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TSV 1860 München zwei weitere Male im Free-TV

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Titelbild Tsv 1860 Live Im Free Tv 1200x628 Löwen MagentaSport BR SWR
sechzger.de berichtet über die Free-TV Spiele (Fernsehen und Online-Stream) des TSV 1860 München.

Die nächsten beiden Auswärtsspiele des TSV 1860 werden live im Free-TV übertragen. Betroffen sind die Duelle der Löwen gegen den VfL Osnabrück und die SpVgg Bayreuth.

TSV 1860 gegen Osnabrück und Bayreuth im Free-TV

Wie der TSV 1860 gestern auf seiner Homepage bekannt gab, werden die im Oktober verbleibenden Auswärtsspiele in Osnabrück und Bayreuth im Free-TV übertragen. Die Terminierung der Partien kommt dem BR Fernsehen dabei gelegen, da dieser laut Information der Löwen nur die Samstagsspiele live zeigen kann. Zunächst ist der TSV 1860 am 12.Spieltag am Samstag, den 15.10.2022 ab 14 Uhr zu Gast an der Bremer Brücke. Sowohl der NDR als auch der BR zeigen das Spiel live im Fernsehen als auch im Online-Stream.

Zwei Wochen darauf sind die Löwen bei gleicher Anstoßzeit bei der SpVgg Bayreuth gefragt. Auch hierfür bietet der BR eine Liveübertragung im Fernsehen und im Online-Stream an. Viele tausend Löwenfans dürften sich aber ohnehin auf den vergleichsweise kurzen Weg nach Bayreuth machen und das Spiel live vor Ort verfolgen.

Aktuell führen die Löwen die Wertung mit den meisten Übertragungen pro Verein an. Schon fünf Spiele wurden in dieser Spielzeit frei empfangbar ausgestrahlt. Mit den Free-TV Übertragungen sechs und sieben zeigt sich weiterhin, dass der TSV 1860 München aufgrund der guten Einschaltquoten gerne übertragen wird.

Sechzig um sieben: Koschinat entlassen

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Sechzig um Sieben 1860
Sechzig um Sieben: Erfolgsrezept

Während die Löwen nach der Niederlage gegen Ingolstadt etwas ratlos wirken, ist man in Saarbrücken schon einen Schritt weiter. Dort wurde gestern Uwe Koschinat entlassen.

Nach Niederlage in Mannheim: Koschinat entlassen

Aufstiegsaspirant 1. FC Saarbrücken hat Trainer Uwe Koschinat entlassen. Für die ambitionierten Saarländer, die um den Aufstieg mitspielen wollen, ist Tabellenplatz 8 zu wenig. Der Negativlauf der letzten Wochen mit nur einem Sieg aus den letzten acht Spielen, ließen die Verantwortlichen an der Saar nun die Reißleine ziehen. Die 1:0 Niederlage beim SV Waldhof wurde Uwe Koschinat zum Verhängnis und er wurde gestern entlassen. Wer ihm nachfolgt, ist noch unklar.

1860 verliert das Momentum

Nach dem fulminanten Saisonstart läuft es auch in Giesing nicht mehr so rund. Zwar hat man keinen Negativlauf wie die Saarbrücker aber die Bilanz der letzten fünf Pflichtspiele mit einem Sieg, einem Unentschieden und drei Niederlagen ist Alles andere als berauschend. Die tz macht gar schon eine Herbstkrise aus, während der Wochenanzeiger die Löwen “zu langsam, zu behäbig, zu träge” sah. Fakt ist, dass die Leichtigkeit des Saisonstarts verloren gegangen ist und Sechzig in den letzten Spielen das Überraschungsmoment weitestgehend abhanden gekommen ist und in der Folge kaum gefährliche Situationen vorm gegnerischen Tor erarbeitet werden konnten. Bernd Winninger macht in der TAKTIKTAFEL mangelnde Bewegung ohne Ball im Offensivspiel als einen der Hauptgründe für die verdiente Niederlage aus. Unsere Bildergalerie des tristen grau-in-grau Nachmittags sei Euch trotz der Niederlage empfohlen, die Westkurve macht auch bei Niederlagen ein gute Figur! Es liegt an Michael Köllner, den Löwen bis Osnabrück wieder den ein oder anderen Überrschungseffekt beizubringen.

U21, U19 und U17 verlieren

Wenn’s nicht läuft, dann läuft’s nicht, alte Fußballweisheit… Und so verloren am Wochenende nicht nur die Profis, sondern auch die U21, die U19 und die U17. Die U21 verlor zeitgleich zu den Profis gegen Schalding Heining mit 1:2, die U19 musste sich in Hoffenheim 1:4 geschlagen geben und die U17 kehre mit einer 1:3 Niederlage vom VfB Stuttgart heim. Alle Ergebnisse der Mannschaften der Fußballabteilung findet ihr hier (es sind auch ein paar Siege dabei!).

Volleyballer verlieren gegen Berlin

Und auch im Volleyball lief’s nicht rund. Der TSV Haching München verlor in Berlin mit 3:0. Trotz der Niederlage gegen einen der Favoriten der Liga zeigten der TSV Haching München eine gute Leistung.

