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„Amateure“ des TSV 1860 München am Wochenende

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Vierte des TSV 1860 München mit weißer Weste

Am Sechser Platz bezwang die Vierte die zweite Mannschaft des TSV Neuried mit 5:0.
Während die Löwen gerade ihr Heimspiel gegen die Schanzer verloren, drehte man ein paar Haltestellen weiter richtig auf. Schon nach 16 Minuten führte man mit 2:0 nach einem Doppelschlag. Den Schlusspunkt konnten die Löwen in der 88. Minute setzen und  dadurch in der Tabelle auf den sechsten Tabellenplatz klettern. Nächsten Sonntag spielt man auswärts um 12:30 Uhr bei der zweiten Mannschaft des SV Waldeck Obermenzing in der Meyerbeerstraße.

Dritte legt stark nach

Im Anschluss wurde ebenfalls in Haidhausen das Platz Derby zwischen der Dritten und der zweiten Mannschaft des Bezirksligisten ausgetragen. Auch hier brüllten sich die Löwen zum Sieg und wurden in Ihrer Favoritenrolle gerecht. Einzig das zwischenzeitliche 2:1 in der dreißigsten Minute war ein kleiner Schönheitsfleck. Überragender Mann des Tages war Mario Krischel mit vier (!!!) Buden. Damit steht man nun auf Platz zwei in der Kreisklasse 4 punktgleich mit dem Spitzenreiter FC Bosna H. München und dem ersten Verfolger dem SC München. Nächste Woche spielt man auswärts beim traditionsreichen FC Wacker München II am Samstag um 18:00Uhr. Ein Muss für alle Löwenfans, die die Profis nicht in Osnabrück unterstützen können.

Frauen des TSV 1860 München mit erster Niederlage – Zweite mit Punktgewinn

Die Frauen kassierten an diesem Wochenende ähnlich wie die Profis eine knappe 2:1-Niederlage auswärts bei der SG SV Sentilo-Blumenau/SV Pullach. Dabei fing die Partie durch ein frühes 1:0 durch Stefanie Stepberger sehr viel versprechend an. Bis kurz vor Schluss sah es dann nach einem Unentschieden aus, jedoch kassierte man bitter in der 89. Minute das 2:1 und verlor dadurch. In der Tabelle steht man nun mit sechs Zählern aus drei Spielen auf Platz drei.
Nächste Woche am Samstag um 17:00Uhr empfangen unsere Mädels dann die ungeschlagene DJK Pasing am Sechser Platz. Die Zweite der Frauen spielte 1:1 bei Centro Argentino und hat somit fünf Punkte aus vier Spielen.

PK nach der Niederlage gegen Ingolstadt: “Zu wenig von uns”

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Pressekonferenz TSV 1860 München FC Ingolstadt 04 Michael Köllner

In der Pressekonferenz nach der ersten Heimniederlage gegen den FC Ingolstadt 04 zeigte sich Michael Köllner nicht zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft, wobei im zweiten Durchgang laut dem Löwen-Coach durchaus eine Verbesserung zu beobachten war. Sein Gegenüber Rüdiger Rehm hingegen war naturgemäß glücklich über die drei gewonnenen Punkte in Giesing.

Pressekonferenz nach TSV 1860 – FC Ingolstadt

Zuerst wurde dem Gäste-Trainer Rüdiger Rehm nach den absolvierten 90 Minuten am Samstagnachmittag das Wort erteilt. Der Übungsleiter des FC Ingolstadt fand, dass man ein “sehr intensives Spiel von zwei richtig guten Mannschaften” im Grünwalder Stadion gesehen habe. Die Anfangsphase der Partie gehörte dem FCI. Entsprechend hob der 43-Jährige diese auch hervor und beurteilte, dass seine Mannschaft “sehr, sehr gut reingekommen” war. Fast schon folgerichtig gingen die Gäste dann nach 15 Minuten früh in Führung – auch wenn der Abschluss eher in der Kategorie Sonntagsschuss einzuordnen war. Auch in der Folge hatten die Gäste mehr Oberwasser, zeigten sich gieriger und hatten laut Rehm das nötige Quäntchen Glück auf ihrer Seite.

