Platz frei. Keanu Staude hat sich zwar nicht so schwer verletzt wie zunächst befürchtet, wird aber wohl für das morgige Heimspiel trotzdem keine Alternative darstellen.

Der Humor kommt bei den Löwen nicht zu kurz

Es darf noch gelacht werden – und das wird es auch tagtäglich an der Grünwalder Straße. Das zumindest berichtete Michael Köllner den anwesenden Reportern am heutigen Vormittag in der virtuellen Pressekonferenz. Vor allem die jungen Spieler haben daran ihren Anteil.

Verträge von Dennis Erdmann und Leon Klassen

Abschließend kam der Sportliche Leiter Günther Gorenzel in der LÖWENRUNDE zu Wort. An ihn wurde eine Frage zur sportlichen Zukunft von Dennis Erdmann und Leon Klassen gerichtet. Innenverteidiger Erdmann hatte zuletzt bereits mit einem Wechsel ins Ausland geliebäugelt.

Drive-In beim TSV 1860 München

“Herzlich Willkommen beim TSV 1860 München, ihre Bestellung bitte”! “Einmal Testen beim geilsten Verein der Welt!”

Solche Situationen spielen sich aktuell vor jeder angesetzten Übungseinheit an der Grünwalder Straße ab. Zum 1.April wurde das Hygienekonzept vom DFB noch einmal verschärft, sodass vor jedem Training und Reisetag zu einem Spiel ein Schnelltest erforderlich ist. Bei den Löwen wurde daher eine Art Drive-In eingerichtet. Vor der SECHZGER Alm werden alle getestet. Erst nach einem negativen Ergebnis dürfen die Spieler ihre Autos verlassen und sich in die Umkleidekabinen begeben. Hier zu sehen: Tim Linsbichler, der aktuell noch eine langwierige Verletzung auskuriert.

 

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Neues Sammelobjekt ab sofort erhältlich

Die Trainingseinheiten finden aktuell unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt und auch sonst gibt es außer dem Löwenfanshop aktuell keinen Anlass, einen Besuch an der Grünwalder Straße einzuplanen. Das Löwenstüberl ist weiterhin geschlossen. Seit heute wartet aber ein neues Sammelobjekt vor dem Trainingsgelände auf die Löwenfans. Aus einem 5 Cent-Stück kann nach Einwurf von 1€ zwischen zwei Motiven gewählt werden, um eine Sammlermünze zu erhalten.

 

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Apropos Sammeln: unsere Aufkleber-Galerie ist auch weiterhin fest eingeplant.

News aus der 3.Liga

Corona-Fall beim 1.FC Saarbrücken

Julian Günther-Schmidt vom 1.FC Saarbrücken wurde positiv auf das Corona-Virus getestet. Der 26-Jährige, der in der laufenden Saison 13-mal zum Einsatz kam und dabei sechs Tore erzielte sowie weitere drei auflegen konnte, begab sich unmittelbar nach dem Ergebnis in Quarantäne. Das Heimspiel des Tabellenfünften gegen Türkgücü am morgigen Samstag soll allerdings wie geplant stattfinden. Vor der Partie werden die Saarbrückener eine weitere Testreihe durchführen, um Ansteckungen ausschließen zu können.

König verlängert beim FSV Zwickau

Stürmer Ronny König verlängert seinen Vertrag um ein Jahr und bleibt den Schwänen erhalten. Der 37-Jährige traf in dieser Saison bereits neun Mal in 30 absolvierten Partien. Auf der Homepage des FSV begründet der Goalgetter, der seit 2016 in Zwickau spielt, seine Verlängerung mit den folgenden Worten:

Ich habe noch viel zu viel Lust Fußball zu spielen.

Startschuss für den 31.Spieltag

In wenigen Minuten wird die Begegnung zwischen dem Halleschen FC und dem KFC Uerdingen angepfiffen. Während die Gastgeber nach zuletzt sechs sieglosen Spielen aufpassen müssen, nicht in die Abstiegszone zu geraten, wollen die Gäste diese verlassen. Der Trainerstuhl von Florian Schnorrenberg wackelt bereits bedenklich, sodass die Rückkehr von Manu und Torjäger Boyd vielleicht gerade noch rechtzeitig kommt. Anpfiff ist um 18:60 Uhr.