News aus der dritten Liga

Halle-Dortmund II 0:0

Fußballfeinkost war beim Duell der beiden letztplatzierten der Tabelle sicher nicht zu erwarten. Und so war es keine Überraschung, dass die Zuschauer in Halle ein körperlich geprägtes Spiel mit wenigen Offensivszenen zu sehen bekamen. Vor der Pause hatte lediglich Steczyk nach Einzelaktion die Chance auf einen Treffer. Im zweiten Durchgang musste Gebhardt im Hallenser Tor einen Kopfball von Njinmah zu entschärfen. Kurz vor Schluss setzte Müller noch einen Ball über das Dortmunder Tor. Weitere Offensivszenen gab es nicht zu bestaunen und so endete die Partie folgerichtig 0:0. Beide Teams bleiben damit in der Abtiegszone.

Atobulo verlängert in Freiburg

Der U21-Nationaltorwart verlängert auf unbestimmte Zeit im Breisgau. “Mit den Spielen in der 3. Liga und der täglichen Arbeit bei den Profis kann ich mein Torwartspiel weiter verbessern”, gab der 20-Jährige zu Protokoll.

Acht verletzte beim SV Wehen

Der übernächste Gegner der Löwen hat eine Verletzungsmisere zu beklagen. Aktuell fehlen Coach Karczinski acht Spieler. Ahmet Gürleyen (Innenband), Florian Carstens (Sehnenriss), Dominik Bauer (Leistenprobleme) Thijmen Goppel (Außenmeniskusriss), John Iredale (Außenbandriss), Dennis Kempe (Knie-Probleme), Bjarke Jacobsen (Gehirnerschütterung) und Torwart Florian Stritzel (Schultereckgelenksprengung) fallen aus. Mal schauen, wer bis zum Spiel gegen die Löwen wieder fit wird.

Damit wisst Ihr wieder was rund um den TSV 1860 München und die dritte Liga läuft. Alles Wichtige erfahrt Ihr natürlich zeitnah bei sechzger.de!

 

 

Torloses Remis im Montagsspiel

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Torloses Remis zwischen Halle und Dortmund
Torloses Remis zwischen Halle und Dortmund

Nichts übersehen haben alle Löwen-Fans, die am Montagabend etwas Besseres zu tun hatten, als sich das Montagsspiel der 3. Liga zwischen dem Hallschen FC und dem BVB II anzuschauen. Denn es gab ein torloses Remis im Montagsspiel. Im Kellerduell fielen keine Treffer, die Teams teilten nach einer schwachen Begegnung, die mit einem leistungsgerechten 0:0 endete, die Punkte. Damit stecken beide Mannschaften auch weiterhin tief im Tabellenkeller fest, während der TSV 1860 München nach dem 1:2 gegen Ingolstadt als Tabellenzweiter in die Woche geht.

Kampfspiel ohne große Höhepunkte

Von Beginn an gingen beide Seiten kämpferisch in die Partie. In der Anfangsphase hatten beide Seiten einen Torschuss aus der Distanz, das war es aber auch fürs Erste. Nach einem Alleingang für Halle, den Dortmunds Keeper Lotka entschärfte verflachte das Spiel und bis zur Pause passierte so gut wie nichts mehr.

Tristes Duell auch nach dem Pausentee

Nach ein Seitenwechsel dauerte es wiederum 20 Minuten, bis Njinmah für die Hausherren abzog und am BVB-Keeper scheiterte. Selbst in der Schlussphase verzichteten beide Seiten auf eine nennenswerte Offensive, sodass wenig überraschend am Ende ein torloses Remis zu Buche Stand, das keinem der beiden Teams weiterhilft. Beide hängen weiterhin tief im Tabellenkeller fest und müssen sich steigern, wollen sie nicht im Abstiegskampf überwintern.

Saarbrücken reagiert: Koschinat entlassen!

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Uwe Koschinat Saarbrücken

Niederlage in Mannheim als Schlusspunkt

Es hat sich spätestens nach dem 0:1 bei Waldhof Mannheim am vergangenen Samstag und auch angesichts der generellen Unzufriedenheit – u.a. mit der Spielweise des Teams – abgezeichnet: Uwe Koschinat wurde heute beim 1. FC Saarbrücken freigestellt. Aus den vergangenen acht Spielen hatte das Team der Ex-Löwen Richy Neudecker und Adriano Grimaldi nur einen Sieg geholt – allerdings auch nur zweimal verloren (in Essen und eben am Samstag in Mannheim). Zu viele Unentschieden – das kennen wir bei den Löwen aus der vergangenen Saison nur zu gut.

Neuer Reizpunkt – ohne Koschinat

Bei aktuell 17 Punkten und Tabellenplatz acht befürchteten die Verantwortlichen an der Saar wohl, ohne diese Handlung noch mehr Abstand zu den Aufstiegsplätzen entstehen zu lassen. “Unsere gemeinsame Analyse mit Präsidium und Trainer hat ergeben, dass es sinnvoll ist, für das Erreichen weiterführender Ziele einen neuen Reizpunkt zu setzen”, wird im kicker online FCS-Manager Rüdiger Ziehl zitiert.

Koschinat seit 1.7.2021 im Saarland

Koschinat hatte zu Beginn der vergangenen Saison das Traineramt am Ludwigspark von Lukas Kwasniok übernommen, der selbst in die 2. Liga zum SC Paderborn wechselte. Im Sommer 2022 stand ein siebter Platz zu Buche – das klare Ziel für dieses Jahr lautet: Aufstieg in die 2. Bundesliga.

