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Türkgücü lockt Münchner Fußballer mit Freikarten ins Oly

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Olympiastadion – für Fußball nur bedingt geeignet

Die Löwenfans können zahlreiche Lieder davon singen: Das Münchner Olympiastadion ist mit dem den Olympiapark überspannenden Zeltdach definitiv ein architektonisches Meisterwerk und ein Wahrzeichen der Stadt. Als Austragungsort für Fußballspiele ist es allerdings nur bedingt geeignet. Zum einen ist der überwiegende Teil der Plätze auf den Tribünen so weit vom Geschehen entfernt, dass nur die Mitnahme von Operngläsern, Feldstechern und ähnlichen Hilfsmitteln ein wirkliches Verfolgen der Geschehnisse auf dem grünen Rasen ermöglicht. Zum anderen kommt dort echte Fußballatmosphäre – wenn überhaupt – bestenfalls auf, wenn mehrere 10.000 stimmgewaltige und hoch motivierte Fans die Ränge bevölkern. Der Verfasser dieser Zeilen erinnert sich natürlich an Europacup-Schlachten gegen Rapid Wien und Leeds United oder an siegreiche Lokalderbys gegen den Verein aus der Seitenstraße… Echte Fußballfesttage! Aber leider eben auch an unzählige triste Veranstaltungen vor gefühlt nur einer Handvoll Löwenfans im zugigen Oly.

Türkgücü schreibt den Münchner Vereinen

Genau diese beschriebene Tristesse erlebt seit dem vorletzten Wochenende (erneut) das Fußballprojekt Türkgücü München, das – nach Ertüchtigungsmaßnahmen im Oly – Giesing den Rücken gekehrt hat und seine Heimspiele für den Rest der Saison am Oberwiesenfeld austrägt. Sorgte in der vergangenen Drittliga-Premierensaison des Emporkömlings noch die Corona-Pandemie für Geisterspiele im Olympiastadion, ist nun das sehr geringe Zuschauerinteresse an der Truppe von Coach Peter Hyballa der Grund für gähnende Leere auf den Rängen. Doch bei Türkgücü weiß man sich zu helfen: Die nachfolgend dokumentierte Email verschickten die Strategen aus der Heinrich Wieland-Straße jüngst an die Münchner Fußballvereine. Ein tolles Angebot für den Breitensport in der Landeshauptstadt oder der verzweifelte Versuch, irgendwie wenigstens ein paar Zuschauer in den Olympiapark zu locken?

 

Fragen, die sich stellen

50 Tickets für das nächste Spiel gegen Wehen Wiesbaden kann jeder Verein mit einem individualisierten Code abrufen. Es sei an dieser Stelle die Frage gestattet: Welchen tieferen Sinn hat die Teilnahme von Türkgücü am Profispielbetrieb der 3. Liga, wenn das Interesse an diesem Projekt so gering ist, dass massenhaft Freikarten unter das Münchner Amateurfußballervolk geworfen werden müssen, um irgendjemand hinter dem Ofen hervorzulocken? Und die vielleicht noch interessantere Frage: Wieviele Menschen werden von diesem Angebot letztlich wohl Gebrauch machen? Bei echten Groundhoppern jüngeren Alters steht der Besuch des Austragungsortes des WM-Finals von 1974 natürlich früher oder später auf der Agenda der dringend aufzusuchenden Arenen. Aber finden wir unter den Mitgliedern der Münchner Breitensportvereine so viele Fußballfans mit genau diesem Motiv für einen Stadionbesuch? Man darf gespannt sein auf den 17. Oktober.

Ende Januar wird es voll – auch ohne Freikarten

Die meisten jüngeren Löwenfans, deren Stadionpremiere erst nach 2005 stattfand, als 1860 das Olympiastadion bereits endgültig verlassen hatte, werden sich gewiss noch gedulden können und dann voraussichtlich am Wochenende um den 22. Januar des kommenden Jahres ins Oly pilgern. Wenn Münchens große Liebe zum Auswärtsspiel gegen Türkgücü antritt. Ob es da dann auch Freikarten gibt oder ob das mittelfristig an die Börse strebende Fußballunternehmen dann erstmals eine relevante Anzahl an Tickets gegen harte Eurowährung verkaufen wird, bleibt abzuwarten.

Taktiktafelanalyse TSV 1860 München – Viktoria Berlin (11. Spieltag)

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Herzlich Willkommen zur Taktiktafelanalyse des Spiels TSV 1860 München – Viktoria Berlin am 11. Spieltag.

Michael Köllner schickte die Mannschaft im Spiel TSV 1860 München – Viktoria Berlin im altbewährten sehr flexibel angelegten 4-1-4-1 auf den Platz. In der gegnerischen Hälfte bei Ballbesitz und in Pressingsituationen wurde dieses System mit Lex und Biankadi als aufrückende Mittelfeldspieler zu einem 4-3-3. Gegen den Ball verschoben die Löwen mit Tallig oder Neudecker in der Rolle des Box to Box-Spielers auf 4-2-3-1.