Im zweiten Durchgang drehte sich dieses Bild etwas und der TSV 1860 München war eher am Drücker. In diesem Punkt waren sich beide Trainer einig. Rehm steuerte mit Einwechslungen diesem Trend entgegen und so war es der kurz zuvor auf den Platz gekommene Schmidt, der zwei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit mit dem zweiten Treffer für den FC Ingolstadt 04 die erste Heimniederlage für die Löwen besiegelte.

Köllner sieht zu wenig Offensivpower

Michael Köllner fokussierte sich zu Beginn seiner Stellungnahme auf den ersten Durchgang und stellte fest, dass die Leistung der Löwen in diesen 45 Minuten “zu wenig” war. Zu langsam und statisch habe sein Team agiert. Entsprechend sei es dann auch schwierig, das Tor der Gäste in Gefahr zu bringen. Nach dem Seitenwechsel war beim TSV 1860 “mehr Tempo” zu beobachten und in der Folge entstand auch die ein oder andere Möglichkeit, um den Ausgleich zu erzielen. Die Chancen entstanden dabei vor allem aus Standardsituationen, in den letzten 20 Metern war es “zu wenig von uns” wie Köllner resümierte. Die Niederlage ordnete er daher auch als verdient ein.

Um ein kurzes Statement bezüglich Schiedsrichter Benjamin Brand, der keinen guten Tag erwischte, kam Köllner nicht herum. Gleich die erste Nachfrage zielte auf die Leistung des Unparteiischen ab. Vor allem zwei Situationen, in denen es gelb-rote Karten für den FC Ingolstadt hätte geben können, erhitzten die Gemüter im Grünwalder Stadion.

Ein Zeichen ist immer, wenn der Gegner während des Spiels zwei Mal auswechseln musste, um rechtzeitig die Reißleine zu ziehen. Wenn man sich die Szenen anschaut, ist es relativ deutlich, dass der Schiedsrichter Ingolstadt zwei Mal am Leben gelassen hat.

Gemeint waren damit die Auswechslungen von Kopacz (33.) und Doumbouya (60.), der wenige Minuten zuvor erst gelb gesehen hatte und dann überhart in ein Duell mit Marco Hiller ging.

Titelbild: Screenshot Löwen-TV

Giesinger Gedanken nach TSV 1860 – Ingolstadt – “Erhellung”

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Giesing - der Stadtteil des TSV 1860
Die Heilig Kreuz Kirche Giesing

Die Giesinger Gedanken – “Giesinger Erhellung”

Bei vielen Löwen-Spielen ist die Sachlage bereits im Stadion sonnenklar. Spätestens am Grünspitz nach dem ersten oder zweiten Bier und einem Pegel von rund 0,60 Promille ist das vorangegangene Spiel und seine Ursachen abschließend analysiert.

Am gestrigen Tage nach der Niederlage des TSV 1860 gegen Ingolstadt hätten wir vermutlich noch das eine oder andere Helle bis 1,860 Promille weiter debattieren können. Und wären trotzdem nicht auf ein abschließendes Ergebnis gekommen.

Wer war schwächer? Die Löwen oder der Schiedsrichter?

Waren jetzt die Löwen schwächer oder der Schiri? Waren wir am Anfang der Saison so viel besser oder haben wir tatsächlich nur gegen schwache Mannschaften gut gespielt? Hat es der Mannschaft gar besser getan, wenn im Umfeld der Fans und Blogs mehr gestritten wurde und sie fernab der Nebenkriegsschauplätze einfach in Ruhe Fußball spielen konnte?

