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Zwei Spieler des TSV 1860 München stehen in der “Elf der Saison”

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FC Ingolstadt TSV 1860 20210522 (97)

Auf dem Onlineportal liga3-online waren die Leser aufgerufen, für ihre Elf der Saison abzustimmen. Zwei Spieler des TSV 1860 München haben es in die fiktive Mannschaft geschafft.

Elf der Saison mit zwei Löwen

Phillipp Steinhart

In der Abwehr spielte Phillipp Steinhart eine starke Saison. 36 Mal stand er für den TSV 1860 München auf dem Platz, erzielte dabei neun Tore (davon drei Elfmeter) und legte sechs Mal für eine Mannschaftskollegen auf.

Sascha Mölders

Sascha Mölders Torschützenkönig

Der andere Löwe kann sich vor Auszeichnungen aktuell kaum retten. Vor dem Spiel gegen Ingolstadt durfte Sascha Mölders die Auszeichnung zum Spieler der Saison entgegen nehmen. Nach Abpfiff war auch klar, dass er der Torschützenkönig der Spielzeit 2020/21 ist, worüber er sich allerdings nicht so recht freuen konnte. Übrigens ist Mölders mit 31 Scorerpunkten auch mit deutlichem Vorsprung vor Nicklas Shipnoski (25, 1.FC Saarbrücken, wechselt nach Düsseldorf) der Topscorer der 3.Liga.

Die weiteren Spieler der anderen Teams

Dominiert wird die Elf der Saison wie fast schon gewohnt von Hansa Rostock. Mit Kolke, Riedel, Neidhart, Bahn und Trainer Härtel stellt die Kogge ganze fünf Akteure. Der zweite Aufsteiger Dynamo Dresden steuert mit Königsdörffer und Knipping wie auch der TSV 1860 München zwei Spieler. Die weiteren drei Positionen belegen Boyd (Halle), Atik (Magdeburg) und Shipnoski (Saarbrücken).

Auf der Ersatzbank nehmen noch Marius Willsch und Richard Neudecker vom TSV 1860 München Platz. Komplettiert wird diese von Behrens (Magdeburg), Stanic (Zwickau), Mörschel und Daferner (beide Dresden), Janjic (Verl) und Trainer Titz (Magdeburg)

Nathan Wicht unterschreibt Profivertrag beim TSV 1860 München

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Nathan Wicht unterschreibt Profivertrag beim TSV 1860 München

Nathan Wicht aus der U17 hat einen Profivertrag beim TSV 1860 München unterschrieben.

Nathan Wicht unterschreibt ersten Profivertrag beim TSV 1860 München

Mit Nathan Wicht schafft ein weiterer Junglöwe den Sprung in die erste Mannschaft. Der eingeschlagene Kurs, verstärkt auf Spieler aus der eigenen Jugend zu setzen, wird damit fortgesetzt. Er durfte bereits im Dezember vergangenen Jahres bei der 1.Mannschaft unter Michael Köllner trainieren. Nathan Wicht spielt im zentralen Mittelfeld.

So äußern sich Günter Gorenzel und Nathan Wicht zum Profivertrag beim TSV 1860 München

Sport-Geschäftsführer Günther Gorenzel: „Talenten aus unserem NLZ ‚die Bayerische JUNGLÖWEN‘ die Möglichkeit zu geben, im Profifußball Fuß zu fassen, gehört seit Jahrzehnten zur Identität der Löwen. Auch in der abgelaufenen sehr erfolgreichen Spielzeit 2020/2021 konnten wir mehreren Junglöwen aus dem eigenen Haus zum Drittliga-Debüt verhelfen und unseren Talenten die nächsten Entwicklungsschritte ermöglichen. Nathan gehört zur nächsten Generation, welche wir ganz gezielt und langfristig in unser Konzept in der 1. Mannschaft integrieren. Dass wir mit Nathan einen Schweizer U-Na­tionalspieler von unserem Konzept überzeugen konnten, den Weg weiter bei den Löwen zu gehen, spricht für unsere Herangehensweise in der Verzahnung der Arbeit im NLZ ,die Bayerischen JUNGLÖWEN‘ und unserer Profimannschaft.“

Nathan Wicht ist „stolz und glücklich nach fünf Jahren bei den Löwen auch weiterhin für die weißen-blauen Farben kämpfen und spielen zu dürfen. Ich bedanke mich für das Vertrauen und werde mein Bestes geben, um es auf dem Platz zurückzugeben. Ich freue mich sehr auf die Zukunft in Giesing.“

