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Sechzger.de Talk jetzt auch als Podcast – Vielfalt beim TSV 1860

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sechzger - Fans des TSV 1860
sechzger.de, Logo, Fans des TSV 1860 münchen

Sechzger.de Talk jetzt auch als Podcast – unglaubliche Vielfalt beim TSV 1860

Die Podcast-Landschaft rund um den TSV 1860 München hat jetzt eine noch größere Auswahl. Bislang hatten wir unseren sechzger.de-Talk nur auf Youtube angeboten.

Jedoch wurde vielfach der Wunsch geäußert, wir mögen es doch bitte als Podcast anbieten.

Euer Wunsch ist uns diesmal Befehl: sechzger.de-Talk jetzt auch als Podcast

Dementsprechend haben wir jetzt die ersten vier Ausgaben unseres sechzger.de-Talks auch als Potcast bereitgestellt. Bei Amazon, Apple und Spotify sind wir bereits gelistet. Weitere Anbieter werden in den nächsten Tagen und Wochen folgen. An dieser Stelle wären wir auch dankbar dafür, wenn ihr uns sagt welche Plattform ihr bevorzugt bzw. welche Plattform wir unbedingt noch aufnehmen sollen.

Sechzger.de-Talk

Noch brandaktuell: Die Folge 4 über Verl, Türkgücü, die Arena und das Olympiastadion

Während die ersten drei Folgen vermutlich inzwischen nur noch etwas für Nostalgiker sind, ist die Folge vier erst gestern online gegangen und somit noch brandaktuell. Den Inhalt haben wir bereits an dieser Stelle ausführlich vorgestellt. Besonders für die leider seit mehr als 40 Jahren (!) immer wiederkehrende Stadiondiskussion sind ein paar interessante Fakten mit dabei.

Bislang schon einiges an Auswahl an Podcasts über den TSV 1860 München

Der TSV 1860 München und seine Fans sind unglaublich vielfältig – das spiegelt sich auch in der Auswahl der Podcasts wider. Bislang sind uns bekannt der offizielle Podcast des TSV 1860 München, das Giesinger Bergfest, Radis Erben, neun30.

Ab sofort kommt also noch der Sechzger.de-Talk mit dazu.

Kein Intro, kein Logo, noch nicht einmal ein Name

Natürlich hätten wir gerne ein cooles Intro und ein exklusives Logo für unseren 1860-Podcast. Ehrlich gesagt hatten wir bislang noch nicht einmal einen Namen gefunden und sechzger.de-Talk war bzw. ist eigentlich nur ein Provisorium.

Inhalte sind jedoch wichtiger als eine schmucke Hülle, das gilt in diesem Fall nicht nur für ein Fußballstadion, sondern auch für unseren Podcast. Aus diesem Grunde gehen wir jetzt schon an den Start.

Dennoch sind wir natürlich dankbar, wenn ihr uns mit Vorschlägen für Logos, Intros etc. unterstützt. Ob wir uns jedoch von dem Namen sechzger.de-Talk noch einmal trennen werden, das erscheint im Moment dann doch eher unwahrscheinlich.

Viel Spaß mit dem sechzger.de-Talk.

TSV 1860: Keanu Staude fällt verletzt für mehrere Wochen aus

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Andreas Brehme verwandelte im Finale 1990 nicht nur den Elfmeter, der Deutschland zum Weltmeister machte. Er schenkte der Welt (allerdings unfreiwillig) auch einige Zitate, die man derzeit bestens auf die Löwen anwenden kann. „Von der Einstellung her stimmt die Einstellung“ beispielweise. Oder auch „Das Unmögliche möglich zu machen wird ein Ding der Unmöglichkeit“ – wobei da das letzte Wort noch nicht gesprochen ist. Auf Keanu Staude trifft auf jeden Fall „Haste Scheiße am Fuß, haste Scheiße am Fuß“ zu. Der Neuzugang hat sich erneut im Training verletzt und muss mehrere Wochen pausieren.

