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Gegner im Fokus: FC Pipinsried

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Gegner im Fokus: FC Pipinsried 1860
Gegner im Fokus: FC Pipinsried

Am Samstag um 13:42 Uhr ist der TSV 1860 München im Viertelfinale des Toto-Pokals beim FC Pipinsried zu Gast. Die Partie wird sogar live im BR übertragen und sollte uns Fußballfans die lästige Nationalmannschaftspause etwas unterhaltsamer gestalten, schließlich verfolgt wohl kaum jemand noch die Auftritte der Kommerz-Mannschaft des Verbands. Und ein Wochenende ganz ohne Fußball macht schließlich auch niemandem Spaß….

Gegner im Fokus: FC Pipinsried

Der Toto-Pokal hat bekanntlich seinen eigenen Charme, schließlich sind die Profiteams auch mal auf Dorfplätzen in der Provinz zu Gast. Im Viertelfinale sind aber nur noch namhaftere Clubs im Rennen. Der FC Pipinsried stammt aus dem Landkreis-Dachau und gehört zum Markt Altomünster. Neben den Fußballern gibt es beim FC auch noch Stocksport, Tennis und Damen-Gymnastik im sportlichen Angebot. Gegründet wurde der Club im Jahr 1967.

Sportliche Bilanz zufriedenstellend

In der Bayernliga Süd findet sich der FC Pipinsried aktuell auf Platz sieben wieder. Nach 20 Spielen stehen 34 Punkte zu Buche. In den letzten fünf Partien gab es jeweils einen Sieg, eine Niederlage und drei Unentschieden. Damit liegt der Pokalgegner der Löwen drei Punkte und zwei Plätze hinter der U23 Mannschaft des TSV 1860. Das direkte Duell der kleinen Löwen mit dem FC Pipinsried endete am vierten Spieltag mit einem torlosen Remis.

Daniel Gerstmayer ist der Top-Scorer

Besonders in Acht nehmen müssen sich die Löwen vor Daniel Gerstmayer. Der 20-jährige Mittelstürmer war im Sommer vom TSV Rain/Lech nach Pipinsried gewechselt und bringt es bislang auf neun Tore und vier Vorlagen in 23 Spielen (Bayernliga und Totopokal). Gespielt wird am Samstag in der Hazrolli-Arena, die natürlich mit 2.500 Zuschauern längst ausverkauft ist. Die Witterungsbedingungen lassen eher ein Kampfspiel erwarten.

“Das ganze Dorf freut sich”

Die Vorbereitungen auf das Pokal-Duell mit den Löwen laufen seit Wochen, eine zusätzliche Tribüne wurde errichtet, Toiletten aufgestellt, Verkaufsstände errichtet und eine Absage des Spiel steht, entgegen anderslautenden Gerüchten, laut den Verantwortlichen des FC aktuell nicht zur Debatte. Das ganze Dorf ist in Vorfreude auf das Spiel, die 2.500 Zuschauer dürften auch bei miesem Frühwinterwetter trotzdem für Volksfeststimmung sorgen. So sagt FC-Präsident Benny Rauch vor dem Pokal-Duell.

“Wir werden schauen, dass es wieder ein Fußballfest für alle wird – in einem etwas kleineren Ausmaß, aber mit deutlich mehr Essens- und Getränkeständen.“

Gute Erinnerungen an Pipinsried

Auch die Löwenfans haben Pipinsried in guter Erinnerung, denn dort feierten die Löwen im Mai 2018 die Regionalliga-Meisterschaft, auf die nach den Relegationsspielen gegen den 1. FC Saarbrücken die Rückkehr in den Profi-Fußball folgte. Nun fehlen den Löwen noch drei Siege um in der nächsten Saison wieder für den DFB-Pokal qualifiziert zu sein.
In Pipinsried ist man jedenfalls vorbereitet auf das Duell mit dem großen Nachbarn aus Giesing. So sagt Rauch weiter:

“Grundsätzlich würde ich fast von einer Fanfreundschaft zwischen den beiden Clubs sprechen. Schon dadurch, dass ein Großteil der Helfer und Zuschauer Fan von beiden Mannschaften ist.”

Vorgaben trüben die Vorfreude ein wenig

Allerdings herrscht nicht nur eitel Sonnenschein in Pipinsried. Durch die Abgabe des Sozial-Euros an den BFV, sowie die Hälfte der Zuschauereinnahmen an die Löwen, sowie die Auflagen an Sicherheitspersonal und Infrastruktur, wird finanziell wohl nicht viel hängen bleiben bei den Hausherren. Immerhin hegen diese auch sportliche Ambitionen. Rauch tippt beispielsweise auf einen 5:4-Sieg seiner Truppe nach Elfmeterschießen. Auch Experte Paul Herbert tippt auf einen engen Pokal-Fight und ein 4:2 für die Löwen.
Dies wollen die Löwen am Samstag zu verhindern wissen und als dritte Mannschaft nach dem FV Illertissen und den Würzburger Kickers ins Halbfinale einziehen. Den letzten Halbfinalisten ermitteln Türkgücü München und der FC Ingolstadt im Parallelspiel.