Naturgemäß liegen beim TSV 1860 Himmel und Hölle nur ein Spiel oder gar ein Tor auseinander. Von „wir steigen ab“ zu „wir steigen auf, marschieren durch und kaufen einen Brasilianer“ dauert es oftmals nur einmal anstehen am Stadionkiosk. Oder einen genial gespielten Pass. Von denen habe ich in den letzten Spielen aber nicht mehr viele gesehen. Vermutlich bin ich zu oft am Bierstand angestanden, auf der Suche nach der Erhellung

Sicherlich, wir sind immer noch zweiter und somit auf einem direkten Aufstiegsplatz. Richtig ist aber auch, dass wir von den anderen vier Mannschaften auf den Plätzen eins bis fünf erst gegen zwei gespielt haben. Nämlich Elversberg und Ingolstadt.

Doppeltes Schiri-“Pech”

Ebenfalls richtig ist, dass wir in beiden Spielen krasse Schiedsrichterentscheidungen gegen uns hatten. Natürlich hätte gestern mindestens ein, eher zwei Ingolstädter zwingend vom Platz fliegen müssen. Aber das ist mir zu billig. Elf Löwen sollten auch in der Lage sein, elf Ingolstädter spielerisch zu bezwingen. Noch dazu in einem Heimspiel.

Das habe ich gestern zu keinem Moment gesehen. Ich habe das Gefühl, dass seit einem Monat der Wurm drinnen ist. Vier Punkte aus vier Spielen, dazu das Ausscheiden im Toto-Pokal gegen einen Regionalligaverein aus dem hinteren Tabellendrittel. Das kann man sich auch mit noch so viel Mühe nicht schön saufen.

Ich habe es dann gestern Abend noch versucht, als ich mir das Spiel nochmal im Fernsehen reinziehen wollte. Ich hab es nicht geschafft. Die große Giesinger Erhellung, woran es jetzt genau liegt, ist bei mir leider auch ausgeblieben.

Liveticker: TSV 1860 – FC Ingolstadt 04 (11. Spieltag)

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Sechzger.de Liveticker Tsv 1860 Fc Ingolstadt

Herzlich willkommen zu unserem Liveticker am 11. Spieltag der Saison 2022/23 mit dem Duell zwischen dem TSV 1860 München und dem FC Ingolstadt 04!

Der Tabellenführer empfängt den Zweitligaabsteiger auf Giesings Höhen. Beide Teams spielten zuletzt unentschieden (wir bei Dortmund II 1:1, die Schanzer 0:0 gegen den FSV Zwickau) und wollen mit einem Sieg heute Nachmittag auf die Erfolgsspur zurückkehren. sechzger.de begleitet das heutige Heimspiel im schönsten Stadion der Welt erneut mit zahlreichen Bildern aus Giesing und rund ums Sechzgerstadion.

 

Aufstellung:
1 Hiller – 22 Lannert (84. 27 Belkahia), 3 Lang (46. 17 Wein), 4 Verlaat, 11 Greilinger (73. 14 Skenderovic) – 6 Rieder (C) – 20 Deichmann, 8 Tallig, 10 Kobylanski (46. 33 Boyamba), 9 Vrenezi – 19 Lakenmacher

Bank:
40 Kretzschmar (Tor), 13 Freitag, 25 Willsch, 38 Wörl, 39 Morgalla

Tore:
0:1 Costly (15.), 0:2 Schmidt (88.), 1:2 Skenderovic (90.+3)

Die Personalsituation

Beim TSV 1860 fällt Marcel Bär nach wie vor verletzungsbedingt aus, ist jedoch wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen. Auch Quirin Moll (verletzt) und Michael Glück (krank) werden den Löwen heute nicht zur Verfügung stehen. Stefan Lex musste während der Woche beim Training etwas kürzertreten, dürfte gegen seinen Ex-Verein jedoch dabei sein.

Phillipp Steinhart ist voraussichtlich ebenso wieder an Bord wie Leandro Morgalla, der am vergangenen Wochenende in Dortmund hatte passen müssen.

Die Schanzer müssen auf die verletzten Tobias Schröck, Thomas Rausch und Maximilian Dittgen verzichten.

Diesen Löwen droht eine Sperre

Michael Köllner ist schon früh in der Saison mit drei gelben Karten vorbelastet. Eine weitere Verwarnung und der Trainer der Löwen darf einmal von der Tribüne aus zuschauen.