Keanu Staude wieder verletzt

Die Pressemitteilung des TSV 1860 im Wortlaut:

“In der Trainingswoche vor dem Heimspiel des TSV 1860 München gegen den SC Verl erlitt Keanu Staude bei einem Zusammenprall während eines Zweikampfes eine Knieprellung und Kapselverletzung. Nach der Behandlung durch die medizinische Abteilung konnte Keanu Staude am vergangenen Samstag im Kader stehen und sogar zum Einsatz kommen.

Im gestrigen Training verletzte sich Keanu erneut und ohne Fremdeinwirkung am selben Bein. Dabei zog er sich eine Sehnenverletzung zu, die eine mehrwöchige Ausfallzeit zur Folge hat.

Die Löwen wünschen gute und schnelle Genesung.”

Dem schließen wir uns natürlich an und hoffen, den Offensivspieler bald wieder auf dem Platz zu sehen! Leider hat sich Staude ja nicht zum ersten Mal im Training verletzt. Zudem war er direkt nach seiner Verpflichtung positiv auf Covid-19 getestet worden.

Heute vor 37 Jahren: Beer, Hecht und Löbmann treffen für den TSV 1860

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Wenn man an die Saison 1983/84 denkt, kommt einem wohl vermutlich als erstes der Gründonnerstag in den Sinn. Fürth. 6:1. Unvergessen. Dass die Löwen am Ende der Spielzeit Meister der Bayernliga wurden und an der Aufstiegsrunde zu 2. Bundesliga teilnahmen, gerät da fast in Vergessenheit. Heute vor 37 Jahren trafen Erich Beer, Michael Hecht und Andi Löbmann beim 4:0-Sieg in Vilshofen für den TSV 1860.

Fehlstart in die Saison 1983/84

Nachdem man in der Spielzeit zuvor nach dem Lizenzentzug lediglich den 6. Platz in der drittklassigen Bayernliga erreichte, sollte es 1983/84 mit der Rückkehr in den Profibereich klappen. Die Mannschaft wurde mit erfahrenen Recken wie Helmut Schmitz, Paul Schönwetter und Kurt Eigl verstärkt. Dennoch starteten die Löwen miserabel in die neue Saison und mussten unerwartete Punktverluste en masse hinnehmen. So musste man sich zuhause beispielsweise gegen Ampfing, Straubing und Eching mit Punkteteilungen zufrieden geben. Gegen Schwaben Augsburg, Memmingen und den FC Vilshofen setzte es gar Heimniederlagen.

TSV 1860: Aufholjagd und Meisterschaft

Zwischenzeitlich hatte der TSV 1860 elf Punkte Rückstand auf die SpVgg Fürth, doch dann begann die große Aufholjagd. Trainer Schwarzhuber musste gehen, interimistisch übernahm Erich Beer und dann ab Ende September 1983 Meisterlöwe Bernd Patzke. Woche für Woche schmolz der Rückstand, die Löwen pirschten sich langsam an das fränkische Opfer heran und erlegten es schließlich am 19.04.1984, dem legendären Gründonnerstag. Zur Pause stand es 5:0, am Ende 6:1. Löbmann (2), Schönwetter, Korus, Beer und Eigl netzten für den TSV 1860 ein. Ein Tag, den alle 31.509 Zuschauer, die damals im ausverkauften Grünwalder Stadion dabei waren, wohl nie vergessen werden. Wenige Wochen später feierten die Löwen die nicht mehr für möglich gehaltene Bayernliga-Meisterschaft.

Die Aufstiegsrunde verlief dann jedoch sehr ernüchternd. Auswärts setzte es drei Niederlagen und auch in München konnte nur ein Spiel gewonnen werden. Im Olympiastadion kam man gegen den VfR 1910 Bürstadt über ein 0:0 nicht hinaus und unterlag dem späteren Aufsteiger FC Homburg 08 mit 0:2. Lediglich das einzige Spiel, das im Sechzgerstadion ausgetragen wurde, konnte siegreich gestaltet werden. Nach einem 0:2-Rückstand zu Pause drehten die Löwen auf und bezwangen den Freiburger FC noch mit 4:2.