 

 

Plant “die Bayerische” das “Team Profifußball 2.0”?

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die Bayerische

Schickt die Bayerische für die kommenden Verwaltungsratswahlen das “Team Profifußball 2.0” ins Rennen?

2024 sind Verwaltungsratswahlen

Bei der Mitgliederversammlung 2024 des TSV München von 1860 e.V. stehen unter Anderem wieder Verwaltungsratswahlen an. Das 9-köpfige Gremium wird erneut für eine Amtsdauer von 3 Jahren aus dem Kreise der anwesenden Mitglieder gewählt.

Über offizielle Kandidaturen ist noch nicht viel bekannt, außer dass KGaA-Aufsichtsratsvorsitzender Saki Stimoniaris für das Gremium kandidieren will. Ob er hierbei einen möglichen Interessenkonflikt zwischen diesen zwei Ämtern außer Acht gelassen hat? Schließlich müsste er als gewählter Vertreter die Vereinsinteressen (insbesondere Verfechtung von 50+1) vertreten, wäre jedoch als bezahlter Entsandter des Hauptgesellschafters im Aufsichtsrat der KGaA dessen Willen (unter Anderem Schritte gegen die 50+1-Regelung) unterworfen.

“die Bayerische” startet Initiative “Bündnis Zukunft TSV 1860 München”

sechzger.de hat Kenntnis von einem Dokument erlangt, das den verheißungsvollen Namen “Bündnis Zukunft TSV 1860 München” trägt. Unter dem Motto “die Zukunft beginnt – JETZT” hat der Hauptsponsor des TSV 1860 über dessen Marketing-Abteilung mit einem ausgewählten Kreis ein Strategiepapier geteilt.

Der Versicherer moniert, dass die letzten Jahre des TSV 1860 “intern sowie sportlich schwierig und weniger geprägt durch sportliche Erfolge” geprägt gewesen seien.

Das Bündnis soll als Verein in Arbeitsgruppen unter 5 Eckpfeilern zur Verbesserung der Situation beim TSV 1860 beitragen. Genannt sind die Bereiche

  • “Marke, Kommunikation und Image”
  • “Stadion und Infrastruktur”
  • “Finanzplanung/ Vereins- und Gesellschafterstrukturen”
  • “Jugend- und Nachwuchsförderung”
  • “Meisterschaft”

Das Bündnis plant, “unmittelbar nach dem ersten öffentlichen Auftritt” darauf abzuzielen, “eine kontinuierliche Wahrnehmung zu erzeugen” und möchte zudem “auf verschiedenen Kanälen Ziele des Bündnisses (…) formulieren, (…) Unterstützer zeigen, (…) Aktivitäten bekannt machen”.

Ziel ist Folgendes: “So möchten wir schon bald als wesentliche Kraft wahrgenommen werden, die die Zukunft des TSV 1860 München mitgestaltet – als Bündnis, das überparteilich und ergebnisorientiert handelt”. Es sollen unter anderem “Auftritte auf Pressekonferenzen” sowie “Statements bei ausgewählten, vorher abgestimmten Medien-Anfragen” stattfinden.

Wie soll ein Zukunftsbündnis über “Marke” und “Finanzplanung” sowie “Vereinsstrukturen” entscheiden? Entsteht hier “Team Profifußball 2.0”?

Das Zukunftsbündnis entspringt weder dem TSV München von 1860 e.V. noch der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA. Seiner Natur nach ist es eher einem Unterstützerverein wie den “Unternehmern für Sechzig” zuzuordnen, dürfte aber über eine neutrale Unterstützung im Hintergrund, der sich Uf60 verschrieben hat, hinausgehen.

Somit drängt sich dem aufmerksamen Leser des Strategiepapiers die Frage auf, wie das “Bündnis Zukunft” über beispielsweise Vereinsstrukturen, Marke und Finanzen beim TSV 1860 durch selbst angelegte Arbeitsgruppen mitbestimmen möchte.

Ist hier der erste Schritt zu erkennen, ausgewählte Personen als Team in die kommenden Verwaltungsratswahlen des TSV 1860 zu schicken? Das “Team Profifußball 2.0”?