Dem stellte der Coach der Berliner, Benedetto Muzzicato, das bisher in jedem Spiel gezeigte 3-4-3 entgegen. Die Kicker aus der Bundeshauptstadt verschoben gegen den Ball zunächst zu einem 4-4-2, wenn die Sechzger es schafften, ins letzte Drittel einzudringen auf 5-4-1. Der ballferne Mittelfeldaußenspieler war dann meist der fünfte Mann in der Abwehrkette.

Die wichtigsten Statistiken des Spiels

  • Ballbesitz: TSV 1860 53% – Viktoria Berlin 47%
  • Passgenauigkeit: TSV 1860 77% – Viktoria Berlin 75%
  • Defensive Zweikampfquote: TSV 1860 63% – Viktoria Berlin 58%
  • Schüsse/aufs Tor: TSV 1860 21/4 – Viktoria Berlin 9/2
  • PPDA (Zugelassene Pässe pro Defensivaktion): TSV 1860 6,18 Viktoria Berlin 17,21

Schussgenauigkeit unter 20%

Wenn man die im Schnitt recht guten Stats ansieht, fällt auf, dass die Schussgenauigkeit mit vier Schüssen, die den Keeper der Berliner zum Eingreifen zwangen bei einundzwanzig Versuchen ein Tor zu erzielen, eher mau daherkommt. Ist das tatsächlich so? Nun ja: nicht ganz. Geblockte Schüsse zählen bekanntlich als Schüsse, die nicht aufs Tor gehen, soweit ist das natürlich richtig. Die Berliner Abwehr schaffte es jedoch, neun Schüsse des TSV 1860 München zu blocken. Sechs davon wurden im Strafraum abgefeuert. Vier dieser geblockten Schüsse in der Box wurden aus zentraler oder halbzentraler Position vor dem Tor abgegeben. Jeder dieser im Strafraum geblockte Schuss hatte theoretisch das Potential im Kasten einzuschlagen. Die Schützen dieser Versuche waren Lex (3) und Bär.

Wenn ein Verteidiger seinen Haxen in den Weg bringt, ist das einerseits natürlich ärgerlich, die im Strafraumzentrum sehr kompakt verteidigenden Berliner haben aber auch fünf Schüsse im Zentrum der Box zugelassen, die nicht geblockt werden konnten. Zweimal hielt der Keeper der Berliner den Ball, zwei dieser Schüsse gingen über den Kasten. Mölders Schuss in der 77. Minute war ein Treffer. Es war allerdings auch der einzige Schuss der Sechzger, der in der kleinen Box abgefeuert wurde. Damit sind wir wieder bei dem Problem, das uns schon die ganze Saison verfolgt. Wir bekommen zu wenig Abschlüsse im Fünfmeterraum zustande. Verwertbare flache Anspiele in diese Zone oder Abpraller, die ein nachrückender Spieler verwerten könnte, finden leider kaum statt.

Die erste Halbzeit

Im Spiel TSV 1860 München – Viktoria Berlin dominierten die Sechzger die erste Halbzeit. Beim Blick auf die Statistiken der ersten Halbzeit fällt eins auf: Die Löwen spielten die meisten ihrer Angriffe auch zu Ende. 56% Ballbesitzphasen wurden bis ins letzte Drittel des Gegners gebracht. Siebzehn mal konnte man den Ball in gegnerische Box bringen. Bei dreizehn Ballkontakten dort wurden fünf Schüsse abgesetzt. Aufs Tor ging leider keiner der Schüsse, die im Strafraum stattfanden. Drei weitere Schüsse kamen von außerhalb des Sechzehners.

Es gab nur einen Versuch während der ersten 45 Minuten bei dem Sprint, der Berliner Keeper, eingreifen musste. Das war ein aus etwa siebzehn Metern abgegebener Kopfball von Nicki Lang.

Sowohl defensiv als auch offensiv waren die Löwen zwischen den Strafräumen das bessere Team. Und das nicht nur optisch. Diese Überlegenheit zieht sich abgesehen vom Ballbesitz durch sämtliche Statistiken. Abgefangene Pässe, defensive Zweikämpfe, Passgenauigkeit, Schüsse, Schüsse aufs Tor, offensive Zweikämpfe, Eindringen in den Strafraum und Ballkontakte in der Box – in all diesen statistischen Werten waren die Sechzger ihren Kontrahenten überlegen.

Der höhere Ballbesitzanteil der Berliner lag wie so oft, wenn das der Fall ist daran, dass Berlin wenige Lösungen hatte, um dem aggressiven Pressing des TSV 1860 München zu entgehen. Die Angriffssteuerung bei den Löwen funktionierte exzellent. Lediglich bei 35% ihrer Ballbesitzphasen kamen die Berliner bis ins letzte Drittel des TSV 1860. Nur viermal brachten die Berliner die Kugel während der ersten Halbzeit so in die Box des TSV, dass in der Folge ein oder mehrere Ballkontakte für die Viktoria im Strafraum der Löwen stattfanden.

Das Pressing der Löwen mit den drei sehr hoch stehenden Spielern (Lex, Bär, Biankadi), die den Aufbau der Viktoria stören sollten und das exzellente Stellungsspiel im Mittelfeld führten ein ums andere mal weit bevor es in die rote Zone ging zu Ballgewinnen der Löwen. Von den 55% Ballbesitz der Viktoria in der ersten Halbzeit fand ein Großteil im eigenen letzten Drittel oder knapp davor statt.

