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Sechzig um Sieben: Mitgliederverkauf für Mannheim startet

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Sechzig um Sieben: Beckett
Sechzig um Sieben: Rafati über das Löwenspiel in Aachen

Servus Löwenfans! Auch am heutigen Dienstag macht unsere ARGE Leaks-Serie keine Pause. Zudem gibt es weitere Informationen zum Heimspiel von Sechzig München gegen Waldhof Mannheim am Samstag.

Training an der Grünwalder Straße

Heute nachmittag stehen die Profis für eine Einheit auf dem Platz. Dabei wird Michael Köllner zum ersten Mal den Fokus auf Waldhof Mannheim legen. Unklar ist allerdings noch, welche Spieler gegen den TSV 1860 möglicherweise ausfallen. Es handelt sich um ein öffentliches Training, los geht es um 15 Uhr.

ARGE Leaks, Teil 3

Auch gestern ging unsere Serie der ARGE Leaks weiter, in Teil 3 kamen einige (Fake) E-Mails zum Vorschein. Weiter geht es heute mit Teil 4.

Ergebnisse des TSV 1860 München am Wochenende

Zudem gab es einen Überblick über alle Resultate der Löwen-Mannschaft am vergangenen Wochenende. Zwei Teams mussten gar nicht erst antreten, andere wiederum konnten Derbysiege feiern. Niederlagen ließen sich allerdings nicht ganz vermeiden.

Sechzig – Mannheim: Tickets für Mitglieder

Erstmals seit Ende Februar 2020, als die Löwen gegen Chemnitz siegten, sind im Grünwalder Stadion wieder 15.000 Zuschauer zugelassen. Möglich macht dies die Anwendung der 3G plus-Regelung. Gleichzeitig sind damit auch wieder alle über 11.500 Dauerkarten gültig. Für diese entfällt die Personalisierung, diese Löwenfans müssen sich also vor jedem Heimspiel um nichts mehr kümmern. Für das Spiel von Sechzig gegen Mannheim gehen die restlichen Karten ab heute vormittag um 10:00 Uhr in den Mitgliederverkauf (maximal vier pro Mitglied erwerbbar). Diese Verkaufsphase läuft bis zum Donnerstag um die gleiche Uhrzeit. Sollten dann noch nicht alle Karten verkauft sein, startet ab 12 Uhr ein freier Verkauf.

Für die Gästefans aus Mannheim stehen insgesamt 650 Plätze zur Verfügung, daher werden weitere Fans von Sechzig München Tickets erhalten. Zwischenzeitlich war von 840 Gästekarten die Rede. Normalerweise stehen Gästen 10% des Kontingents, also 1.500 Karten zur Verfügung.

Bobby Wood unglücklich im Farmteam

Die besten Zeiten von Ex-Löwe Bobby Wood scheinen vorbei zu sein. Am Wochenende wurde er für einen 13-Jährigen ausgewechselt…

Bobby Wood: Erst Nationalspieler, jetzt für 13-Jährigen ausgewechselt

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Bobby Wood
Bobby Wood, ehemaliger Stürmer des TSV 1860

Es war vor gar nicht langer Zeit, da bestritt Ex-Löwe Bobby Wood 45 Länderspiele für die USA und erzielte dabei beachtliche 13 Tore. Bereits in den letzten Jahren kam er in Deutschland immer weniger zum Zug und wechselte im Juni 2021 in die Major League Soccer. Von Real Salt Lake wurde er jedoch bald zum Farmteam Real Monarchs abgeschoben und erlebte dort am vergangenen Freitag einen neuen Tiefpunkt.

Bobby Wood: Auswechslung gegen 13-Jährigen

Gegen den Colorado Springs Switchbacks FC wurde der inzwischen 28-Jährige am Freitag bereits nach 61 Minuten ausgewechselt. Für ihn betrat der erst 13-Jährige (!) Axel Kei das Spielfeld…

Das Spiel der zweiten Mannschaft endete vor knapp 1.500 Zuschauern mit 0:0. Was waren das noch für Zeiten, als Bobby Wood für Erzgebirge Aue und Union Berlin in der 2. Bundesliga glänzte und regelmäßig einnetzte.