Nachfolge noch offen

“Unser erklärtes Ziel war es, oben mitzuspielen. Während der ersten acht Spieltage standen wir stabil auf den ersten vier Tabellenplätzen, leider hat sich kurzfristig ein Negativtrend entwickelt. In dieser Gemengelage ist es für mich schwierig, den eingeschlagenen Kurs zu halten”, wird der geschasste Rheinländer ebenfalls im kicker zitiert. Wer sein Nachfolger werden soll, ist noch nicht bekannt.

 

TSV 1860 – FC Ingolstadt (1:2) in der Taktiktafelanalyse

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Herzlich Willkommen zur Taktiktafelanalyse des Spiels TSV 1860 München – FC Ingolstadt 04. Die erste Heimniederlage für die Löwen gab es am Samstag im Sechzgerstadion zu bestaunen. Und bestaunenswert war tatsächlich einiges in diesem Spiel. Ein Traumtor von Costly, eine – sagen wir mal: interessante – Schiedsrichterleistung, an der ich die Niederlage aber keinesfalls festmachen will. Zudem passive, statische Sechzger, die über weite Strecken des Spiels keine Mittel fanden, um dem Gegner Herr zu werden. Das alles war zum Staunen – für uns leider aus negativer Sicht…

TSV 1860 – FC Ingolstadt hieß es am Samstag um 14:00 auf Giesings Höhen. 1:2 war das aus spielerischer Sicht verdiente Endergebnis der Partie etwa zwei Stunden später.

Wie erwartet, schickte Rüdiger Rehm seine Schanzer im 4-4-2 mit Doppelsechs aufs Feld. Beide Sechser der Gäste wechselten sich in der Box to Box Rolle ab, wie angekündigt hatte aber Sarpei hier den Löwenateil zu tragen.

Michael Köllner setzte wie immer auf das flexible 4-1-4-1, allerdings mit einer anderen defensiven Verschiebung als wir es gewohnt sind. Gegen den Ball verschob sich das System zu einem 4-3-2-1, bei dem Tallig und Deichmann Rieder im defensiven Mittelfeld unterstützen sollten.

Sowohl die Ingolstädter Pressinglinie als auch die Defensivlinie waren sehr hoch gewählt.

Beim TSV war die Pressinglinie wohl auch eher hoch geplant gewesen, nur schienen sich die Spieler auf dem Platz nicht ganz einig zu sein, wo genau. Immerhin stand die Defensivlinie geordnet und ebenfalls nicht zu tief in der eigenen Spielfeldhälfte.

Kommen wir zunächst aber zu den statistischen Werten des Spiels und dazu, was wir daraus ablesen können.

Die wichtigsten statistischen Werte des Spiels TSV 1860 – FC Ingolstadt

  • Ballbesitz: TSV 1860 53% – FCI 47%
  • Passgenauigkeit: TSV 1860 76% – FCI 72%
  • defensive Zweikampfquote: TSV 1860 66% – FCI 66%
  • Schüsse/aufs Tor: TSV 1860 14/2 – FCI 10/2
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion): TSV 1860 8,00 – FCI 7,09

Analyse der statistischen Werte

Ballbesitz

Ein Ballbesitz von 53% für den TSV 1860 sieht grundsätzlich ganz gut aus. Dass aber das Spiel des TSV 1860 München am Samstag nicht gut war, hat jeder, der das Spiel gesehen hat, bestaunen dürfen. Der Ballbesitz mag höher gewesen sein als beim Gegner, aber auch in einer Weise ineffektiv, die eines Heimspiels des TSV 1860 im Grünwalder Stadion nicht würdig war. Wenig Bewegung im Mittelfeld bei eigenem Ballbesitz zwang die Abwehrspieler der Sechzger beim Aufbau im Positionsspiel zu vielen Querpässen innerhalb der eigenen Reihen, sodass die Ballbesitzüberlegenheit nicht verwunderlich ist.

Wirklich viel wussten die Sechzger nicht mit dem Ball anzufangen, wenn er in ihren Reihen war. Kam dann irgendwann der Pass nach vorne, war der Erfolg oder Misserfolg des Zuspiels oft eher vom Zufall abhängig als von Genauigkeit geprägt. Weniger als die Hälfte aller Vorwärtspässe, die die Spieler des TSV 1860 München spielten, waren Pässe auf Offensivspieler.

Ganz anders sah das beim Gegner aus. Die Ingolstädter Mittelfeldspieler waren permanent in Bewegung und forderten Bälle, um das Spiel nach vorne zu treiben und den Gegner unter Druck zu setzen. So kamen die Gäste, obwohl sie den Ball seltener hatten, doch häufiger mit der nötigen Ballkontrolle in die Spielfeldhälfte der Löwen als es einem lieb sein konnte.

Passgenauigkeit

Auch die Passgenauigkeit ließe eigentlich darauf schließen, dass die Sechzger alles im Griff hatten. Das war aber beileibe nicht so. Die hohe Passgenauigkeit im Vergleich mit den Gästen lag – wie der hohe Ballbesitz – an den Rück- und Querpässen in der eigenen Defensive. Beim hintenrum spielen macht man einfach kaum Fehler im Passspiel, somit ist es auch leicht, einen statistischen Wert zu kreieren, der den Leser (ohne das Spiel gesehen zu haben) in die Irre führen könnte.

Pässe nach vorn waren bei den Sechzgern leider Mangelware. Es endeten zwar die meisten Ballbesitzphasen im letzten Drittel der Schanzer, allerdings war es in der Hauptsache so, dass selbst, wenn der Pass zum Mitspieler ankam, ein Gegenspieler so gut in Position gelaufen war, um den Ball postwendend wieder in Besitz der Gäste zu bringen.