Beer, Hecht und Löbmann treffen in Vilshofen

Einige Tage vor dem grandiosen Triumph gegen die SpVgg Fürth mussten die Löwen nach Niederbayern reisen. 9.000 Zuschauer verwandelten den Auftritt des TSV 1860 beim FC Vilshofen zu einem Volksfest, die meisten davon drückten natürlich den Gästen aus der Landeshauptstadt die Daumen. Und die hatten noch ein Rechnung mit dem FCV offen, schließlich hatte es in der Vorrunde eine empfindliche 1:3-Heimpleite gesetzt.

Nun aber waren die Löwen im Flow und machten schon vor der Pause alles klar. Vor allem die Offensive mit Andi Löbmann und den beiden Youngstern Ludwig “Wiggerl” Kögl und Jürgen Korus wirbelte die Abwehr der Niederbayern ordentlich durcheinander. Zweimal profitierte Routinier Erich Beer, seines Zeichens ehemaliger deutscher Nationalspieler. Von ihm stammt auch die legendäre Aussage, die Ihr unserem Beitragsbild entnehmen könnt. Prost, Ete!

Zudem trugen sich Andi Löbmann und der eingewechselte Michael Hecht in die Torschützenliste ein. Die Generalprobe war also geglückt. Fürth konnte kommen…

Die Aufstellung des TSV 1860

Trainer Bernd Patzke schenkte am 14.04.1984 folgender Mannschaft sein Vertrauen:

Hillringhaus – Enhuber (52. Hecht), Schönwetter, Gebele (80. Seider), Goldstein – Schmitz, Beer, Eigl – Kögl, Löbmann, Korus

Tore:
0:1 Beer (33.), 0:2 Löbmann (43.), 0:3 Beer (60.), 0:4 Hecht (80.)

Statistik auf sechzger.de

Natürlich kommen wir auch diesmal nicht umhin, Euch auf das großartige Löwen Kompendium von Thorsten Ruinys hinzuweisen. Zudem möchten wir Euch den Statistik-Part auf sechzger.de hinweisen, wo Ihr Eure besuchten Spiele eintragen und Fotos hochladen könnt.

Sechzig um sieben: Abholung der Herztrikots, Adi Hütter (fast in Giesing) und News aus der dritten Liga

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Sechzig um Sieben: Becketts

Guten Morgen, liebe Löwenfans! Es ist Mittwoch und das Prestigeduell gegen Türkgücü rückt näher. Wir gehen davon aus, dass Michi Köllner die Intensität für das wichtige Duell am Samstag langsam erhöhen wird. Das Training wird am späten Vormittag stattfinden. Den ganzen Tag über können bereits die Herztrikots abgeholt werden.

Abholung der Herztrikots beginnt heute

Wie auf der offiziellen Website des TSV 1860 München gestern bekannt gegeben wurde, können die Käufer der Herzdauerkarte ihre Trikots ab heute abholen. Das Vorgehen entspricht den aktuellen Corona-Regeln und ist daher etwas kompliziert. Zunächst muss man sich im Ticketshop einen Termin zur Abholung der Herztrikots reservieren. Zum vereinbarten Termin darf dann immer nur eine Person mit FFP2-Maske das Trainingsgelände betreten. Wer darauf hofft, kurz mit Spielern in Kontakt zu kommen, wird enttäuscht sein: Der Kontakt zu Spielern und Offiziellen ist wegen der DFB-Regeln strikt untersagt. Bitte haltet Euch dran, denn im schlimmsten Falle drohen Sperren und das wäre in der Hochphase der Jagdsaison doch wirklich eine unnötige Schwächung der Mannschaft.

Adi Hütter? Da war doch mal was…

Vielleicht habt Ihr gestern gehört, dass Adi Hütter für eine kolportierte Ablösesumme von 7,5 Mio. € von Eintracht Frankfurt zu Borussia Mönchengladbach wechseln wird. Das ist in etwa der doppelte Etat, der dem TSV 1860 München für eine komplette Saison für Mannschaft und Funktionsteam zur Verfügung steht. Uns geht es aber um etwas anderes: Vor sieben Jahren war Adi Hütter in der engeren Auswahl als Löwencoach für die Saison 2014/15. Entschieden hat man sich dann für Ricardo Moniz. Dieser wurde dann nach einer Niederlage gegen Sandhausen nach immerhin sieben Spielen wieder entlassen.

