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Der erste Härtetest: 1860 besiegt KSC 4:0

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Nach den zwei ersten Testspielen gegen die unterklassigen Teams aus Waldkirchen bzw. Aschau stand für den TSV 1860 München heute der erste Härtetest in der Saisonvorbereitung gegen den KSC an.

Erster Härtetest gegen den KSC

Auf der Durchreise zum Trainingslager in Neukirchen (Österreich) machte der Karslruher SC einen Zwischenstopp nahe der A99 und trat zum Testspiel gegen die Münchner Löwen an. Die stark veränderte Löwentruppe konnte im Härtest gegen den KSC zum ersten Mal zeigen, was sie wirklich drauf hat. Die Löwen begannen mit Hiller im Tor, einer Viererkette mit Steinhart, Belkahia, Verlaat und Lang, im Mittelfeld agierte Rieder auf der 6, Tallig und Deichmann spielten zentral im Mittelfeld. Boyamba und Vrenezi kamen über die Flügel und Lakenmacher gab den Mittelstürmer. Kapitän Lex fehlte angeschlagen, ebenso wie Marcel Bär, der noch an seiner Grippe leidet.

1860 und der KSC vor dem Anpfiff des Testspiels in Heimstetten

Blitzstart der Löwen

Die Löwen gingen mit voller Motivation in das Match und bereits nach etwas mehr als 2 Minuten traf Albion Vrenezi nach Zuspiel von Tallig aus rechter Position im Strafraum zum 1:0 ins lange Eck. Aus der Führung heraus agierten die Löwen sehr sicher und waren deutlich überlegen. Besonders Boyamba und Vrenezi sorgten für viel Betrieb über Außen und versuchten Fynn Lakenmacher im Sturmzentrum mit Bällen zu füttern. In der 20. Minute stellte Erik Tallig nach schönem Pass von Fynn Lakenmacher aus halblinker Position ins kurze Eck auf 2:0. Von den Karlsruhern war bis dahin nichts zu sehen. Sechzig machte vor  1.400 Zuschauern weiter Druck. Die erste Schrecksekunde war in der 25. Minute zu verzeichnen, als Joseph Boyamba auf dem Platz behandelt werden musste, aber nach kurzer Unterbrechung weiter spielen konnte.

Zahlreiche Löwenfans unterstützten die Löwen in Heimstetten gegen den KSC

KSC findet nach 30 Minuten ins Spiel

In der 32. Minute kam der KSC das erste Mal gefährlich vor das Tor, 1860 konnte aber zur Ecke klären, die nichts einbrachte. Zwei Minuten später musste Hiller einen Distanzschuss aus der Gefahrenzone fausten. Die Löwen erstickten die Bemühungen des KSC aber im Keim. In der 37. Minute besorgte Ersatzkapitän Phillipp Steinhart das 3:0. Er verwertete eine präzise Flanke von Joseph Boyamba schnörkellos zum nächten Treffer für den TSV 1860. Zur Halbzeit konnte man das Spiel nicht wirklich als Härtetest bezeichnen, da der KSC einfach zu schwach auftrat. Die Löwen führten zum Pausenpfiff verdient mit 3:0.

Nur ein Wechsel zur Pause

Die Gäste aus Baden hatten wohl eine intensivere Ansprache in der Halbzeit nach der Leistung der ersten Hälfte und kamen mit etwas Verspätung aus der Kabine. Bei 1860 gab es nur einen Wechsel zur Pause: Hiller ging raus und für ihn stand Tom Kretzschmar fortan zwischen den Pfosten. In der 56. Minute musste Verlaat verletzungsbedingt den Platz verlassen, Leandro Morgalla ersetzte ihn. Eine Minute später erhöhte Albion Vrenezi auf 4:0. In der 60. Minute wurden dann die restlichen Feldspieler getauscht und die “zweite Elf” stand komplett auf dem Rasen.

Die ausgewechselten 1860-Spieler verfolgten das Spiel von der Trainerbank

Sechzig gibt Gas bis zum Abpfiff

Diese ging auch engagiert zu Werke. In der 72. Minute zog Youngster Devin Sür in den Strafraum, sein Abschluss wurde abgeblockt. Den Nachschuss setzte Freitag unbedrängt über die Querlatte. 1860 machte weiter Druck, so scheiterte Neuzugang Kobylanski an Eisele mit einem schönen Schlenzer an KSC-Goalie Eisele. Die Löwen konnte keine weiteren Treffer erzielen und besigten den KSC am Ende hochverdient mit 4:0.

Fazit des Härtests gegen den KSC

Besonders im ersten Durchgang konnten die Löwen überzeugen. Das Offensivspiel des TSV 1860 war sehr variabel und das Zusammenspiel von Boyamba, Vrenezi und Lakenmacher wirkt vielversprechend. Auch Erik Tallig stieß immer wieder gut in offensive Freiräume vor und unterstützte die drei Offensivkräfte so sehr effektiv. Da der KSC aber sicherlich nicht in der bestmöglichen Formation aufgelaufen ist, sollte man diesen Sieg trotz der sehr guten Leistung nicht überbewerten. Wenn die Löwen so weitermachen, könnte das eine sehr postive Saison werden. Wer sich den erfreulichen Testkick nochmal in voller anschauen will, kann dies bei Löwen-TV tun.