Damit entlassen wir euch (fast) in das wohlverdiente Wochenende. Nachher gibt es von uns noch einen Spielbericht zur Freitagabend-Partie in der 3.Liga.
Morgen starten wir bei Sechzig um Sieben mit dem Vorbericht zum SC Verl in den Spieltag. Live verfolgen könnt ihr die Partie dann wie gewohnt im sechzger.de-Liveticker. Bis dahin wünschen wir euch einen geruhsamen Abend, Löwenfans!

Löwenrunde: Michael Köllner mit empathischer Ode an die Jugend

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die Bayerische Junglöwen

Als der TSV 1860 vor eineinhalb Wochen im Toto-Pokal gegen Türkgücü spielte, war der älteste Spieler auf der Ersatzbank 21 Jahre alt. Die Löwen haben die (finanzielle) Not zur Tugend gemacht und führen immer wieder Junglöwen an die 3. Liga heran. Trainer Michael Köllner genießt die Arbeit mit seinen jungen Spielern und hielt eine empathische Ode an die Jugend.

Sichere Zukunft

Ausgehend von der Frage, wodurch denn die gute Stimmung innerhalb der Mannschaft begründet sei, antwortete der Trainer, dass dies sicherlich auch damit zusammenhinge, dass die meisten Spieler wüssten, wie es in Zukunft mit ihnen weitergehe.

“Es ist natürlich top, dass wir unsere Basis-Spieler frühzeitig an uns binden konnten. Dass für die jetzt einfach klar ist: Egal in welcher Liga – bei Sechzig München ist die Zukunft! Und gerade in Zeiten der Pandemie beschäftigt sie sowas noch mehr. (…) Für einen Spieler ist es natürlich erleichternd, dass wir auf der einen Seite unseren Beruf weiter ausüben können (…) und andererseits auch wissen: Unsere Zukunft ist hier sichergestellt.”

Humor als Schlüssel zum Erfolg

Des Weiteren stellte Köllner den Humor als entscheidenden Faktor für die positive Atmosphäre innerhalb des Teams heraus. Neben der professionellen Vorbereitung auf die Spiele sei es enorm wichtig, auch Spaß miteinander zu haben.

Köllner: Ode an die Jugend

Besonders die Arbeit mit seinen jungen Spielern sei inspirierend, so der Coach.

“Wenn Du mit einer Horde von jungen Menschen zusammen bist, dann kannst Du Dich jeden Tag zu Tode lachen. Das hält mich auch jung trotz meines mittlerweile älteren Aussehens. Das ist für mich auch das Lebenselixir als Trainer, wenn Du Dich mit jungen Menschen beschäftigen kannst. Das ist das Beste, was es gibt!”

So merke er im Urlaub oder in Zeiten ohne Anstellungen, wie sehr ihm gerade dieser tägliche Umgang mit anderen Personen fehle. Michael Köllner und der TSV 1860 München – das passt wie die Faust aufs Auge!

 

Gorenzel äußert sich zu Verträgen von Erdmann und Klassen

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Günter Gorenzel äußert sich zu BVerträgen von Dennis Erdmann und Leon Klassen

Zahlreiche Verträge beim TSV 1860 München konnten bereits über den Sommer hinaus verlängert werden. Zuletzt unterschrieb Linksverteidiger Philipp Steinhart ein neues Arbeitspapier. In der heutigen LÖWENRUNDE vor dem Duell mit dem SC Verl äußerte sich Günther Gorenzel zu den auslaufenden Verträgen von Dennis Erdmann und Leon Klassen.

Acht Verträge enden im Sommer

Neben den Verträgen von Erdmann und Klassen enden sechs weitere Kontrakte Ende Juni, also in gut drei Monaten. Unklar ist bisher, welche Arbeitspapiere verlängert werden und welche nicht. Das Grundgerüst der Mannschaft für die kommende Saison hat aber in jedem Fall bereits Gestalt angenommen. Dafür haben nicht zuletzt die erfolgten Verlängerungen der vergangenen Monate gesorgt. Eine Auflistung der aktuellen Situation gab es bereits vor zwei Wochen bei sechzger.de.