Zählbares sprang in Halbzeit eins für beide Seiten nicht heraus.

Die zweite Halbzeit

In der zweiten Halbzeit waren die Sechzger wieder in fast allen Statistiken, jetzt auch beim Ballbesitz, klar überlegen. Lediglich bei abgefangen Bällen stand Berlin besser da. Wenn der Gegner aber 20% mehr Ballbesitz hat, ist es kein großes Kunststück mehr, Pässe abzufangen. Mit nur siebzehn Pässen, die Berlin mehr abgefangen hat, ist das aber ein Wert der vernachlässigbar ist.

Druckvoll kam der TSV 1860 München aus der Kabine. Kaum einen Ball sahen die Berliner während der ersten Viertelstunde nach der Pause. Bis zum Tor durch Gunte in der 60. Minute hatte keiner der drei Berliner Stürmer einen Ballkontakt nach einem Zuspiel eines eigenen Mitspielers. Der Führungstreffer für Berlin ist ein Tor, das man sich immer fangen kann. Standardgegentore kassieren die Löwen aber mittlerweile für meinen Geschmack leider zu oft. Und wer hat tatsächlich damit gerechnet, gegen die Tormaschine aus Berlin ohne Gegentreffer zu bleiben?

Der Schock nach dem Tor für die Gäste saß einige Minuten tief. Aber die Sechzger steckten nicht auf. Wirklich Schwung kam aber erst ins Spiel, als Michael Köllner Tim Linsbichler einwechselte und damit das System auf 4-1-3-2 änderte. Die unbekümmerte Art und der Wille des jungen Österreichers, das Spiel unbedingt umzubiegen, haben die gesamte Mannschaft mitgerissen. Mindestens 50% an Mölders Treffer in der 77. Minute gehören dem Youngster.

Den Druck weiter hochhaltend, fighteten die Sechzger um jeden Meter Boden und hatten weitere drei hochkarätige Chancen, die leider keinen weiteren Treffer mehr einbrachten.

Die Tore

Das 0:1

Nach einer Ecke von der linken Angriffsseite der Berliner war es der Gegenspieler des kurz zuvor für Bär eingewechselten Sascha Mölders, Gunte, der unbedrängt zum Kopfball hochsteigt und in der 60. Minute zum 0:1 aus Löwensicht einnetzt.

Das 1:1

Nach einem Abstoß von Sprint im Tor der Berliner köpft Lang den Ball zentral nahe des Mittelkreises in der eigenen Hälfte etwa 30 Meter nach vorne zu Mölders, der den Ball sofort hoch und steil auf den durchstartenden Linsbichler weiterleitet. Linsbichler kann sich gegen Gunte im Strafraum durchsetzen und bringt den Ball mehr zufällig als gewollt mit dem Oberschenkel zu Lex, der von rechts kommend links hinter ihm vorbeiläuft. Lex Schuss aus etwas spitzem Winkel prallt vom langen Pfosten zurück ins Spielfeld und Mölders staubt aus fünf Metern zum 1:1 Ausgleich ab.

Fazit

TSV 1860 München – Viktoria Berlin, ein Spiel, das man dem Spielverlauf nach gewinnen muss, endet wieder einmal unentschieden. Wieder waren es in Summe zu wenige Schüsse, die den gegnerischen Torhüter in Bedrängnis brachten. Das liegt weiterhin mitunter daran, dass es keine Abnehmer für flache Flanken in die kleine Box gibt. Von sieben Versuchen, in den Fünfmeterraum zu spielen, führte keiner zu einem Schuss aufs Tor.

Wann der Knoten endlich platzt, ist die große Frage, die uns alle umtreibt. Bis zur gegnerischen Box ist das Offensivspiel der Löwen in fast jedem Spiel nahezu perfekt. Auch auf den Flügeln tief in der gegnerischen Hälfte finden die Sechzger oft die richtigen Lösungen, um Bälle in den gegnerischen Strafraum zu bringen. In der Box – speziell zentral vor dem Tor – wird es überhastet, dann herrscht Ratlosigkeit, Nervosität und Chaos.

Aus diesem Manko die richtigen Schlüsse zu ziehen und das gezielt ins Positive zu verändern, ist nun die Aufgabe, die sich der Mannschaft des TSV während der Länderspielpause, die wegen des Totopokalspiels in Buchbach für die Löwen eigentlich keine ist, stellt.

Was mir leider außerdem negativ aufgefallen ist, war keine Situation im Spiel, sondern geschah beim Torjubel nach dem 1:1. Linsbichler wollte Mölders zum Tor gratulieren und wird vom Löwenkapitän mehr oder weniger weggeschubst, damit Mölders seinen Treffer, der zum Großteil Linsbichlers Durchsetzungsvermögen im Strafraum geschuldet war, alleine feiern kann. Dabei deutete Mölders mehrere Male auf das Löwenwappen auf seiner Brust. Mich persönlich hat das tierisch aufgeregt. Natürlich ist Sascha unser Kapitän und natürlich ist er der Führungsspieler im Team und natürlich ist er (noch) der Star der Mannschaft. Aber gerade wegen der Tatsache, dass er das alles ist, sollte er doch den jungen Spieler beim fFeiern des Treffers, der ganz klar zu 50% dessen Tor war, mitnehmen.