TSV 1860 Nachwuchs: “die Bayerische NLZ” wird bis 2025 saniert

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Sagenhafte 85 Spieler haben in den vergangenen 15 Jahren den Sprung aus dem NLZ des TSV 1860 in den deutschen Profifußball geschafft. Aus den Reihen der Löwen stammen zahlreiche WM-, EM- und Olympia-Teilnehmer und mit Kevin Volland und Florian Neuhaus reihen sich demnächst zwei weitere Spieler in diese Riege ein. Nun wird das die Bayerische Nachwuchsleistungszentrum” saniert, um auch weiterhin den Qualitätsansprüchen der Löwen zu entsprechen.

NLZ des TSV 1860 wird saniert

Die Pressemitteilung des TSV 1860 geht detailliert auf die Planungen der Löwen ein:

“Unter dem Arbeitstitel „Löwenhöhle der Zukunft“ soll deshalb bis 2025 das „die Bayerische NLZ“ grundlegend saniert werden. „Wir möchten strategisch, also auch in Steine investieren und damit in unsere Zukunft. Das ist nötig, um unsere Spitzenposition in der Nachwuchsausbildung auch künftig zu sichern“, sagt 1860-Geschäftsführer Marc-Nicolai Pfeifer. (…)

Die kosten- und arbeitsintensive Sanierung des Nachwuchsleistungszentrums ist jedoch nur gemeinsam umsetzbar. Denn um den bisherigen Qualitätsstandard weiterhin sichern zu können, stehen diverse Maler- und Fliesenarbeiten an, die Umsetzung eines neuen Küchenkonzepts, die Wartung der Lüftungsanlage, die Modernisierung der Internatswohnungen, die Sanierung des Dusch- und Kabinentrakts sowie die Erneuerung der Heizungs-, Regel- und Elektrotechnik.

Das geht nur gemeinsam. Der TSV 1860 München versucht deshalb, die gesamte Löwenfamilie zur Unterstützung bei diesem wichtigen Zukunftsprojekt zu motivieren. „Wir haben eine große Verantwortung für unsere Jugend. Außerdem ist unsere Jugendarbeit für jeden Sechzger eine Herzensangelegenheit. Jeder wünscht sich, dass viele bei uns ausgebildete Spieler in unserer Profi-Mannschaft spielen“, findet Pfeifer, der bereits viel Wohlwollen und Unterstützung aus dem Umfeld der 1860-Sponsoren und -Partner erfahren hat. Teilweise sind nämlich geplante Arbeiten bereits von Partnern zugesichert!

Und gleichzeitig gibt es im Rahmen des Gesamtprojekts noch Teilbereiche, für die sich noch keine Unternehmen gefunden haben oder entsprechende Zusagen vorliegen. Jedes Unternehmen ist willkommen, ein Teil der Löwenfamilie zu werden, egal, ob es selbst Dienstleistungen übernimmt oder als Sponsor einen wichtigen Beitrag zur Finanzierung leistet. Natürlich bietet der TSV 1860 eine entsprechende werbliche Gegenleistung. Gemeinsam mit dem Vermarktungsteam von Infront haben die Löwen zwei interessante Rechtepakete für dieses Projekt ausgearbeitet: NLZ-Partner für 10.000 Euro und NLZ-PremiumPartner für 25.000 Euro.”

18 Junglöwen im Kader

Im Kader des TSV 1860 München standen in der vergangenen Spielzeit sage und schreibe 18 ehemalige Junglöwen (Teil 1 / Teil 2) im Kader von Michael Köllner und zeigten mitunter überragende Leistungen. Durch die Kooperationen mit dem TSV Gilching Argelsried und dem ASV Dachau erhofft sich das NLZ auch in Zukunft einige Talente aus der Region.

Heute vor 3 Jahren: TSV 1860 steigt gegen Saarbrücken auf

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TSV 1860 München 2:2 Saarbrücken 27.05.2018

Manchmal muss man gar nicht weit zurück blicken, um in Erinnerungen schwelgen zu können. Heute vor drei Jahren setzte sich der TSV 1860 München am 27.05.2018 in der Relegation gegen Saarbrücken durch und machte den Aufstieg in die 3.Liga perfekt.