Günter Gorenzel über Dennis Erdmann und Leon Klassen

Angesprochen auf die auslaufenden Verträge der beiden Spieler und auf die direkte Nachfrage, ob diesen bereits mitgeteilt wurde, dass ihre Verträge nicht verlängert werden, äußerte sich Günther Gorenzel wie folgt:

Die Spieler wissen Bescheid. Die Spieler haben genau die Information, wie wir weiter planen und wichtig ist, dass wir uns momentan auf die nächsten Spiele konzentrieren. Ich glaube, dass noch vieles möglich ist in der Saison und darauf legen wir jetzt den Fokus. Es ist sicherlich ein entscheidendes Momentum, dass wir sehr sehr stark Planungssicherheit haben im Vergleich zu den letzten Jahren. Dass alle Spieler Bescheid wissen, wie wir weiter planen und von dem her ist es sicherlich ein Vorteil.  Aber ich denke, dass wir jetzt den vollen Fokus auf das Sportliche, auf die Spiele legen sollten und nicht, was vielleicht noch die nächsten Monaten passiert.

Bezüglich Erdmann und Klassen lässt sich Gorenzel also kaum in die Karten schauen. Positiv zu erwähnen ist in jedem Fall, dass durch die positive Fortführungsprognose (bis 2022) jedem Spieler reiner Wein eingeschenkt werden konnte.

Bis zum Ende der Saison 2020/21 hat der TSV 1860 München noch acht Spiele vor der Brust. Vom direkten Aufstieg über die Relegation bis hin zu Platz 4, der zur Teilnahme am DFB-Pokal berechtigen würde, sind noch alle Szenarien denkbar. Der nächste Gegner, den es zu schlagen gilt, ist der SC Verl. Anstoß ist im Grünwalder Stadion am Samstag um 14:00 Uhr (live im sechzger.de Liveticker). Erst wenn sportlich alles entschieden ist, wird sich Gorenzel wohl zu den auslaufenden Verträgen weiter äußern.

TSV 1860 vs. SC Verl – LÖWENRUNDE aktuell – Köllner: “Verler Spielweise kommt uns entgegen.”

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Am Freitag Vormittag bat der TSV 1860 die Medienvertreter zur
obligatorischen LÖWENRUNDE vor dem Spiel gegen den SC Verl.

Verl für Köllner der stärkste Aufsteiger

Michael Köllner äußerte sich darin naturgemäß ausführlich über den Gegner, den seine Mannschaft morgen Nachmittag auf Giesings Höhen erwartet. Respektvoll begegnet der Oberpfälzer grundsätzlich jedem Kontrahenten, weil dies seinem Naturell entspricht. Für die Ost-Westfalen konnte man Köllners Worten aber schon eine besondere sportliche Wertschätzung entnehmen. Der SC Verl ist für ihn der stärkste Aufsteiger, vor dem Hintergrund der finanziellen Möglichkeiten stärker als Saarbrücken oder Türk Gücü. “Diese Mannschaft ist extrem schwer zu bespielen und macht extrem viel Druck, auch auswärts.” Dass die offensive Spielweise der Gäste seiner eigenen Mannschaft aber durchaus entgegenkommt, habe man schon im Hinspiel gesehen. Köllner macht keinen Hehl aus seiner Erwartungshaltung, die drei Punkte morgen in München zu behalten.

Köllners Analyse deckt sich mit der TAKTIKTAFEL

Der Löwentrainer hob hervor, dass der SCV von seinem 4-3-3-Spielsystem in keinem Spiel abweiche und bereits die ganze Saison mit einem “klaren Plan” zu Werke gehe. “Das sieht man im Stadion schon beim Aufwärmen. Die verheimlichen da auch nichts, sondern ziehen ihr Thema durch.” Diese Schilderungen über den Aufsteiger decken sich – wenig überraschend – mit jenen von sechzger.de-Mitarbeiter Bernd Winninger, der Euch ja heute Vormittag in gewohnter Manier in seiner TAKTIKTAFEL schon auf das morgige Spiel vorbereitet hat.