Die Schanzer haben zwar insgesamt weniger genaue Pässe gespielt, allerdings gelang es Ingolstadt sehr viel häufiger, den Ball nach einem Zuspiel weiter zu behaupten.

Defensive Zweikampfquote

Auch die defensive Zweikampfquote vermag grundsätzlich dazu verleiten, die Leistung gegen den Ball besser einzuschätzen, als sie es letztendlich gewesen ist. Oft hat man in Duellen zwar den ersten Zweikampf gewonnen, aber dann den Ball nicht behauptet, weil ein Ingolstädter schneller war und das Leder sofort zurückerobern konnte.

Speziell auf der linken Abwehrseite der Sechzger konnten die Ingolstädter ungewöhnlich viele Duelle zu ihren Gunsten entscheiden. 42:26 lautet die Gesamtzweikampfbilanz auf dieser Seite zugunsten der Ingolstädter.

Bei den Ingolstädtern sah das, auch wegen der teilweise harten Gangart, die die Gäste an den Tag legten, viel entschlossener aus. Die Bälle kamen aufgrund der optimalen Staffelung und des guten Stellungsspiels der Schanzer selten zurück zu den Löwen, wenn ein Ingolstädter einen Zweikampf gegen den Ball gewonnen hatte.

Schüsse

14 Schüsse, davon zwei aufs Tor, stehen auf Seiten des TSV 1860 zu Buche. Das entspricht dem Saisondurchschnitt. Einen der Schüsse, die tatsächlich auf den Kasten, gingen kratzte Sarpei von der Linie, den anderen manövrierte Skenderovic per Kopfball ins Tor.

Alle anderen Versuche trafen das Ziel nicht oder konnten von den Ingolstädtern geblockt werden.

Ähnlich verhält es sich auf der anderen Seite Die beiden Schüsse, die aufs Tor der Löwen gingen, waren drin. Alles andere konnte geblockt werde oder ging daneben. Dass der FC Ingolstadt 04 seltener aufs Tor des TSV 1860 schoss als andersherum könnte man nun als einzigen Lichtblick in diesem Spiel sehen. Nicht nur hat Ingolstadt weniger oft aufs Tor geschossen, sie mussten in den meisten Fällen auch aus Positionen schießen, die einen Torerfolg eher unwahrscheinlich erscheinen lassen. Nur dreimal kam der FC Ingolstadt innerhalb des Sechzehners des TSV 1860 zum Abschluss. Dass allerdings zwei dieser drei Schüsse im Kasten landeten, ist äußerst ärgerlich.

Die Sechzger schlossen sieben ihrer vierzehn Versuche innerhalb der Box des FCI ab. Davon sogar sechs aus zentraler Position vor dem Tor. Lediglich einer dieser Schüsse wurde geblockt. Wir zählen also fünf Abschlüsse in der Box der Schanzer, die aus guter Position abgefeuert wurden, aber nicht das Tor trafen, ja nicht einmal dem Keeper Arbeit verschafften.

Die Zielgenauigkeit lag in diesem Spiel bei 14,3%. Das ist deutlich zu wenig.

PPDA

Die PPDA ist ja grundsätzlich der Wert, an dem sich die Pressingintensität ablesen lässt. Allerdings sagt der Wert nie etwas über den Erfolg oder Misserfolg desselben aus, sondern rein darüber, wie sehr man versucht hat, den Gegner zu stressen. Ein Wert von 8,0 ist grundsätzlich als gut einzustufen. Der Wert zeigt jedoch nicht an, ob die Aktionen, die gegen den Ball gesetzt werden, von Erfolg gekrönt sind.

Meines Erachtens war das Anlaufverhalten taktisch eine Katastrophe. Lakenmacher musste in den meisten Fällen alleine versuchen, gegen zwei oder mehr Gegenspieler in der vordersten Linie Passwege zuzustellen. Hinter ihm formierte sich mit viel Abstand eine Dreierkette.

Die Spieler in dieser Dreierkette hielten aber zu den Spielern der Ingolstädter im Mittelfeld so viel Abstand, dass es selten ein Problem für die Schanzer war, im Aufbau Anspielstationen zu finden. Die Aktionen, die in den pressingrelevanten Zonen gegen den Ball gesetzt wurden, waren häufig nicht vom Erfolg gekrönt. Entweder, weil ein Spieler alleine auf vorderster Front nur untergehen kann, wenn der Gegner im Aufbau “suchs Balli” spielen darf, weil keine Unterstützung für den Spieler aus dem Rückraum kommt, oder weil der Gegner sich dann, wenn eine Aktion gelungen war, so gut gestellt hat, dass der Ball trotzdem gleich wieder weg war.

Ganz anders war das Pressingverhalten der Ingolstädter. Egal ob zunächst hoch oder später etwas tiefer: Auf der Presssinglinie standen mindestens zwei Ingolstädter gegen den Ball und der Rest in einer so guten Staffelung, dass das statische Mittelfeld der Sechzger selten ein Problem für Ingolstadt darstellte. Somit konnte Ingolstadt, selbst wenn das Pressing vorn nicht von Erfolg gekrönt war, spätestens im Mittelfeld derart Druck auf die jeweiligen Passempfänger ausüben, dass die Ballbesitzphasen jenseits der Ingolstädter Pressinglinien nie sehr lange ausfielen.