Naja, das ist nur meine persönliche Sicht dieser Situation. Was und ob die Situation überhaupt etwas zu sagen hat oder nicht, kann ich nicht beurteilen.

Jedoch bin ich weiterhin der Meinung, dass Tim Linsbichler in die Startelf gehört. Eine für einen Stürmer beachtliche Passquote von 67% im Spiel gegen Berlin und 70% auf die Saison gesehen, nur ein verlorener Defensivzweikämpf in der bisherigen Saison, 81% gewonnene Kopfballduelle – das sind Zahlen, die zusätzlich zu dem, wie er auf dem Platz auftritt und sowohl defensiv als auch offensiv immer, wenn er auf dem Platz war, ein Faktor gewesen ist, klar dafür sprechen, ihm endlich seine Chance in der Startelf zu geben.

Datenquelle: Wyscout

3. Liga: Würzburger Kickers entlassen Trainer Torsten Ziegner

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Torsten Ziegner (Würzburger Kickers)
Torsten Ziegner (Würzburger Kickers)

Die Spatzen hatten es bereits von den Dachen gepfiffen, jetzt ist es Realität. Die Würzburger Kickers haben sich mit sofortiger Wirkung von Trainer Torsten Ziegner getrennt.

Würzburger Kickers entlassen Torsten Ziegner

Elf Spiele, ein Sieg, nur fünf Tore und vorletzter Tabellenplatz – ein guter Saisonstart sieht anders aus. Der Zweitligaabsteiger aus Unterfranken zog nun die Reißleine und entließ am Montag Vormittag Trainer Torsten Ziegner. Auch dessen Assistent Michael Hiemisch wurde freigestellt. Zunächst übernehmen Ex-Profi Sebastian Neumann und Dieter Wirsching das Team, ein neuer Trainer wird sicher bald vorgestellt.

Die Löwen hatten die Würzburger Kickers zum Saisonauftakt mit 1:0 besiegt, zuletzt verloren das Team von Dallenberg mit 0:2 bei Borussia Dortmund II.

Erfolgreiches Wochenende: U10 des TSV 1860 gewinnt den Merkur Cup

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TSV 1860 U21 - TSV Landsberg
TSV 1860 U21 - TSV Landsberg auf dem Trainingsgelände an der Grünwalder Straße

Leider kamen am vergangenen Wochenende weder die Profis noch die U21 über ein Remis hinaus. Ganz anders die Frauen, die bei ihrer Heimspielpremiere in der Liga ein 9:0-Schützenfest feierten. Für ein Highlight sorgte auch die U10 des TSV 1860, die den Merkur Cup gewann. Herzlichen Glückwunsch!

TSV 1860: U10 gewinnt den Merkur Cup

Am Samstag startete die U10 des TSV 1860 eher holprig in den Merkur Cup, doch ab Sonntag Mittag lief es rund. Im Finale setzten sich die Junglöwen gegen die U11 der SpVgg Unterhaching durch und holten den Titel nach Giesing.

Die Spiele im Überblick:

Samstag, 02.10.:

10.00 Uhr: U13 – DFI Bad Aibling II 7:0
11.30 Uhr: 1. FC Nürnberg – U12 1:4
13.00 Uhr: U14 – SpVgg Unterhaching 3:1
14.00 Uhr: Profis – Viktoria Berlin 1:1
14.30 Uhr: U10 – SV Heimstetten 0:0 (Merkur Cup)
15.20 Uhr: U10 – FT Starnberg 09 1:2 (Merkur Cup)
16.00 Uhr: U15 – SpVgg Greuther Fürth 3:0
16.10 Uhr: TSV 1865 Murnau – U10 2:5 (Merkur Cup)
17.00 Uhr: 3. Mannschaft – SC Amicitia München 2:2
19.00 Uhr: Frauen – Centro Argentino de Munich 9:0

Sonntag, 03.10.:

09.15 Uhr: U9 – SV Helios Daglfing U10 5:3
10.00 Uhr: SpVgg Unterhaching U11 – U10 3:1 (Merkur Cup)
10.50 Uhr: U10 – Lenggrieser SC 8:0 (Merkur Cup)
11.00 Uhr: U16 – Jahn Regensburg U17 1:4
11.00 Uhr: SV Elversberg – U17 0:1
11.40 Uhr: U10 – TSV Dachau 1:0 (Merkur Cup)
13.00 Uhr: U10 – FT Starnberg 09 3:0 (Merkur Cup)
14.00 Uhr: U21 – TSV Landsberg 3:3
14.15 Uhr: SpVgg Unterhaching U11 – U10 0:1 (Finale Merkur Cup)
15.00 Uhr: FC Memmingen – U19 1:9
16.30 Uhr: U11 – SB Chiemgau Traunstein II 6:1

Am kommenden Wochenende sind die Profis bereits am Freitag im Toto-Pokal beim TSV Buchbach im Einsatz. Begleitet Ihr die Löwen in den Landkreis Mühldorf? Wir werden natürlich live vor Ort berichten.