Sechzig in der Regionalliga

Voraussetzung für diesen schönen Tag im Mai war der Zwangsabstieg der Löwen in die Viertklassigkeit. Dort warteten dann statt gestandenen Zweitligisten auf einmal der TSV Buchbach, Wacker Burghausen oder Pipinsried. Der TSV 1860 löste diese Aufgabe mit Bravour und belegte nahezu durchgehend Platz 1 in der Regionalliga Bayern. Rückblickend ein Jahr, an das sicher viele gerne zurückdenken: die Invasion in Pipinsried, die LaOla-Welle beim klaren Sieg gegen Illertissen – diese und viele Ereignisse mehr machten die Saison zu einer Besonderen.

Relegation: TSV 1860 trifft auf Saarbrücken

Als Erster zog man in die Relegation zur 3.Liga ein und hatte damit die Chance auf einen direkten Wiederaufstieg weiter in der eigenen Hand. Doch im Vorbeigehen würde das nicht klappen. In den beiden Relegationsspielen wartete nämlich der 1.FC Saarbrücken auf den TSV 1860 München und wollte seinerseits ebenfalls eine Klasse höher antreten. Die Saarländer waren 2014 abgestiegen und wollten endlich zurück in die 3.Liga.

Im Hinspiel am 24.05.2018, das – wie auch das Hinspiel in der zurückliegenden Saison – in Völklingen ausgetragen wurde, legten die Löwen den Grundstein für den Aufstieg. Am Ende konnten die mitgereisten Anhänger des TSV 1860 München ein 3:2-Auswärtssieg durch Tore von Mölders (2) und Karger gegen Saarbrücken bejubeln.

Krimi in Giesing mit Happy End

Drei Tage später stand das Rückspiel an und tausende Löwenfans säumten bereits Stunden vor Anpfiff die Straßen in Giesing. Alle waren in freudiger Erwartung auf das, was später folgen sollte. Mit einem Fanmarsch zog man vom Hans-Mielich-Platz zum Stadion.

Fanmarsch TSV 1860 München vor Relegationsspiel 27.05.2018 Fanmarsch Giesinger Berg TSV 1860 München vor Aufstieg in die 3.Liga 27.05.2018

 

Nervös waren nicht nur die Fans auf den Rängen, sondern auch die Spieler auf dem Rasen. Saarbrücken setzte den TSV 1860 München stark unter Druck und ging nach gut einer halben Stunde in Führung. Spätestens, als nach 58 Minuten das zweite Tor für die Gäste fiel, war die Anspannung allen ins Gesicht geschrieben. Neun Minuten später aber wurde Kindsvater im Strafraum gefoult und Sascha Mölders versenkte den folgenden Elfmeter zum Anschlusstreffer in die Maschen. Es folgte ein brutaler Torjubel, denn mit dem Ergebnis aus Völklingen waren die Löwen in diesem Moment aufgestiegen. Ein Tor für Saarbrücken zu diesem Zeitpunkt hätte allerdings bedeutet, dass der TSV 1860 den Kürzeren gezogen hätte.

Choreo TSV 1860 Saarbrücken 27.05.2018
Das symbolische Tor zur 3.Liga…
Pyrotechnik TSV 1860 München Saarbrücken 27.05.2018
…wurde an diesem Tag aufgestoßen.

 

An diesem Umstand änderte dann das 2:2 durch den gerade erst eingewechselten Simon Seferings etwas, das mindestens genauso gefeiert wurde wie das Tor von Mölders zuvor. Mit einem weiteren Treffer der Gäste hätte sich das Ergebnis aus dem Hinspiel wiederholt und es hätte Verlängerung gegeben. Die Löwen kämpften aber und verhinderten einen dritten Treffer, sodass nach 90 Minuten der Aufstieg in die 3.Liga gefeiert werden konnte.

Aufstiegsfeier des TSV 1860 nach Relegation gegen Saarbrücken

Platzsturm nach Sieg gegen Saarbrücken im Grünwalder Stadion 27.05.2018

Sicher hat jeder Löwenfan ganz eigene Erinnerungen an die Party nach Spielende. Sei es der Platzsturm und das Gefühl, selber auf diesem Rasen stehen sowie liegen zu dürfen oder die Mannschaft auf dem Doppeldeckerbus hinter der Stehhalle. Aaron Berzel schwärmt heute noch davon, wie er auf Schultern zum Trainingsgelände getragen wurde, wo die Feierlichkeiten munter weiter gingen. Eines ist jedoch klar: der 27.05.2018 ist ein Tag, den alle Beteiligten so schnell nicht vergessen werden.

