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Sechzig um Sieben: Hallescher FC – TSV 1860

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Der Vorbericht zum Spiel der Löwen in Halle

Erinnerungen an das Hinspiel

Das zweite von drei Auswärtsspielen in Serie führt den TSV 1860 heute nach Halle. Zwischen der Niederlage an der Wedau am vergangenen Samstag und dem Nachholspiel des 23. Spieltags am kommenden Mittwoch in Lübeck, treten die Löwen in Runde 28 in Sachsen-Anhalt an. Wenn weder Sturm noch Corona etwas dagegen haben, dann dürfte dieses Wochenende der vierte Spieltag hintereinander komplett, also mit allen angesetzten Partien stattfinden. Viermal in Serie das ganze geplante Programm? Das gab es in dieser Saison noch nie! Sehr gerne erinnern wir uns an das Hinspiel gegen den HFC im Herbst des letzten Jahres zurück. An jenem 9. Spieltag, als beispielsweise drei Partien der Pandemie zum Opfer fielen, schoss Dennis Dressel mit seinen vier Treffern die Gäste fast im Alleingang ab. Am Ende stand ein fulminantes 6:1 auf der Anzeigentafel im Sechzgerstadion.

Was für ein Anblick: Die Anzeigentafel über der Westkurve nach dem Hinspiel gegen Halle

Aktuelle Bilanz und Gesamtbilanz

Dies war – neben dem 5:0 gegen den Waldhof und dem 4:1 gegen Lübeck – eines der Spiele, das letztlich zu dem weiterhin phänomenalen Torverhältnis von 46:25 Treffern geführt hat. In den letzten fünf Spielen gelangen Michael Köllners Schützlinge leider insgesamt nur noch vier Treffer (drei davon allein gegen Unterhaching). Das hat logischerweise zu einer etwas mageren Punktausbeute geführt. Heute wünschen wir uns wieder sehnlich einen Dreier, der den ersten Auswärtserfolg seit dem 27. Januar – im identischen Bundesland errungen  – bedeuten würde.

Zum insgesamt zehnten Mal in der gesamtdeutschen Fußballgeschichte duellieren sich der HFC und der TSV 1860 heute Nachmittag. Wenn es gut läuft, dann können wir gegen dreiviertel vier genau die Hälfte dieser Duelle als Löwensiege verbuchen. Viermal endete das Aufeinandertreffen unentschieden (allein dreimal in der „Wiedervereinigungs-Saison“ 1991/92). Nur ein einziges Mal siegten die Hallenser.

Erster Auftritt der Löwen im September 1991 im alten Kurt-Wabbel-Stadion…
…natürlich in Begleitung zahlreicher Anhänger in weiß und blau

Umbruch an der Saale nach dieser Saison gefordert

Auf der Aufbesserung der etwas mageren sportlichen Bilanz gegen unsere Löwen könnte das Hauptaugenmerk der Mannschaft von Trainer Florian Schnorrenberg für das heutige Spiel liegen. Tabellarisch betrachtet gehört der Hallesche FC nämlich zu den Teams, für die nach oben definitiv nichts mehr gehen wird und nach unten wohl auch nichts mehr passiert. Nach 26 absolvierten Spielen belegt man an der Saale Platz 11, hat 15 Punkte Rückstand auf den Relegationsplatz Richtung 2. Liga und neun Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz.

Aus der Positionierung im Niemandsland der 3. Liga folgt, dass schon in den frühen Frühlingstagen der Blick in Richtung Saison 2021/22 gerichtet wird. Am Dienstag dieser Woche war in einem sehr deutlich formulierten Kommentar auf liga3-online vom im Sommer dringend nötigen Umbruch zu lesen. In Frage gestellt wird dabei auch – wie üblich – das Wirken des Coaches, der erst im Sommer 2020 das Zepter dort übernommen hatte. Besonders bitter empfand man in Halle die 0:3-Pleite am vergangenen Sonntag bei den zuvor in zwölf Spielen (u.a. ja auch gegen unsere Löwen) sieglosen Münchner Vorstädtern, dem auch unser Trainer als Augenzeuge beiwohnte.

Saison des Mittelmaßes mit Derby-Highlights

Nach der verrückten und nervenaufreibenden Vorsaison, die mit einem absoluten Höhenflug und mehrfachen Tabellenführungen begann und fast mit dem Abstieg in die Regionalliga Nordost endete, belegte der HFC in dieser Spielzeit fast durchgängig die Ränge neun und zehn. Klassisches Mittelmaß, sofern es sowas in dieser Liga überhaupt gibt. Als rare Saisonhighlights dürften die rot-weißen Anhänger die beiden Siege im Prestigeduell gegen Magdeburg zum Auftakt der Saison und der Rückrunde betrachten. Sowohl in der benachbarten Hauptstadt, als auch im eigenen Stadion blieb man gegen den Erzfeind sogar ohne Gegentor. Mit einem Blick Richtung Seitenstraße können sich die Löwenfans durchaus vorstellen, wie wohltuend diese Resultate für alle Hallenser waren.