Die Löwen als Jäger oder als Favorit? – Köllner ist’s egal

Ob die vor kurzem proklamierte Rolle des Jägers der Spitzenteams seiner jungen Mannschaft vielleicht mehr liegt, als die eines Liga-Favoriten, wollte sechzger.de in der Zoom-Konferenz noch vom Löwendompteur wissen. Seine Antwort: “Da müsste man vielleicht die Spieler direkt fragen. Ich habe eigentlich sowohl mit der Jäger-Rolle, als auch mit der Favoriten-Rolle wenig am Hut. Ich bereite mich auf jedes Spiel gleich vor.” Und das nicht so schlecht, wie der bisherige Saisonverlauf gezeigt hat.

TSV 1860: Keanu Staude verletzt – Einsatz morgen äußerst fraglich

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Keanu Staude verletzt

Nachdem sich Winterneuzugang Keanu Staude im Training am Mittwoch verletzt hatte, ist sehr unsicher, ob er morgen gegen den SC Verl verfügbar sein wird. Er sei im Training mit Semi Belkahia “aneinandergeraten” und habe “den Kürzeren gezogen”. Dies gab Trainer Michael Köllner in der heutigen Löwenrunde bekannt. Üblicherweise stehen beim Löwendompteur keine Spieler im Kader, die nicht die komplette Vorbereitung auf die nächste Partie mitgemacht haben.

Ausgerechnet im Saisonendspurt: Keanu Staude angeschlagen

Staude war in den letzten sieben Partien des TSV 1860 München immer im Einsatz. Drei Mal stand er in der Startelf, vier Mal wurde er eingewechselt. Bei seinem Startelfdebüt gegen den Halleschen FC brauchte der in Bielefeld geborene Mittelfeldspieler lediglich 41 Sekunden bis zu seinem ersten Tor für die Löwen. Nach einer Hereingabe von Biankadi war Staude zur Stelle und markierte das erste von insgesamt vier Toren an diesem Tag für den TSV 1860 München. Zudem konnte er die Vorlage zum 3:0 durch Dennis Dressel liefern. Diese Leistung brachte ihm die Berufung in die kicker Elf des Tages ein.

Nicht der erste Ausfall beim TSV 1860 München

Nun aber wird diese Serie erst einmal jäh unterbrochen. Zwar sei die Verletzung wohl nicht so schlimm wie zunächst vermutet (Muskelfaserriss), gegen den SC Verl könnte der Offensivspieler dennoch ausfallen. Da aber bis auf Quirin Moll ansonsten alle Mittelfeldspieler beim TSV 1860 fit sind, gehen Trainer Michael Köllner zumindest die Alternativen vorerst nicht aus.

Bereits kurz nach seinem Wechsel zu den Löwen Ende Januar musste Staude einige Tage aussetzen. Grund war damals ein positiver Corona-Test, wodurch der 24-Jährige zunächst individual zuhause trainieren musste. Acht Tage später konnte er dann ins Mannschaftstraining einsteigen. Er ist bisher der einzige Spieler des TSV 1860 München, der positiv auf das Corona-Virus getestet wurde.

In einer extra anberaumten LÖWENRUNDE Anfang März stellte sich Keanu Staude den Pressevertretern vor. Unter anderm verriet der Neuzugang damals, wer sein Vorbild ist und welchem Verein er die Treue hält.

TAKTIKTAFEL: TSV 1860 München – SC Verl (31.Spieltag)

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Ein herzliches Grüß Gott zur TAKTIKTAFEL vor dem Heimspiel unseres TSV 1860 München gegen den SC Verl.

Trainer Guerino Capretti lässt seine Mannschaft stets im 4-3-3 auf den Gegner los. Dieses System hat offensiv eine immense Durchschlagskraft, so wie der SC Verl es spielt. Mit drei Stürmern, zwei zentral offensiven Mittelfeldspielern sowie einem defensiven Mittelfeldspieler, der gern auch mal ins letzte Drittel vorrückt, und zwei technisch versierten, ebenfalls gern offensiv agierenden Außenverteidigern bauen die Verler gehörig Druck auf den Gegner auf.

Gegen den Ball verschiebt sich das 4-3-3 zum 4-2-3-1. Es kippt ein offensiver Mittelfeldspieler als zweiter Sechser ins defensive Mittelfeld ab, wenn die Pressinglinie vom Gegner überspielt werden konnte. Die Flügelstürmer helfen dabei, den Laden außen dicht zu halten.