 

TSV 1860 am Wochenende: Testspiele gegen KSC und SG Schönau

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SV Aschau TSV 1860 Startelf

Gleich zweimal testet Münchens große Liebe am Wochenende: Am Samstag empfangen die Löwen den Karlsruher SC im ATS Sportpark in Heimstetten. Sonntags gastiert der TSV 1860 dann bei der SG Schönau. Dabei handelt es sich um ein Benefizspiel, da Schönau eine der Ortschaften ist, die besonders stark von der Flutkatastrophe vor knapp einem Jahr betroffen war.

Benefizspiel des TSV 1860 bei der SG Schönau

Während das Aufeinandertreffen mit dem KSC (25.06., 15 Uhr) die sportlich höhere Relevanz hat, ist die Partie am Königssee in erster Linie aus humaner Sicht einen Besuch wert. Vor knapp einem Jahr trat die Berchtesgadener Ache über die Ufer und setzte viele Gebiete unter Wasser. Außerdem verschütteten Murenabgänge aus den Bergen zahlreiche Wohngebäude. Die Existenz vieler Bewohner dieser Gebiete ist durch die Schäden stark bedroht.

Um den Unwetteropfern zu helfen, bestreitet der TSV 1860 am Sonntag (Anpfiff: 16 Uhr) ein Benefizspiel gegen die SG Schönau. Die Erlöse gehen komplett an die Betroffenen aus der Region.

Sg Schönau Tsv 1860 Spielplakat
Quelle: SG Schönau Facebook

Groundhopping Sansibar: Besuch in der Heimat von Freddie Mercury

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Groundhopping Sansibar

Groundhopping in Sansibar – da muss man auch erstmal drauf kommen! Für unseren Leser Stefan – ohnehin Weltreisender in Sachen Fußball – war es während seines Trips nach Ostafrika die letzte Möglichkeit, doch noch ein Match zu sehen. Dafür wurde er mit reichlich Aufmerksamkeit belohnt…

Holpriger Start in Ostafrika

Seit 3 Wochen bin ich mit meiner Partnerin in Ostafrika unterwegs. Wir haben die Gorillas in den Bergen von Bwindi besucht, waren an den schrecklichen Orten des Genozids in Kigali, und haben vergeblich nach den Baumlöwen in der Steppe von Ishasha gesucht. Ein Spielbesuch ist uns leider bislang verwehrt gewesen.

Mal wurde kurzfristig ein ganzer Spieltag abgesagt, ein anderes Mal wurde einfach Heimrecht getauscht oder alles um einen Tag verschoben, sodass wir den Spielort nicht erreichen konnten. Als wir uns am Strand von Sansibar erholten, hatten wir endlich Glück.

Groundhopping Sansibar
Am Strand in Sansibar – gar ned so schiach…

Halbautonomer Teil Tansanias

Da die Insel Sansibar zwar halbautonomer Teil Tansanias ist, ist der Fußballverband kein Mitglied der FIFA, jedoch vom afrikanischen Verband CAF und vom Verband unabhängiger Staaten CONIFA.

Jeweils zu Jahresbeginn lädt der Verband dann andere afrikanische Teams zum “Unabhängigkeitscup”, dem Mapinduzi Cup in die Hauptstadt Stone Town ein, darunter die Serienmeister aus Uganda (Uganda Revenue Authority F.C.) oder Tansania (Young Africans F.C.), die diesmal im Halbfinale aufeinandertreffen sollten.

Groundhopping Sansibar
Ein fußballerischer Leckerbissen war das Match jetzt nicht unbedingt

Freddie Mercury: der berühmteste Sohn der Insel

Mit dem klapprigen Bus der Einheimischen sind wir für wenige Cent morgens von unserer Strandhütte im Osten der Insel in die Hauptstadt gefahren und haben uns erstmal schön treiben lassen. Inspiriert wurde der Baustil einerseits von indischen und arabischen Einwanderern, was man an den prunkvoll verzierten Türen in der Innenstadt ablesen kann. Andererseits hat man – ähnlich wie in Ostdeutschland – viel Plattenbau hochgezogen, um Wohnraum zu schaffen. So entsteht eine tolle Mischung aus arabisch-sozialistischen Baustilen zwischen unzähligen Palmen.

Groundhopping Sansibar
Bautzen meets Bombay

Berühmtester Sohn von Stone Town ist der Sänger Farrokh Bulsara, der als Freddie Mercury mit Queen Weltruhm erlangte, und dessen Hymne „We are the Champions“ auch beim Aufstieg des TSV 1860 München in die 2. Bundesliga 1993 im Stadion gespielt wurde. Vom 17. bis 19 Jahrhundert war Sansibar außerdem das Zentrum des afrikanischen Sklavenhandels, viele Denkmäler in der Stadt erinnern daran.