Infrastruktur für die 2. Liga vorhanden

Der DDR-Pokalsieger von 1956 und 1962 spielt derzeit in der neunten Saison in Serie in der 3. Liga, also dreimal so lang, wie unser TSV 1860 München. Eine echte Perspektive Richtung Zweitklassigkeit eröffnete sich lediglich im Jahr 2019, als man als Tabellenvierter über die Ziellinie ging. Wie wahrscheinlich fast alle Drittligisten schielt man aber auch an der Saale immer in Richtung der Fleischtöpfe der 2. Bundesliga mit ihren großzügigen TV-Geldern und den besseren Vermarktungsmöglichkeiten. (Dass dort natürlich auch alle beteiligten Akteure deutlich mehr Geld im eigenen Portemonaie sehen wollen, steht auf einem ganz anderen Papier)

Das Stadion, in dem unsere Löwen heute antreten, genügt auf jeden Fall schon Mal den Voraussetzungen einer höheren Liga. Es wurde im Jahr 2011 als komplett überdachte Arena auf dem Grund des altehrwürdigen Kurt-Wabbel-Stadion errichtet. Schade, dass sich heute Nachmittag kein Löwenfan dort einfinden darf und sich (mal wieder) von der ansprechenden architektonischen Konstruktion des „Erdgas-Sportparks“ innerhalb der Mauern des besagten alten Stadions überzeugen kann.

Gelungene Integration: Die alten Mauern umschließen die 2011 neu gebauten Tribünen

Wir sind wieder vor Ort – und drin!

Wie seit über einem Jahr heißt es für die Löwenfans, auf MAGENTA oder – auch heute wieder – den Bayerischen Rundfunk zurückzugreifen und ergänzend den sechzger.de-Liveticker über alle Infos aus Sachsen-Anhalt zu bemühen. Wir sind natürlich wieder vor Ort. Heute auch wieder im Stadion und halten Euch über den Verlauf des Starts in eine weitere Englische Woche auf dem Laufenden. Wäre schön, wenn es wieder so viel Anlass zum Jubeln gibt, wie im Hinspiel Anfang November.

Liveticker Hallescher FC – TSV 1860 München: live aus dem Stadion

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Liveticker TSV 1860 München von sechzger.de

Herzlich willkommen zu unserem Liveticker beim Duell Hallescher FC gegen den TSV 1860 München!

Am 28.Spieltag der Saison 2020/21 trifft der TSV 1860 München auf den Halleschen FC. sechzger.de begleitet die Partie im Liveticker für euch mit Bildern aus dem Stadion und allen Ereignissen rund um das Spiel.

Liveticker Hallescher FC TSV 1860 Spielstand

Aufstellung:

Bank:

Tore:

Die Personalsituation

Neben dem rotgesperrten Dennis Erdmann fehlen bei den Löwen weiterhin Tim Linsbichler und Quirin Moll aufgrund von Verletzungen. Ansonsten kann Michael Köllner aus dem Vollen schöpfen.

Zwei Löwen droht Sperre

Mit vier gelben Karten gehen Stephan Salger und Philipp Steinhart vorbelastet in die Partie. Beiden droht also ein Spiel Sperre.

Wo könnt ihr das Spiel Hallescher FC – TSV 1860 München außer im Liveticker noch verfolgen?

Aufmerksame Leser wissen es bereits seit Längerem: auch die heutige Partie wird live im Free-TV gezeigt. Der BR überträgt das Spiel im Fernsehen und im Stream.
Außerdem ist das Spiel für Abonnenten bei Magenta Sport empfangbar, ebenfalls im Fernsehen und im Stream.

Auch das Löwenradio ist in Halle vor Ort. Moderator Gilbert Kalb begleitet euch durch hoffentlich spannende 90 Minuten.

Sechzig @18:60: sechzger.de bei BR24Sport Clubhouse

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Sechzig München am Abend BR24Sport Clubhouse

Guten Abend, Löwenfans! Wir haben es geschafft und dürfen ins Wochenende starten. Neben dem Spiel in Halle findet morgen Abend auch eine Diskussionsrunde bei BR24Sport Clubhouse statt, an der unter anderem sechzger.de teilnimmt. Was es damit auf sich hat und was der heutige Tag an Meldungen hervorbrachte, erfahrt ihr jetzt bei Sechzig @18:60.

TAKTIKTAFEL

Seit heute Vormittag könnt ihr in unserer TAKTIKTAFEL eine Ahnung davon erhalten, was unsere Mannschaft morgen in Sachsen-Anhalt erwartet. Das flexible Auftreten mit zwei denkbaren Formationen macht eine Vorhersage nicht ganz leicht, Bernd Winninger gibt aber trotzdem sein Bestes und zeigt auf, wie die Hallenser möglicherweise zu schlagen sind.

Meldung aus der LÖWENRUNDE

Mal wieder bemerkenswerte Aussagen von unserem Trainer Michael Köllner. Unser Coach war gestern nicht ganz so gut gelaunt wie sonst und hielt gegen Ende der Pressekonferenz ein flammendes Plädoyer ab. Nachdem er auf Rückfrage von sechzger.de letzte Woche bereits Merveille Biankadi aus der Schusslinie nahm, ging es ihm dieses Mal unter anderem um die gesamte Mannschaft. Schwerpunkt waren die sozialen Medien, in denen es schnell und leider auch oft unsachliche Kritik hagelt.