News aus der dritten Liga

Stefan Krämer in Uerdingen entlassen

Der KFC Uerdingen trennte sich gestern von Coach Stefan Krämer. Es ist bereits die zweite Trennung von Krämer, der schon von März 2018 bis Januar 2019 beim KFC Trainer war. Die Aufgaben des sympathischen Trainers übernimmt der bisherige Co-Trainer Stefan Reisinger (auch kein Unbekannter an der Grünwalder Straße).

Verletzungen bei Dynamo Dresden

Unser direkter Aufstiegskonkurrent Dynamo Dresden muss im Kampf um den Aufstieg zwei Verletzungen nach dem Spiel in Haching hinnehmen: Heinz Mörschel und Jonathan Meier zogen sich jeweils einen Muskelfaserriss zu. Beide Spieler werden mehrere Wochen ausfallen. Damit wächst das Dresdner Lazarett auf acht Spieler an. Sicher kein Vorteil auf der Zielgeraden der Saison.

Der Tag bei sechzger.de

Zur Kaffeepause um 9:30h nimmt Euch Stefan Kranzberg mit auf einen Ausflug ins Niederbayern des Jahres 1983 und schildert Euch einen grandiosen Auswärtssieg. Unter Torschützen war die ein oder andere Löwenlegende. Die Generation Bayernliga wird sich vielleicht dran erinnern. Ich durfte damals noch nicht auf Auswärtsspiele. Umso mehr freue mich auf den Artikel.

Am späteren Nachmittag gibt es dann einen Gastbeitrag unter dem Titel “Mein erstes Mal mit Sascha Mölders”. Die Autorin des Gastbetrags ist NICHT Ivonne Mölders und dennoch können wir Entwarnung geben: es gibt keine schlüpfrigen Details, sondern es geht um Fußball pur!

Und natürlich halten wir Euch den ganzen Tag über alles Wichtige rund um den TSV 1860 München und die dritte Liga auf dem Laufenden. Genießt die ruhigen Tage bis Samstag. Dann geht die Jagdsaison weiter. BLAU BLEIBEN!

 

Sechzig @18:60: Rückblick SC Verl und sechzger.de Talk Folge 4

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TSV 1860 München News am Abend

Guten Abend, blaues München! So ganz kommen wir in unserer heutigen Tageszusammenfassung nicht um den SC Verl drumherum. Doch wir richten den Fokus auch schon langsam auf das nächste Spiel und schielen in Richtung Olympiastadion. Alles vom heutigen Tage kompakt zusammengefasst für euch gibt es jetzt bei Sechzig @18:60.

Mölders auch nach Sieg gegen den SC Verl in aller Munde

Die Hommage von heute morgen hat wohl auch die Redaktion von liga3-online beeindruckt. 😉 Zumindest hat es Sascha Mölders in die Vorauswahl zum Spieler des 31.Spieltags geschafft. Aktuell liegt der Stürmer der Löwen hinter Baris Atik vom 1.FC Magdeburg auf Platz 2. Also auf geht´s, Löwen, lesen und klicken!

sechzger.de Talk Folge 4

Seit heute findet ihr die vierte Ausgabe des sechzger.de Talks auf unserem Youtube-Kanal. Worüber die drei Beteiligten sprechen, haben wir euch zudem in einem Artikel aufgelistet.

Lizenz bei Türkgücü in Gefahr?

Passend zum dominierenden Thema des vierten Teils erreichte uns heute diese Nachricht: die Lizenz von Türkgücü für die kommende Saison wackelt. Grund hierfür ist, dass aktuell der Nachweis einer drittligatauglichen Spielstätte fehlt.

Verliebt in den SC Verl?