Groundhopping in Sansibar

10.01.2018
Mapinduzi Cup Zanzibar
Halbfinale
URA FC (Uganda) – Yanga SC (Tanzania) 5:4 (0:0) i.E.
Ammani Stadium Zanzibar City
10.000 Zuschauer

Im Vorfeld hatten wir über Facebook Kontakt zu einem Funktionär aufgenommen, der uns mit allerhand Infos über die Ansetzungen, Ticketsituationen und Anreise versorgte. Zudem holte uns Charlie etwa eine Stunde vor Anpfiff hinter der Haupttribüne ab und brachte uns in den spärlich besetzten VIP-Bereich. Dort stellte er uns Badru vor, einen ehemaligen Nationaltrainer Tansanias. Da Badru seinen Trainerschein in den 70er-Jahren in Deutschland machte, hatte er allerhand Erinnerungen über Müller und Rummenigge zu erzählen.

Groundhopping Sansibar
Einer davon ist ein hoher Funktionär und Würdenträger. Der andere trägt einen Anzug.

Zum Spiel wurden wir dann als Ehrengäste zu den mit Stoff überzogenen Stühlen auf der Ehrenloge begleitet und durften hinter dem Präsidenten von Sansibar und seiner Gattin Platz nehmen. Wären wir bis zum Finale geblieben, hätte ich womöglich noch den Pokal übergeben dürfen, allerdings hätte ich mir dann was anderes angezogen als heute: Flip Flops und ein ungewaschenes T-Shirt.

Sympathien sind klar verteilt

Die Young Africans Yanga kommen aus Daressalam, nur etwa zwei Bootsstunden von hier entfernt, und haben als Lokalmatador den größeren Zuspruch hinter sich. Dementsprechend hielten es viele der 10.000 Besucher mit ihnen, darunter auch ein weißgekleideter Schamane. Aus der 1.000 Kilometer entfernten Hauptstadt Ugandas war hingegen nur ein einziger Fan angereist, der allerdings mit zwei Fahnen und Vuvuzelas ordentlich auf sich aufmerksam machte. Mit dem Yanga S.C. teilt sich der TSV 1860 München übrigens einen Trainer: 1981/82 machte der 2019 verstorbene berühmte Rudi Gutendorf hier Halt – einige Jahre, nachdem er uns „Exoten von Giesing“ trainiert hatte.

Groundhopping Sansibar
Geisterspiele in Deutschland, Geistererscheinungen auf Sansibar

Das Turnier war ein Freundschaftswettbewerb mit Prestigecharakter, ein Verletzungsrisiko wollte daher keines der Teams eingehen. Besondere spielerische Auffälligkeiten blieben mir somit nicht in Erinnerung. Aber da es sich um ein Halbfinale handelte, musste ein Sieger ausgespielt werden und mir wurde ein 0:0 erspart. Dennoch dauerte es quälend lange 7 Elfmeter, bis URA mit 5:4 als Sieger feststand und im Finale auf Azam F.C., den Lokalrivalen von Yanga aus Daresslam, traf. Wir verabschiedeten uns aus Stone Town und fuhren mit dem Taxi zurück an unseren Strand und relaxten dort noch ein paar Tage.

Beliebtes Ziel während Corona

Während des zweiten Corona-Lockdowns im Frühjahr 2021 war Sansibar übrigens ein begehrtes Reiseziel (auch zum Groundhopping), da der Virus dort konsequent ignoriert wird. Das Turnier wurde ebenfalls abgehalten, jedoch nur mit sehr regionalen Teilnehmern, und nicht wenige deutsche Groundhopper, die ihrer Leidenschaft in Europa nicht nachgehen konnten, waren vor Ort. Aber keiner hat es auf die Ehrenloge hinter den Präsidenten geschafft…

Groundhopping Sansibar
Für die musikalische Untermalung des Spiels war gesorgt

Groundhopping auf sechzger.de

In den letzten Monaten erschienen bereits einige Groundhopping-Artikel auf sechzger.de. Hier eine kurze Übersicht:

Groundhopping Rumänien
Groundhopping Mazedonien bzw. Nordmazedonien
Groundhopping Armenien
Groundhopping Thailand
Groundhopping Ukraine
Groundhopping Kuba
Groundhopping Montenegro
Groundhopping Indien
Groundhopping Kirgisistan
Groundhopping Saudi-Arabien
Groundhopping Antarktis (Südgeorgien)
Groundhopping Kolumbien
Groundhopping Indonesien
Groundhopping Laos
Groundhopping Georgien

Saison 2022/23: Spielplan des TSV 1860 im Überblick

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TSV 1860 FSV Zwickau

Die Löwen müssen zu Beginn der neuen Spielzeit bei Dynamo Dresden antreten. Wir präsentieren Euch den Spielplan des TSV 1860 im Überblick!