Ein Hawaiianer in Giesing

Im Alter von 15 Jahren war Wood im Jahr 2007 von den Irvine Strikers zum TSV 1860 München gewechselt, durchlief diverse Nachwuchsmannschaften und schaffte es schließlich über die Amateure in den Profikader von Reiner Maurer. Sein erstes Match in der 2. Bundesliga bestritt er am 29.01.2011. Insgesamt absolvierte der Hawaiianer 50 Zweitliga-Partien für die Löwen, wobei ihm drei Treffer gelangen. Für die Amateure traf Wood zwölf Mal bei 46 Einsätzen.

 

Corona: Waldhof Mannheim hat Training wieder aufgenommen

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Carl-Benz-Stadion, Waldhof Mannheim
Carl-Benz-Stadion, Waldhof Mannheim

Nachdem Ende letzter Woche bekannt wurde, dass es bei Waldhof Mannheim einige Corona Fälle gibt, hat die Mannschaft am heutigen Montag den Trainingsbetrieb wieder aufgenommen. Die Partie des Waldhof beim TSV 1860 am kommenden Samstag scheint nicht gefährdet.

Corona bei Waldhof Mannheim

Laut Mannheimer Morgen seien Trainer Patrick Glöckner ebenso wie Reha- und Athletiktrainer Florian Braband und die Spieler Dominik Martinovic, Timo Königsmann und Onur Ünlücifci positiv getestet worden war.

Wie lange die Betroffenen tatsächlich ausfallen, hängt nun von ihrem Impfstatus ab. Sollten sie geimpft sein, kann die obligatorische Quarantäne mit mehreren Tests gegebenenfalls verkürzt werden. Andernfalls müssen sie 14 Tage in Isolation verbleiben und würden somit fix für das Spiel am Samstag ausfallen.

Spiel bei den Löwen findet wohl statt

Aktuell scheint das Auswärtsspiel bei den Löwen jedoch stattfinden zu können. Ein Antrag auf Absetzung kann erst gestellt werden, wenn weniger als 15 Akteure einsatzfähig sind. Dies ist bei Waldhof Mannheim jedoch nicht der Fall.

3G+: Am Samstag volle Hütte im Sechzgerstadion! Oder eher doch nicht..?

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Westkurve mit Zuschauern im Grünwalder Stadion beim TSV 1860 München

Die Katze ist aus dem Sack: Der TSV 1860 München entscheidet sich den Zugang zum Grünwalder Stadion ab dem Spiel gegen Mannheim nach der sogenannten 3G+ Regelung zu gestatten. Damit wären theoretisch wieder 15.000 Zuschauer zugelassen.

Das bedeutet 3G+

Weiterhin wie bisher haben Geimpfte und Genesene Zutritt, neu ist jedoch, dass ein einfacher Schnelltest nicht mehr ausreichend ist, es muss ein negativer PCR-Test vorliegen, der zum Veranstaltungsende maximal 48 Stunden alt ist.

Tests seit heute kostenpflichtig

Selbst wenn ein Schnelltest noch ausreichend wäre, würde das trotzdem den Stadionbesuch verteuern, denn seit dem 11. Oktober sind die anlasslosen Schnelltests nicht mehr kostenlos, sondern schlagen mit ca. 15 EUR zu Buche. Ein PCR-Test reißt aktuell noch ein größeres Loch in den Stadiongeldbeutel, diese kosten um die 75 EUR.

Warum hat sich der TSV 1860 zu 3G+ entschlossen?