Empfängerkreis des “Bündnis Zukunft” deckt sich teilweise mit dem des “Sponsoren-Brandbriefs”

Der Empfängerkreis des Strategiepapiers deckt sich nach sechzger.de-Informationen in einigen Bereichen mit den Absendern des kürzlich veröffentlichten “Sponsoren-Brandbriefs”, in welchem eine Reihe von Sponsoren des TSV 1860 ihr künftiges Engagement an die Weiterbeschäftigung von Geschäftsführer Marc-Nicolai-Pfeifer knüpften und somit direkten Einfluss in Personalentscheidungen der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA auszuüben versuchten.

Wer gehört zum Kreis des “Bündnis Zukunft”?

Natürlich interessiert alle Löwenfans, welche Personen bzw. Firmen sich hinter dem “Bündnis Zukunft” verbergen. Die folgenden Screenshots entstammen den persönlichen Social Media-Profilen von nun in Erscheinung tretenden Akteuren. Sie alle sind Absendern des “Sponsoren-Brandbriefs” zuzuordnen. Der zuletzt gezeigte Screenshot stammt sogar vom Versender des “Sponsoren-Brandbriefs”. Auch ein weiterer Screenshot ist einer Person zuzuordnen, die gleichzeitig zum Empfängerkreis des Strategiepapiers der Bayerischen gehört.

“Mingaaaaaoidaaaaaa an alle die schon so abwerten gegen Bayern geschrieben haben Jungs schönen Abend noch und beißt euch ein Hologramm in den Hintern”

(Empfängerkreis Strategiepapier / Sponsoren-Brandbrief)

“Diversität und Networking im Fokus des FC Bayern Basketball Business Circle Main Events”

(Sponsoren-Brandbrief)

(Empfängerkreis Strategiepapier / Sponsoren-Brandbrief)

 

Auch die Kanzlei “Preu Bohlig & Partner”, die im Empfängerkreis auftaucht, trat in der Vergangenheit in rechtlichen Angelegenheiten stets GEGEN den TSV München von 1860 e.V. in Erscheinung.

 

Bei allen guten Vorsätzen und Plänen aus dem Strategiepapier: Ist das die “Zukunft”, die man dem TSV 1860 wünscht? Wird hier versucht, erneut – nur diesmal unter dem Deckmantel eines Bündnisses – Einfluss in die Vereinspolitik zu nehmen?

Löwenrunde: “Den Leuten eine Freude machen”

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Jacobacci: "Wollen Leuten eine Freude machen"
Jacobacci: "Wollen Leuten eine Freude machen"

Vor dem Toto-Pokal-Viertelfinale beim FC Pipinsried zur ungewohnten Anstoßzeit am Samstag um 13:42 Uhr sprach Löwen-Trainer Maurizio Jacobacci über den nächsten Gegner und die Wichtigkeit des Pokals für seine Mannschaft. Er wird am Samstag auf einige Stammkräfte verzichten. Unter anderem fehlen Zwarts, Guttau, Schröter und Verlaat.

Blick nach vorne statt zurück

Über die Aufstiegsfeierlichkeiten nach der Regionalliga-Meisterschaft anno 2018 wollte sich Jacobacci nicht groß äußern. “Mein Augenmerk gilt dem Spiel morgen, nicht dem was gewesen ist. Ich weiß aber schon, was damals vor sich gegangen ist”, sagte der Sechzger-Coach.

“Den Leuten eine Freude machen”

“Wir werden vor 2.500 Zuschauern spielen und wollen den Leuten eine Freude machen. Und natürlich das Spiel gewinnen”, erklärte der Schweizer. Nicht mit dabei sein werden bei den Münchnern Zwarts und Lang (beide verletzt), Guttau und Schröter (beide angeschlagen) sowie Kapitän Verlaat, der geschont wird. Dafür steht beispielsweise Sür im Aufgebot.

Jeden Gegner ernst nehmen

“Der Toto-Pokal ist sehr wichtig, wir wollen diesen Pokal gewinnen. Der Platz ist etwas kleiner, wir werden mehr Spielwitz an den Tag legen müssen und wollen den Gegner von Beginn an unter Druck setzen. Wir wollen nicht das Gleiche erleben, das Bayern in Saarbrücken erlebt hat”, sagte Jacobacci weiter. Über den Gegner aus der Bayernliga habe er sich informiert, man werde “jeden Gegner ernst nehmen”, erklärte der TSV-Trainer. “Es hat viel geregnet, der Platz wird tiefer sein als sonst”, hat Jacobacci seinen Spielern eingebläut.