Sechzig um Sieben: U19 und Frauen des TSV 1860 siegen jeweils deutlich

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Sechzig um Sieben: Beckett
Sechzig um Sieben: Rafati über das Löwenspiel in Aachen

Während die Profis mit Berlin die Punkte teilten, siegten die U19 und die Frauen des TSV 1860 München jeweils deutlich. Neben dem Spielbericht der Sechzig Amateure haben wir zusätzlich die Giesinger Gedanken sowie die Sonntagsspiele für euch zum Start in eine neue Woche.

Amateure spielen Unentschieden

Sechs Spiele in Folge ungeschlagen: das ist die positive Nachricht, die es von der gestrigen Partie der Sechzig Amateure zu berichten gibt. Gegen den TSV 1882 Landsberg war es allerdings ein hartes Stück Arbeit – und beinahe hätten die Gäste drei Punkte aus Giesing entführt. Doch ein Einwechselspieler verhinderte dies in letzter Minute.

U19 des TSV 1860 macht es wieder deutlich

Besser hingegen lief es bei der U19, die in Memmingen zu Gast war. Nach frühem Rückstand machten es die Löwen dann erneut deutlich. Somit dominieren sie die Bayernliga Süd aktuell nach Belieben und stehen zurecht auf Rang 1.

Auch Frauen siegen klar in der A-Klasse

Genauso viele Tore für die Farben weiß und blau fielen bereits am Samstagabend in Giesing. Die Frauen des TSV 1860 gewannen ihr erstes Heimspiel absolut souverän und finden sich nun ebenfalls vorerst auf dem 1.Platz in ihrer Liga wieder.

Die Ansprache von Sebastian Schäch am Samstag

Bevor die Profis am Samstag zum Aufwärmen kamen, gab es bereits einen emotionalen Moment im Grünwalder Stadion. Stadionsprecher Sebastian Schäch ergriff das Wort und appellierte an alle im Umfeld des TSV 1860 München – Fans wie Medien gleichermaßen – und machte deutlich, dass es nur gemeinsam klappen kann. Seine Ansprache haben wir für euch noch einmal im Wortlaut.

Giesinger Gedanken

Trotzdem reichte es nach 90 gespielten Minuten leider wieder nur zu einem 1:1. Erneut spielt der TSV 1860 Unentschieden in der 3.Liga. Viele Fans honorierten zwar die Leistung auf dem Platz, machten aber auch deutlich, dass sich der Blick aktuell Richtung Tabellenkeller richtet. Anders sieht das allerdings Christian Jung, der am gestrigen Sonntag die Giesinger Gedanken verfasst hat und die Situation bei weitem nicht so dramatisch einschätzt wie einige andere.

News aus der 3.Liga

Die Sonntagspartien am 11.Spieltag

Gestern war mit Waldhof Mannheim der nächste Gegner der Löwen in Liga 3 im Einsatz. Sie trafen im Heimspiel auf den SC Verl. Außerdem waren die Würzburger Kickers bei Dortmund II im Stadion Rote Erde zu Gast. Die Ergebnisse der beiden Partien gibt es hier im Überblick.

Das Duell am Montagabend

Abschließend treffen heute abend ab 18:60 Uhr noch der 1.FC Magdeburg und Türkgücü aufeinander. Die Magdeburger können mit einem Sieg wieder alleiniger Tabellenführer werden. Im Falle eines Unentschiedens liegen sie gleichauf mit einem weiteren Team. Türkgücü hingegen möchte mit einem Sieg den Anschluss an die Spitzengruppe wieder herstellen.

Giesinger Gedanken nach dem 1:1 gegen Viktoria Berlin

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Mundharmonika auf der Stehhalle

Gestern Nachmittag um Viertel nach drei wurde es still im Sechzgerstadion. Totenstill. Man hätte eine Stecknadel fallen hören. Der überraschende Führungstreffer für die Gäste aus Berlin schien die 9.750 Anwesenden zu lähmen. Und da in diesen Zeiten, der organisierte Support, der auch in solchen Lagen weitersingt und -lärmt (noch) nicht ins Stadion zurückgekehrt ist, erlebte man ungewöhnliches: Auf der Stehhalle packte jemand eine Mundharmonika aus und unterstrich damit die seltsame Atmosphäre. Ob es das Lied vom Tod aus dem gleichnamigen Western-Klassiker war, das dargeboten wurde, vermag ich nicht zu sagen, aber es passte perfekt zur Szenerie.

Ausgleich und Schalter auf den Rängen umgelegt

Die seltsame Atmosphäre währte 17 Minuten. Dann erlöste Sascha Mölders die Löwenfans mit seinem Abstaubertor, dass er zuvor selbst eingeleitet hatte, zum 1:1. Und als hätte eine geheime Regie im Hintergrund einen Schalter umgelegt, war auch das Publikum plötzlich wieder da, erwachte aus der Starre, die die drohende zweite Heimniederlage in Serie hervorgerufen hatte. Lautstart peitschten Stehhalle und Westkurve 1860 nach vorne. Zum Sieg reichte es trotz der sich anschließenden Drangphase leider nicht.