Nicht nur auf, sondern auch neben dem Platz begeistert uns der SC Verl und hat einen bleibenden Eindruck gelassen. Den Slogan “Verliebt in Liga 3” kauft man den sympathischen Aufsteigern durchaus ab. Zwei Anekdoten rund um die Spiele des TSV 1860 gegen eben jenen SC Verl sorgen dafür, dass auch wir ein bisschen verliebt sind

News aus der 3.Liga und einem Ex-Löwen

Saisonende für Yildirim (SC Verl)

Aygün Yildirim (SC Verl) fällt verletzt bis zum Saisonende aus
Aygün Yildirim wird gestützt vom Platz geführt

Wir bleiben bei unseren Gästen vom Samstag. Die 76.Spielminute im Duell zwischen dem TSV 1860 München und dem SC Verl sollte für beide Seiten folgenschwer enden. Steinhart sah für ein Foul an Yildirim seine fünfte Gelbe und muss damit am 32.Spieltag gegen Türkgücü München aussetzen. Seinen Gegenspieler hat es hingegen noch schlimmer erwischt. Wie heute bekannt wurde, hat sich Yilidirm das rechte Sprungbein gebrochen und fällt damit rund zwei Monate aus. Die Verletzung entstand, da der Verler Angreifer unglücklich auf dem Rasen aufkam und umknickte.

Wood kehrt in seine Heimat zurück

Bereits im Januar berichteten wir von einem möglichen Wechsel von Ex-Löwe Bobby Wood in die USA. Nachdem der MLS-Klub Real Salt Lake den Vertragsabschluss Anfang April bestätigte, wurde der laufende Vertrag mit dem Hamburger SV nun vorzeitig gekündigt. Der US-Amerikaner kann damit vorzeitig zu seinem neuen Verein wechseln.
Bobby Wood war von 2007 – 2015 beim TSV 1860 München unter Vertrag. Neben den Spielen in der 2.Mannschaft lief er 54 Mal für die Profis auf und erzielte dabei drei Treffer.

 

SC Verl – ein etwas anderer Verein in der 3.Liga

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Bus SC Verl 3.Liga
Der Mannschaftsbus des SC Verl beim Gastspiel in Giesing

Verliebt in Liga 3 – das ist der Slogan des SC Verl, der seit dieser Saison in der 3.Liga spielt und sich bestens eingelebt hat. Aktuell liegen die Ostwestfalen auf einem starken 6.Platz. Damit hätten wohl die Wenigsten gerechnet. Die Spielweise begeisterte viele Löwenfans am Samstag. Es entstand ein offener Schlagabtausch mit dem glücklicheren Ende für die Löwen.
Doch nicht nur auf, sondern auch neben dem Platz zeigt der Aufsteiger, dass er das Herz am rechten Fleck trägt. Das zeigen zwei Aktionen aus dieser Saison eindrucksvoll.

SC wer oder was?

Als der Gegner vom 1.FC Lok Leipzig für die Relegation zur 3.Liga im vergangenen Sommer feststand, fragte sich zunächst einmal so ziemlich jeder außerhalb vom Westen Deutschlands, wer denn dieser SC Verl wäre. Die meisten drückten dem Verein aus Leipzig die Daumen; teilweise einfach nur, weil sie mit dem Sportclub aus dem Kreis Gütersloh nichts anfangen konnten. Doch all jene wurden eines Besseren belehrt: mit der Auswärtstorregel reichte den Ostwestfalen im Ausweichstadion in Bielefeld ein 1:1-Unentschieden zum Aufstieg, nachdem man sich in Leipzig mit einem 2:2 trennte.

Der nominell Zweite der Regionalliga West (Rödinghausen verzichtete) steigt ohne Sieg in die 3.Liga auf. Da liegt es nahe, wer keine Chance haben wird in der 3.Liga: der SC Verl. Bei liga3-online beispielsweise tippten 77% der Leser und somit mit deutlichem Abstand vor dem nächsten Verein, dem VfB Lübeck, dass der Sportclub direkt wieder den Gang in die Regionalliga antreten muss. Auf dem Papier stand der Absteiger Nummer 1 bereits fest.