Diese Löwen sorgten vor drei Jahren für den Aufstieg

Hiller – Weeger, F. Weber, Mauersberger , Köppel – Koussou (63. Kindsvater), Wein, Steinhart, Karger – Ziereis (83. Seferings), Mölders (78. Berzel)

Trainer: Bierofka

Tore: 0:1 Holz (33.), 0:2 Jacob (58.), 1:2 Mölders (67.), 2:2 Seferings (83.)

Sechzig um Sieben: Sommerpause und Relegation

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Sechzig um Sieben beim TSV 1860 München

Langsam gewöhnen wir uns an die Sommerpause und an der Grünwalder Straße herrscht nach wie vor Ruhe in Sachen Transfers, während andere Vereine der dritten Liga schon fleißig Verstärkungen für die kommende Saison verpflichten. In Sechzig@18:60 von gestern Abend findet Ihr eine Aufstellung der wichtigsten Transfers von gestern. Heute wäre eigentlich unser Auftritt in der Relegation gewesen…

Bei den Löwen gibt es Gerüchte, dass Quirin Moll und Keanu Staude auch nächste Saison für den TSV 1860 München auflaufen. Ansonsten sind bisher keine Namen weiterer potentiellen Neuzugänge nach Außen gedrungen. Sehr professionell!

Hommage an die Bender Brüder

Im Trubel um den Showdown in Ingolstadt ging das Karrierende der Bender-Zwillinge etwas unter. Das können wir so nicht stehen lassen und wollen zwei große Löwen nochmals explizit mit ihrer sportlichen Vita verabschieden.

Lars und Sven kamen 2002 als 13-Jährige an die Grünwalder Straße und durchliefen das NLZ, bevor sie 2006 in den Profikader aufrückten. Unvergessen ist sicherlich die U19-EM 2008 in Tschechien, bei der das deutsche Team den Titel holen konnte. Lars Bender wurde in vier Spielen eingesetzt und schoss zwei Tore, darunter den wichtigen 1:0-Führungstreffer im Finale gegen Italien. Im Finale standen damals mit Florian Jungwirth, Timo Gebhart (der das entscheidende 3:1 im Finale erzielte) und den Bender-Zwillingen vier Löwen in der Startaufstellung.

Lars stand im Kader dem EM 2012 und erzielte gegen Dänemark sogar ein Tor. Außerdem gewannen sie gemeinsam 2016 die Silbermedaille beim Olympischen Fußballturnier in Rio de Janeiro. Sven wird wohl ewig für eine sensationelle Rettungstat auf der Linie gegen die Elf von der Seitenstraße in Erinnerung bleiben.

Am Samstag bestritten die beiden ihr letzten Spiel und beendeten Ihre Karrieren gemeinsam. Im Spiegel findet Ihr einen großartigen Rückblick auf die Karriere der beiden Nationalspieler, die das Fußballspielen an der Grünwalder Straße gelernt haben.

Wir hoffen, dass die beiden Löwen im Kader der deutschen Mannschaft bei der kommenden EM für ähnliche Furore sorgen können und wir in Zukunft wieder Spieler vom Kaliber der Benders hervorbringen.

Bildergalerie aus Ingolstadt

Am Samstag wurden die Löwen von einer beachtlichen Zahl an Fans außerhalb des Stadions in Ingolstadt unterstützt. Man konnte ihren Support sogar sehr gut bei der Fernsehübertragung hören. Fotos vom Ausflug nach Ingolstadt könnt Ihr nun in der Fotogalerie der Münchner Löwen anschauen.

Peter Pacult vor dem Aufstieg

Löwenlegende Peter Pacult steht mit seinem Team Austria Klagenfurt vor dem Aufsteig in die Österreichische Bundesliga. Die Kärtner siegten vor 3000 Zuschauern (“ausverkauft”) im Wörthersee Stadion mit 4:0 gegen St. Pölten. Ex-Löwe Herbert Paul wurde in der 85. Minute bei den Klagenfurtern eingewechselt. Das Rückspiel findet am Samstag um 17:00 h statt.

Zwei weitere Ex-Löwen vor dem Aufstieg?

Holstein Kiel mit den Ex-Löwen Aleksandar Ignjovski und Simon Lorenz konnte das Hinspiel in der Relegation zwischen Bundes- und Zweiter Liga mit 0:1 in Köln gewinnen. Simon Lorenz wurde dabei in der 59. Minute für Ignjovski eingewechselt und erzielte direkt danach mit seiner ersten Ballberührung das Siegtor per Kopf. Wir sind gespannt, ob die Kieler den Vorsprung im Rückspiel am Samstag um 18:00 h nutzen können, um erstmals in die Bundesliga aufzusteigen.