Spielplan des TSV 1860 im Überblick

Bemerkenswert ist auf jeden Fall, dass die letzten beiden Spieltage der Hinrunde aufgrund der WM in Katar erst im Jahr 2023 ausgetragen werden. Besonders fanunfreundlich sind die beiden direkt aufeinanderfolgenden weiten Auswärtspartien in Oldenburg und Meppen im Februar.

Hinrunde

1. Spieltag, 23.-25.07.2022: Dynamo Dresden – TSV 1860
2. Spieltag, 05.-07.08.2022: TSV 1860 – VfB Oldenburg
3. Spieltag, 09./10.08.2022: TSV 1860 – SV Meppen
4. Spieltag, 12.-15.08.2022: SC Verl – TSV 1860
5. Spieltag, 19.-22.08.2022: TSV 1860 – Hallescher FC
6. Spieltag, 26.-29.08.2022: FC Viktoria Köln – TSV 1860
7. Spieltag, 02.-05.09.2022: TSV 1860 – MSV Duisburg
8. Spieltag, 09.-12.09.2022: SV Elversberg – TSV 1860
9. Spieltag, 16.-19.09.2022: TSV 1860 – FC Erzgebirge Aue
10. Spieltag, 30.09.-03.10.22: Borussia Dortmund II – TSV 1860
11. Spieltag, 07.-10.10.2022: TSV 1860 – FC Ingolstadt 04
12. Spieltag, 14.-17.10.2022: VfL Osnabrück – TSV 1860
13. Spieltag, 21.-24.10.2022: TSV 1860 – SV Wehen Wiesbaden
14. Spieltag, 28.-31.10.2022: SpVgg Bayreuth – TSV 1860
15. Spieltag, 04.-06.11.2022: TSV 1860 – 1. FC Saarbrücken
16. Spieltag, 08./09.11.2022: SC Freiburg II – TSV 1860
17. Spieltag, 11.-14.11.2022: TSV 1860 – Rot Weiss Essen
18. Spieltag, 13.-16.01.2023: SV Waldhof Mannheim – TSV 1860
19. Spieltag, 20.-23.01.2023: TSV 1860 – FSV Zwickau

Rückrunde

20. Spieltag, 27.-30.01.2023: TSV 1860 – Dynamo Dresden
21. Spieltag, 03.-06.02.2023: VfB Oldenburg – TSV 1860
22. Spieltag, 10.13.02.2023: SV Meppen – TSV 1860
23. Spieltag, 17.-20.02.2023: TSV 1860 – SC Verl
24. Spieltag, 24.-27.02.2023: Hallescher FC – TSV 1860
25. Spieltag, 03.-06.03.2023: TSV 1860 – FC Viktoria Köln
26. Spieltag, 10.-12.03.2023: MSV Duisburg – TSV 1860
27. Spieltag, 14./15.03.2023: TSV 1860 – SV Elversberg
28. Spieltag, 17.-20.03.2023: FC Erzgebirge Aue – TSV 1860
29. Spieltag, 24.-27.03.2023: TSV 1860 – Borussia Dortmund II
30. Spieltag, 31.03.-03.04.23: FC Ingolstadt 04 – TSV 1860
31. Spieltag, 08.-10.04.2023: TSV 1860 – VfL Osnabrück
32. Spieltag, 14.-17.04.2023: SV Wehen Wiesbaden – TSV 1860
33. Spieltag, 21.-24.04.2023: TSV 1860 – SpVgg Bayreuth
34. Spieltag, 28.-30.04.2023: 1. FC Saarbrücken – TSV 1860
35. Spieltag, 05.-08.05.2023: TSV 1860 – SC Freiburg II
36. Spieltag, 12.-15.05.2023: Rot Weiss Essen – TSV 1860
37. Spieltag, 19.-22.05.2023: TSV 1860 – SV Waldhof Mannheim
38. Spieltag, 27.05.2023: FSV Zwickau – TSV 1860

Steigt Ende Mai in Westsachsen (siehe Titelbild) die große Aufstiegsfeier der Löwen?

Spielplan für Liga 3 ist da: TSV 1860 startet bei Dynamo Dresden

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3. Liga, 1. Spieltag 2019/20 1860-Preußen Münster. DER CHEF DER LIGA ERÖFFNET DIE SAISON TSV 1860 startet in die Saison Spielplan

Das Warten hat eine Ende: Soeben veröffentlichte der DFB den Spielplan für die neue Saison in in der 3. Liga. Der TSV 1860 startet am Wochenende 23.-25.07. bei Zweitliga-Absteiger Dynamo Dresden. Der erste Heimauftritt folgt rund zwei Wochen später gegen Aufsteiger Oldenburg. Ob das Spiel in Dresden überhaupt vor Zuschauern stattfinden wird, ist aufgrund der Vorkommnisse während des Relegationsspiels gegen den 1. FC Kaiserslautern fraglich.