“Wir sollten überlegen sein”

Er fordert eine dominante Spielweise seines Teams. “Wir sollten taktisch, spielerisch und konditionell stärker sein. Aber wir werden jeden Gegner respektieren. Wir wollen ein dominantes Sechzig München sehen, denn die Qualifikation für den DFB-Pokal ist sehr wichtig für den Verein”, fügte Jacobacci an.

Pflichtsieg in Pipinsried

Die Mission Pflichtsieg können die Löwen-Fans morgen im Bayrischen Fernsehen verfolgen, natürlich berichten wir auch im Live-Ticker für Euch. Zur Vorbereitung auf das Spiel haben wir für Euch genauer auf den morgigen Gegner geblickt.

FC Pipinsried – TSV 1860: Ergebnistipp Herbert Paul

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Herbert Paul TSV 1860

Am vergangenen Wochenende feierte er beim FC Ingolstadt 04 sein überraschendes Comeback in der 3. Liga, heute gibt Herbert Paul seinen Ergebnistipp für das Duell seiner Ex-Vereine TSV 1860 und FC Pipinsried ab.

Herbert Paul tippt auf Sieg der Löwen

Zwei Spielzeiten lang hielt der Abwehrspieler für die Löwen die Knochen hin, in der Vorsaison konnte er als Spielertrainer mit dem FC Pipinsried den Abstieg aus der Regionalliga Bayern nicht vermeiden. Im Pokalduell am Samstag sieht der 29-Jährige den TSV 1860 als Sieger:

“Ich erwarte einen engen Pokalfight mit einem 4:2-Sieg für die Löwen!”

Gegen ein bisschen weniger Spannung hätten wir natürlich nichts einzuwenden…

Der Kreis schließt sich

Ingolstadt, Fürth, Bayern, Schweinfurt, Sechzig, Klagenfurt, Pipinsried, Ingolstadt – so die Karrierestationen des Herbert Paul. Der Kreis hat sich für den gebürtigen Ingolstädter also geschlossen und hielt für den Rechtsverteidiger am vergangenen Wochenende eine ganz besondere Überraschung parat.

Michael Köllner berief den Routinier, der eigentlich in der 2. Mannschaft in der Bayernliga Nord zum Einsatz kommt, in den Drittliga-Kader und wechselte Paul 20 Minuten vor dem Ende gar für Yannick Deichmann ein, um die Führung über die Runden zu bringen.

Verena Dietl: Stadt München und TSV 1860 “in stetem Austausch”

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TSV 1860 grünwalder stadion faninformationen

Ein eigenes Gutachten für das Grünwalder Stadion werden die Löwen laut eigenen Aussagen nicht mehr in Auftrag geben. Stattdessen verfolgt der TSV 1860 München nun einen anderen Ansatz, was auch Oberbürgermeisterin Verena Dietl mittlerweile bestätigte. Die beiden Parteien befinden sich demnach “in stetem Austausch“.

Dietl: Stadt und TSV 1860 sprechen über langfristige Nutzungsmodelle

Etwas hat es gedauert, schlussendlich kam sie dann aber doch: eine Rückmeldung der Stadt München auf eine Anfrage von sechzger.de zur weiterhin ungeklärten Stadionfrage. Zunächst hatten die Löwen selbst Stellung bezogen und bekannt gegeben, dass sie ein eigenes Gutachten entgegen der ursprünglichen Planungen nicht in Auftrag geben werden. Zudem seien noch immer nicht die Konditionen bekannt, die auf den TSV 1860 München nach einem möglichem Umbau des Grünwalder Stadions zukommen würden.

Verena Dietl betont in ihrer Antwort, dass die Stadt München sich mit dem TSV 1860 “in stetem Austausch” befinde. Dass die Löwen kein eigenes Gutachten mehr in Betracht ziehen, wurde der Stadt demnach bereits mitgeteilt. Stattdessen wäre auch ein anderer Weg möglich. Gemeint ist wohl der vom TSV 1860 erwähnte Vorhaben – und Erschließungsplan nach § 12 BauGB. “Seitens der Stadt unterstützen wir natürlich alles, was rechtlich möglich ist.” so Dietl weiter.

In Sachen Neubau – der zweiten Option zur Lösung der Stadionfrage – scheint es bislang keine weiteren Erkenntnisse zu geben. Demnach brauche es zunächst ein “belastbares Finanzierungskonzepts des TSV 1860” und darüber hinaus “eine fachliche Ersteinschätzung zum Standort“, um diese Möglichkeit weiter zu prüfen. Gerade der erste Punkt scheint dabei in der aktuellen Lage schlicht unmöglich. Auf der Mitgliederversammlung der Fußballabteilung wurde bekannt, dass die finanzielle Situation der KGaA derzeit eine ordnungsgemäße Instandhaltung der Plätze an der Grünwalder Straße nicht ermögliche.