Heute 18:15 h: Ingolstadt – Osnabrück

Und wenn wir schon bei Thema Relegation sind: Statt der Löwen könnt Ihr heute ab 18:15 h im ZDF live und in Farbe verfolgen, ob es Ingolstadt vor zugelassenen 250 Fans im dritten Anlauf gelingt, sich über die Relegaton für die zweite Liga zu qualifizieren. Schade, dass die Löwen da nicht spielen, denn Osnabrück konnte bisher noch nie eine Relegation siegreich überstehen…

News aus der dritten Liga

Prummer und Türkgücü gehen getrennte Wege

Andreas Prummer wird Türkgücü verlassen. Der Co-Trainer der Neuperlacher, der auch bei fünf Spielen dr abgelaufenen Saison als Interimscoach auf der Bank saß, und Türkgücü wird sein Engagement nach dieser Spielzeit beenden. Prummer war seit 2017 bei Türkgücü und möchte in Zukunft wieder einen Cheftrainerposten übernehmen. Gerüchteweise steht Kilian Fischer vor einem Wechsel von Neuperlach nach Nürnberg. Angeblich soll der Club bereit sein, 100.000 € Ablöse für den Rechtsverteidiger zu bezahlen. Interessant ist auch, dass Türkgücü wohl plant, das Olympiastadion ab der nächsten Saison als Hauptspielstätte zu nutzen. Die Platzwarte des Sechzgerstadions wird es freuen!

Umbruch in Würzburg geht weiter

Nach dem Umbruch in der Führungsetage, über den wir vorgestern berichteten, setzt sich dieser nun auch im Kader des Zweitligaabsteigers statt. Nachdem bisher schon sieben Abgänge bei den Franken fest standen, sind gestern weitere sechs Spieler bekannt geworden, die nächste Saison nicht mehr am Main ihre Stiefel schnüren werden: Marvin Pieringer, Stefan Maierhofer, Rolf Feltscher, Ex-Löwe Arne Feick, Fabian Giefer und Lion Schweers müssen sich neue Vereine suchen.

Damit wünschen wir Euch einen schönen Tag. Sobald sich etwas auf der Transferbühne an der Grünwalder Straße tut, erfahrt Ihr es bei uns!

 

 

 

 

 

Sechzig@18:60 – TSV 1860 München e.V. jetzt wieder auf Facebook

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Schon erstaunlich: Die Saison ist vorbei und der Tag auf sechzger.de war trotzdem pickepackevoll mit Meldungen rund um die Löwen. Neben einigen Artikeln zur Profimannschaft und einem Blick in die Historie, haben wir Euch auch über Neuigkeiten aus dem Hauptverein informiert. Von dort stammen auch weitere positive News: Endlich ist der TSV 1860 München e.V. auch wieder auf Facebook vertreten!

Sperre für Marco Hiller

Nach seiner Roten Karte bei der Partie beim FC Ingolstadt 04 wurde Marco Hiller vom DFB für zwei Spiele gesperrt. Somit wird sich vrsl. Tom Kretzschmar zum Saisonstart 2021/22 zweimal im Tor des TSV 1860 präsentieren dürfen.

Interviews mit Michael Köllner und Sascha Mölders

Torschützenkönig, bester Spieler der Saison und bester Trainer der Saison. Auch wenn es am Ende nicht für den Aufstieg gereicht hat, so haben die Löwen in Sachen Auszeichnungen doch ganz schön abgesahnt. Aus diesem Grund interviewte der DFB die beiden Gewinner Sascha Mölders und Michael Köllner.

Vor 26 Jahren: Sieg gegen den 1. FC Köln

Während die Löwen in der abgelaufenen Saison um den Aufstieg mitspielten, feierte man vor 26 Jahren den Klassenerhalt. Mit einem Sieg über den 1. FC Köln sicherte die Mannschaft von Werner Lorant damals als Aufsteiger bereits am 32. Spieltag den Verbleib in der 1. Bundesliga.

Neue Aufgabe für Gui Vallori

Etwas später, von 2012 bis 2016, trug Gui Vallori das Trikot des TSV 1860. Nun übernimmt der ehemalige Verteidiger der Löwen die U19 des mallorquinischen Vereins Atlético Rafal. Als Trainer soll er die Mannschaft in der zweithöchsten U19-Spielklasse Spaniens zum Erfolg führen.