TSV 1860 zum Auftakt bei Dynamo Dresden

Die “Mission Aufstieg” startet also gegen einen vermeintlichen direkten Konkurrenten um die ersten drei Plätze. Nicht zuletzt aufgrund der zahlreichen namhaften Neuzugänge darf man sich beim TSV 1860 berechtigte Hoffnungen machen, in der neuen Saison nicht nur oben mitzuspielen, sondern am Ende auch was zu Feiern zu haben.

Das Auswärtsspiel zu Beginn war absehbar, da im Grünwalder Stadion ein neuer Rasen verlegt wird. Durch die zu erwartende Mehrfachbeanspruchung (TSV 1860, FC Bayern II, Türkgücü) ist es sinnvoll, mit einem unbeanspruchten Geläuf in die neue Spielzeit zu starten. Zudem war bereits bekannt, dass der FC Bayern in der Bundesliga am Datum des 2. Spieltags der 3. Liga ein Auswärtsspiel bestreitet, die Löwen also sehr wahrscheinlich zuhause antreten würden.

Der Spielplan der Löwen im Überblick

  1. Spieltag: (A) Dynamo Dresden
  2. Spieltag: (H) VfB Oldenburg
  3. Spieltag: (H) SV Meppen
  4. Spieltag: (A) SC Verl
  5. Spieltag: (H) Hallescher FC
  6. Spieltag: (A) Viktoria Köln
  7. Spieltag: (H) MSV Duisburg
  8. Spieltag: (A) SV Elversberg
  9. Spieltag: (H) Erzgebirge Aue
  10. Spieltag: (A) Borussia Dortmund II
  11. Spieltag: (H) FC Ingolstadt
  12. Spieltag: (A) VfL Osnabrück
  13. Spieltag: (H) Wehen Wiesbaden
  14. Spieltag: (A) SpVgg Bayreuth
  15. Spieltag: (H) 1. FC Saarbrücken
  16. Spieltag: (A) SC Freiburg II
  17. Spieltag: (H) Rot-Weiß Essen
  18. Spieltag: (A) Waldhof Mannheim
  19. Spieltag: (H) FSV Zwickau

Saisonfinale am 27.05.2023

Am letzten Spieltag gastiert der TSV 1860 also beim FSV Zwickau. Gegen eine Aufstiegsfeier wie anno 1994 in Meppen hätten wir nichts einzuwenden.

Zufrieden mit dem Spielplan? Auf welchen Gegner freut Ihr Euch am meisten?

Bierofka im Interview: “Mich erwartet eine verantwortungsvolle Aufgabe”

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Daniel Bierofka
Daniel Bierofka, ehemaliger Spieler und Trainer des TSV 1860

Nach dem Totalabsturz führte Daniel Bierofka postwendend in die 3. Liga und schaffte dort mit seinem Team den Klassenerhalt. Nach seinem selbstgewählten Aus bei Münchens großer Liebe heuerte der ehemalige Nationalspieler bei Wacker Innsbruck an und erlebte dort ein unerfreuliches Déjà-vu. Im Interview mit dem DFB erläutert Bierofka, wieso er sich trotz Angeboten aus dem Profibereich letztendlich für das Traineramt bei der U17 der SpVgg Unterhaching entschied.

DFB: Daniel Bierofka im Interview

Nach acht Monaten Pause startet Daniel Bierofka ins Abenteuer U17-Bundesliga und erklärt im Interview mit dfb.de, wieso er sich bewusst für diesen Schritt entschied, den manch einer als Rückschritt erachten würde.

“Die Freude jetzt schon sehr groß, wieder auf dem Trainingsplatz zu stehen. Die erste Zeit nach einer intensiven Arbeitsphase ist immer ganz gut, um ein wenig durchschnaufen zu können. Nach einigen Wochen oder Monaten wird man aber doch unruhig und will wieder loslegen. (…) Um unsere 16 und zwölf Jahre alten Kinder nicht aus ihrem gewohnten Umfeld in München zu reißen, habe ich eineinhalb Jahre allein in Innsbruck gelebt. Das ist gerade in diesem Alter nicht optimal und hat uns auch zu schaffen gemacht. Von daher kam das Angebot von Unterhaching zu einem sehr günstigen Zeitpunkt. (…) Schon während meiner Profizeit beim TSV 1860 München hatte ich nebenbei die U 16-Junioren betreut. Das hat mir schon damals großen Spaß gemacht. Zum anderen weiß ich um die hohe Bedeutung der Talentförderung für die SpVgg Unterhaching. Von daher wartet eine sehr verantwortungsvolle Aufgabe auf mich.”