Wenn Verl also nicht den gewohnt hohen Ballbesitz aufbauen kann, wird es für fast alle Spieler in Caprettis Mannschaft sehr laufintensiv und damit zum Ende des Spiels ermüdend.

Die statistischen Werte des SC Verl

  • Ballbesitz: 59,2% (bester Wert der Liga)
  • Passgenauigkeit: 81%
  • Flankengenauigkeit: 27,8% (schlechtester Wert der Liga)
  • PPDA (Zugelassene Pässe pro Defensivaktion): 8,41 (bester Wert der Liga)

So spielt der SC Verl

Der hohe Offensivdruck, den die Verler bei eigenem Ballbesitz an den Tag legen, wird durch ein starkes Angriffspressing ergänzt. Die meist auf vorderster Pressinglinie agierenden Verler setzen damit den Gegner nach Ballverlusten sofort wieder unter Druck.

Das technisch versierte, passsichere Offensivspiel gepaart mit dem hohen Angriffspressing hat im Verlauf der Saison bei vielen Mannschaften schon für gehörigen Stress gesorgt. In Addition mit der hohen Präzision der Stürmer beim Abschluss sowie der höchsten Abschlussquote aller Mannschaften in Liga drei treffen die Sechzger am Samstag auf den offensiv gefährlichsten Gegner, den die 3.Liga zu bieten hat.

Die Flankengenauigkeit liegt nur bei schmalen 27,8%. Um diese Zahl allerdings richtig einordnen zu können, sollte man wissen, dass Verl gleichzeitig die meisten Flanken aller Teams der Liga schlägt (aktuell 644). Das sind 67 Flanken mehr als der Zweitplatzierte in dieser Kategorie aufweist und ganze 144 mehr als der TSV 1860 München, die mit genau 500 Flanken bisher auf Platz acht dieser Kategorie rangieren.

Vorne hui, hinten naja

Dem generell sehr offensiven und attraktiven Spielsystem zollt man in Verl damit Tribut, dass man relativ viele Gegentore hinnehmen muss. Wenn sich die Gegner der Ostwestfalen aus dem Pressing befreien können, klaffen sowohl im Mittelfeld als auch in der Hintermannschaft bei Verl oft große Lücken. Diese können bei schnellem, präzisem und vertikalem Spiel von den Gegnern erfolgreich ausgenutzt werden.

Gibt man den Ostwestfalen allerdings die Chance sich im Rückzugsgefecht zu sortieren, ist man als Gegner den Ball oft schneller wieder los als es einem lieb sein kann. Verl weist einerseits die höchste Pressingintensität der Liga auf, attackiert aber auch außerhalb der Pressingzonen am häufigsten von allen Teams die Gegenspieler. Mit den drittwenigsten Fouls pro Spiel stellen die Verler obendrein das drittfairste Team, wenn man die gelben und roten Karten aus dieser Rechnung herausnimmt.

Kommen wir nun zu den Vor- und Nachteilen des verwendeten Systems von Trainer Capretti.

Die Stärken und Schwächen des 4-3-3

Stärken

Die Verteilung der Spieler über das komplette Spielfeld sowie die doppelte Besetzung der beiden Flügel, woraus die leichte Durchführbarkeit von Seitenwechseln resultiert, sind große Vorteile, die einem dieses System offensiv bietet. In der Variante, die Verl auf den Platz bringt – mit einem defensiven und zwei halbzentralen Mittelfeldspielern davor sowie situativ offensiv agierenden Flügelverteidigern – entfesselt dieses System geballte Angriffskraft.

Schwächen

Die Spielweise ist für den Gegner meist leicht auszurechnen. Bei Ballverlust kommt es überdies schnell zu einer Unterzahl im Mittelfeld, die passsichere Mannschaften dann ausnutzen können. Bei Positionsangriffen fehlen bei einem 4-3-3 aufgrund der sehr offensiven Ausrichtung oft Anspielstationen im Mittelfeld. Verl versucht dieses Manko mit offensiv aufrückenden Flügelverteidigern zu kompensieren.