Vielmehr würden sich die Stadt München und der TSV 1860 derzeit zu “langfristigen Nutzungsmodelle des Städt. Stadions an der Grünwalder Straße” austauschen so Verena Dietl abschließend. Ein Stadionneubau für die Löwen dürfte damit in weite Ferne rücken – eine zeitnahe Lösung der Stadionfrage allerdings auch.

TSV 1860: KGaA verstößt gegenüber NLZ gegen Vertragspflichten

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Die TSV München von 1860 GmbH & Co KGaA verstößt gegenüber dem Nachwuchsleistungszentrum des TSV 1860 gegen Vertragspflichten zur Instandhaltung und Pflege der Fußballplätze.

Jährliche Versammlung der Fußballabteilung in der Alm

Am Dienstag fand in der Alm auf dem Trainingsgelände des TSV 1860 die jährliche Versammlung der Fußballabteilung der Löwen statt. Es erschienen rund 90 Personen und hörten den Berichten von Abteilungsleiter Dr. Thomas Bohlender mit seinen Amtskolleg*innen Veronika Seemann und Kurt Renner interessiert zu.

Mitglieder-Höchststand und finanzieller Überschuss

Thomas Bohlender verkündete voller Freude, dass die Fußballabteilung mit ca. 22.000 Mitgliedern einen neuen Höchststand erreicht habe. Auch finanziell könne sich das Ergebnis sehen lassen: obwohl das Jahr 2021/2022 noch als Pandemiejahr zu kategorisieren war, habe unter dem Strich ein Überschuss im höheren 5-stelligen Bereich erzielt werden können.

Mannschaften liefern nach wie vor Top-Ergebnisse

Die stellvertretende Abteilungsleiterin, Veronika Seemann, verkündete, dass die zweite Frauenfußballmannschaft des TSV 1860 bereits die Herbstmeisterschaft sicher habe. Die Löwinnen I rangierten ebenfalls auf Platz 1. Die neu gegründete U17 habe ihre Saison gestartet und die Vorbereitungen für den Wettkampfbetrieb der neuen U15-Frauenmannschaft seien im Gange.

Die Seniorenmannschaften waren dem Bericht zufolge ebenfalls erfolgreich. Die Senioren A (Ü32) stiegen ungeschlagen als Kreisligameister auf und spielen ebenso wie die Senioren C (Ü45) in der höchstmöglichen Spielklasse. Auch die Senioren B (Ü40) stiegen als Kreisklassenmeister in die Kreisliga auf.

Auch die Jugendmannschaften können auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken.

Zu verdanken sei der Erfolg der professionellen, kontinuierlichen Arbeit, dem hervorragenden Personal beim TSV 1860 sowie den großzügigen Sponsoren, ohne die – wie Bohlender bekräftigte – all dies nicht möglich wäre.

Renovierung der NLZ-Räumlichkeiten wurde vom e.V. mit Hilfe von Sponsoren gestemmt

Zudem wurden laut den Berichten die Räumlichkeiten der Jugendmannschaften renoviert. Das ca. 23 Jahre alte Gebäude des NLZ war in die Jahre gekommen, sodass sich neben Wasserschäden, damit verbundenen Gerüchen und optischen Mängeln auch der übliche Verschleiß breitgemacht hatte. Manfred Paula, Chef des NLZ, betonte, dass er aufgrund der Zustände wechselwillige Spieler und deren Eltern nicht mehr durch die Räumlichkeiten habe führen können.

Die Schäden wurden mit großer Unterstützung der Unternehmer für Sechzig, dem Maler Dierl und weiteren Sponsoren auf Vordermann gebracht. Nun erstrahlen die Räumlichkeiten in modernem Glanz, es gibt u.a. einen neuen Besprechungsraum und ein Großraumbüro für die Trainer.

NLZ kann DFB-Anforderungen nicht erfüllen, da die KGaA ihren vertraglichen Pflichten nicht nachkommt

Problematisch sehen Bohlender und Paula die Zusammenarbeit mit der TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA.

Trainingsplätze verkommen

Das Profifußballunternehmen, welches gegenüber der Fußballabteilung mit ca. 800.000 Euro in der Kreide steht (dieser Betrag wird jährlich zum 30.06. gestundet), ist vertraglich verpflichtet, die Trainingsplätze zu pflegen und instand zu halten. Die Fotos vom März und Oktober diesen Jahres, die Bohlender den Anwesenden präsentierte, zeigten mangelhafte Zustände auf den Geläufen: Wasserlachen, reihenweise Löcher im Boden und karge Stellen in den Torbereichen der Rasenplätze, auch der Granulat-Ausgleich für den Kunstrasenplatz soll über mehrere Jahre nicht stattgefunden haben, was letztlich zu diversen Bruchstellen im Kunstrasen geführt haben soll. Die Trainingsplätze an der Grünwalder Straße 114 seien eines Nachwuchsleistungszentrums wie dem des TSV 1860 nicht würdig.