TSV 1860 München e.V. wieder auf Facebook

Vor knapp einem Jahr wurde die Facebook-Seite des TSV 1860 München e.V. erstmals ohne Begründung gesperrt, kurze Zeit später geschah dies erneut. Nun ist die Seite endlich wieder verfügbar und informiert Euch über das soziale Netzwerk über alle News rund um den Hauptverein. Oder Ihr lest sie halt einfach wie gehabt hier bei sechzger.de!

Hauptverein engagiert sich gegen Rassismus

Rassismus ist für’n Arsch. Klare Sache – auch für den TSV 1860 München e.V., der diese Kampagne tatkräftig unterstützt. Das Projekt erwies sich als großer Erfolg. Bislang wurde eine Crowdfundingsumme von knapp 280.000 € gesammelt. Vielen Dank an alle Beteiligten!

Skilöwen schon mitten in der Vorbereitung

Wie schon mehrmals berichtet, sind die Skilöwen des TSV 1860 bereits vor Wochen in die Vorbereitung auf die nächste Saison gestartet. Auch am Pfingstwochenende waren die Sportler aktiv und haben in Hintertux trainiert.

News aus der 3. Liga und den Regionalligen

SV Meppen ohne gültige Verträge

Beim SV Meppen steht nach dem Abstieg in die Regionalliga ein großer Umbruch bevor. Aktuell verfügt kein einziger Spieler über einen gültigen Vertrag bei den Emsländern. Ob da einer für die Löwen dabei wäre? Luka Tankulic vielleicht?

19 auslaufende Verträge beim MSV Duisburg

Gleich 19 Verträge laufen bei den Zebras zum 30.06. aus. Heute wurden nun acht Spieler verabschiedet, darunter Stammspieler wie Lukas Scepanik und Connor Krempicki. Auch die beiden Stürmer Vincent Vermeij und Aziz Bouhaddouz wären zum Monatsende ablösefrei zu haben. Schlagen die Löwen zu?

FC Bayern II bleibt im Sechzgerstadion

Während Türkgücü München mit einem Komplettumzug ins Olympiastadion liebäugelt, stellte der FC Bayern II heute auf Anfrage seitens sechzger.de klar, dass die kleinen Bayern auch in der kommenden Regionalligasaison im Grünwalder Stadion spielen werde.

1. FC Saarbrücken rüstet auf

Nach Dave Gnaase und Adriano Grimaldi steht ein weiterer Neuzugang beim 1. FC Saarbrücken fest. Dominik Ernst wechselt von Ligakonkurrent 1. FC Magdeburg ins Saarland.

KFC Uerdingen wohl wieder in Duisburg

Obwohl man derzeit nur einen einzigen Spieler unter Vertrag hat und der Kader zur neuen Saison ein komplett anderes Gesicht haben dürfte, schreiten die Planungen beim KFC Uerdingen voran. In Sachen Spielstätte läuft es wohl wieder einmal auf Duisburg hinaus

 

Sascha Mölders vom TSV 1860 im Interview mit dem DFB

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Sascha Mölders beim Aufwärmen gegen den SV Wehen Wiesbaden

Neben dem Trainer der Saison Michael Köllner erhielt auch Sascha Mölders mit dem Preis “Spieler der Saison” eine Auszeichnung und äußerte sich im Interview mit dem DFB.

Torschützenkönig und Spieler der Saison

Es war eine herausragende Saison, die Mölders spielte. 22 Tore in 37 absolvierten Partien brachten ihm die Torjägerkanone ein. Diese wurde ihm unter Tränen nach dem Spiel gegen Ingolstadt überreicht. Zusätzlich setzte er sich gegen Nicklas Shipnoski vom 1.FC Saarbrücken durch und wurde auch Spieler der Saison.

Auch im kommenden Jahr geht der 36-Jährige für den TSV 1860 München auf Torejagd. Die Vertragsverlängerung gaben die Löwen bereits im Februar bekannt.

Mölders im Interview mit dem DFB

…über die Bedeutung der Auszeichnungen:

“Eines vorweg: Am meisten bedeutet hätte mir selbstverständlich der Aufstieg mit dem Team in die 2. Bundesliga. Sehr schade, dass es in dieser Saison nicht geklappt hat. Wir waren sehr nah dran. Was die persönlichen Auszeichnungen angeht, hat ganz klar der Titel Spieler der Saison für mich den größeren Stellenwert.”