Die Schlüsselspieler

Robin Brüseke (#32) im Tor ist kein schlechter Torhüter. Er weist bei Distanzschüssen gewisse Schwächen auf, hat aber trotz nur 1,84 m Körpergröße eine gute Strafraumbeherrschung. Seine Übersicht und seine Qualitäten im Eins gegen Eins helfen ihm in Kontersituationen der Gegner gefährliche Situationen zu entschärfen.

Beide Innenverteidiger, sowohl Kapitän und Abwehrchef Julian Stöckner (#23) als auch Daniel Mikic (#4), weisen exzellente defensive Zweikampfwerte auf. Direkte Duelle mit diesen Herren sind also tunlichst zu vermeiden.

Sven Köhler (#33), ein Winterneuzugang aus Osnabrück, ist die erste Anspielstation im Positionsspiel nach vorne. Als Staubsauger vor der Abwehr funktioniert der defensive Mittelfeldspieler noch nicht so, wie er sollte.

Maël Corboz (#27) ist ebenfalls seit der Wintertransferperiode neu im Team. Er ist ein sehr kreativer und dribbelstarker zentraler Mittelfeldspieler. Nicht immer kommen seine oft riskanten Pässe in die Tiefe an. Die Ideen, die dahinterstecken, sind jedoch meist brilliant. Auch nach hinten arbeitet der robuste Francoamerikaner im Rahmen seiner Möglichkeiten mit.

Die Sturmreihe mit Aygün Yildirim (#18) links, Kasim Rabihic (#9) rechts und Zlatko Janjic (#13) im Sturmzentrum versteht es besser als jeder andere Sturm der Liga den Gegnern Knoten in die Beine zu spielen. Der filigrane Yildirim tanzt auf dem rechten Flügel regelmäßig seine Gegenspieler aus. Rabihic auf der linken Seite agiert mit seiner hohen Dynamik noch erfolgreicher als Yildirim im Eins gegen Eins und Janjic hat mit bisher 14 Toren einen Torriecher, den in dieser Liga nicht viele toppen können. Zusammen kommen die drei Herren auf stolze 52 Scorerpunkte (32 Tore / 20 Vorlagen).

Fazit

Gegen Verl wird es leichter sein, vorne selbst Tore zu schießen als hinten eine weiße Weste zu behalten. In der Box und davor wird es für die Löwen vor allem auf das eigene Kombinationsspiel ankommen, da beide Innenverteidiger im Eins gegen Eins sehr gute Werte aufweisen. Lange Fackeln braucht man nicht probieren. Schusschancen sollten aus jeder Lage genutzt werden.

In der Verteidigung wird es für den TSV 1860 München vor allem wichtig sein, die quirligen Außenspieler unter Kontrolle zu halten. Willsch und Steinhart werden mit Rabihic und Yildirim alle Hände voll zu tun haben.

Dass der SC Verl schlagbar ist, dessen bin ich mir sicher. Auch die Taktik, die Michael Köllner den Sechzgern mit auf den Weg geben wird, wird genau darauf ausgelegt sein. Meiner Meinung nach sollte die rehagelsche Maxime der kontrollierten Offensive hier der Schlüssel zum Erfolg sein. Defensiv muss man sicher stehen und die sich ergebenden Chancen nach vorne eiskalt nutzen.

Wie auch immer die Herangehensweise des TSV 1860 München sein wird: wir können uns auf ein höchst attraktives Spiel mit vielen Strafraumszenen freuen. Wer am Ende die Nase vorn hat, ist schwer vorherzusagen. Alles ist möglich. Und das meine ich wortwörtlich.

So könnte der SC Verl morgen starten

Aufstellung SC Verl gegen den TSV 1860 München

 

Datenquelle: wyscout

Sechzig um Sieben: Entscheidung in der Regionalliga Nord wohl gefallen

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Sechzig um Sieben: Becketts

Guten Morgen, Löwenfans! Beim TSV 1860 und bei sechzger.de steht der Tag voll und ganz im Zeichen der Vorbereitung auf das Spiel gegen den SC Verl. TAKTIKTAFEL und die News aus der Pressekonferenz erwarten euch heute. Derweil ist in der Regionalliga Nord eine Entscheidung gefallen, wie mit dem Spielbetrieb weiter verfahren wird.