Es kam ganz anders

Wir schreiben mittlerweile den 31.Spieltag. Zum zweiten Mal traf der TSV 1860 München am vergangenen Samstag in der Saison 2020/21 auf den Aufsteiger SC Verl. Im Vorfeld beider Partien belegten die Ostwestfalen den 6.Platz in der Tabelle der 3.Liga. Überhaupt ist Rang 13 die schlechteste Platzierung der Verler in ihrer Premieren-Saison in der neuformierten 3.Liga (mehr zur Historie im Vorbericht vom Hinspiel). Dieser 13.Platz resultierte aus einem 1:1 gegen Wehen Wiesbaden am 1.Spieltag. Danach pendelte man sich im oberen Mittelfeld ein und bezog kurzzeitig sogar den Platz an der Sonne. Ein 4:2 gegen den Halleschen FC am 14.Spieltag bedeutete Platz 1. Vom Absteiger Nummer 1 konnte zu diesem – und auch keinem anderen Zeitpunkt die Rede sein.

Offensives Feuerwerk vom SC Verl

Seit April 2017 leitet Guerion Capretti die Geschicke im Kreis Gütersloh. Der 39-Jährige Deutsch-Italiener ist offensichtlich ein Fan einer offensiven Herangehensweise. In einem 4-3-3 lässt er seine Mannen spielen. Mit dem Motto “Man muss immer nur ein Tor mehr machen als der Gegner” fährt der Sportclub Punkte um Punkte ein. Mit 57 erzielten Toren führt man diese Kategorie gemeinsam mit dem TSV 1860 München an. Hinten jedoch steht man dagegen nicht besonders sattelfest. Bereits 49 Mal mussten die Ostwestfalen das Leder aus dem eigenen Tor holen – nur zwei Teams haben mehr Tore kassiert.

Während die eigenen Fans die vielen kassierten Gegentreffer bemängeln dürften, erfreut sich der Fußballfan an der erfrischenden Spielweise des Aufsteigers. Der SC Verl ist mit seinem attraktiven Fußball eine absolute Bereicherung für die 3.Liga. Neben dem Platz beweisen die Verantwortlichen mit zwei Aktionen, dass der Sportclub auch hier ganz weit vorne mitspielen kann.

Schalübergabe durch den Fanbeauftragten

Beim Hinspiel im November reiste, wie eigentlich immer, Prinz Eisenherz den Löwen hinterher. Im Paderborner Exil erkundigte sich dann Thorsten Nöthling, seines Zeichens Stadionsprecher und Fanbeauftragter, ob der Allesfahrer des TSV 1860 München auch heute anzutreffen sei. Ein Einlass war aufgrund der behördlichen Vorgaben nicht möglich, doch Nöthling ließ es sich nicht nehmen und überreichte “Eisi” einen Schal des SC Verl. Eine feine Geste, über die sich der Löwenfan sichtlich freute.

Ramadama mit dem SC Verl

Betreuer des SC Verl räumt Ersatzbank auf
Ein Betreuer des SC Verl räumt auf

Die zweite Geschichte ereignete sich beim Rückspiel im Sechzgerstadion, die auch schon von den Groundhoppers 1860 auf Facebook aufgegriffen wurde. Während 2019 die Löwenfans noch zu einem “Ramadama” rund um das Grünwalder Stadion aufriefen, war dies auf der Haupttribüne am Samstag nicht mehr notwendig. Nach Schlusspfiff räumte ein Betreuer des SC Verl den Tribünenbereich auf, der von den Ersatzspielern als Bank benutzt worden war. Bananenschalen oder Wasserflaschen – alles wurde fein säuberlich aufgesammelt und entsorgt. Nicht nur die Ordner des TSV 1860 waren sichtlich angetan von dieser Aktion.

Das wohl bekannteste Beispiel einer vergleichbaren Situation lieferte die Nationalmannschaft Japans bei der WM 2018 in Russland. Nach dem Ausscheiden im Achtelfinale hinterließen diese ihre Kabine mit einem Danke-Schild und stubenrein. Dafür erhielten sie viel Anerkennung aus der gesamten Welt.