Wo könnt ihr das Spiel TSV 1860 München – FC Ingolstadt außer im Liveticker noch verfolgen?

15.000 Zuschauer werden heute Nachmittag im Grünwalder Stadion live dabei sein. Darunter sind mehrere hundert Gäste aus Ingolstadt. Alle Löwenfans ohne Karte müssen auf das Fernsehangebot zurückgreifen. Die heutige Partie wird im Free-TV im Bayerischen Rundfunk übertragen.

Zudem ist die Begegnung bei MagentaSport verfügbar (Fernsehen und Online-Stream). Seit der vergangenen Spielzeit können alle Spiele der 3.Liga bei onefootball abgerufen werden. In der App des Anbieters kann das Spiel für nur 2,99€ gekauft werden.

Vorberichterstattung bei sechzger.de

Kein Derby! Gegnervorstellung am 11. Spieltag: FC Ingolstadt 04

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Nochmal erklärt: Warum das heutige Spiel kein Derby ist

Wir beharren darauf: Eine Partie gegen den FC Ingolstadt ist – trotz der geringen Distanz von nur gut 80 Kilometern zwischen München Giesing und dem Audi-Sportpark – niemals ein Derby. Im Web finden sich diverse Defintionen für den Begriff des Derbys. Und immer ist dabei von besonderer Rivalität und großen Emotionen die Rede. Und daran scheitert es. Die überwiegende Mehrheit der Löwenfans empfindet bei einem Aufeinandertreffen mit dem FCI weder besondere Rivalität, noch große Emotionen. Wie auch? Besondere Emotionen im Spiel gegen einen Verein, der in der abgelaufenen Saison – in Heimspielen der 2. Liga! – auf einen Zuschauerschnitt von rund 5.000 Besuchern kam, der in der laufenden Saison durchschnittlich nochmal tausend Personen weniger im heimischen Sportpark begrüßen kann? Sorry, liebe Schanzer: Ein Spiel gegen Euch ist für uns ein Spiel wie jedes andere auch. Das musste an dieser Stelle mal wieder erläutert werden!

Köllner und Lex sehen es genauso

Unterstützung für diese Einschätzung kommt übrigens auch von prominenter Seite. In der LÖWENRUNDE am Freitag Vormittag hoben sowohl Trainer Michael Köllner, als auch Kapitän Stefan Lex deutlich hervor, dass die Partie eben nicht das Prädikat “Derby” erhält. Und die sollten es ja eigentlich wissen.

Ingolstadt als Konkurrent im Kampf um den Aufstieg

Und doch kribbelt es heute Nachmittag auf Giesings Höhen sicher ein klein bisschen mehr als sonst. Nicht aufgrund der räumlichen Nähe der Kontrahenten, sondern aufgrund der sportlichen Voraussetzungen. Der FCI ist – nach nur einjährigem Gastspiel in der 2. Bundesliga – im Sommer 2022 in die Drittklassigkeit zurückgekehrt. Nachdem man sich im Norden Oberbayerns vor gut sechs Jahren noch als Bundesligist bezeichnen durfte und seither im Fahrstuhl zwischen 2. und 3. Liga befindet, ist der Anspruch der Ingolstädter heuer der direkte Wiederaufstieg. Wir empfangen heute also einen echten Konkurrenten um die ersten beiden Tabellenplätze, auch wenn es aktuell tabellarisch noch nicht ganz danach aussieht: Der FCI belegt aktuell mit 16 Punkten nur den 7. Platz.

Durchwachsenes erstes Saisonviertel

Den bisherigen Saisonverlauf der Schanzer kann man als durchwachsen bezeichnen. Mit drei Siegen zum Auftakt schien man direkt in der Liga angekommen, was bei Absteigern ja häufig ein wenig dauert. Speziell das souveräne 4:0 in Dortmund in Runde 2 ließ aufhorchen. Danach kam der Audi-Motor aber ein wenig ins Stottern: Nur zwei Punkte aus den Spielen vier bis acht waren die magere Ausbeute. Und Inkonstanz bleibt auch im Herbst die Konstante beim Team von Trainer Rüdiger Rehm, der seit Dezember letzten Jahres in Ingolstadt das Zepter schwingt: Einem Heimsieg gegen Waldhof Mannheim folgten Punkteteilungen in Dresden und gegen Zwickau. Dazwischen lag noch ein erst im Elfmeterschießen realisiertes Weiterkommen im Totopokal-Viertelfinale beim Regionalligisten VfB Eichstätt. In dieser Hinsicht – das muss zugegeben werden – machten es die Schanzer aber ein wenig besser, als unsere Löwen.