Die Tore

Hier könnt ihr Euch die Tore und andere Highlights noch einmal ansehen.

Das 1:0 gleicht zumindest vom Abschluss her dem Ausgleichstreffer der Dortmunder vergangene Woche. Die Entstehung war jedoch eine gänzlich andere. Ein uninspiriert von Verlaat per Kopf zur Seite geklärter Eckball landete bei Costly, den Kobylanski nicht aufhalten konnte. Costly zog mit Ball vom rechten Ingolstädter Flügel auf die Halbposition an der Strafraumgrenze und schloss unhaltbar ins lange Eck ab.

Das 2:0 war eine kombinatorische Glanzleistung des FCI. Zunächst werfen die Schanzer den Ball schnell ein, um danach mit “One Touch Fußball” über fünf Stationen, bei dem nichts zufällig wirkt, den Ball von der linken Seite auf Höhe der Mittellinie bis zum halbrechts frei in die Box einlaufenden Schmidt zu spielen, der dann das Leder in die Maschen beförderte. Einzig Bech, der Schmidt den Ball auflegt, hat zwei Ballkontakte, bevor er das Leder zum Abschluss für Schmidt abspielt. Die Sechzger waren bei diesem Angriff sowohl in den Köpfen als auch auf dem Platz immer einen Schritt zu langsam.

Das fiel auf

Im Spiel TSV 1860 München – FC Ingolstadt gab es viel, was auffiel. Aber aus unserer Sicht – leider abgesehen vom oben bereits genannten Schussverhältnis – nur Negatives.

Pressing

Lakenmacher wurde im Pressing ganz vorne von seinen Kollegen weitestgehend im Stich gelassen. Die Frage hier ist: War das tatsächlich so der Plan? Das kann ich mir tatsächlich nicht vorstellen. Die Art und Weise, wie sich die Sechzger seit einigen Wochen im Pressing präsentieren, hat sich im Vergleich zu vergangenen Spielen, in denen das sowohl beim mannorientierten als auch beim räumlich orientierten Anlaufen um einiges besser aussah, sehr zum Negativen hin verändert.

Schussgenauigkeit

Wo ist das Zielwasser hin? Nur 14,3% der Schüsse des TSV 1860 gingen auf den Kasten von Funk. Zu halten gab es dabei nichts für den Ingolstädter Torhüter. Ein Schuss war drin, den anderen kratzte Sarpei von der Linie. Sechs der Schüsse des TSV 1860 kamen aus zentralen Positionen in der Box vor dem gegnerischen Tor. Wenn Bälle aus diesen Positionen nicht ins Tor gehen, weil sie gehalten oder geblockt werden, ist das eine Sache, an der man nichts ändern kann. Dann hat der Gegner da gute Leistung gezeigt. Wenn diese Bälle aber gar nicht aufs Tor gehen, dann stimmt beim Abschluss etwas nicht. Aber was? Unvermögen schließe ich aus. Das sind alles Profis und die bisherige Quote lag im Schnitt bei knapp 40%, was als sehr gut zu bezeichnen ist.

Gier

Wo ist der Torhunger? Auch der Torhunger des ein oder anderen scheint abzuebben. Anders kann ich mir nicht erklären, warum der ein oder andere Spieler nicht durchläuft, wenn Bälle von den Halbpositionen diagonal durch die kleine Box gespielt werden.

Pässe?

Ballverliebtheit! Einige offensive Spieler zeichnen sich von Spiel zu Spiel immer mehr durch Ballverliebtheit aus. Das ist sehr schade. Sich immer wieder an Gegenspielern festzulaufen, kann doch keinen Spaß machen. Auf der anderen Seite ist es aber natürlich auch schwer, einen geeigneten Anspielpartner zu finden, wenn bei den Mitspielern zu wenig Bewegung im Spiel nach vorne ohne Ball vorhanden ist. Insgesamt entschieden sich die Spieler des TSV 1860 München 79 mal dafür, ein offensives Duell mit dem Gegenspieler zu suchen. Nur 27 dieser Duelle konnten erfolgreich gestaltet werden. Das Verhältnis gewonnener Duelle zu verlorenen ist in einem normalen Rahmen. Dass aber bei Ballverlust nicht mehr so nachgearbeitet wird, wie man das in anderen Spielen gesehen hat, und man so keinen Stress beim Gegner aufbaut, ist langsam bedenklich.

Fazit

Ein gehemmter TSV 1860 konnte gegen den auf den Punkt motivierten, vielleicht sogar etwas übermotivierten, FC Ingolstadt keine Gefahr ausstrahlen. Der schlechteste Mann auf dem Platz, der Schiedsrichter, ließ sicher die ein oder andere Szene durchgehen, bei der jemand anderes an der Pfeife den roten Karton gezogen hätte. An ihm jedoch die Niederlage festzumachen, ist nicht der richtige Ansatz.

Eine Spitzenmannschaft, als die man Ingolstadt spätestens seit Samstag bezeichnen muss, kann man mit dieser Spielweise nicht beeindrucken. In der zweiten Halbzeit war es dann zumindest offensiv etwas besser, aber trotzdem hatte man nie das Gefühl, dass man Ingolstadt dauerhaft so unter Druck setzen könnte, dass dieser Druck bei den Gästen Stress verursacht hätte.