Bohlender betonte, dass diese Zustände die Verletzungsgefahr für die jungen Spieler stark erhöhe.

Trotz des dringlichen Aufrufs zur Erfüllung ihrer vertraglichen Pflichten zur Platzpflege sei durch die KGaA so gut wie nichts passiert.

Es sind zu wenig bespielbare Plätze verfügbar

Laut DFB Statuten sind für ein Nachwuchsleistungszentrum mindestens drei ganzjährig bespielbare Fußballplätze erforderlich. Der TSV 1860 kann diese Vorgaben jedoch nicht erfüllen. Insbesondere in den Monaten Anfang November bis Mitte April sei nur ein Platz (der Kunstrasenplatz) bespielbar und müsse zwischen allen trainierenden Mannschaften aufgeteilt werden. Dies führe unter Anderem dazu, dass die Junioren, die in der Bundesliga aktiv sind, zeitweise nur auf einem Viertel des Platzes trainieren könnten.

In den Sommermonaten stehe das Minimum von drei Plätzen zwar zur Verfügung, diese befänden sich jedoch – wie oben berichtet – in einem nicht hinnehmbaren Zustand.

DFB “mahnte” das NLZ bereits ab

Der DFB ist auf die Zustände bei den Löwen bereits aufmerksam geworden. Es habe laut Bohlender bereits ein Schreiben gegeben, in welchem der DFB die Situation an der Grünwalder Straße monierte. In Zukunft sei wohl mit ausbleibenden Förderzahlungen zu rechnen und eine Herabstufung des NLZ gilt als nicht unwahrscheinlich.

Die Fußballabteilung darf die Plätze nicht selbst sanieren

Um einen Trainings- und Spielbetrieb, der dem eines Nachwuchsleistungszentrums wie beim TSV 1860 würdig ist, zu ermöglichen, müssten drei Plätze (3, 4 und 5) komplett erneuert werden. Die kostspieligste, jedoch auch beste Option wäre hierbei ein Hybrid-Geläuf aus Rasen mit Kunstfasern. Dieser ist nicht nur pflegeleicht, sondern würde auch die Gelenke der jungen Spielerinnen und Spieler besonders schonen. Dies würde somit zur Gesundheit der Fußballer*innen beitragen.

Inklusive Rasenheizung beliefe sich die Erneuerung jedoch auf ca. 800.000 Euro pro Platz.

Die Fußballabteilung wäre in der Lage, diese Erneuerungen mittelfristig zu übernehmen. Das Problem hierbei ist jedoch, dass die KGaA Erbpachtnehmerin des gesamten Geländes ist. Die Finanzierung der Renovierung des “KGaA-Geländes” würde die Gemeinnützigkeit des e.V. gefährden. Als einzige Lösung erscheint eine Splittung der Erbpacht – und hier grüßt täglich das Murmeltier. Eine solche Teilung blockiert die KGaA bereits in der Turnhallen-Thematik. Auch hier ist sie vertraglich zum Bau einer solchen gegenüber dem e.V. verpflichtet.

KGaA lehnt Budgeterhöhung für U21 ab

Nach sechzger.de-Informationen soll die KGaA die Zusammenarbeit mit der Nachwuchsleistungszentrum, von dessen ausgebildeten Spielern sie in ihren Mannschaften profitiert, auch auf weiteren Ebenen blockieren.

So soll sich die KGaA vehement gegen den Neuabschluss eines Servicevertrags wehren. Auch das Budget für die U21 sei – trotz gestiegener Kosten aufgrund des höheren gesetzlichen Mindestlohns – von der KGaA trotz entsprechender Beantragung nicht erhöht worden. Dies soll dazu geführt haben, dass die Leitung des Nachwuchsleistungszentrum ca. einem Drittel der Spieler keine Verträge habe anbieten können.

DFB terminiert Spieltage 18-21 in der 3.Liga

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Terminierungen des TSV 1860 München für die Saison 2023-24 Symbolbild DFB terminiert Spieltage

Der DFB hat die nächsten Terminierungen bekannt gegeben. Betroffen davon sind die Spieltage 18-21 in der 3.Liga. Die Löwen treffen dabei unter anderem auf Arminia Bielefeld und den MSV Duisburg.