Großer Umbruch in Ingolstadt im Sommer

Es ist also schwer einzuschätzen, wo der Gegner eigentlich steht, den wir heute Nachmittag im Sechzgerstadion begrüßen. Nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga erfolgte beim FCI der große Umbruch: 22 Spieler verließen den Verein, 15 neue Akteure wurden verpflichtet bzw. ausgeliehen. Auf der langen Liste der Neuzugänge stehen durchaus prominente Namen: Der nach Dresden zurückgekehrte Mittelstürmer Stefan Kutsche wurde durch Pascal Testroet aus Sandhausen ersetzt, vom FC St. Pauli kam Stürmer Maximilan Dittgen. Tim Civeja, deutsch-albanisches Mittelfeldtalent kam leihweise vom FC Augsburg, wo er allerdings in der Vorsaison nur zu Einsätzen im Regionalligateam gekommen war. Am vorsaisonalen Mannheimer Aderlass, an dem ja auch 1860 nicht ganz unbeteiligt war, partizipierten auch die Ingolstädter und verpflichteten den Verteidiger Marcel Costly ablösefrei. Das Tor der Schanzer hütet seit dem 2. Spieltag der laufenden Saison der ehemalige Fürther Marius Funk, nachdem sich alle drei Goalies der letzten Spielzeit aus Bayern – in Richtung Portugal, England und NRW – verabschiedet hatten.

Duelle in der 3. Liga – in der Regel vor leeren Rängen

Insgesamt viermal trafen unsere Löwen in ihrer Drittligahistorie auf den FC Ingolstadt. Das erste Aufeinandertreffen in dieser Reihe war gleichzeitig das einzige vor Zuschauern. Am 16. Dezember 2019 – kurz bevor sechzger.de erstmals an den Start ging – endete eine aufregende und rassige Montagspartie im Audi-Sportpark mit 2:2. Die Löwen waren im zweiten Auswärtsspiel unter Michael Köllner zur Pause mit 2:1 vorn, nach einer Stunde gar mit einem Mann mehr auf dem Platz und mussten kurz später dennoch den Ausgleich hinnehmen. Sichtlich abgekämpft bedankten sich die Akteure danach bei den zahlreichen mitgereisten Fans, wie man auf dem Titelbild dieses Artikels sehen kann.

Das Rückspiel in dieser Saison war bereits von der Corona-Pandemie geprägt. 0:2 unterlag 1860 auf Giesings Höhen am letzten Spieltag und musste daher die kleine letzte Hoffnung auf den Relegationsplatz abhaken. Aber auch die Gäste durften nur verhalten jubeln: Den schon sicher geglaubten Aufstiegsplatz schnappten ihnen im Fernduell die Würzburger Kickers mit dem Ausgleich gegen den Halleschen FC in letzter Sekunde vor der Nase weg. Nicht weniger dramatisch dann die Relegation, als Ingolstadt dem 1. FC Nürnberg den Vortritt lassen musste. Zwei weitere Geisterspiele folgten in der Saison 2020/21 bei dem die Löwen in Giesing mit 1:0 als Sieger vom Platz gingen und – erneut am letzten Spieltag – mit 1:2 in Ingolstadt den kürzeren zogen, wodurch sich der FCI erneut für die Relegation qualifizierte. Und diesmal klappte es – gegen Osnabrück – auch mit dem Aufstieg.