Der TSV 1860 schreibt dazu in seinen FAQs:

„Die Verantwortung der gesamten Verwaltung liegt darin, mittels einer offenen Feedback-Kultur inklusive vieler Gespräche, insbesondere durch die Fanabteilung, die Wünsche, Hinweise und Kritik eines jeden Einzelnen zu hören, um dann gleichzeitig mit Blick auf das große Ganze und den größtmöglichen gemeinsamen Nenner für die gesamte Löwen-Familie abgewogene nachvollziehbare Entscheidung zu treffen. Nach ausführlicher interner Abwägung aller Argumente fiel die Entscheidung auf 3G+.“

Was ändert sich konkret?

Die Beschränkung der Zuschauerzahl ist aufgehoben, die Maskenpflicht im Stadion entfällt und höchstwahrscheinlich wird auch wieder alkoholhaltiges Bier ausgeschenkt.

Während es den Geimpften wahrscheinlich höchstegal sein dürfte, ob der Zugang nun mit 2G, 3G oder 3G+ geregelt wird, werden die ungeimpften Fans des TSV 1860 nun ins Grübeln kommen. Ob diese „Impflicht durch die Hintertür“ der richtige Weg ist die Impfquote zu erhöhen? Wie seht ihr die Sachlage, werdet ihr am Samstag vor Ort sein? Freut ihr euch darauf die Maske (quasi) daheimlassen zu können oder seht ihr unter diesen Bedingungen von einem Stadionbesuch ab? Lasst es uns wissen…

Bild: Oliver Rabuser

ARGE Leaks – von der Gründung bis zur “Causa Gerhard Schnell” (Teil 3)

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Die Westkurve des Grünwalder Stadions grüßt die ARGE und die Familie Schnell
Die Westkurve des Grünwalder Stadions grüßt die ARGE und die Familie Schnell

Nachdem die ARGE bereits 1977 gegründet worden war und das ein oder andere Skandälchen überstanden hatte, kam der Dachverband der Fanclubs in vermeintlich ruhigere Fahrwasser. Zumindest sah es eine Zeit lang so aus… Ein Trugschluss!

Unterdessen installierte der TSV 1860 Jutta Schnell als Fanbeauftragte in Vollzeit, die sich um Fanbelange kümmern sollte.

Fortlaufende Querelen innerhalb der ARGE

Und was machte die ARGE? Existierte freilich weiterhin, war allerdings immer wieder von internen Querelen und finanziellen Unklarheiten geplagt. Missstände in der Kasse waren offenbar keine Seltenheit beim Dachverband der Fanclubs. Mehrfach wurden Kassierer und deren Kassenprüfer heftig kritisiert. In einem Rundschreiben des ARGE-Vorstands Siegfried Mühlbauer an alle Fanclubs aus dem September 1999 heißt es einleitend: „Da immer wieder Fragen bezüglich der Kasse und dem Beitrag gestellt werden, gibt es hier ein paar grundsätzliche Erklärungen.“ Es folgten der Kassenstand sowie der Aufruf, den Mitgliedsbeitrag fristgerecht zu entrichten. Bei Punkt 10 (Einzugsermächtigung) schreibt Mühlbauer zum „abgesetzten Kassier“ („J.“), er habe die Einzugsermächtigungen für ungültig erklärt, „damit Herr J. damit keinen Missbrauch betreiben kann“.

Einige Vorstandsmitglieder der ARGE erklärten ihren Rücktritt. Beisitzer Klaus Höß begründete diesen unter anderem mit „diesen ganzen Querelen“ und der „unendlichen Geschichte mit dem Kassier“ und verwies auf eine möglicherweise „drohende Rufschädigung als Mitglied der ARGE“.

Die Stadion-Diskussion beim TSV 1860

Aber auch ein weiterer Aspekt mischte sich in die internen Angelegenheiten: Der scheinbar ewige Streit um die Heimspielstätte des TSV 1860 hatte neue Dimensionen angenommen. Während ein Teil der Löwenfans für einen Verbleib im Grünwalder Stadion plädierte und dessen Ausbau anstrebte, gab es eine Gegenbewegung, die sich den Umzug ins Olympiastadion bzw. den Neubau einer Fußball-Arena wünschte. Der immer mehr aufkommenden Initiative der „Freunde des Sechzger Stadions“ schloss sich auch ein Teil des ARGE-Vorstands an. Damit war die Vorstandschaft gespalten. Daher gab Hans Rettenmeier als Rücktrittsgrund aus der ARGE-Vorstandschaft an, der Grund sei „die Unterstützung der Initiative zur Erhaltung des Grünwalder Stadions durch die ARGE“.