TAKTIKTAFEL

Am Samstag gastiert mit dem SC Verl die offensivstärkste Mannschaft der 3.Liga im Grünwalder Stadion. Worauf der TSV 1860 München achten sollte und wo die Schwachstellen beim Aufsteiger zu finden sind, verrät euch Bernd Winninger heute Vormittag in seiner TAKTIKTAFEL.

LÖWENRUNDE

Die Pressekonferenz vor dem 31.Spieltag findet heute statt. Spannend wird vor allem sein, was Michael Köllner zu Kenau Staude verlauten lassen wird. Dieser musste vorgestern das Training abbrechen und hat sich vermutlich verletzt. Die aktuellsten Informationen teilen wir euch im Anschluss an die LÖWENRUNDE auf sechzger.de mit.

Training

Nach den erfolgten Corona-Tests, die inzwischen täglich durchgeführt werden müssen, steht das Abschlusstraining an der Grünwalder Straße auf dem Programm. Michi Köllner wird unseren Jungs noch den letzten Feinschliff verpassen, damit das gegnerische Tor weiterhin zielsicher unter Beschuss genommen wird. Vor allem müssen die Löwen gegen Aufsteiger Verl aufpassen, dass in der Defensive möglichst wenig zugelassen wird.

News aus der 3.Liga

Regionalliga Nord: Vertreter für die Relegation steht wohl fest

Die Entscheidung ist wohl gefallen: die 22 Mannschaften der Regionalliga Nord haben sich in einer Videokonferenz mit dem zuständigen Spielausschuss auf den Abbruch der laufenden Saison geeinigt. Absteiger soll es nicht geben, dafür könnten dann allerdings auch die jeweiligen Meister der Oberligen nicht aufsteigen. Ganz oben in der Tabelle der Gruppe Süd steht aktuell der TSV Havelse. Der Verein aus der Region Hannover soll als Vertreter der Nord-Staffel an der Relegation zur 3.Liga (12. und 19.Juni) antreten. Als Gegner wartet dort der Vertreter der Regionalliga Bayern. Sollte der TSV Havelse aus der Regionalliga Nord aufsteigen und Zuschauer erlaubt sein, wird der Verein seine Spiele in der HDI-Arena (Stadion von Hannover 96) austragen. Aktuell wartet man auf die Erteilung der Lizenz. Sollte diese nicht erfolgen, rückt der VfB Oldenburg nach.

Auch in den anderen Regionalligen bahnen sich die Entscheidungen langsam an. Aus der Regionalliga Nordost steigt wohl Viktoria Berlin in die 3.Liga auf. Im Westen musste Rot-Weiss Essen abreißen lassen und hat aktuell neun Punkte Rückstand auf Dortmund II. Im Südwesten führt Freiburg II die Tabelle mit sechs Punkten Vorsprung an.

Auftakt zum 31.Spieltag

Den Spieltag eröffnen heute Abend der Hallesche FC daheim gegen den KFC Uerdingen. Dabei trifft der Tabellen-13. auf den 17. der 3.Liga. Beide Teams trennen allerdings nur drei Punkte, sodass es beim Auftakt gleich mal Abstiegskampf pur zu bestaunen gibt. Uerdingen muss, wie gestern in Sechzig @18:60 erwähnt, auf Kinsombi und Grimaldi verzichten. Bei Halle sitzen Eberwein und Titsch Rivero eine Gelbsperre ab. In jedem Falle dürfte es spannend werden, Anpfiff ist um 18:60 Uhr.

 

Sechzig @18:60: Staude fraglich für SC Verl und ein Treffen mit der Stadt

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Sechzig @18:60 vor der Partie gegen den SC Verl

Guten Abend, liebe Löwen! Bevor es am Samstag gegen den SC Verl ernst wird, haben die Löwen heute erneut trainiert. Einen Spieler suchte man allerdings vergebens auf dem Trainingsplatz an der Grünwalder Straße. Außerdem fand eine virtuelle Besprechung mit der Stadt München statt und Neuigkeiten aus der 3.Liga gibt es ebenso. Das alles, frisch und kompakt für euch jetzt bei Sechzig @18:60.