Wenn sich im gesamten Spiel der Sechzger nicht bald etwas ändert, vor allem an der Bewegung der Spieler ohne Ball im Spiel nach vorne, und am Anlaufverhalten in den pressingrelevanten Zonen, gehen wir auf einen stürmischen Herbst zu.

Die Meinungen hierzu nach dem Spiel waren egal, mit wem man sich unterhielt, eindeutig. An dieser Niederlage gibt es nichts schönzureden. Man darf verlieren, man darf auch die Schuld des Herren an der Pfeife nicht kleinreden, man darf aber nichtsdestotrotz auch nicht mit der Leistung des TSV 1860 zufrieden sein.

Es fehlt meines Erachtens die klare Linie, wie das Anlaufen gestaltet werden soll. Entweder ich stell die Pressinglinie tief und lass den Gegner kommen, oder ich stell die Pressinglinie hoch und bin aggressiv gegen den Ball. Lakenmacher allein kann nicht gegen vier Mann pressen. Vor allem nicht dann, wenn der Abstand zur zweiten Linie so groß ist. Und auch nicht, wenn die Mitspieler dort ihre Gegenspieler nicht so zustellen, wie sie es sollten, oder gar von vornherein falsch stehen. In den pressingrelevanten Zonen gelang es den Sechzgern nur zwölf mal, einen Pass des Gegners abzufangen.

In dieser Verfassung kann das Spiel in Osnabrück ein Spießrutenlauf für den TSV 1860 München werden. Präsentiert sich die Mannschaft erneut so wie am Samstag, gibt es dort nichts zu holen.

Datenquelle: Wyscout

Erwartete Niederlage des TSV Haching München gegen Berlin

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Tsv Haching München Br Volleys Berlin Volleyball Bundesliga

Stark gekämpft, aber dennoch verloren. Mit der erwarteten 0:3 Niederlage gegen die BR Volleys Berlin startete der TSV Haching München in die neue Saison der Volleyball Bundesliga.

TSV Haching München verliert gegen BR Volleys Berlin

Mit der erwarteten Niederlage starteten die Löwen Volleyballer in die Bundesliga Saison 2022/23. Trotz des 0:3 (21:25; 15:25; 26:28) zeigte die Mannschaft über weite Strecken eine sehr ordentliche Leistung. Ohne Günther, Petrusic und Paduretu war nur der zweite Satz nicht so gut. Gerade im dritten Satz zeigte der TSV Haching München gegen den Serienmeister BR Volleys Berlin, was in ihm steckt und was mit einem begeisterungsfähigen Publikum möglich ist. Die erfahrenen Berliner, die Trainer Enard teilweise schonte, mussten es rausreißen.

Diese junge und motivierte Mannschaft macht Lust auf mehr. Nächste Gelegenheit dazu vor Ort bietet das Spiel zuhause gegen Friedrichshafen am Mittwoch, den 19.10.2022 in der Bayernwerk-Sportarena. Trainer Bogdan Tanase äußerte sich auch sehr positiv über die heutige Leistung seiner Mannschaft, in der die drei “Neuen”, Außenangreifer Quentin Zeller und Jere Heiskanen sowie Zuspieler Marcell Mikulass-Koch, viel Spielzeit bekamen. Er sah ein gutes Spiel von beiden Seiten, eine gute Stimmung in der gut gefüllten Halle und sagte: “Berlin ist halt Berlin”. Ob die drei Ausfälle beim nächsten Spiel wieder einsatzfähig sind, wird die nächste Woche zeigen. Das Auswärtsspiel in Giesen findet am Samstag, den 15.10.2022, um 17:30 Uhr statt.

Zwei gebührende Verabschiedungen

MVP wurde völlig verdient Anton Brehme, der seine Verletzungszeit jetzt hoffentlich endlich hinter sich hat.

Gebührend verabschiedet wurden heute zudem unser langjähriger Spieler Ben Thom und unser langjähriger Pressesprecher Jochen Wessels, die ihre Präsente aus der Hand von 1860-Präsident Robert Reisinger und von Stelian Moculescu bekamen.

Text: Stefan von Bressensdorf
Foto: Edmund Zuber

U19 und U17 des TSV 1860 verlieren ihre Spiele in der Bundesliga

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Tsv 1860 Nlz Baywa U19 U17 U14 U12 U10 U11 U13 U9 U15 Löwen U16 III IV Dritte Vierte Nachwuchsarbeit

Nein, ein erfolgreiches Wochenende war das für die Löwen nun wirklich nicht. Profis, U21, Frauen: alle mussten eine Niederlage einstecken. Auch die U19 und die U17 der Löwen verloren ihre Spiele in der Bundesliga. Es kommen auch wieder bessere Zeiten…

U19 & U17 des TSV 1860 mit Niederlagen in Bundesliga

Sowohl die U19 als auch die U17 des TSV 1860 waren am Wochenende in der Bundesliga im Einsatz und reisten als Außenseiter nach Hoffenheim bzw. Stuttgart. Die A-Junioren kassierten bei der TSG Hoffenheim bereits in der 4. Minute das erste Gegentor durch Adam Mulele Lomboto, fanden dann aber besser ins Spiel und kamen kurz vor der Pause zum Ausgleich. Einen Traumpass von Nathan Wicht veredelte Mansour Ouro Tagba mit dem 1:1 (41.). Nach der Pause setzte sich der Favorit aber doch souverän durch. Zweimal Tom Bischof, der auch schon in der Bundesliga debütiert hatte, und Linus Weik sorgten vor 250 Zuschauern für den 4:1-Sieg der Kraichgauer.