Gerhard Schnell betritt die Bühne

Das Stadionthema hatte die Dachorganisation der Fanclubs erreicht. Möglicherweise war genau diese Diskussion auch ein Hauptgrund für die Spaltung innerhalb der Fanlandschaft der Löwen. In jedem Fall wurde sie auch von einigen ranghohen Mitgliedern innerhalb der ARGE befeuert. Damals noch ein relativ unbeschriebenes Blatt war Gerhard Schnell. Als Vorsitzender der Region 11 ließ er dem ARGE-Vorstand in einem Schreiben vom November 1999 ausrichten, dass auf Grund der Stadionthematik „ein Großteil der Fanclubs unserer Region bereits gedroht hat, aus der ARGE auszutreten um sich dann selbst zu verwalten“. Ebenfalls Unterzeichner des Schreibens waren im Übrigen Hans Rettenmeier, der als Kassier der Region 11 aufgeführt wurde, und als Beisitzer ein gewisser Siegbert Stemmer, der im späteren Verlauf eine entscheidende Rolle einnehmen sollte.

Der Beginn der Ära Schnell

Mit der Installation der Fanbeauftragten Jutta Schnell beim TSV 1860 und dem stetig wachsenden Einfluss ihres Mannes Gerhard begann also zur Jahrtausendwende die „Ära Schnell“ innerhalb der ARGE. Dabei machte sich Schnell vor allem die fortlaufende Unruhe innerhalb des Dachverbandes zu Nutze. Gleichzeitig griff er aber auch zu fragwürdigen Mitteln, die nach aktuellen Erkenntnissen in einem völlig anderen Licht dargestellt werden können.

Zum einen legte sich Schnell eine Schar treuer Helfer an. Mitstreiter, die in seinem Auftrag Dienste ausführten und damit Schnells Ansinnen Nachdruck verschafften. So wurde beispielsweise gegen einen unliebsamen Gegenpart von Jutta Schnell, einem Mitarbeiter vom Fanprojekt München, ein Vereinsausschlussverfahren eingeleitet. Auffällig ist: Der Name der Person, die das Verfahren eingeleitet hatte, tauchte in der Stundenaufzeichnung der Fanbeauftragten aus dem September 1998 (siehe Teil 2) mehrfach auf. Es sollte wohl eine Person aus dem Weg geschafft werden, die durch die Arbeit im sozialpädagogischen Fanprojekt ebenfalls in der Fanbetreuung tätig war und scheinbar einen Gegenpart zu Jutta Schnell darstellte – zumindest in deren Augen. Dass der Ankläger in unmittelbarer Nachbarschaft zu Schnells beheimatet ist, scheint ein seltsamer Zufall zu sein.

Die Mail-Lawine kommt ins Rollen

Eine Gefahr schienen auch zunehmend Teile der ARGE zu werden. Unter dem Vorsitzenden Mühlbauer, der die Geschicke zusammen mit Urgestein Herbert Gertitschke leitete, einigte sich der ARGE-Vorstand mit Löwen-Präsident Karl-Heinz Wildmoser darauf, dem Dachverband ein festes Büro an der Geschäftsstelle an der Grünwalder Straße 114 zu geben. Zudem waren zwei bezahlte Mitarbeiter für die ARGE eingeplant. Neben einer Vollzeitkraft für die Fanclubverwaltung sollte eine Stelle mit einem Minijob besetzt werden. Den Schnells war dies offenbar ein Dorn im Auge. Im Dezember 2001 gingen mehrere E-Mails in der Geschäftsstelle der Löwen ein. Absender: Vermeintliche Mitglieder aus Fanclubs, die sich vehement gegen das so genannte „Fan-Büro“ beschwerten.