Expertentipp

Na, wer von euch hat unseren Tipp bei Sechzig um Sieben heute morgen richtig gedeutet? Unsere Expertin diese Woche ist Verena Dietl, dritte Oberbürgermeisterin der Stadt München und bis vor kurzem Mitglied im Verwaltungsrat des TSV 1860. Neben ihr tippt der Magdeburger Baris Atik den 28.Spieltag und geht ebenfalls von einem positivem Ergebnis für die Löwen aus.

sechzger.de bei BR24Sport Clubhouse

Nachdem es unter einem Beitrag von BR24 Fussball auf Facebook deutliche Kritik hagelte, ist nun unter anderem auch sechzger.de in Person von unserem Redakteur Christian Jung bei der Diskussion auf BR24Sport Clubhouse vertreten. Dazu muss gesagt werden, dass das Format so geplant war, dass die Zuschauer in der Clubhouse-App aktiv am Gespräch teilnehmen dürfen und sogar sollen. BR 24 ergänzt weiterhin, dass im Hintergrund bereits weitere Anfragen gestellt wurden und die dargestellte Runde im Rahmen der Vorankündigung noch unvollständig war.

Alle interessierten Löwenfans sind daher herzlich zur Diskussion am morgigen Samstag ab 18 Uhr eingeladen. Voraussetzung ist jedoch der Besitz eines Apple-Produktes, da die Clubhouse-App nicht für Android-Geräte zum Download zur Verfügung steht.

Herz-Trikots machen sich auf die Reise

Wie der Verein heute bekannt gab, sind die Pakete mit den Herz-Trikots inzwischen an der Grünwalder Straße eingetroffen und machen sich in den nächsten Tagen auf die Reise zu euch. Gedulden müssen sich alle Löwenfans, die die Option “Abholung” ausgewählt haben. Die aktuelle Lage lässt diese Option nicht zu. Eine Abänderung auf Versand ist jederzeit möglich, alle Informationen dazu erhaltet ihr hier.

News aus der 3.Liga

Unterhaching mit großem Verlust

Wir werfen einen Blick in die Münchner Vorstadt. Dort fand am gestrigen Donnerstag die Online-Aktionärsversammlung statt. Während es sportlich nicht läuft und die Hachinger am Rande des Abstiegs in die Regionalliga stehen, sprechen auch die präsentierten Zahlen eine deutliche Sprache. Ein Verlust von 5,8 Mio. Euro in der Bilanzsumme gehen mit einem Fehlbetrag von 1,9 Mio. Euro einher. Die Aktien, die seit Juli 2019 gehandelt werden können, fielen von 8,10 Euro zu Beginn auf nun knapp vier Euro. Gründe für die roten Zahlen waren vor allem die ausgebliebene Kapitalerhöhung und die fehlenden Einnahmen (z.B. Tickets) aufgrund der Corona-Pandemie.

Der “Betriebsunfall” Abstieg (Zitat Schwabl) würde übrigens aller Voraussicht nach keine Insolvenz zur Folge haben. Auch sonst haben die Hachinger bereits einen Plan B in der Tasche, der auf den sofortigen Wiederaufstieg hinauszielt. Unabhängig davon hofft Schwabl durch die weiterhin geplante Kapitalerhöhung auf bessere Zahlen im nächsten Jahr. Auf jeden Fall hilft dabei schon einmal der Transfer von Torhüter Mantl nach Salzburg, der rund zwei Mio. Euro in die Kassen spült.

Hansa Rostock bald vor Zuschauern?

Es könnte gar nicht mehr allzu lange dauern, bis die 3.Liga und Fußball-Deutschland wieder ein Spiel mit Zuschauern erleben. Hansa Rostock plant bereits für das kommende Heimspiel gegen unseren morgigen Gegner Halle am Samstag, 20.03.2021 eine Teilzulassung von 777 Zuschauern. Die Basis hierfür bilden Schnelltests vor dem Stadion und die gültigen Regeln wie beispielsweise Maskenpflicht. Der entsprechende Antrag wurde bereits gestellt und muss abschließend vom zuständigen Gesundheitsamt und der Landesregierung bestätigt werden. Die ersten Gespräche verliefen positiv und lassen den Verein auf eine Genehmigung hoffen.

Startschuss für den 28.Spieltag

In wenigen Minuten eröffnen Uerdingen und Lübeck den 28.Spieltag der 3.Liga. Das Duell ist Abstiegskampf pur: Platz 17 trifft auf Platz 20. Anstoß der Partie ist um 18:60 Uhr, Magenta überträgt wie gewohnt live im TV und Stream.

Hallescher FC – TSV 1860: Expertentipps mit Verena Dietl

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Münchens Dritte Bürgermeisterin Verena Dietl ist bekennender Fan der Löwen. Bis vor kurzem war sie auch vereinspolitisch beim TSV 1860 München aktiv. Aufgrund zahlreicher kommunaler Verpflichtungen legte Dietl jedoch Ende Februar ihr Amt als Verwaltungsrätin nieder. Für sechzger.de tippt die SPD-Politikerin das Ergebnis der Partie der Löwen beim Halleschen FC.

Verena Dietl glaubt an Sieg des TSV 1860

Einst war Verena Dietl sportpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion und Mitglied im Sozial-, im Kinder- und Jugendhilfe-, im Bildungs- und Sport- und im Finanzausschuss. Nachdem sie im Oktober 2019 den Fraktionsvorsitz übernommen hatte, wählte der Stadrat sie am 04.05.2020 zur Dritten Bürgermeisterin der Stadt München gewählt. Auch wenn sie seit ihrem Rücktritt als Verwaltungsrätin nicht mehr aktiv in die Vereinspolitik eingreift, bleibt Dietl dem TSV 1860 natürlich treu. Für das Spiel der Löwen in Halle hat sie einen kühnen Tipp:

„Ich tippe wie im Hinspiel 6:1 für die Löwen!” ?