Allwöchentliche Diskussionen

Den Schalter umlegen, den Bock umstoßen – da sind die phrasenhaften Forderungen, die derzeit an Michael Köllner und sein Team herangetragen werden: Man möge endlich wieder siegen – und das dann möglichst in Serie. Ansonsten verlöre die Löwenfamilie das große Ziel aus den Augen: Die Rückkehr in die 2. Bundesliga.
Nach qusi jedem nicht gewonnenen Spiel wird es emotional diskutiert: Soll Sechzig seine Saisonziele nun neu definieren? Kann der ersehnte Aufstieg angesichts des aktuellen 13. Platzes überhaupt noch der Anspruch sein? Muss sich grundlegendes ändern, damit das Team wieder in die Erfolgsspur kommt? Ein Trainerwechsel gar? Stadionsprecher Sebastian Schäch berücksichtigte derlei zuletzt aufgeworfenen Fragen in seiner Begrüßung vor dem Anpfiff und gab die passende Antwort.

Die Saison ist noch verdammt lang

Wir in der Redaktion von sechzger.de sind in der Bewertung der sportlichen Lage nicht immer einer Meinung, wobei erwähnt werden sollte, dass keiner darunter ist, der auch nur annhährend ähnliches Gequengel und Gejammer von sich gibt, wie ein großer Blog im Umfeld des TSV 1860. Ich, der ich heute die Giesinger Gedanken vertretungsweise formulieren darf, habe natürlich auch meine ganz eigene Position. Und ich freue mich, sie hier zum besten geben zu dürfen: Freilich bin ich mit dem seit Ende Juli erreichten nicht glücklich. Natürlich wäre mir aktuell ein Tabellenplatz zwischen Magdeburg und Mannheim deutlich lieber, als zwischen Meppen und Verl. Aber es ist – aus meiner Sicht – reichlich absurd, das große Saisonziel, über das Mitte Mai 2022 entschieden wird, schon im Herbst davor allwöchentlich auf den Prüfstand zu stellen. 13 Punkte (von 33 möglichen) haben die Löwen bislang geholt, 81 sind noch zu holen. Sechs Zähler trennen uns vom Relegationsplatz. Hält den aktuellen Tabellenplatz und die Punkteausbeute bis hierher ernsthaft jemand für mehr als eine Momentaufnahme im Oktober? Ich nicht!

Selbstvertrauen zurückholen

Ich bewerte ein Spiel gerne singulär und mir ist gestern aufgefallen, dass da sechzehn Löwen auf dem Platz waren, die bis zum Abpfiff alles versucht haben, um die drei Punkte in Giesing zu behalten, denen aber an einigen Stellen das Glück und manchmal auch das Geschick fehlte, den letzten richtigen Pass anzubringen oder die Kugel einfach einmal mehr, als der Gegner unkompliziert im Netz unterzubringen. Anscheinend ist mit dem bislang sehr zähen Saisonverlauf und der Serie von sechs Spielen ohne Sieg auch das Vertrauen in die eigene Stärke und die Intuition, auf dem Feld die richtigen Entscheidungen zu treffen, verloren gegangen. Diese Dinge, die sich im Kopf der Akteure abspielen, müssen neu erarbeitet werden. Unter der Woche auf dem Trainingsplatz und am Wochenende in den Stadien der 3. Liga. Ich bin davon überzeugt, dass dies in der aktuellen Konstellation an der Grünwalder Straße 114 möglich ist!

Abgerechnet wird zum Schluss

Ich weiß nicht, wer da gestern in der Stehhalle die Mundharmonika mitgebracht hatte und ich finde es einigermaßen ungewöhnlich. Ich weiß aber eines: Das Lied vom Tod oder was auch immer da zu hören war, will ich erst wieder hören, wenn wirklich feststehen sollte, dass das Saisonziel einer Rückkehr in die 2. Bundesliga endgültig gescheitert ist. Und keinen Tag früher!

A-Junioren Bayernliga Süd: U19 des TSV 1860 mit nächstem Kantersieg

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Jonas Schittenhelm (Trainer U19 TSV 1860)
Jonas Schittenhelm, Trainer der U19 des TSV 1860

Vier Spiele, vier Siege, 24:0 Tore – so die bisherige makellose Bilanz der U19 des TSV 1860 in der A-Junioren Bayernliga Süd. Heute ging es zum bis dato ebenfalls ungeschlagenen Tabellenzweiten FC Memmingen. Doch auch diese Hürde nahmen die Junglöwen trotz des ersten Gegentores der Saison problemlos.

U19 des TSV 1860 dominiert die Bayernliga Süd

Auf dem Südplatz des Städtischen Stadions in Memmingen hatten sich die gastgebenden Allgäuer viel vorgenommen und gingen gar mit 1:0 in Führung. Schon bald war aber klar, dass es an diesem Nachmittag nur einen Sieger geben würde. Die U19 des TSV 1860 ließ sich durch das erste Gegentor der laufenden Spielzeit in der Bayernliga Süd nicht beirren und führte bereits zur Pause mit 1:3.

Nach der Pause ließ es Münchens große Liebe dann ordentlich krachen und fuhr einen 1:9-Kantersieg in Memmingen ein. Mit 15 Punkten aus fünf Spielen und 33:1 Toren dominiert Sechzig die Liga bislang deutlich.