…über seine Auftritte in der Öffentlichkeit:

“Ich habe in meiner Jugend nie ein Nachwuchsleistungszentrum durchlaufen. Man kann den jüngeren Spielern deshalb auch keinen Vorwurf machen, weil sie die Verhaltensweisen – wie etwa eine eher angepasste Art – vorgelebt bekommen. Ich bin noch in einer anderen Zeit großgeworden, habe immer meine Meinung lautstark vertreten. Das ist in der heutigen Fußballwelt nicht immer erwünscht. Ich mag Typen, die auf und neben dem Platz ihre eigene Meinung vertreten und eine Haltung haben.”

…über sein ursprünglich geplantes Karriereende:

“Ich will ehrlich sein: Im Oktober 2019 hatte ich mein Karriereende voreilig angekündigt. Für das Team und mich lief die Saison dann überragend und wir haben gemerkt, dass wir oben angreifen können. Unser Geschäftsführer Günther Gorenzel-Simonitsch und Cheftrainer Michael Köllner haben mich dann fast täglich bequatscht und bearbeitet, zumindest noch eine Saison weiterzumachen. Ich habe mich überreden lassen, meine Entscheidung aber nie bereut. Ganz im Gegenteil! Ich habe wieder richtig Bock und deshalb meinen Vertrag jetzt noch um eine weitere Spielzeit verlängert. Fußball ist der schönste Job, den man haben kann.”

Das gesamte Interview von Sascha Mölders (weitere Themen sind u.a. seine Vereinsauswahl und der neue Shop) mit dem DFB ist auf der Homepage des Verbands zu finden.

Michael Köllner nach Auszeichnung im Interview mit dem DFB

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Michael Köllner, der TSV 1860 München mit Bart

Für die Leistung in der abgelaufenen Saison 2020/21 wurde der Trainer des TSV 1860 München zum Trainer der Saison gewählt. Nun stand Michael Köllner dem DFB für ein Interview zur Verfügung.

Wechsel von Köllner an die Isar

Seit dem November 2019 steht Michael Köllner bei den Löwen an der Seitenlinie und weist in bisher 66 absolvierten Spielen eine Punkteschnitt von 1,71 pro Partie auf. Zuvor war der 51-Jährige bereits für den 1.FC Nürnberg und diverse Jugendmannschaften tätig. Zuletzt aufgekommenen Gerüchten erteilte er eine Absage und bleibt dem TSV 1860 damit erhalten. Sein Vertrag läuft bis zum Sommer 2023.

Umbruch in der Mannschaft

Nur zwei Trainer der gesamten 3.Liga nannten den TSV 1860 München als Aufstiegskandidat. Für Köllner ist im Interview mit dem DFB klar, dass das vor allem am großen Umbruch innerhalb der Mannschaft lag. 18 Verträge wurden nicht verlängert, gleichzeitig nur fünf Neuzugänge präsentiert. Ergänzend wurden neun Nachwuchsspieler in die erste Mannschaft befördert. Bei den Löwen selber war man allerdings durchaus der Meinung, dass man “eine schlagkräftige Mannschaft zusammengestellt” hat. Den tollen 4.Platz in der Liga bezeichnet aber auch der Trainer des TSV 1860 als “nicht planbar”. Einen Hauptaspekt sieht Köllner bei den Übungseinheiten.

“Die Grundlage für alles ist aber meiner Meinung nach auf dem Trainingsplatz zu suchen. Hier haben wir – Trainerteam, Mannschaft und jeder einzelne Spieler- top gearbeitet – über die komplette lange Saison hinweg.”

Auszeichnung: “keine One-Man-Show”

Wichtig war Michael Köllner im Interview mit dem DFB zu betonen, dass er den Titel nicht allein verdient hat. Es sei “eine große Ehre und zugleich eine schöne Auszeichnung für die Arbeit, die das gesamte Trainerteam und die Mannschaft gemeinsam in dieser Spielzeit geleistet haben”, so Köllner. Folglich wird der 51-Jährige die Trophäe auch voraussichtlich in das Trainerbüro stellen.

An dieser Stelle danken auch wir den anderen Mitgliedern des Trainerteams: den Co-Trainern Oliver Beer, Franz Hübl und Günter Brandl sowie dem Torwarttrainer Harald Huber.

Ausblick auf die Zukunft: Köllner im Interview mit dem DFB optimistisch

Für die kommende Saison erhofft sich Köllner ebenfalls gute Leistungen, sodass man erneut um den Aufstieg mitspielen kann und will – dann hoffentlich wieder vor Fans in den Stadien.

Hier geht es zum kompletten Interview von Michael Köllner mit dem DFB.