So schreibt beispielsweise „Peter Kugler“, beim TSV 1860 völlig unbekannt: „Wie seit geraumer Zeit in Fan-Kreisen das Gerücht rumgeht, soll mit einem […] Gertitschke ein so genanntes Fanbüro besetzt werden.“ Weiter heißt es: „Dass aber hier jeder ungläubig den Kopf schüttelt, ist wahrscheinlich an euch vorbeigegangen“ und „Wollt ihr die Fans noch mehr spalten und gegen euch haben?“ Auffällig: Ausdrücklich gelobt wird Jutta Schnell. „Jutta, du leistest hervorragende Fan-Arbeit.“ Die Forderung aus der E-Mail ist klar. „Wir brauchen kein Fan-Büro, sondern eine komplett selbstständige und gut funktionierende ARGE.“ Weitere Mails gleichen Inhalts erscheinen beinahe zeitgleich. Alle Absender sind beim Verein völlig unbekannt. Heute ist bekannt, dass Gerhard Schnell diese E-Mails mit Fake-Accounts verschickt hat.

Die vielen Persönlichkeiten des Gerhard Schnell

Ein Andreas Forster fragt: „Warum brauchen wir überhaupt so ein Fanbüro? Der Verein hat eine sehr ausgezeichnete und aktive Fanbeauftragte.“ Auch ein Umsturz innerhalb der ARGE-Vorstandschaft wird angeregt. „Mistet in der Vorstandschaft ein bisschen aus, sucht euch dafür gute Leute und schon funktioniert es wieder besser und wir sind selbstständig.“ Alois Henk aus Passau schreibt in Sachen Fan-Büro: „Sollte sich dieses bewahrheiten, dann haben sie viele Gegner“ und weiter „wenn sich das bewahrheitet, frage ich mich, ob von der ARGE-Vorstandschaft noch einer in den Spiegel ohne zu kotzen schauen kann“. In einer weiteren Mail wird angedeutet, dass sich eine Gegenbewegung gründen würde. Fritz Dullemann schrieb: „Nachdem die ARGE jetzt komplett in die Hosen gegangen ist, haben sich bis jetzt ca. 25 Fan-Clubs aus verschiedenen Regionen zusammengetan und wollen eine Gegenvereinigung zur ARGE gründen“. An dieser Stelle sei nochmals an das Schreiben der Region 11 an den ARGE-Vorstand erinnert, als Gerhard Schnell mit dem Austritt einiger Fanclubs drohte. Weiter schreibt Dullemann: „Mit einem Gertitschke im Fan-Büro und einen Mühlbauer können wir nicht mehr. Der Gertitschke blamiert sich doch wo es nur möglich ist und ein Mühlbauer kann nichts und macht nichts.“ Auch das Stadion wird thematisiert. „Damit nichts verstanden wird: Wir sind pro Präsident Wildmoser, pro Fröttmaning. Also vereinstreu.“ Spannend wird es in einer weiteren E-Mail an ARGE-Beisitzer Siegbert Stemmer, der ja in Schnells Region 11 ebenfalls Beisitzer ist: „Siegbert, du hast es im Kreuz, du schaffst es. Mach den Ersten Vorsitzenden, schau dass dich der Mann von der Jutta unterstützt und such dir noch ein paar zuverlässige Mitstreiter.“

Wie gehts weiter?

In Teil 4, den wir morgen veröffentlichen werden, werden wir den Umsturz innerhalb der ARGE-Führung thematisieren. Zudem werfen wir einen Blick darauf, wie sich die ARGE zunehmend in die Vereinspolitik des TSV 1860 München einmischte.

Überblick

Die Löwen am Wochenende: Zwei Derbysiege und einige Absagen

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TSV 1860 München - die Löwen!
Die Löwen, Münchens große Liebe!