Der SC Verl hat aus unserer Sicht mindestens genauso viel Ansehen verdient. Den sympathischen Ostwestfalen kann man nur alles Gute im Saisonendspurt wünschen. Verliebt in Liga 3 – und wir jetzt auch ein bisschen in den SC Verl.

Wegen Olympiastadion: Keine Lizenz für Türkgücü München?

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Am kommenden Samstag empfängt Türkgücü München den TSV 1860 im Olympiastadion. Sportlich gesehen ist dies vor allem für die Löwen eine Partie von enormer Bedeutung, denn plötzlich ist man wieder mittendrin statt nur dabei im Kampf um den Aufstieg. Derweilen drohen Türkgücü Probleme bei der Erteilung der Lizenz – nicht zuletzt wegen des Stadions am Oberwiesenfeld, das aktuell nicht mal drittligatauglich ist.

Sportlicher Erfolg

Rein sportlich ist Türkgücü angekommen in der 3. Liga. Zwischendrin hatte der Aufstieger sogar mal ganz oben angeklopft, inzwischen findet man sich frei von allen Abstiegssorgen auf Platz 8 der Tabelle wieder. Auch im Toto-Pokal herrscht eitel Sonnenschein, nachdem man den Titelverteidiger TSV 1860 aus dem Wettbewerb kegeln konnte und nun beste Chancen hat, sich für den DFB-Pokal zu qualifizieren.

Keine Lizenz für Türkgücü?

Nun aber droht Ungemach: Kurz nach Weihnachten hatte Präsident und Investor Hasan Kivran mit dem Gedanken gespielt, sich zurückzuziehen. Dies konnte jedoch abgewendet werden und stattdessen wurden nochmal neue Spieler (u.a. Röser, Niemann und Maier) verpflichtet. Ob Türkgücü für die kommende Saison jedoch erneut eine Lizenz für die 3. Liga erhält, ist zum jetzigen Zeitpunkt ungewiss.

Olympiastadion nicht drittligatauglich

Der Grund ist ganz einfach: Das Olympiastadion, in dem einige wenige Fans den TSV 1860 ja auch gerne wieder spielen sehen würden, ist derzeit nicht einmal ein drittligatauglich. Da der DFB die dauerhafte Nutzung des Grünwalder Stadions durch drei Vereine jedoch nicht gestattet, ist die Spielstätte am Oberwiesenfeld jedoch essenziell für die Lizenzerteilung von Türkgücü.

Fehlende Rasenheizung

Doch woran hakt es im Olympiastadion? Derzeit verfügt das Stadion weiterhin über keine Rasenheizung. Diese ist jedoch Teil der Lizenzauflagen. Für die laufende Spielzeit erhielt Türkgücü eine Sondergenehmigung, eine Verlängerung derer ist sehr unwahrscheinlich. Zwar wurde dem Verein seitens der Stadt München der Einbau einer Rasenheizung zugesagt, aktuell ist jedoch noch nicht einmal der Beschluss dazu im Stadtrat gefallen. Die nächste Sitzung ist für den 05.05. anberaumt. Bis dahin muss Türkgücü allerdings bereits sämtliche benötigten Unterlagen für die Lizenz beim DFB eingerecht eingereicht haben. Die Zeit drängt also…

Der TSV 1860 im Olympiastadion?

Am Samstag kehren die Löwen nach vielen Jahren ins Olympiastadion zurück – Gott sei Dank nur als Gastmannschaft. Warum Sechzig als Heimteam nicht in den Olympiapark gehört, haben die drei Redakteure Stephan, Bernd und Basti ausführlich im sechzger.de-Talk besprochen. Hört doch mal rein!

Bild: pixabay.com

sechzger.de Talk, Folge 4 vor Türkgücü – TSV 1860 München

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sechzger.de Talk vor Türkgücü - TSV 1860 München

Heute erscheint Folge 4 des sechzger.de Talks. Sebastian, Stephan und Bernd haben sich gleich mehrere Themen herausgesucht und bringen diese in knapp einer Stunde unter. Unter anderem geht es um das anstehende Duell zwischen Türkgücü und dem TSV 1860 München.