Wir wären ja schon mit einem 4:1 für den TSV 1860 zufrieden…

Magdeburger Atik setzt auf die Löwen

Beim Drittligaportal liga3-online wurde Baris Atik vom 1. FC Magdeburg nach seinen Tipps für den bevorstehenden Spieltag befragt. Wenig überraschend geht der Mittelfeldspieler von einem Auswärtssieg seines abstiegsbedrohten Teams beim FC Bayern II aus. Das Spiel findet übrigens nicht in Giesing, sondern auf dem Campus der Roten statt. So wirklich interessant wirds aber natürlich eh erst bei der Einschätzung des Löwen-Spiels. Den Nachbarn des Magdeburger in Sachsen-Anhalt traut Atik scheinbar nicht arg viel zu und tippt auf einen 3:1-Sieg der Köllner-Elf im Erdgas Sportpark.

sechzger.de wird auch diesmal wieder live vor Ort sein und für euch tickern! Morgen Früh um 7 erwartet Euch zudem ein ausführlicher Vorbericht. Wie es mit dem Dreier beim HFC klappen kann, hat Bernd Winninger ausführlich in seiner TAKTIKTAFEL analysiert. Auf gehts, Löwen, kehrt auf die Erfolgsspur zurück und straft alle Kritiker Lügen!

Der 28. Spieltag der 3. Liga wird heute Abend mit der Partie KFC Uerdingen gegen VfB Lübeck eröffnet.

Beitragsbild: muenchen.de

Gestern in der LÖWENRUNDE: Michael Köllners Ärger und Appell

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Bald 500 Tage Löwendompteur

Seit genau 489 Tagen ist Michael Köllner heute Trainer beim TSV 1860 München. Am Tag des 1:0-Auswärtssiegs im November 2019 in Halle, wo der Spielplan der laufenden Saison die Löwen an diesem Wochenende erneut hinführt, wurde die Verpflichtung des neuen Übungsleiters an der Grünwalder Straße bekannt gegeben. Der Oberpfälzer übernahm seine neue Aufgabe mit viel Akribie und Leidenschaft. Schnell bemerkten die Anhänger von Münchens Großer Liebe: Dieser Mann hat die DNA des TSV München von 1860 verstanden und verinnerlicht. In der gestrigen LÖWENRUNDE vor der besagten Partie in Sachsen-Anhalt wurde dieser Eindruck wieder einmal bestätigt.

Schlussoffensive in der LÖWENRUNDE

Die Zoom-Pressekonferenz war nach fast 40 Minuten und zahlreichen Fragen an den Löwendompteur und an Geschäftsführer Günther Gorenzel eigentlich schon fast zu Ende. Dann setzte Köllner zu einem sehr deutlichen Plädoyer und zu seiner Einschätzung der aktuellen Gemengelage beim TSV an: “Das enscheidende in diesem Verein ist nicht, ob wir eine halbe Million mehr oder weniger zur Verfügung haben. Es geht darum, welchen Weg wir zukünftig gehen. Das A und O ist – neben der Entwicklung der Mannschaft – die Frage, ob und wie sich der Verein weiter entwickelt.”

“Ist das Sechzig München?”

Köllner prangerte mit drastischen Worten die mitunter extrem formulierte Kritik an seinen Spielern an. Aber auch die Kritik an den Funktionsträgern rund um den ganzen Verein in den Sozialen Medien geht dem Trainer ganz offensichtlich auf die Nerven: “Ist das Sechzig München? – Wenn wir als Verein weiterkommen wollen, dann müssen wir einen gemeinsamen Weg gehen und nicht ständig versuchen, die andere Seite zu diffarmieren oder irgendjemand in den Senkel zu stellen.” Köllner bezeichnete auf der einen Seite das Erreichen der 2. Bundesliga in naher Zukunft als logische Konsequenz, wenn man den in den letzten rund eineinhalb Jahren eingeschlagenen Weg gemeinsam weiterginge. Wenn man hingegen in und um den Verein nicht in der Lage sei, konstruktiv zusammen zu arbeiten und auch einmal Rückschläge einzustecken, dann käme man definitiv nicht ans Ziel.

Köllner wirkte genervt

Zu Beginn der LÖWENRUNDE hatte man den 51jährigen Übungsleiter so einsilbig und angefressen, wie noch nie zuvor in seiner Wirkenszeit bei den Löwen erlebt. Die Serie von nur einem Sieg aus fünf Spielen, die erneut vermeidbare Niederlage am Samstag in Duisburg, aber sicher auch das Medienecho auf diese Ereignisse gepaart mit den sehr hohen sportlichen Erwartungen an seine Mannschaft, hatten sich in den letzten Wochen wohl aufgestaut und so ließ der Coach seinem Ärger einmal Luft.

Schön wäre, wenn sich Michael Köllners Worte wirklich alle Personen im großen Umfeld unseres Lieblingsvereins zu Herzen nehmen würden!

TAKTIKTAFEL: Hallescher FC – TSV 1860 München (28.Spieltag)

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Ein herzliches Grüß Gott zur TAKTIKTAFEL vor dem Spiel Hallescher FC gegen den TSV 1860 München.

Eine ausgeglichenere Bilanz als der Hallesche FC kann man nach 26 Spielen kaum haben. Neun Siege, neun Niederlagen und acht Unentschieden konnten die Saalestädter bisher einfahren.