Gleich zwei Derbysiege gab es am Wochenende für die Löwen im Nachwuchsbereich. Sowohl die U13 als auch die U11 siegte gegen die Seitenstraßler – herzlichen Glückwunsch!

Zwei Derbysiege und einige Absagen für die Löwen

Zu den Siegen gegen den FC Bayern gesellt sich zudem der Sieg der 3. Mannschaft im “Platzderby” bei der SpVgg 1906 Haidhausen II. Weniger Grund zur Freude hatte die U21 in Garching und die U17 gegen den VfB Stuttgart.

Gar nicht erst antreten konnten die Frauen, die U19 und die Senioren C, deren Gegner jeweils kurzfristig absagen mussten.

Die Partien der Löwen im Überblick:

Freitag, 08.10.:

18.60 Uhr: TSV Buchbach – Profis 2:3

Samstag, 09.10.:

11.30 Uhr: Wacker Burghausen U17 – U16 2:2
15.00 Uhr: FC Bayern München – U13 1:2
15.00 Uhr: TSV Milbertshofen – U15 1:1
15.45 Uhr: DJK Sportbund München Ost – Senioren C abgesagt
16.00 Uhr: U19 – TSV 1860 Rosenheim abgesagt

Sonntag, 10.10.:

10.45 Uhr: FC Dreistern/DJK Sportbund – Frauen abgesagt
11.30 Uhr: U12 – FC Augsburg 4:0
12.00 Uhr: SpVgg 1906 Haidhausen II – 3. Mannschaft 0:1
12.00 Uhr: SC Oberbernbach – U10 4:5
14.00 Uhr: U17 – VfB Stuttgart 0:1
15.00 Uhr: SpVgg Greuther Fürth – U14 2:5
15.00 Uhr: VfR Garching – U21 1:0

Die U11 setzte sich in Ismaning gegen acht weitere Teams (u.a. RB Salzburg, FC Augsburg und FC Bayern) durch und gewann mit sieben Siegen und einem Unentschieden das Turnier. Dabei konnten sie auch einen 1:0-Derbysieg feiern.

Sechzig um Sieben: ARGE-Leaks – notwendige Aufklärung

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Sechzig um Sieben: Ohne Vier gegen Havelse

Spät konnten die Löwen am Freitagabend doch noch den Einzug in das Halbfinale des Toto-Pokals bejubeln, am Samstagvormittag startete dann bei sechzger.de eine insgesamt neunteilige Serie. Jeden einzelnen Teil möchten wir allen Löwenfans ans Herzen legen, um die Geschichte der ARGE nachvollziehen zu können. Desweiteren waren auch andere Drittligisten am Wochenende im Einsatz – teils im Pokal, teils in Testspielen. Auf diese Ergebnisse werfen wir heute morgen ebenso einen Blick.

TSV 1860 kämpft sich weiter, Türkgücü fliegt raus

Es dauerte bis zur 89.Minute, ehe Dennis Dressel die Löwenfans erleichtert aufatmen ließ. Nach einer schwachen ersten Hälfte zeigte die Mannschaft im zweiten Durchgang ein ganz anderes Gesicht und belohnte sich spät für eine kämpferische Leistung.

Um am Samstag aber gegen Waldhof Mannheim bestehen zu können, sollte eine deutliche Leistungssteigerung notwendig sein. Da kommt es nicht gerade ungelegen, dass die Waldhöfer voraussichtlich auf mehrere Spieler aufgrund einer Quarantäne-Anordnung verzichten müssen. Weitere Details werden im Laufe des Tages erwartet. Das gilt genauso für die Ticket-Situation am Samstag, die Buchung war bisher noch nicht möglich.

Das wichtigste am Sieg in Buchbach war der Einzug ins Halbfinale. Dass es einem Drittligisten nämlich auch ganz anders ergehen kann, musste Türkgücü am Samstag erfahren. Beim Regionalligisten TSV Aubstadt scheiterte der Vorjahressieger mit 1:3 und scheidet aus dem Toto-Pokal vorzeitig aus.