Keanu Staude auch heute nicht auf dem Platz

Der Mittelfeldspieler Keanu Staude, der sich bei der gestrigen Übungseinheit verletzt hatte, stand heute erneut nicht mit der Mannschaft auf dem Rasen an der Grünwalder Straße. Ein Ausfall im Spiel gegen den SC Verl am Samstag wird damit immer wahrscheinlicher. In der morgen stattfindenden LÖWENRUNDE wird Michael Köllner sicherlich mehr zu diesem Thema bekannt geben. Wir halten euch auf dem Laufenden!

Sechzger Spiel des Monats

Im März berichtete uns Thomas Bohlender von einem nun wirklich nicht weit entfernten Verein: dem FC Wacker München aus Sendling. Heute machen wir einen vergleichsweise riesengroßen Sprung – und landen in einer Partie gegen Nürnberg im Jahre 1951.

Expertentipp zur Partie gegen den SC Verl

Wir starten mit der Vorberichterstattung zum kommenden Spiel gegen den Tabellen-6. Nachdem letzte Woche Robert von Bennigsen den absolut richtigen Riecher hatte, versucht sich heute sein Kollege Sebastian Seeböck. Ob auch das nächste Mitglied vom Verwaltungsrat mit seinem Tipp gegen den SC Verl richtig liegt?

Treffen im Rathaus, Thema Grünwalder Stadion

Heute gab es ein virtuelles Meeting mit Vertretern der Stadt, des TSV 1860 München, dem FC Bayern, Türkgücü und dem beauftragten Architekturbüro Albert Speer + Partner. Thema war das Grünwalder Stadion, bei dem in Sachen Ausbau aktuell nicht so recht etwas vorwärts geht. Bei dem Treffen handelte es sich auch lediglich um einen Jour fixe, heißt: eine seit längerem geplante Besprechung. Ob heute bereits neue Erkenntnisse gewonnen werden konnten, ist bisher nicht bekannt.
Die Machbarkeitsstudie aus dem Juni 2019 von Albert Speer +Partner hatten wir bei sechzger.de bereits in aller Ausführlichkeit beleuchtet (Teil 1, Teil 2).

Tabellenführer im Mai vor Zuschauern?

Bisher war es als einzigem deutschem Profiklub den Hansa-Kriegern aus Rostock seit Oktober 2020 vergönnt vor Zuschauern zu spielen. Beim Sieg über den Halleschen FC durften immerhin 702 Zuschauer ins Stadion. Beim kommenden Heimspiel gegen Magdeburg waren hingegen wieder keine Zuschauer zugelassen. Ein weiterer Verein in der 3.Liga startet nun allerdings einen neuen Versuch und will noch in dieser Saison vor Fans spielen. Die Rede ist von der SG Dynamo Dresden.

Erholung für den Rasen

Spät aber dennoch können sich die überstrapazierten Grashalme im Grünwalder Stadion freuen. Sie bekommen im Saisonendspurt etwas mehr Ruhe als geplant, da ein Verein für seine restlichen Heimspiele die Spielstätte wechselt.

News aus der 3.Liga

Spieler des 1.FC Kaiserslautern gesperrt

Nicht nur zwei Punkte, sondern auch einen Spieler haben die Pfälzer gestern beim 2:2-Unentschieden verloren. Anil Gözütok wurde nach seiner Kung-Fu Einlage für drei Spiele gesperrt und fehlt Lautern damit in den Spielen gegen Lübeck, Saarbrücken und Duisburg. Zuvor hatte Experte Babak Rafati die rote Karte als vertretbar, aber unverhältnismäßig eingeordnet.

Uerdingen im Saisonendspurt ohne Kinsombi

Die Krefelder müssen den nächsten Ausfall verkraften. Christian Kinsombi hat sich einen Muskelfaserriss zugezogen und fällt vorerst aus. Kinsombi, dessen Bruder David aktuell beim Hamburger SV unter Vertrag steht, stand zuletzt bei der 1:3-Niederlage gegen den TSV 1860 München in der Startelf. Bei dem Spiel mussten kurzfristig sowohl Toptorjäger Kiprit als auch Adriano Grimaldi aussetzen. Während Letzterer sich weiterhin in Quarantäne befindet, besteht zumindest bei Kiprit Hoffnung auf einen Einsatz am Wochenende gegen den Halleschen FC.