Zwei Spiele Sperre für Marco Hiller vom TSV 1860 nach roter Karte

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marco hiller rote karte tsv 1860
Marco Hiller, rote Karte

Marco Hiller vom TSV 1860 ist für seine rote Karte in Ingolstadt für zwei Spiele gesperrt

Rote Karte für Marco Hiller nach neuen Minuten

Ganze neun Minuten waren beim Saisonfinale des TSV 1860 in Ingolstadt gespielt, als Marco Hiller für seine Notbremse die rote Karte erhielt. Dadurch waren die Löwen für über 80 Minuten in Ingolstadt in Unterzahl und konnten das Spiel nicht gewinnen. Ein Sieg wäre aber nötig gewesen, um den dritten Platz und somit die Relegation für die dritte Liga zu erreichen.

Zwei Spiele Sperre in der kommenden Saison

Anders als gelbe Karten werden rote Karten am Saisonende nicht auf null gesetzt. Das bedeutet, dass der Keeper des TSV 1860 in den ersten beiden Pflichtspielen in der kommenden Spielzeit gesperrt ist. Das berichtet liga3-online.de

Starke Leistung von Tom Kretzschmar im Löwentor in Ingolstadt

Den Löwen muss hier jedoch nicht bange sein: Ersatzkeeper Tom Kretzschmar der ab der 10. Minute ins kalte Wasser geworfen wurde, zeigte in Ingolstadt eine starke Leistung.

sechzger.de Talk, Folge 12 nach FC Ingolstadt 04 – TSV 1860 München

TSV 1860 München e.V. unterstützt Kampagne “Rassismus ist für’n Arsch”

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TSV 1860 NLZ Grünwalder Straße

Im vergangenen Jahr startete der Münchner Hip Hop Künstler, Autor, Aktivist und Moderator David Mayonga (auch bekannt als Roger Rekless) zusammen mit Goldeimer und der Münchner Agentur Eskapaden Booking das antirassistische Projekt Rassismus ist für’n Arsch, an dem sich auch der TSV 1860 München e.V. beteiligte.

TSV 1860: Rassismus ist für’n Arsch

Worum geht es in dem Projekt:
Jeder Mensch, der in seinem Alltag nicht stetig mit Rassismus konfrontiert wird, hat eine Verantwortung dafür, sich mit den eigenen rassistischen Mustern, strukturellem und institutionellem Rassismus auseinanderzusetzen, seine Privilegien zu identifizieren und aktiv an deren Auflösung zu arbeiten. Was hat Klopapier damit zu tun? Ehrlich gesagt: Nicht viel. Auch andere Produkte können genauso gut antirassistische Arbeit unterstützen, aber Goldeimer macht nun einmal Klopapier. Und das Unternehmen hat sich dazu entschlossen, die eigene Verantwortung wahrzunehmen. Das ist keine lobenswerte Pionierarbeit, sondern das Aufarbeiten von einer Menge überfälligem Nachholbedarf.

Klopapier für den guten Zweck

Das Antirassistische Klopapier soll einen Beitrag leisten, zu einer (hoffentlich in Zukunft) rassismusfreien Gesellschaft.

100.000 verkaufte Packungen spenden 100.000 EUR an Antirassismus- und Empowerment-Workshops. Gleichzeitig dienen die Packungen der Aufklärung auf jedem WC. Sie informieren und ermutigen Menschen, sich mit rassistischen Verhaltensweisen, weißen Privilegien, strukturellem und institutionellem Rassismus auseinanderzusetzen.

Der TSV 1860 München e.V. freut sich, dass das Projekt ein voller Erfolg geworden ist und eine Crowdfundingsumme von 279.075 € gesammelt werden konnte. Ein großes Dankeschön geht an alle Löwinnen und Löwen, die sich ebenfalls an der Aktion beteiligt haben.

Rassismus ist für’n Arsch!

Botschafter Roger Rekless

Als Rapper und Moderator hatte sich Roger Rekless bereits überregional einen Namen gemacht. So richtig durchgestartet ist der Markt Schwabener jedoch als Buchautor. In “Ein Neger darf nicht neben mir sitzen” berichtet der Sohn eines kongolesischen Vaters und einer deutschen Mutter eindrücklich von seinen Erfahrungen mit dem in unserer Gesellschaft noch immer omnipräsenten Alltagsrassismus. Das Buch erreichte hohe Platzierungen in der Spiegel-Bestseller-Liste und rückte auch David Mayonga, wie der Rekless mit bürgerlichem Name heißt, in den medialen Fokus.