Giesinger Gedanken: verfrühtes Halloween?

Bis Halloween dauert es eigentlich noch eine Weile. Doch gerade die erste Halbzeit in Buchbach fühlte sich für Thomas Enn in etwa so an. Er wähnte sich gar in einem Vampirfilm, doch mit der Einwechslung von Mölders waren es unter anderem Knoblauch und Silberkugeln, die den Löwen halfen sich zu wehren. Auch eine Fledermaus spielt in den Giesinger Gedanken eine ganz besondere Rolle…

Sechzig Amateure verliegen in Garching

Schlechter lief es hingegen für die U21 im Münchner Norden. Über die gesamten 90 Minuten fand die Mannschaft von Frank Schmöller nicht so recht ins Spiel und so stand am Ende eine 0:1-Niederlage zu Buche. Das bedeutet auch das Ende einer Serie von sechs ungeschlagenen Spielen.

Volleyballer starten mit Niederlage

Auch der immernoch etwas gewöhnungsbedürftige Zusammenschluss mit dem Namen TSV Haching München konnte beim Volleyball keinen Sieg erringen. Chancenlos unterlag man im ersten Spiel auswärts bei den Helios Grizzlys Giesen.

Zwei Geburtstagskinder beim TSV 1860

Am gestrigen Sonntag gab es Geburtstagsglückwünsche für Meisterlöwe Alfred Kohlhäufl. Er wurde 75 Jahre alt. Außerdem feierte auch Günther Gorenzel, er wurde runde 50 Jahre alt.

ARGE-Leaks – Teile 1 und 2

Ende November wird auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung der weitere Weg der ARGE entschieden. Womöglich wird es an diesem Tag eine Auflösung der Vereinigung geben. Wichtig ist, dass möglichst viele Fanclubs dort vertreten sind. Bis zu zwei Personen pro Fanclub dürfen teilnehmen. Die Veranstaltung findet in der Sechzgeralm statt.

Bis dahin ist allerdings noch etwas Zeit und sechzger.de nutzt diese, um Aufklärung zu betreiben. Dass diese mehr als notwendig ist, lassen schon Teil 1 und Teil 2 unserer insgesamt neunteiligen Serie über die ARGE erahnen. Heute folgt Artikel Nummer 3 im Verlaufe des Vormittags. Jeder Löwenfan sollte sich unserer Meinung nach die Artikel durchlesen, um sich eine eigene Meinung bilden zu können.

News aus der 3.Liga

Weitere Drittligisten im Landespokal im Einsatz

Nicht nur die Löwen taten sich schwer, auch der HFC hatte seine lieben Mühen mit einem Fünftligisten. Erst in der Verlängerung machte der Drittligist die Teilnahme am Viertelfinale klar. Besser hingegen lief es bei Magdeburg, Berlin und Zwickau, die ihre Spiele jeweils gewannen. Die Ergebnisse in der Übersicht:

Union Sandersdorf – Hallescher FC 0:1 n.V.
Haldensleber SC – 1. FC Magdeburg 0:5
FC International Leipzig – FSV Zwickau 1:3
Berliner SV 92 – Viktoria Berlin 0:4

Teams der 3.Liga bei Testspielen im Einsatz

Emotional war es am gestrigen Sonntag in Magdeburg. Über 17.000 Zuschauer waren zum Abschiedsspiel von Christian Beck gekommen. Standesgemäß erzielte er dabei vier Tore und verlobte sich nach Schlusspfiff mit seiner Freundin.

Kaiserslautern hingegen war nicht bei einem Test-, sondern einem Benefizspiel im Einsatz. Dabei kam eine Summe von 150.000€ zusammen. Während bei Felix Götze nach einer vorzeitigen Auswechslung inzwischen erneut Entwarnung gegeben konnte, war das Unentschieden auf dem Platz nicht wirklich im Fokus der Beteiligten.