Löwen reisen vor Weihnachten nach Bielefeld und Mannheim

Knapp einen Monat vor der Auswärtsfahrt nach München können die Fans von Rot-Weiss Essen endlich ihre Fahrkarten buchen. Der DFB hat die Spieltage 18-21 fix terminiert, wovon auch das Heimspiel des TSV 1860 gegen RWE betroffen ist. Außerdem reist die Mannschaft von Trainer Maurizio Jacobacci vor dem Weihnachtsfest noch nach Bielefeld (Sonntag, 17.12.) und Mannheim (Mittwoch, 20.12.). Nach dem 20.Spieltag geht es dann in die Winterpause.

Die Löwen werden die Vorbereitung auf den Saisonstart im neuen Jahr bekanntlich in München absolvieren. Erster Gegner in der 3.Liga ist dann im Januar der MSV Duisburg. Kurz danach geht es in einer Englischen Woche zum VfB Lübeck – die Anstoßzeit fällt alles andere als fanfreundlich aus für die weiteste Auswärtsfahrt der Saison. 850 Kilometer müssen die Löwenfans pro Strecke zurücklegen, um live im Gästeblock dabei zu sein. Auch die Fans des VfB mussten für das Auswärtsspiel im Grünwalder Stadion in einer Englischen Woche anreisen.

Die Spieltage 18-21 mit dem TSV 1860 im Überblick

Dezember

Samstag, 09.12.2023, 14:00 Uhr: TSV 1860 München – Rot-Weiss Essen
Sonntag, 17.12.2023, 16:30 Uhr: Arminia Bielefeld – TSV 1860 München
Mittwoch, 20.12.2023, 18:60 Uhr: Waldhof Mannheim – TSV 1860 München

Januar

Samstag, 20.01.2024, 16:30 Uhr: TSV 1860 München – MSV Duisburg

Grünwalder Stadion: Weiteres Gutachten “nicht zielführend”

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Grünwalder Stadion, Heimat des TSV 1860 im Herbst 2021
Grünwalder Stadion, Heimat des TSV 1860 im Herbst 2021

Sie ist und bleibt eines der aktuellen Themen rund um den TSV 1860 München: die Stadionfrage. Abgesehen vom Grünwalder Stadion könnte ein Neubau die Lösung in dieser Angelegenheit sein. Geprüft wird aktuell aber vor allem ein langfristiger Verbleib in Giesing. Ein weiteres Gutachten beauftragt durch den TSV 1860 München wird es derweil nicht geben – die Gründe hierfür sind laut den Löwen nicht finanzieller Natur.

Löwen warten weiterhin auf Konditionen der Stadt München

Der Ausbau des Städtischen Stadions an der Grünwalder Stadion, im Volksmund auch Sechzgerstadion genannt, ist weiterhin alles andere als beschlossen. Wollte die Stadt München ursprünglich bis spätestens Ende März eine Entscheidung bezüglich des Umbaus treffen, ist man davon Mitte November weit entfernt. Noch immer ist unklar, wie es mit der Spielstätte weitergeht, in dem die Löwen seit 2017 wieder ihre Pflichtspiele austragen. Einer der großen Knackpunkte ist die Miete, die nach einem (mindestens) zweitligatauglichen Umbau mit VIP-Logen und einer erneuerten Gästetribüne für die Mieter – und damit auch für den TSV 1860 München – fällig werden würde.

Bis zum heutigen Tag warten die Löwen auf eine Aussage der Stadt, mit welchen Kosten sie in diesem Falle rechnen müssten. Den Verantwortlichen ist unklar, wieso weiterhin keine konkrete Miete benannt wurde. “Trotz mehrfacher Erinnerungsschreiben an die Landeshauptstadt München” lägen “bis heute keine Konditionen für ein ertüchtigtes Stadion mit 18.000 Zuschauern” vor. Eben jene genannte Kapazität ist der nächste wichtige Punkt, den es final zu klären gilt. Ursprünglich hatte man sich mehr Zuschauer erhofft, als eine Machbarkeitsstudie schlussendlich in ihrem Bericht angab.

TSV 1860 rückt beim Grünwalder Stadion von Plänen für eigenes Gutachten ab

Der TSV 1860 wollte mit einem weiteren, eigenen Gutachten in Sachen Grünwalder Stadion prüfen, ob eine höhere Anzahl an Zuschauern am Standort Giesing nach einem Umbau möglich ist. Doch mittlerweile ist man von diesen Plänen abgerückt. Entgegen der Berichterstattung zuletzt seien dafür allerdings nicht finanzielle Aspekte relevant gewesen.