Das von Florian Schnorrenberg trainierte Team setzt entweder auf ein klassisches 4-4-2 System, das man in der Grundformation als flache Vier bezeichnet, oder auf ein 4-2-3-1 wie die meisten Teams in Liga 3 es spielen. Trainer Schnorrenberg lässt seine Mannschaft beide Systeme sehr flexibel interpretieren.

Die wichtigsten statistischen Werte des HFC

  • Ballbesitz 46%
  • Passgenauigkeit 78% (drittschlechtester Wert der Liga)
  • Defensive Zweikampfquote 59% (drittschlechtester Wert der Liga)
  • Flankengenauigkeit 34%
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion) 11,13

Die Formationen mit und ohne Ballbesitz

In Ballbesitz verschiebt sich die flache Vier zum 4-1-3-2 oder zu 4-4-2 Raute. Gegen den Ball lässt sich der zweite Stürmer, der als hängende Spitze agiert, ins Mittelfeld fallen und die zentralen Mittelfeldspieler kippen beide auf die Sechserposition ab. So entsteht gegen den Ball ein kompaktes 4-2-3-1.

Einer der beiden Außenverteidiger rückt bei eigenem Ballbesitz in beiden Fällen oft mit ins defensive Mittelfeld auf, um in Pressingsituationen mehr Anspielstationen zu haben. Die Viererabwehrkette wird dann zu einer asymmetrischen Kette.

Das 4-2-3-1 verschiebt sich bei Ballbesitz mithilfe eines asymmetrischen Außenverteidigers zum 3-4-1-2.

Der HFC bevorzugt klar das Flügelspiel gegenüber Angriffen über das Zentrum. Die Angriffsverteilung im Positionsspiel zeigt, dass 34,5% der Angriffe über die linke Seite, 24,5% durchs Zentrum und 41% über die rechte Seite aufgebaut werden.

Defensive Ausrichtung

Hat der Gegner den Ball, versuchen die Hallenser die gegnerischen Angriffe möglichst auf die Flügel zu steuern. Dies geschieht je nach Ausrichtung der eigenen Defensivtaktik über Angriffs- oder Mittelfeldpressing mit guter Raumaufteilung im Stellungsspiel. Sobald der gegnerische Angriff auf einen Flügel gezwungen wurde, versucht der Hallesche FC durch Verdichtung auf dieser Seite und aggressives Anlaufen des ballführenden Spielers den Ball zurückzuerobern.

Das 4-4-2 im Fokus

Der TSV 1860 München hat bisher oft genug gegen Mannschaften im 4-3-2-1 gespielt. Daher beleuchte ich heute die Stärken und Schwächen des 4-4-2, das bisher in nur einer Partie vom Gegner gespielt wurde.

Die Stärken und Schwächen des 4-4-2

Die Stärken

Mit den doppelt besetzten Flügeln kann man großen Druck über die Außenpositionen erzeugen. Kurze Laufwege im Umschaltspiel helfen der Mannschaft im 4-4-2 kraftsparend zu spielen. Das kann am Ende einer Partie der entscheidende Faktor für Sieg oder Niederlage sein. Die kompakte Formation gegen den Ball kann Mannschaften, die kreativ limitiert sind, vor Probleme beim Eindringen in die Box stellen. Durch die Ausgewogenheit in allen Mannschaftsteilen kann man gegen manche andere Systeme mit geringen Verschiebungen für Überzahl sorgen. Mittelfeldpressing wird stark begünstigt.

Die Schwächen

Wenn die Stürmer vom Gegner gut isoliert werden, ist es für die Offensive schwer eine Bindung zwischen Mittelfeldzentrum und Stürmern herzustellen. Daher geschieht der Aufbau häufig über die Außenpositionen. Im Spiel gegen Mannschaften, die ein System mit nur einer Sturmspitze spielen, kann die Ausgewogenheit in beide Richtungen auch eine Schwäche darstellen. Nämlich dann, wenn die Stürmer gegen den Ball nicht mit nach hinten arbeiten und bei Ballbesitz beide Stürmer gleich in vorderster Front anzutreffen sind.

Wo muss der TSV 1860 München im Spiel gegen den Hallescher FC die Hebel ansetzen?

Wie die von mir beobachteten Spiele zeigen, kann man Halle auf zwei Arten aus dem Defensivkonzept bringen.

Mit Seitenwechseln und langem diagonalen Spiel auf die schwache Seite zu agieren wäre ein Ansatz. Wenn das im richtigen Moment gemacht wird, werden viele Spieler des HFC bei ihren defensiven Verschiebungen auf dem falschen Fuß erwischt.

Die zweite Möglichkeit, die erfolgsversprechend sein könnte, ist das genaue Gegenteil der Ersten. Über schnelles, präzises, lauffreudiges und kurzes Spiel auf engem Raum könnte man die durch Verdichtung von Halle geschaffene defensive Überzahl überspielen.