Wenig besser erging es den B-Junioren, die beim VfB Stuttgart eine 1:3-Pleite erlitten. Emir Duran per Eigentor und Mike Huras hatten für die 2:0-Pausenführung der Gastgeber gesorgt, ehe Nuredin Rexhepi gar den dritten Treffer folgen ließ. Der Ehrentreffer durch Mert Güzelarslan (78.) kam zu spät, zumal die Löwen die Schlussphase nach einem Platzverweis zu zehnt bestreiten mussten.

Die Spiele im Überblick

Samstag, 08.10.

11.00 Uhr: U10 – TSV Milbertshofen U11 10:0
11.00 Uhr: TSG 1899 Hoffenheim – U19 4:1
14.00 Uhr: U12 – SpVgg Unterhaching 4:0
14.00 Uhr: FC Ingolstadt 04 – U15 0:3
14.00 Uhr: FC Augsburg – U16 3:0
14.00 Uhr: Profis – FC Ingolstadt 04 1:2
14.00 Uhr: U21 – SV Schalding-Heining 1:2
15.00 Uhr: Vierte – TSV Neuried II 5:0
17.00 Uhr: Dritte – SpVgg 1906 Haidhausen II 7:1

Sonntag, 09.10.

11.00 Uhr: SG Sentilo-Blumenau/Pullach – Löwinnen 2:1
11.00 Uhr: VfB Stuttgart – U17 3:1
13.30 Uhr: SSV Jahn Regensburg – U13 0:2
15.00 Uhr: Centro Argentino de Munich – Löwinnen II 1:1
16.00 Uhr: SSV Jahn Regensburg – U14 4:1
16.30 Uhr: SC Arcadia Messestadt U10 – U9 0:8

Fotogalerie zu TSV 1860 München gegen FC Ingolstadt 04

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TSV 1860 FC Ingolstadt 04 Schanzer Fotogalerie

Fotogalerie zu TSV 1860 München gegen FC Ingolstadt 04

Nach der verdienten Heimniederlage vom Samstag fällt es echt schwer, eine passende Einleitung zur heutigen Fotogalerie zu finden. Kann man da wirklich von den “schönsten Impressionen” von der Partie des TSV 1860 gegen den FC Ingolstadt 04 sprechen?

Wie dem auch sei: Viel Spaß mit den Fotos!

Zum Vergrößern bitte auf das jeweilige Thumbnail klicken.

Sechzig um Sieben: TSV 1860 U21 verliert erstmals

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Sechzig um Sieben: Löwen in Rot, im Podcast und im Blick

Gemischte Ergebnisse gab es bei den Mannschaften des TSV 1860 München zu beobachten, unter anderem verlor neben den Profis die U21 erstmals in der aktuellen Bayernliga Süd-Saison. Dort erzielte Ex-Löwe Sascha Mölders übrigens seinen 17.Saisontreffer. Die weiteren Nachrichten, unter anderem auch von der Konkurrenz aus der 3.Liga, gibt es nun kompakt zusammengefasst bei Sechzig um Sieben.

Giesinger Gedanken nach der Niederlage gegen Ingolstadt

Normalerweise wird bei ein bis zwei kühlen Getränken am Grünspitz oder in den umliegenden Kneipen das Spiel unmittelbar nach Abpfiff anaylsiert. Doch am Samstag reichte diese Zeit wohl nicht ganz aus. Noch immer kommentieren die Löwenfans fleißig und diskutieren darüber, wie es zu der Niederlage kam. Tenor von den meisten ist dabei, dass diese Entwicklung bereits seit längerem zu beobachten war. Die Giesinger Gedanken beschäftigen sich wieder einmal treffend mit der Gefühlswelt der Löwenfans.

Pressekonferenz nach TSV 1860 – Ingolstadt

Unzufrieden war natürlich auch Michael Köllner, der vor allem die Leistung im ersten Durchgang bemängelte. Es sei insgesamt “zu wenig” gewesen, was die Spieler des TSV 1860 auf den Platz brachten. Zu langsam und zu behäbig war das Auftreten, um die Ingolstädter Defensive in Gefahr zu bringen. Auch der Schiedsrichter wurde kurz auf Rückfrage thematisiert, doch die Hauptschuld war nicht beim Unparteiischen zu suchen. Gäste-Trainer Rüdiger Rehm war auf der Pressekonferenz nach der Partie hingegen selbstverständlich zufrieden mit den drei erzielten Punkten.

Überblick über die Ergebnisse der Amateure

Gemischte Ergebnisse gab es am Wochenende auch bei den Amateuren des TSV 1860 München. Die Herrenmannschaften III und IV konnten beide drei Punkte erzielen und liegen damit jeweils in den Tabellen auf guten Plätzen. Die erste Frauenmannschaft muss hingegen ein ungewohntes Gefühl verdauen. Sie verlor gegen die SG SV Sentilo-Blumenau/SV Pullach. Immerhin konnte die zweite Mannschaft einen Punktgewinn feiern.