Die heutigen Torschützen für die Elf von Trainer Jonas Schittenhelm (siehe Titelbild): Devin Sür (3), Marius Wörl (2), Philip Kuhn, Damjan Dordan, Mansour Ouro-Tagba und Anton Cindric.

U17 gewinnt in Elversberg

Einen wichtigen Sieg feierte auch die U17 in der 1. Bundesliga Süd/Südwest. Bei der SV Elversberg siegten die Junglöwen durch ein Tor von Innenverteidiger Henrik Freitag mit 1:0 und belegen aktuell Rang 14 unter 21 Teams.

Bild: TSV 1860

Rother trifft auf beiden Seiten: TSV 1860 II und Landsberg teilen Punkte

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TSV 1860 München II Gegen TSV 1882 Landsberg 03.10.2021

Durch ein Tor kurz vor Schluss sichert sich der TSV 1860 II gegen den TSV 1882 Landsberg einen Punkt. Fofanah traf in der 90.Minute zum 3:3, nachdem die Löwen zweimal zurücklagen.

Nach zuletzt fünf Spielen ohne Niederlage traf der TSV 1860 München II heute auf den TSV 1882 Landsberg. Aber auch die Gäste waren gut in Form und lagen vor Beginn der Partie knapp vor den Löwen, hatten allerdings ein Spiel mehr absolviert. Die Sechzig Amateure wollten den Schwung vom deutlichen 7:1 gegen den VfB Hallbergmoos mitnehmen und weitere Punkte in der Bayernliga Süd einfahren.

Unterstützt wurde die U21 heute von Lorenz Knöferl und Milos Cocic. Top-Torjöger Valdrin Konjuhi stand hingegen nicht im Aufgebot.

Landsberg geht gegen den TSV 1860 II früh in Führung

Besser in die Partie starteten die Gäste, die bereits früh durch Luca Wollens in Führung gehen konnten (8.). Zwölf Minuten später konnte Branko Nikolic sogar auf 0:2 aus Löwensicht erhöhen (20.). Fortan mussten die Sechzig Amateure also einem Rückstand hinterherlaufen.

Doch aufgeben war zu diesem Zeitpunkt freilich noch keine Option. Noch vor der Pause wurde der TSV 1860 II gegen Landsberg für seine Mühen auch belohnt. Rother (36.) und Tutic (38.) egalisierten den Gästevorsprung, sodass es mit einem Unentschieden in die Kabinen ging.

Rother trifft ins falsche Netz, Fofanah gleicht aus

Trainer Frank Schmöller reagierte zur Pause und wechselte einmal. Spennesberger kam für Torschütze Tutic auf den Platz. Auch im weiteren Verlauf der zweiten Hälfte wurde weiter gewechselt, sodass bis auf Ersatzkeeper Pavlovic alle Spieler zum Einsatz kamen. Unter anderem durfte Fofanah ab der 72.Minute für die Löwen auflaufen, was sich im Nachhinein bewährt machte.

Zunächst war es der TSV Landsberg, der gegen den TSV 1860 II erneut in Führung ging. Dieses Mal half Fabian Rother leider tatkräftig mit und traf ins eigene Tor zum 2:3 (70.). Doch auch jetzt gab die U21 nicht auf und probierte noch einmal alles, um zum erneuten Ausgleich zu kommen. Mit Erfolg: in der 90.Minute erzielte Fofanah den umjubelten Ausgleich. In der vierminütigen Nachspielzeit gab es dann keinen weiteren Treffer, womit es beim 3:3 blieb. Landsberg liegt damit in der Tabelle der Bayernliga Süd aktuell auf Rang 4, der TSV 1860 II belegt Platz 6.

Weiter geht es für den TSV 1860 II am kommenden Sonntag. Dann sind die kleinen Löwen zu Gast beim VfR Garching. Anpfiff ist um 14:00 Uhr.

Aufstellung TSV 1860 II: 1 Hundertmark, 7 Neziri (60. 19 Zehetbauer), 9 Knöferl, 12 Cocic (72. Fofanah), 13 Freitag (75. 3 Kreuzpaintner), 15 Auburger, 16 Heigl, 17 Rother (C), 18 Tutic (45. 8 Spennesberger), 21 Leibelt, 25 Amados

Tore: 0:1 (8.), 0:2 (20.), 1:2 Rother (36.), 2:2 Tutic (38.), 2:3 Rother (ET, 70.), 3:3 Fofanah (90.)

Bild: Siegfried Nagelstutz

11. Spieltag in der 3. Liga: Die Sonntagsspiele

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In den ersten sieben Partien des 11. Drittligaspieltags am Freitag und Samstag gelang keinem gastgebenden Verein ein Sieg auf eigenem Platz. Drei Auswärtserfolgen, darunter ein fulimantes 0:6 des FCK beim TSV Havelse, standen vier Unentschieden gegenüber, u.a. das 1:1 unserer Löwen gegen Viktoria Berlin. Die Sonntagsspiele änderten diese schwache Heimausbeute.