Der durch eine dritte Partei angedachte und uns empfohlene Weg eines Gutachtens wurde vom Bewertungsamt als nicht zielführend eingeschätzt. Folglich hat die TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA unter Einbezug von Experten den Klärungsansatz über einen Vorhaben – und Erschließungsplan nach § 12 BauGB vorgeschlagen. Diese Idee liegt der Landeshauptstadt München vor.

Der Ball liegt damit laut den Löwen im doppelten Sinne bei der Stadt München, auf deren Antwort man nun wartet, um über das weitere Vorgehen entscheiden zu können. Abschließend betont die Presseabteilung, dass das Vorgehen stets “mit den beiden Gesellschaftervertretern abgestimmt” worden sei.

Wie reagiert darauf nun die Stadt München? Eine parallel gestartete Anfrage an Bürgermeisterin Verena Dietl zu möglichen nächsten Schritten blieb trotz erneuter Nachfrage bis dato unbeantwortet. Die Löwenfans müssen sich also wohl weiterhin gedulden, bis eine endgültige Lösung in der Stadionfrage gefunden ist.

Sechzig am Wochenende: TSV 1860 IV im Spitzenspiel

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Tsv 1860 Sechzig Wochenende Löwen U21 U19 U17 NLZ Dritte Vierte III IV

Während die Profis zu außergewöhnlicher Zeit im Toto Pokal ranmüssen und die 2. und 3. Mannschaft spielfrei haben, empfängt der TSV 1860 München IV im Spitzenspiel der Kreisklasse die SpVgg Thalkirchen.

TSV 1860 IV im Spitzenspiel gegen Thalkirchen

Zweiter gegen Erster – am letzten Spieltag vor der Winterpause kommt es in der Kreisklasse zum Gipfeltreffen. Mit einem Sieg gegen die SpVgg Thalkirchen könnte der TSV 1860 IV aufgrund des dann gewonnenen direkten Vergleichs gar die Tabellenführung übernehmen, wobei der Gegner am kommenden Donnerstag noch ein Nachholspiel absolvieren wird und wieder vorbeiziehen kann.

Anpfiff des Spitzenspiels ist am Samstag um 15 Uhr auf dem Sechser-Platz an der St. Martin-Straße.

Die Spiele im Überblick

Montag, 13.11.

19.00 Uhr: SC Unterpfaffenhofen U17 – U15 2:1

Freitag, 17.11.

19.00 Uhr: U19 – AKA Ried U18 -:-

Samstag, 18.11.

09.30 Uhr: U10 – FT Freiham U11 -:-
11.00 Uhr: TSV Gilching/Argelsried U14 – U13 -:-
13.00 Uhr: FT Starnberg 09 U10 – U9 -:-
13.42 Uhr: FC Pipinsried – Profis -:-
14.00 Uhr: U15 – FC Memmingen -:-
15.00 Uhr: 4. Mannschaft – SpVgg Thalkirchen -:-
16.30 Uhr: U14 – AKA Ried -:-
18.00 Uhr: Futsal Nürnberg – Futsal -:-

Sonntag, 19.11.

09.00 Uhr: U9 – Spoje Bratislava -:-
10.00 Uhr: TSV 1860 Rosenheim U11 – U10 -:-
11.00 Uhr: U13 – SpVgg Bayreuth -:-
15.00 Uhr: TSV 1860 Rosenheim U17 – U16 -:-
17.00 Uhr: TSV 1865 Dachau – Löwinnen U17 -:-

Zudem bestreitet die U12 am Sonntag einen Förderliga-Leistungsvergleich und auch die U11 ist an beiden Wochenendtagen in Gilching bei einem Turnier im Einsatz

EM-Qualifikation: Miran Qela holt Remis mit U19 des Kosovo

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Qela Miran TSV 1860 U19

Am gestrigen Mittwoch bestritt Löwen-Torwart Miran Qela mit der U19 des Kosovo ein EM-Qualifikationsspiel gegen die Slowakei. Die Kosovaren erkämpften sich dabei einen Punkt.

Miran Qela holt Remis mit U19 des Kosovo

In seinem zweiten U19-Länderspiel musste der Torwart des TSV 1860 in der 22. Minute das 0:1 durch Tadeás Hájkovský hinnehmen. Kurz nach der Pause glich Eliot Bujupi vom VfB Stuttgart per Elfmeter für den Kosovo aus und sicherte seinen Farben einen Punkt. Im anderen Spiel der Gruppe G besiegte die Ukraine das Team aus Malta mit 3:1.

Der Kosovo trifft am Samstag auf die Ukraine, am 21.11. folgt das Duell mit Turnier-Gastgeber Malta.

Titelbild: Sampics (Stefan Matzke)