Auch eine dritte Variante wäre denkbar. Sie ist aber in der Ausführung riskant. Im Aufbau müsste sich ein technisch starker Spieler aus dem offensiven ins defensive Mittelfeld fallen lassen. Dann wird versucht über ein asymmetrisch verschobenes 4-3-2-1 im Zentrum die Angriffssteuerung im Pressing so auszuschalten, dass man sich nicht auf die Flügel treiben lässt. Der TSV 1860 München würde damit quasi schon beim Überspielen der Pressinglinie des Halleschen FC Überzahl nach vorne generieren. Das wäre allerdings für die Spieler in der Mittelfeldzentrale eine äußerst laufintensive Variante, die bei frühem Ballverlust zu bösen Kontern für Halle führen kann. Die leichte Schwäche in den Zweikämpfen Mann gegen Mann, die Halle in allen Mannschaftsteilen aufzeigt, könnte man so unter Umständen ausnutzen.

Falls man es schafft so hinter die Pressinglinie zu kommen, würden sich dann im Spielfeldzentrum für die passsicheren zentralen/offensiven Mittelfeldspieler der Löwen viele Varianten ergeben, den Hallensern das eigene Spiel aufzuzwingen.

Die Schlüsselspieler des HFC

Der nach einem Muskelbündelriss vor kurzem wiedergenesene Sven Müller (#30) im Tor hat diese Saison noch keinen Lufzweikampf im Strafraum verloren. Er hat außerdem gute Reflexe und weiß auch im eins gegen eins seinen Mann zu stehen. Schwächen zeigt er bei Schüssen aus der zweiten Reihe.

Stipe Vucur (#23) kehrt nach einer Gelbsperre wieder in die Mannschaft zurück. Im Gegensatz zum Spiel gegen die Vorstädter aus Unterhaching kann Halle also wieder auf ihn zählen. Er ist nicht der Schnellste, hat aber sonst keine nennenswerten Schwächen.

Mannschaftskapitän Jonas Nietfeld (#33), der den offensiveren Part auf der Doppelsechs der Hallenser einnimmt, ist der Ballverteiler in der Zentrale. Er ist somit einerseits Ausgangspunkt, aber oft auch eine Zwischenstation, wenn der Ball kurz vor oder im letzten Drittel von den Flügeln wieder ins Zentrum kommt.

Der schnelle Braydon Manu (#28) kam im Winter als Leihgabe aus Darmstadt nach Halle. Er ist ein nicht zu unterschätzender Dauerläufer auf dem rechten Flügel. Technisch gut, schnell und offensiv sehr zweikampfstark kann er mit Flankenläufen seine Gegenspieler ins Schwimmen bringen.

Mit dreizehn Toren und zwei Vorlagen ist Terrence Boyd (#13) der Spieler, der beim Halleschen FC den großen Unterschied macht. Fast an der Hälfte aller Tore der Saalestädter (32) ist der Stürmer beteiligt. Nachdem er vergangene Woche nicht treffen konnte, wäre er am Samstag dem Gesetz der Serie nach wieder fällig für einen Treffer.

Hallescher FC – das Fazit

Man darf sich auf gar keinen Fall vom 6:1-Hinspielergebnis oder dem 0:3 der Hallenser vergangenes Wochenende gegen die SpVgg Unterhaching blenden lassen. Der Hallesche FC ist wie alle Mannschaften in dieser Liga kein Fallobst. Schon in der Analyse zum Duisburg-Spiel habe ich geschrieben, dass es Gegner dieser Kategorie in dieser Liga nicht gibt.

Halle muss im Gegensatz zum Hinspiel, als sieben Spieler nicht einsatzfähig waren, dieses Mal bezogen auf die Stammspieler nur auf Guttau und Lindenhahn verzichten. Wir werden ein anderes Team des Gegners sehen als noch beim Gastspiel des HFC im Grünwalder Stadion.

Ein klarer Plan und eine gute Tagesform werden die Schlüssel für die Mannschaft von Löwendompteur Michael Köllner sein, um in Halle erfolgreich zu agieren. Ich sage nicht, dass ein Sieg Utopie ist. Dennoch wäre ich im Vorfeld mit jedem Ergebnis (außer einer Niederlage natürlich) sehr zufrieden. Es kommt ein starker Gegner auf die Löwen zu. Mit Derstroff, Manu, Eberwein und Boyd hat man vier exzellente Offensivspieler auf dem Platz. Deshalb sollten die Löwen den Halleschen FC nicht unterschätzen. Die alte Fußballphrase “über den Kampf ins Spiel zu finden” wird am Samstag die Maxime sein müssen, um das Spiel erfolgreich zu gestalten.

Sicher ist, die Mannschaft wird alles geben. Hoffen wir auf ein wenig Spielglück und gutes Zielwasser in der Offensive.

Diese Aufstellung sind denkbar

Hallescher FC im 4-4-2
Hallescher FC im 4-4-2 mit Hängender Spitze
Hallescher FC im 4-2-3-1
Auch möglich: ein 4-2-3-1

 

Datenquelle: wyscout

Sechzig um Sieben: Die nächste Bustour und News aus der 3.Liga

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Sechzig um Sieben: U21 gewinnt am Trainingsgeländer
Sechzig um Sieben: U21 gewinnt am Trainingsgeländer

Löwenfans, wir haben es fast wieder geschafft! Nur noch der Freitag liegt vor uns und dann können wir ins Wochenende starten. Unser TSV 1860 München spielt bereits morgen in der 3.Liga und muss auswärts in Halle ran. Was euch heute auf sechzger.de erwartet, erfahrt ihr jetzt in Sechzig um Sieben.