Positive Gesamtbilanz

Die Gesamtbilanz (inklusive eines DFB-Pokalspiels und den Aufeinandertreffen in der 2. Bundesliga) ist positiv: Sechs Löwensiegen stehen vier Niederlagen und sieben Unentschieden gegenüber. Heute Nachmittag ist die Gelegenheit, diese Statistik weiter zu optimieren. Der Lohn für derlei Mühen wäre die Verteidigung der Tabellenspitze in der 3. Liga.

 

 

 

SC Verl und Viktoria Köln trennen sich 2:2

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Sc Verl Viktoria Köln

Fußballerische Magerkost bekamen die Zuschauer in der Paderborner Home-Deluxe-Arena über weite Strecken vorgesetzt, als der SC Verl zum Auftakt des elften Spieltages Viktoria Köln empfing. Nach 90 Minuten trennten sich beide Teams mit 2:2

Schwache erste Halbzeit zwischen Verl und Köln

In den ersten 45 Minuten präsentierte sich der SC Verl zwar als das deutlich aktivere Team, zwingende Torchancen blieben jedoch Mangelware. Einem Treffer am nächsten kam Dennis Sessa, dessen Abschluss kurz vor der Pause jedoch viel zu zentral aufs Tor der Viktoria kam. Die Kölner enttäuschten in der ersten Hälfte komplett und blieben ohne nennenswerte Möglichkeit.

Kurz nach dem Seitenwechsel verzog SCV-Kapitän Mael Corboz knapp und leitete die bis dahin beste Phase der Gastgeber ein. Die beste Chance bot sich jedoch – quasi aus dem Nichts – der Mannschaft von Olaf Janßen. Koronkiewicz gab den Ball zur Mitte, wo Fritz an den Ball kam und diesen an den Pfosten setzte (55.).

Zwei Tore innerhalb von drei Minuten

Wer nun jedoch dachte, dies sei womöglich die Initialzündung für eine packende Schlusshalbestunde, der wurde zunächst bitter enttäuscht. Kaum kreative Ideen, wenig spielerische Elemente, sehr viele Ungenauigkeiten. Dann aber schickte Otto den Kollegen Akono steil und dessen flache Hereingabe verwertete Corboz zum 1:0 (69.) für den SC Verl.

Lange hielt die Freude der Ostwestfalen jedoch nicht. Nur drei Minuten später staubte Meißner nach einer Ecke zum schmeichelhaften Ausgleich der Kölner ab. Das wars dann aber auch wieder mit der Herrlichkeit. In den nächsten zehn Minuten zeigten Verl und Köln Fußball zum Abgewöhnen. Erneut Meißner sorgte dann für den nächsten Höhepunkt, als er nach einem Freistoß den Ball überragend abschirmte und so das überraschende 1:2 durch Becker vorbereitete (85.). Verl gab sich aber nicht geschlagen und kam mit der letzten Aktion der Partie durch Akono doch noch zum 2:2-Endstand.

Bild: Sportclub Verl

Löwen gegen Schanzer – Winningers Wirtshaus Weisheiten

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Winningers Wirtshaus Weisheiten 1860 Ingolstadt Löwen Schanzer

Morgen Nachmittag empfängt der TSV 1860 den Zweitligaabsteiger FC Ingolstadt auf Giesings Höhen. Auch wenn die Schanzer derzeit sieben Punkte hinter den Löwen rangieren, rechnet Bernd Winninger mit einem Duell auf Augenhöhe. In seinen Wirtshaus Weisheiten erklärt unser Taktikfuchs, auf was sich die Truppe von Michael Köllner einstellen muss.

Winningers Wirtshaus Weisheiten: Löwen – Schanzer

Ergänzend zu seiner TAKTIKTAFEL analysiert Bernd Winninger in neun Minuten, welches Spielsystem FCI-Trainer Rüdiger Rehm favorisiert und welche Stärken und Schwächen die Audistädter aufweisen.

Auf welche Spieler müssen die Löwen besonders aufpassen, wie treten die Ingolstädter taktisch auf und wie kann man die Defensive der Gäste knacken? Winningers Wirtshaus Weisheiten liefern Antworten und bereiten Euch bestens auf das morgige Match im Grünwalder Stadion vor.