Biero über das Aus bei den Löwen

Zu seinem Abschied beim TSV 1860 befragt, antwortet Bierofka diplomatisch:

“Ich möchte jetzt nicht mehr ins Detail gehen, aber ich war damals nach der intensiven Zeit mit Abstieg, totalem Umbruch, Aufstieg und Klassenverbleib schon sehr müde. Im Nachhinein muss ich sagen, dass es für beide Seiten die beste Lösung war, sich zu trennen. Ein Miteinander war nicht mehr möglich.”

Dass er bei Wacker Innsbruck nur kurze Zeit später eine sehr ähnliche Situation durchleben musste, gab dem 43-Jährigen zu Denken.

“Das hört sich in der Tat fast alles so ähnlich an wie vor einigen Jahren beim TSV 1860 München. Es war insgesamt eine extreme Zeit. Auch deshalb bin ich froh, ab sofort in einem ganz anderen Umfeld arbeiten zu können. Haching ist ein sehr familiärer Klub, Manni Schwabl führt den Verein mit Leidenschaft und sehr viel Herz.”

Eigene Vita mit Vorbildcharakter

Seine eigene erfolgreiche Karriere sieht der Übungsleiter als Türöffner bei den Jugendlichen, die er auf eine Profi-Laufbahn vorbereiten soll und möchte.

“Am Anfang ist es für einen Trainer sicherlich kein Nachteil, auf hohem Niveau gespielt zu haben und eine entsprechende Vita vorzeigen zu können. Überzeugen muss man die Jungs aber mit der Arbeit auf dem Platz. Sie merken schnell, ob man es fachlich drauf hat oder nicht.”

In der kommenden Saison kommt es auch wieder zum Duell mit den Löwen. Die U17 des TSV 1860 hatte am letzten Spieltag den Klassenerhalt in der Bundesliga Süd/Südwest klargemacht.

 

Zu Gast beim Fechten vom TSV 1860 – und 20 neuen Mitgliedern

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Fechten TSV 1860 München Symbolbild Degen

Turn- und Sportverein München von 1860 – so lautet die offizielle Bezeichnung der Löwen. Neben dem Fußball berichtet sechzger.de immer wieder auch von den zahlreichen anderen Abteilungen. Zuletzt war ein Redaktionsmitglied bei einem Training der Sparte Fechten zu Gast.

Corora verzögert den Start – seit Jahresbeginn Fechten in der Halle

Wenn Jens zur Ruhe aufruft, wird es binnen von Sekunden still. Denn einen Teil der wichtigsten Lektionen haben die Kinder, die dem erfahrenen Trainer in einer Münchner Turnhalle lauschen, bereits verinnerlicht. Selbstdisziplin sowie damit verbundene Konzentration sind das A und O beim Fechtsport. Darüber hinaus fordert er in jedem direkten Gespräch stets Augenkontakt. Dabei geht es nur bedingt um die Aufmerksamkeit der Kinder und eine Form von Respekt, sondern viel mehr ist auch hier der Sport präsent. “Fokussiere deinen Gegner, sei selbstbewusst und lasse ihn das jede Sekunde spüren“, so die Nachricht hinter dieser Aufforderung.

Im ersten Vereinsheft des Jahres 2021 kündigte Präsident Robert Reisinger an, dass der TSV 1860 München e.V. bald um eine neue Abteilung reicher sei. Gemeint war Fechten – und bis heute ist Jens äußerst dankbar, dass ihm diese Möglichkeit gegeben wurde. Einen Lohn bekommt er nicht, auch die Ausrüstung und alle weiteren Kosten stemmt der leidenschaftliche Westkurvengänger selbst oder durch Spenden. Die Kleidung sowie die Waffen stammen entweder von anderen Vereinen oder aus ebay Kleinanzeigen. Zum Teil haben die Kinder bereits ihre eigene Kleidung und tragen diese voller Stolz. Die Abteilung trägt sich also selbst – und hat dem TSV 1860 München darüber hinaus in kurzer Zeit rund 20 neue Mitglieder beschert. Auch vor der aktuellen Einheit erkundigte eine Mutter sich nach einer Mitgliedschaft. Jens grinst fröhlich, denn er ist vorbereitet und zieht einen Mitgliedsantrag aus seiner Mappe.

“Fairness ist Pflicht, der Gegner ist nicht der Feind!”

Fechten TSV 1860 München 2

Bevor es für die Kinder ernst wird, ist erst einmal lockeres Warmmachen in Form von Spielen angesagt. Die Anweisungen übernehmen die Älteren dabei selbstständig. Dann wird unter dem wachsamen Auge des Trainers gespielt, denn permanente Bewegung ist Grundvoraussetzung in dieser Phase. Die Technik könne noch so gut sein, erklärt Jens später. Wer aber konditionell nicht mithalten kann, wird stets verlieren. Es folgt die wohl anstrengendste halbe Stunde des heutigen Tages. Die Grund- und Kampfhaltung ist jetzt gefragt. Die Kinder stellen sich auf einer Linie auf und werden vom Trainer angeleitet. Jens ist stolz auf seine Schützlinge. Coronabedingt ging es mit dem Training erst im Januar so richtig los, doch nach drei Monaten ist schon ein deutlicher Fortschritt zu erkennen.