TAKTIKTAFEL

Bernd Winninger hat sich mit dem aktuell Elften der Tabelle beschäftigt. Der kommende Gegner agiert flexibel, sodass eine genaue Vorhersage schwierig ist. Aber auch das ist natürlich kein Problem und so trägt unser Taktikfuchs heute erneut dazu bei, dass ihr das Spiel des Hallenschen FC am Samstag durchschauen könnt. Hoffentlich geht es auch unserer Mannschaft so, denn dann sind drei Punkte mit Sicherheit möglich.

Expertentipp

In unserer Rubrik der Expertentipps machen wir heute einen Abstecher in die Politik. Genauer gesagt in die Vereins- und Lokalpolitik. Eines können wir in jedem Falle vorweg nehmen. Es wird ein sehr optimistischer Tipp. 🙂

Training

Am Vormittag steigt das Abschlusstraining an der Grünwalder Straße. Danach geht es erneut auf vier Rädern auf Auswärtsfahrt. Wie auch zuletzt gegen Duisburg reisen die Löwen mit dem Bus nach Halle. Das bedeutet wieder Zeit, in der die Spieler den Mannschaftsgeist stärken können. Nicht einsteigen wird allerdings Dennis Erdmann, denn er ist nach seiner Notbremse für das Spiel gesperrt.

News aus der 3.Liga

Wiesbaden verlängert mit Trainer

Rüdiger Rehm ist seit Anfang 2017 beim SV Wehen Wiesbaden als Trainer tätig. Der 42-Jährige hat seinen Vertrag nun bis 2023 verlängert. Mit ihm gelang zwar der Aufstieg in die 2.Liga, allerdings stieg man bekanntlich auch wieder ab. Dennoch hielt man am Coach fest und hat nun den Wiederaufstieg im Sinne. Aktuell liegt Wiesbaden auf einem aussichtsreichen 5.Platz und könnte das Ziel im Saisonendspurt womöglich bereits diese Saison erreichen.

Sechzig @18:60: Pilotprojekt Union Berlin und die News des Tages

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Sechzig @18:60 Pilotprojekt Union Berlin
Das Grünwalder Stadion in den Abendstunden

Guten Abend zusammen! Wie gewohnt fassen wir euch den hinter uns liegenden Donnerstag zusammen. Heute unter anderem mit einem Pilotprojekt vom FC Union Berlin zu einem möglichen Konzept zur Zulassung von Zuschauern bei Fußballspielen.

Aufkleber-Sammlung

Mit unserem Statistik-Tool und Zaunfahnen haben wir bereits zwei Rubriken, in denen wir gemeinsam etwas sammeln. Nun wollen wir bei sechzger.de auch eine möglichst vollständige Aufkleber-Sammlung in Form einer Fotogalerie anlegen. Dafür brauchen wir natürlich eure Hilfe. Es geht dabei nicht darum, uns die Aufkleber zu schicken. Wir benötigen lediglich ein Foto der einzelnen Aufkleber und werden dieses dann in unsere Galerie aufnehmen.

Fanclub-Vorstellung: Gfui für Sechzig Minga

Am heutigen Donnerstag gab es außerdem eine weitere Fanclub-Vorstellung. Dieses Mal präsentiert sich mit “Gfui für Sechzig Minga” ein vergleichsweise junger Fanclub. Falls ihr Kontakt aufnehmen möchtet, findet ihr alle Informationen im Artikel verlinkt.

News aus der Pressekonferenz

Die LÖWENRUNDE mit Michael Köllner und Günter Gorenzel fand heute statt. Dabei stellte sich unter anderem heraus, dass ein verletzter Löwe für den kommenden Samstag noch keine Option ist.

Pilotprojekt beim FC Union Berlin

Die Zulassung von Zuschauern wird aktuell immer wieder diskutiert. Einzelne Vereine wie beispielsweise Hansa Rostock in der 3.Liga stoßen dabei aus der Masse heraus und entwickeln bereits mögliche Szenarien, wie Zuschauer im Stadion mit Corona umsetzbar sind. Während man in Rostock unter anderem auf die App “Luca” baut, soll bei Union Berlin am kommenden Spieltag ein Pilotprojekt durchgeführt werden. Der Bundesligist beruft sich dabei auf eine Idee aus dem vergangenen Sommer, die nun in der Praxis erprobt werden soll. Der Verein möchte allen Personen, die im Rahmen des aktuellen Sonderspielbetriebs an einem Spieltag teilnehmen dürfen die Möglichkeit bieten, um einen kostenlosen Schnelltest vor dem Stadion durchzuführen. Sollte dieser positiv sein, wird ein zweiter Test durchgeführt. Sollte auch dieses Ergebnis auf eine Infektion hindeuten, bietet der Verein der betroffenen Person einen PCR-Test an.

Die Durchführung der Schnelltests erfolgt dabei auf freiweilliger Basis. Der FC Union Berlin möchte sich mit seinem Pilotprojekt auf eine mögliche Zulassung von Zuschauern vorbereiten. Bisher ist bestätigt, dass die Spiele der 3.Liga bis mindestens Ende März ohne Zuschauer durchgeführt werden. Wie es danach weiter geht, ist noch offen. Allzu viel Hoffnung auf eine Zuschauerzulassung sollten sich Fußballfans allerdings nicht machen.

Gfui für Sechzig Minga: TSV 1860 Fanclub Vorstellung

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Gfui für Sechzig Minga
Gfui für Sechzig Minga

Der Fanclub “Gfui für Sechzig Minga” hatte bereits ausführlich Stellung genommen, als wir in einem Pro und Contra Artikel über die Zaunfahnen-Aktion gegen Unterhaching berichtet haben. Nun stellt sich der Fanclub auf sechzger.de selber vor.