LÖWENRUNDE: Köllner und Lex verbreiten beste Stimmung

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Köllner befragt Lex in der LÖWENRUNDE

Eine etwas andere Spieltagspressekonferenz, als normalerweise gewohnt, fand heute Vormittag an der Grünwalder Straße 114 statt. Neben Michael Köllner saß auch Stefan Lex auf dem Podium und es entwickelte sich zu Beginn ein lebendiges Interview zwischen zwei gut gelaunten Protagonisten – dem Chefcoach und seinem Kapitän. Und wir nehmen es vorweg: Auch als Trainer-Reporter macht der Oberpfälzer eine hervorragende Figur! Die ersten sechs Minuten dieser LÖWENRUNDE dürften in die Löwengeschichte eingehen und verdienen das Prädikat “absolut sehenswert”!

Marcel Bär wieder am Ball

Die im Pressestüberl verbreitete gute Laune hat natürlich auch mit der Tabellensituation bei Münchens große Liebe zu tun. Aber auch andere Gründe ließen sich diagnostizieren. Marcel Bär, der Torschützenkönig der vergangenen Saison, der sich im DFB-Pokalspiel gegen Borussia Dortmund Ende Juli schwer verletzt hatte, ist diese Woche auf den Platz zurückgekehrt und hatte erstmals wieder die Fußballschuhe an.

Es ist natürlich noch ein Weg bis komplett ins Mannschaftstraining, aber für ihn – glaub’ ich – war’s schon was besonderes. Für uns grundsätzlich auch, weil wir Marcel schon extrem vermissen. (…) Wichtig ist: Wenn du mal den Schritt machst,  auf den Platz zurück, mit der Mannschaft, dann gibt dir das einen riesigen Pusher. Das hat man bei Cello auch an der ganzen Gemütslage gemerkt diese Woche, dass er nochmal einen Schub gemacht hat, sich gefreut hat, draußen zu sein.

Personalien

Natürlich war die generelle Personalsituation – über Marcel Bär hinaus – vor der Partie gegen den FC Ingolstadt (Samstag, 14.03 Uhr – im sechger.de-Liveticker) ebenfalls ein wichtiges Thema in der Pressekonferenz. Und da lichten sich bei den Löwen die Reihen der angeschlagenen Akteure. Quirin Moll, so berichtete Michael Köllner, ist im Aufbautraining und kann die Belastung “sukzessive steigern”. Auch Philipp Steinhart ist seit dieser Woche zurück im Mannschaftstraining und steigert aktuell seine Zweikampfhärte und das Gegenspielerverhalten. Der junge Michael Glück wird morgen nicht im Kader stehen, da er diese Woche mit Fieber im Bett lag. Leo Morgalla und Stefan Lex hingegen sind für den Kader gegen den FCI wieder ein Thema. Allerdings schränkt Köllner ein:

Am Ende werden aber morgen die im Kader und am Platz sein, die 100% bringen können. Wer da noch Bedenken hat, leichte Einschränkung hat – da macht das keinen Sinn. Es wird ein Vollgas-Spiel, da musst du die Spieler am Platz haben, die auch voll dagegen halten können.

Dass der Gegner aus dem Norden Oberbayerns nicht auf die leichte Schulter genommen werden darf, ist für Köllner klar: “Ingolstadt muss ja fast schon gewinnen, um dran bleiben zu können.” Für den Löwendompteur selbst geht es morgen vor allem darum, die Tabellenführung zu verteidigen und den aus Dortmund mitgebrachten Punkt mit dem sechsten Sieg im sechsten Heimspiel der Saison “zu veredeln”.

VIP Location “Oktoberfest” bei VfL Osnabrück – TSV 1860

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VfL Osnabrück TSV 1860

Beim Spiel gegen unseren TSV 1860 München am 15. Oktober bietet der VfL Osnabrück eine exklusive VIP Location auf der Nordtribüne an. Passend zum Besuch der Löwen steht die Sonderlocation ganz im Zeichen des Oktoberfests.