Dann schlüpfen die Fechtlöwen in ihre Kleidung. Zusammen formen sie einen Kreis. “57, 58, 59 Sechzig Sechzig Sechzig!” schallt es durch die Halle. Nun kann es endlich losgehen. Die Gruppe zieht um in den Spiegelsaal – ein absoluter Glücksfall für Jens, dass es diesen Raum in der Turnhalle gibt. So kann er allen die Haltung und das Kampfverhalten am besten beibringen. Immer wieder korrigiert er die Position seines Gegenübers, lobt aber auch stets, was bereits gut klappt. Was der Trainer bereits angesprochen hat, bewahrheitet sich in der Zwischenzeit. Der Anzug der Fechter ist enorm heiß. Ein Mädchen kommt erst gar nicht zum Kampf, denn zuvor entledigt sie sich der Jacke – sie halte es einfach nicht mehr aus. Zwei andere hingegen wollen bereits gegeneinander antreten, doch ein Lachanfall beendet den Kampf vorzeitig. Mittlerweile ist der Sohn von Jens eingetroffen und nun kommen auch noch einmal die Jüngeren zurück, die sich in der Halle bei einer weiteren Runde Fußball ausgetobt haben. Das Vater-Sohn-Duell wollen alle live erleben.

Fechten TSV 1860 München 21

Neuer Erwachsenenkurs startet

Das Tempo ist nun ein ganz anderes, auch wenn sich beide zurückhalten. Die Kinder sind trotz allem beeindruckt und beobachten jede Bewegung ganz genau. Auch jetzt noch fragt Jens nach jeder Parade die Kinder nach dem Namen – und stets bekommt er eine richtige Antwort. Fachbegriffe sind unerlässlich – mit ihnen verbinden die Nachwuchssportler die richtigen Bewegungen, um Angriffe des Gegenübers abzuwehren. Nach wenigen Minuten ist die Vorstellung vorbei und die Zuschauer klatschen begeistert. Vater und Sohn lächeln zufrieden, auch wenn nur selten ein Treffer mit ausreichend Druck hinter dem Degen gefallen ist. 750 g benötigt es, um den Kontakt auszulösen.
Bis die Löwen an den ersten Wettkämpfen teilnehmen können, wird noch einige Zeit vergehen. Jens aber ist zuversichtlich, dass es gegen Ende des Jahres soweit sein wird.

Fechten beim TSV 1860 München ist keine neue Abteilung. Bis in die 30er Jahre wurde der Sport bei den Löwen betrieben, ehe er aus bisher unbekannten Gründen eingestellt wurde. Seit kurzem bietet Jens auch einen Erwachsenenkurs an. Interessenten können sich bei uns melden, wir vermitteln dann den Kontakt. Darüber hinaus freut sich die Abteilung jederzeit über Spenden!

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“Unter Löwen” feiert Kinopremiere

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Am gestrigen Donnerstagabend konnten die Löwenfans ganz nah dran: im Mathäser Filmpalast stieg die Premiere des Kurzfilms “Unter Löwen”, produziert vom Hauptsponsor “die Bayerische”. In ca. 30 Minuten wurde der Spieltag des Heimspiels gegen den FC Saarbrücken begleitet – von morgens bis nach dem Spiel.  Die Protagonisten dabei: Rechtsverteidiger Marius Willsch, Zeugwart Norbert “Steges” Stegemann, Stadionsprecher Sebastian Schäch, die Physios Stefan Müller und Nick Wurian sowie ein paar Löwenfans, das “Sechzger Rudel”.

Vor und nach dem Film, bei dem nahezu die komplette Mannschaft samt Trainerstab anwesend war, wurde geplaudert.

Willsch: “Hoffe, in Windischgarsten wieder voll einzusteigen”

Der Langzeitverletzte Marius Willsch berichtete über seine Fortschritte im Reha-Training. Er sei inzwischen wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen und habe die Belastungstests mitgemacht. Ziel sei es, im Trainingslager in Windischgarsten wieder voll einsteigen zu können.

Die neuen Trikots sind da

Auch Zeugwart “Steges” plauderte aus dem Nähkästchen. Gestern sei ein großes Paket mit den neuen Löwen-Trikots angekommen. Diese sähen “interessant aus”, beschrieb er diplomatisch die neuen Leiberl. Mit “is hoid Nike” wurde die Aussicht auf das, was den Löwen in der kommenden Spielzeit kleidet, dann noch garniert.

Köllner: “würde gern selbst mal am Spieltag in Giesing saufen”

Chefcoach Michael Köllner stieß nach dem Film zur Interviewrunde hinzu. Die Produktion sei “sehr gelungen” gewesen, “insbesondere mit den 5 Blickwinkeln”. Er selbst würde liebend gerne mal mit den Fans tauschen und einen ganzen Tag in Giesing saufen bis er umfalle – dies sei aber nun leider nicht möglich: er habe schon zweimal an der Seitenlinie gefehlt und habe nicht vor, ein drittes Mal nicht dabei zu sein.