Borussia Dortmund II – Würzburger Kickers 2:0

In der 13:00 Uhr-Partie empfing die zweite Mannschaft von Borussia Dortmund den Absteiger aus Würzburg. Die Westfalen begannen bei Regenwetter direkt mit ihrer Wiedergutmachung für die 1:2-Niederlage vor einer Woche im Münchner Olympiastadion gegen Türkgücü: Schon nach zwei Minuten erzielten sie das 1:0. 23 Minuten später konnte auf 2:0 erhöht werden. Die Kickers fanden nach dem frühen Rückstand nicht mehr ins Spiel. Trainer Ziegner reagierte schon in der 40. Minute auf die enttäuschende Darbietung seiner Elf mit einem Doppelwechsel, der allerdings wenig zu bewirken vermochte. In der zweiten Halbzeit plätscherte das Spiel – dem Wetter angepasst – dahin und den 1.500 Zuschauern wurde nichts bemerkenswertes mehr geboten. Borussia Dortmund II eroberte mit diesem Sieg – zumindest bis morgen Abend, wenn der 1. FC Magdeburg Türkgücü empfängt, die Tabellenführung. Erinnerungen an die vorletzte Saison werden wach, als die Zweitvertretung aus der Seitenstraße den Titel des Drittligameisters holte.

Waldhof Mannheim – SC Verl

In der zweiten Partie vom Sonntag Nachmittag trafen der letzte und der nächste Gegner unserer Löwen aufeinander. Der SV Waldhof, den wir am Samstag in zwei Wochen in Giesing begrüßen, ging nach einer guten halben Stunde durch einen Freistoß aus 30 Metern Torentfernung mit 1:0 in Front. Kurz vor der Pause musste der SV Verl, Gastgeber für die Löwen am vergangenen Wochenende, den nächsten Gegentreffer hinnehmen: Per Foulelfmeter erhöhe Mannheim auf 2:0. Eine der zahlreichen Torchancen auf beiden Seiten konnten drei Minuten nach Wiederbeginn die Gäste zum Anschlusstreffer verwerten. In einer spannenden Schlussphase konnte der SVW den Dreier über die Zeit retten. Durch die Niederlage der Ostwestfalen bleibt 1860 für die kommenden zwei Wochen auf jeden Fall auf dem 13. Platz. Waldhof Mannheim konnte durch den Erfolg – zur Freude der Zuschauer im Carl-Benz-Stadion – bis auf den 2. Tabellenplatz klettern. Morgen Abend wird der 1. FC Magdeburg versuchen, nach zwei Niederlagen in Serie den Spitzenplatz zurück zu erobern.

Gut gebrüllt, Sebastian! Die Begrüßung von gestern im Wortlaut

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Eine bemerkenswerte Ansprache zur Begrüßung hielt vor dem gestrigen Spiel des TSV 1860 gegen Viktoria Berlin Stadionsprecher Sebastian Schäch. Nachdem die Löwenmannschaft aktuell noch hinter den hohen Erwartungen ihres Umfelds zurückbleibt, ist in den letzten Wochen der Tonfall in den (sozialen) Medien deutlich rauher geworden. Dies hat Schäch gestern zum Anlass genommen, ein paar Worte direkt an das Löwenumfeld zu richten. Dabei sprach er sowohl die medial berichterstattende Zunft, als auch die insbesondere im Internet kommentierenden Anhänger an.

Wir möchten an dieser Stelle die – aus unserer Perspektive – sehr treffenden Worte unseres Stadionsprechers dokumentieren. Und gleichzeitig wollen wir jeden Menschen, den Münchens große Liebe – in welcher Funktion und Intensität auch immer – beschäftigt, auffordern, über das gestern Angesprochene nachzudenken und das eigene Handeln und Kommunizieren gegebenenfalls zu überdenken.

Unserem – ja immer noch – neuen Mann am Stadionmikro rufen wir zu: Danke für Deine treffenden Worte und mach weiter so!

“Mein Verein für alle Zeit wird 1860 sein!”

Ja, liebe Löwen, die letzte Zeile unseres legendären Sechzger-Marsches ist zum Glück keine leere Floskel sondern eine Lebenseinstellung!

Und wenn man die letzten Tage und Wochen hier im Löwenumfeld und in den Medien verfolgt hat, könnte man meinen wir haben uns gerade aufgelöst. Es wurde diskutiert, wild spekuliert und viel kritisiert – aber wie immer im Fußball gibt es nur eine Lösung: Unsere Mannschaft muss und wird die Antwort auf dem Platz geben!

Und wir Fans müssen sie dabei von der ersten bis zur letzten Minute bedingslos unterstützen – egal was passiert.

Es bringt auch nichts, jetzt Dinge in Frage zu stellen, die letzte Saison von uns allen noch gefeiert wurden.

Sechzig ist immer noch der geilste Club der Welt – und das ist immer noch unser Heimspiel.

Und dass es heute wieder ganz schwer wird für unsre Jungs, zeigt ein Blick auf die Tabelle: Wir spielen als aktueller Tabellendreizehnter gegen den Tabellenzweiten – die Viktoria aus Berlin.

Damit allen ein herzliches Gruß Gott im Namen des Turn- und Sportverein München von 1860 hier am Giesinger Berg.