Außerdem unterlag Havelse knapp gegen den Zweitligisten Hannover und Viktoria Köln erzielte gemischte Ergebnisse bei einem Mini-Turnier.

 

Von der Erfolgswelle gerutscht: U21 des TSV 1860 verliert in Garching

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VfR Garching - TSV 1860 U21
Am 10.10.2021 unterlag die U21 des TSV 1860 mit 0:1 beim VfR Garching.

Den sonntäglichen Ausflug nach Garching hatte sich die U21 des TSV 1860 sicherlich ganz anders vorgestellt. Nach zuletzt sehr starken Leistungen und entsprechenden Ergebnissen gab es heute nicht zu holen und so verloren die Amateure beim VfR Garching mit 0:1.

TSV 1860 U21: Niederlage in Garching

Leider konnte die Truppe von Trainer Frank Schmöller heute über weite Strecken nicht mal ansatzweise an die Leistungen der vergangenen Wochen anknüpfen. Vor allem offensiv drückte der Schuh gewaltig und so konnte die U21 des TSV 1860 den VfR Garsching doch sehr selten in Bedrängnis bringen.

Auf der anderen Seite schlug die Mannschaft von Neu-Trainer Nico Basta in der 25. Minute in Person von Quentin Kehl zu. Diesem Gegentreffer hatte Sechzig nichts entgegenzusetzen und so blieb es bei der knappen Niederlage der Amateure. Die Löwen rutschten damit auf Platz 9 ab, Garching hingegen kletterte auf Platz 15.

Volleyball Bundesliga: TSV Haching München zum Auftakt chancenlos

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Volleyball Bundesliga TSV Haching München
Die Volleyballer des TSV Haching München treten in der Saison 21/22 in der 1. Bundesliga an.

Zum Auftakt der Volleyball Bundesliga unterlag der TSV Haching München bei den Helios Grizzlys Giesen glatt mit 0:3.

TSV Haching München in der Bundesliga chancenlos

In einer leider recht einseitigen Partie hatten die Volleyballer des TSV 1860 e.V., die in Kooperation mit dem TSV Unterhaching antreten, wenig Chanchen gegen die Niedersachsen. Am Ende stand eine 0:3-Niederlage (21:25, 22:25, 21:25) beim letztjährigen Tabellenneunten.

Bereits am Dienstag steht die nächste Partie auf dem Programm. Diesmal müssen die Volleyball Löwen in Düren ran und sind krasser Außenseiter. Das erste Heimspiel folgt dann am 17.10. um 16.00 Uhr gegen Lüneburg.

Alles Gute zum 75. Geburtstag, Alfred Kohlhäufl

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Alfred Kohlhäufl, ehemaliger Spieler des TSV 1860
Alfred Kohlhäufl, ehemaliger Spieler des TSV 1860

Alfred Kohlhäufl, bei den älteren Löwenfans neben seiner sportlichen Leistung vor allem aufgrund seiner immer herausragenden kämpferischen Einstellung und seiner sympathischen Bescheidenheit in positiver Erinnerung geblieben, feiert heute seinen 75. Geburtstag.

75. Geburtstag von Alfred Kohlhäufl

Im Gedächtnis verankert ist dem Schreiber dieser Zeilen der Aufstieg in die erste Bundesliga 1977 (0:4, 4:0, 2:0), der unvergessliche Treffer beim 3:1 Sieg gegen die Vertretung der Säbener Straße sowie die stehenden Ovationen des gesamten Grünwalder Stadions bei der Rückkehr Alfred Kohlhäufls als Spieler des TSV 1861 Straubing in der Saison 1982/83. Wir gratulieren recht herzlich!

Auch Gorenzel feiert Geburtstag

Doch nicht nur Alfred Kohlhäufl feiert heute Geburtstag, sondern auch der aktuelle Geschäftsführer der Löwen, Günther Gorenzel. Alles Gute zum 50.!