Belkahia: Gänsehaut beim Tor

Innenverteidiger Semi Belkahia fand es in dem Film toll “zu sehen, wie der Spieltag aus einem anderen Blickwinkel rüberkommt.” Die Mannschaft selbst und er seien immer konzentriert und im Tunnel und bekämen nicht alles mit. Beim Führungstreffer der Löwen gegen Saarbrücken bekam Semi Gänsehaut.

Hier hat der TSV 1860 eine Bildergalerie des Kino-Abends veröffentlicht. Ab Montag soll der Streifen auch auf YouTube zu sehen sein.

Sechzig um Sieben: Kinopremiere von “Unter Löwen”

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Sechzig um Sieben: Stefan Lex
Sechzig um Sieben: Löwen heute in Rostock

“Unter Löwen” feiert Kinopremiere

Ganz nah dran waren die Kinobesucher bei der Filmpremiere von “Unter Löwen” im Mathäser Filmpalast am gestrigen Donnerstagabend. Bei Popcorn und Drinks zeigte Hauptsponsor “die Bayerische” den ca. 30-minütigen Kurzfilm über das Heimspiel gegen Saarbrücken. Auch die Mannschaft und Michael Köllner waren dabei. Und Zeugwart Norbert “Steges” Stegemann gab Einblick in die frisch gelieferten Trikots.

Ex-Löwe Schäffler bei Aufsteiger Bayreuth im Gespräch

Neben Saarbrücken soll sich insbesondere die SpVgg Bayreuth mit Ex-Löwe Manuel Schäffler beschäftigen. Mit Felix Weber, Nico Andermatt, Moritz Heinrich und Markus Ziereis sind bereits vier ehemalige Löwen in der kommenden Saison für den Aufsteiger am Ball. Manuel Schäffler stünde der SpVgg Bayreuth mit seiner Erfahrung und Torgefahr sicher gut zu Gesicht. Jedoch hat er beim Club aber noch einen laufenden Vertrag. Mangels Perspektive in Nürnberg ist ein ablösefreier Wechsel jedoch nicht auszuschließen.

Neue Trikots der Löwen kommen Anfang Juli

Während das neue Auswärtsdress des TSV 1860 bereits im Trainingslager in Windischgarsten vorgestellt wird, muss die Premiere des Heimtrikots noch bis zum Fanfest am 9. Juli warten. 11teamsports wird sich mit Nike erneut ganz besondere, individuelle Designs überlegt haben. Zeugwart Steges, der bereits einen Blick auf die Trikots werfen durfte, bezeichnete diese geheimnisvoll als “interessant” und “is hoid Nike”.

Fußball-Löwinnen melden zweite Frauenmannschaft

Die frischgebackenen Meisterlöwinnen melden nach dem Aufstieg in die Kreisklasse in der vergangenen Saison eine neue Frauenmannschaft im Spielbetrieb an. Die neue Damenmannschaft soll in der A-Klasse an den Start gehen. Die Löwinnen suchen noch Mitspielerinnen!

Ex-Löwe Manuel Schäffler bei der SpVgg Bayreuth im Gespräch

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Manuel Schäffler
Schäffler

Immer wieder wurde im Umfeld des TSV 1860 in den vergangenen Jahren über eine Rückkehr von Manuel Schäffler zu den Löwen spekuliert. Tatsächlich kam es jedoch nie dazu. Stattdessen stürmte der gebürtige Fürstenfeldbrucker zuletzt für den SV Wehen Wiesbaden und den 1. FC Nürnberg. Nun denkt man laut Fränkischer Tag bei Drittliga-Aufsteiger SpVgg Bayreuth über die Verpflichtung von Schäffler nach.

Manuel Schäffler zur SpVgg Bayreuth?

Bei der Oldschdod könnte Schäffler die Fraktion der Ex-Löwen verstärken. Zwar folgte Ivan Knezevic seinem Trainer Timo Rost zur Erzgebirge Aue, doch auch so sind noch einige ehemalige Spieler des TSV 1860 in Oberfranken unter Vertrag.

Mit Felix Weber, Nico Andermatt, Moritz Heinrich und Markus Ziereis sind bereits vier ehemalige Löwen in der kommenden Saison für den Aufsteiger am Ball. Manuel Schäffler stünde der SpVgg Bayreuth mit seiner Erfahrung und Torgefahr sicher gut zu Gesicht, hat beim Club aber noch einen laufenden Vertrag. Mangels Perspektive in Nürnberg ist ein ablösefreier Wechsel jedoch nicht auszuschließen.

Laut kicker beschäftigt sich auch der 1. FC Saarbrücken mit Schäffler.