Exklusive VIP Location bei VfL Osnabrück – TSV 1860

Während die bayerische Landeshauptstadt bekanntermaßen das Original beherbergt, kommen an der Bremer Brücke lediglich ca. 50 Personen in den Genuss des Oktoberfests. Die VIP Location wird am Rande des Spiels der Löwen beim VfL Osnabrück von 12.30 bis 17.30 Uhr geöffnet sein. Die Gäste erwarten “kulinarisch hochwertige, bayerische Spezialitäten und ein wahrer Eventcharakter”.

Preiskategorien

Partnerpreis pro Ticket: 130, (zzgl. MwSt.)
Nicht Partner pro Ticket: 150, (zzgl. MwSt.)
Partnerpreis Viererkette (4 x Tickets): 110, pro Ticket (zzgl. MwSt.)
Nicht Partner Viererkette (4 x Tickets): 125, pro Ticket (zzgl. MwSt.)

Entsprechende VIP Tickets können HIER geordert werden!

Wir fänden es ja durchaus witzig, wenn die Löwen zu dieser Gelegenheit nochmal ihre Wiesn Trikots auspacken würden…

Hiller im Interview: “Verein, Fans, Stadt, Umgebung – alles passt!”

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Marco Hiller TSV 1860

2008 wechselte Marco Hiller als 11-Jähriger von seinem Stammverein FC Grün-Weiß Gröbenzell zum TSV 1860 und hat sich seit Jahren als Stammkeeper in der 3. Liga etabliert. Im Interview mit der AZ schwärmt Hiller von der Personalpolitik der Löwen, träumt vom Aufstieg und kann sich vorstellen, den TSV 1860 nie zu verlassen.

Löwen-Torwart Marco Hiller im Interview

Angesprochen auf den aktuellen Tabellenstand erklärt der 25-Jährige, dass man bislang “so viel nicht falsch gemacht haben” kann. Trotzdem gehe es nun darum, so weiterzumachen und sich nicht auf dem bisher Erreichten auszuruhen. Als Grund für den Höhenflug erachtet Marco Hiller im Interview mit der AZ vor allem die Personalpolitik.

“Wir haben ein gutes Team, neun super Neuzugänge. Unsere Wechsel haben immer frischen Wind reingebracht. In den letzten Jahren waren wir auf der Bank vergleichsweise nicht so gut besetzt, muss man sagen. Jetzt hatten wir zwar einige Verletzte, aber konnten das gut kompensieren.”

Als Beispiel nannte er den Ausfall des letztjährigen Torschützenkönigs Marcel Bär, der von Fynn Lakenmacher und Meris Skenderovic jedoch gut aufgefangen werden konnte.

Der Traum von der 2. Bundesliga

Der gute Saisonstart lässt nicht nur die Fans des TSV 1860 vom Aufstieg träumen. Auch Marco Hiller schielt insgeheim auf die 2. Liga.

“Wenn wir so weitermachen, schaue ich in 20 oder knapp 30 Spieltagen auch noch mal gerne auf die Tabelle. (…) Lieber jetzt konstant punkten, dann wird heuer unser Jahr!”

Ein Heimsieg gegen den vermeintlich direkten Konkurrenten FC Ingolstadt 04 am Samstag wäre da natürlich Gold wert.

“Verein, Fans, Stadt, Umgebung – alles passt!”

Und wenn es wieder nicht mit dem Aufstieg klappt? An Angeboten aus der 2. Bundesliga dürfte es Marco Hiller, der seinen Vertrag erst im März verlängert hat, nicht mangeln. Dennoch stellt der Ur-Löwe fest:

“Früher hieß es immer: Haching hat eine Wohlfühloase und bei Sechzig herrscht Chaos. Dabei fühle ich mich hier schon lange sehr wohl: Verein, Fans, Stadt, Umgebung – alles passt! Ich wüsste nicht, wieso ich die Löwen irgendwann verlassen sollte.”

Sowas hört liest man natürlich gerne! Dennoch hoffen wir natürlich, dass es endlich mit dem Sprung in die 2. Liga klappt, um Hiller weitere Argumente für einen Verbleib in Giesing an die Hand zu geben.