TSV 1860 U21 verliert gegen Schalding-Heining

Nach 14 Partien hat die U21 des TSV 1860 München am Wochenende das erste Mal verloren. Gegen den neuen Tabellenführer SV Schalding-Heining setzte es am Samstag wie bei den Profis eine knappe 1:2-Niederlage in Gilching. Die Gäste waren früh in Führung gegangen (13.), ehe Marco Mannhardt direkt nach der Pause den Rückstand per Foulelfmeter egalisierte (46.). Kevin Goden hatte diesen herausgeholt. Nach 83 Minuten gingen die Gäste allerdings erneut in Führung und da die U21 des TSV 1860 in der Nachspielzeit nur die Querlatte traf, war die erste sportliche Niederlage besiegelt.

Kommenden Samstag ist die TSV 1860 U21 beim TSV Dachau 1965 gefordert. Anpfiff ist parallel zu den Profis um 14:00 Uhr.

News aus der 3.Liga

Der 11.Spieltag

Für die Löwen gab es bekanntlich am Samstag keinen Punkt gegen Ingolstadt und da Elversberg souverän gegen Duisburg gewann, sind die Saarländer wieder Tabellenführer. Außerdem konnten sowohl Aue als auch Bayreuth am 11.Spieltag dreifach punkten, sodass es heute abend das Duell der beiden Mannschaften am Tabellenende zu sehen gibt. Die Ergebnisse der Sonntagspartien sind hier zu finden.

Wie bereits angesprochen treffen heute abend mit dem Hallenschen FC (19.) und Borussia Dortmund II (20.) die beiden Mannschaften aufeinander, die bisher am wenigsten Punkte erzielen konnten. Anpfiff ist um 18:60 Uhr.

Zahlreiche Hausverbote bei Rot-Weiß Essen

Nicht nur Dynamo Dresden hat ein Problem mit den eigenen Fans, dieses Thema ist auch bei Aufsteiger Rot-Weiß Essen im Fokus. Nach mehreren Fällen, u.a. Aufeinandertreffen mit Schalker Fans sowie ein Vorfall zwischen RWE-Fans selbst, hat der Verein nun Konsequenzen gezogen. Insgesamt wurden 76 Hausverbote erteilt, die drei Jahre lang gelten und sich auf die Heimspielstätte sowie das Gelände darum beziehen. Das hat Essen am gestrigen Sonntag mitgeteilt. Als Konsequenz wurden viele Zaunfahnen der Gästefans in Freiburg falsch herum aufgehängt (siehe Bild bei den Sonntagsspielen).

Wiesbadens Keeper fällt lange aus

Knapp konnte Wehen Wiesbaden beim FSV Zwickau gewinnen, doch aufgrund der langen Ausfallzeit von Stammtorwart Florian Stritzel könnte der Auswärtssieg fast zur Nebensache mutieren. Der 28-Jährige hat sich eine Schultereckgelenksprengung zugezogen und wird in den nächsten Monaten nicht mehr zum Einsatz kommen.

Sonntagsspiele in Liga 3: Was machen die kommenden Löwengegner?

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Dresden dreht Partie furios gegen nächsten Löwengegner

Ihr Habt 90 Minuten Zeit Euren Geschäftsführer Zu Entlassen Spruchband VfL Osnabrück In Dresden
Die Fans des VfL Osnabrück mit einem Spruchband in Anlehnung an die Relegation 2013/13. Damals stieg Bielefeld in Dresden auf, die Gastgeber ab. “Ihr habt eine Stunde Zeit die Stadt zu verlassen” war damals die Botschaft an die Gäste von der Bielefelder Alm.

Was für ein Spiel im Rudolf-Harbig-Stadion.
Es war ein rabenschwarzer Tag für den VfL Osnabrück, den nächsten Löwengegner. Dabei fing alles so schön an für die Gäste aus Niedersachsen.
Durch einen Doppelschlag in Minute 36 und 39 (Eigentor Akoto, Tesche) war der VfL 2:0 vorne und schoss sich anscheinend schon für die Löwen warm.

Doch dann begann die zweite Halbzeit. Zuerst verkürzte Arslan nach einer Flanke von Weihrauch, ehe Paul Will vier Minuten später nach Vorarbeit von Torschütze Arslan zum 2:2 ausgleichen konnte. In der 71.Minute gab es dann die Erlösung zum Siegtreffer für Dynamo – und wie! Mit der Hacke erzielte Innenverteidiger Kammerknecht das Siegtor für die Dresdner.
Für die Osnabrücker ist diese Niederlage nach dem doppelten Vorsprung natürlich sehr bitter.

Essen zerlegt Freiburg II Im Dreisamstadion

Rot Weiß Essen Auswärtsfans Im Dreisamstadion Gegen SC Freiburg II

Was war denn da los? Die vor dem Spieltag auf Platz 4 stehende Freiburger U23 verlor ihr Heimspiel sehr deutlich mit 0:3 gegen die Essener. Diese erhöhen damit ihren Vorsprung auf die Abstiegsplätze und haben vor dem Heimspiel gegen Dynamo nächste Woche eine breite Brust.
Die Überraschung begann durch einen Engelmann-Treffer in der 31.Minute. Danach konnte Berlinski, welcher im Sommer aus Verl gekommen war, die Führung zu Beginn der zweiten Hälfte ausbauen (51.). Den Schlusspunkt setzte der 20-jährige Lawrence Ennali, welcher als Joker in der 82.Minute den Endstand erzielte.

Dresden klettert damit auf Rang 4, Freiburg II hingegen fällt auf Platz 7 zurück. Der nächste Löwengegner Osnabrück belegt einen sicherlich unzufriedenstellenden 12.Platz, Essen ist 14.