Vorstellung des TSV 1860 Fanclubs Gfui für Sechzig Minga

Gfui für Sechzig Minga – der Fan Club !!

Und so begann es:

Wir, von Geburt an „blau“ und stets in der Kurve und auswärts dabei, machten uns mit über 20.000 Fans auf nach Augsburg, um unsere Löwen zu unterstützen.
Es machte so viel Spaß, dass wir uns entschieden, mal eine Auswärtsfahrt im größeren Rahmen selbst zu organisieren, da kam das Spiel gegen Nürnberg II gerade recht. Weit über 14.000 Löwen Fans stürmten am 24.02.18 das Max-Morlock-Stadion. Wir hatten Flaschenbier im Bus und jede Menge Brotzeit für die mitgereisten Fans.

Trotz des Unentschiedens ging unsere Euphorie weiter und so organisierten wir die nächste Auswärtsfahrt. Die Resonanz war wieder so positiv, dass wir uns aus einer Laune heraus entschieden, einen Fanclub zu gründen. Der Name war schnell gefunden und die Herausforderung war da.

 Gfui für Sechzig Minga – gegründet im Mai 2018!

Unsere Mitgliederzahl wuchs stetig an. Aus dem ganzen Freistaat bekamen wir Zuwachs. Mitglieder jeden Alters, viele verschiedene Nationalitäten und natürlich auch Menschen mit Behinderungen wurden und werden bei uns voll integriert und mit offenen Armen aufgenommen, aktuell haben wir bereits über 70 Mitglieder.
Unsere Busfahrten quer durch Fußball Deutschland, unseren Löwen hinterher, waren/sind immer das Highlight unserer Mitglieder und wir hoffen das dies bald wieder möglich ist.

Wir verpflegen unsere Mitfahrer im Bus mit Frühstück, Mittagessen und Abendsnacks – im Preis der Busfahrt inbegriffen. Auch bei warmen/heißen Wetter bieten wir unseren mitgereisten Fans kalte Getränke sowie frisch gezapftes Augustinerbier vom Fass.

Gewinnspiele im Bus und die passende Musik runden das Ganze noch ab. Erwähnen möchten wir noch unseren Busfahrer Markus, ohne ihn wäre vieles nicht möglich!

Des Weiteren haben wir monatlich unseren Stammtisch auf Giesings Höhen. Kein Muss, aber ein sehr beliebter Treff, um sich einfach auszutauschen.

Der Kracher jedes Jahr ist unsere Trambahnfahrt. Quer durch München fährt unsere Löwen Tram, für Essen und Trinken ist natürlich gesorgt. Danach geht es dann zum Heimspiel unserer Löwen ins Grünwalder.

Momentan sind wir am Aufbauen einer Fußballmannschaft für Hobbyturniere, im Mai sind wir für das Fußball Turnier der deutschen Fan Clubs in Frankfurt angemeldet. Zuschauer und auch Mitspieler sind herzlich willkommen! Voraussetzung ist natürlich, dass es stattfindet (Corona) und ihr als Spieler Mitglied in unserem Verein seid.

Wir fiebern der Öffnung der Stadien entgegen, gemeinsam Spiele unserer Löwen erleben, gemeinsam am Stammtisch plaudern und vieles mehr!
Lust bekommen mal bei uns rein zu schnuppern? Vielleicht beim nächsten Online Stammtisch…

Viele blaue Grüße vom Fan Club “Gfui für Sechzig Minga

Gfui für Sechzig Minga
Collage des Fanclubs Gfui für Sechzig Minga

Vorstandschaft des Fanclubs:

o.v.r.n.l: Robert Marx (1.Vorstand ), Maximilian Niggl ( 2.Vorstand ), Björn Viviers

u.v.r.n.l. Patricia Heinz, Sabine Niggl, Doris Sperlich, Monika Heinz

Unsere Kontaktadressen:

Interesse geweckt?

Wenn Du Deinen Fanclub ebenfalls bei sechzger.de vorstellen möchtest, dann schreib uns doch einfach an! Wir sind gespannt und freuen uns auf Deine Nachricht! Unsere Kontaktdaten findest du in unserem Impressum.

Hallescher FC vs. TSV 1860 – LÖWENRUNDE aktuell: Wein in Halle kein Thema

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Am Samstag tritt der TSV 1860 zum nächsten Auswärtsspiel an. Diesmal startet die (Bus-) Reise wieder tags zuvor, also am morgigen Freitag, nach Sachsen-Anhalt. Aus diesem Grund fand die obligatorische LÖWENRUNDE, in der Trainer Michael Köllner und Geschäftsführer Günter Gorenzel den Fragen der berichtenden Zunft zur Verfügung stehen, auch diese Woche schon am Donnerstag Mittag statt.

In der Zoom-Pressekonferenz verriet der Löwencoach, dass ein Einsatz von Daniel Wein nach seiner Muskelverletzung für das Spiel beim Halleschen FC kein Thema ist. “Vino” hatte in dieser Woche seinen Vertrag bei 1860 verlängert. Gegen Dresden am 22. März rechnet Köllner mit der Rückkehr seiner Nummer 17 – ob es auch schon für das Spiel am Mittwoch in Lübeck reicht, ließ er offen.