Rückblick auf das Spiel gegen den SC Verl

Die drei beginnen mit einem Rückblick auf das vergangene Wochenende, als die Löwen etwas glücklich einen wichtigen Sieg gegen den SC Verl erzielen konnten. Gestern analysierte Bernd Winninger das Spiel bereits in seiner TAKTIKTAFEL.

Die Doku “Inside 1860”

Weiterhin auch Thema ist die Doku “Inside 1860” von zwei Reportern der SZ, die als Podcast bei FYEO erscheint. Kürzlich wurde Teil 4 veröffentlicht, den Stefan Kranzberg in einem Artikel behandelt hat. Auch zu Folge 3 hatte sechzger.de berichtet.

Die ewige Stadiondiskussion

Der TSV 1860 München und die Stadiondiskussion – auch vor dem Spiel gegen Türkgücü ist sie omnipräsent. Sollten die Löwen wieder im Olympiastadion spielen? Ist ein ausgebautes Grünwalder Stadion mit 18.105 Zuschauern zu klein? Welche Alternativen sind realistisch? Wie hoch ist überhaupt der Zuschauerschnitt beim TSV 1860? Wie hoch war er bei den Umzügen ins Olympiastadion? Wo liegt der Schnitt bei Spielen in der Allianz Arena? Mit all diesen Fragen hat sich der sechzger.de Talk in Folge 4 beschäftigt.

Vor dem Duell des TSV 1860 München gegen Türkgücü

Zu guter Letzt geht es auch um das anstehende Duell von 1860 München gegen Türkgücü. Nach der Niederlage im Toto-Pokal und der unglücklichen Punkteteilung im Hinspiel der 3.Liga wollen die Löwen mit einem weiteren Sieg den Druck auf die Konkurrenz an der Tabellenspitze erhöhen. Nachdem die Vorhersagen aus Folge 3 ins Schwarze trafen, dürft ihr gespannt sein, was die Redaktion heute als Ergebnistipp bereit hält.

Der sechzger.de Talk Folge 4

Wie immer freuen wir uns über euer Feedback. Gerne hier in den Kommentaren oder bei Youtube. Für sonstige Anfragen findet ihr unsere Kontaktdaten im Impressum.

 

liga3-online: Mölders für Wahl zum “Spieler des 31. Spieltages” nominiert

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Beim kicker wurde Sascha Mölders gestern zum zweiten Mal in Folge zum “Mann des Tages” gekürt. Wenig überraschend steht der erfolgreichste Stürmer der Liga nach seinen beiden Toren gegen den SC Verl auch bei liga3-online.de zur Wahl. Dort wartet jedoch harte Konkurrenz auf ihn, z.B. Terrence Boyd (Hallescher FC) und Baris Atik (1. FC Magdeburg). Die Abstimmung läuft noch bis Mittwoch, 15 Uhr.

Wahl: Mölders nur Außenseiter

Ende 2020 überraschte Dennis Erdmann mit der Aussage, er könne sich eine Karriere in der Politik durchaus vorstellen. Nun steht aber ein ganz anderer zur Wahl: Sascha Mölders. Ob es beim Top-Stürmer der Löwen in naher Zukunft zum Kanzler reichen wird, wagen wir zu bezweifeln, mit Eurer Unterstützung kann SM9 aber immerhin “Spieler des 31. Spieltages” bei liga3-online werden. Trotz der beiden Treffer gilt Mölders jedoch nur als Außenseiter.

Harte Konkurrenz in Liga 3

Als Favorit geht wohl der Magdeburger Baris Atik ins Rennen. Er gänzte beim 2:0-Sieg des FCM bei Hansa Rostock und weiß eine klickfreudige Fangemeinde hinter sich. Aber auch Leo Weinkauf (MSV Duisburg) und Halles Stürmer Terrence Boyd sind nicht zu verachten. Abgerundet wird das Teilnehmerfeld durch Phillip Tietz (SV Wehen Wiesbaden), Jo Coppens (SpVgg Unterhaching), Caniggia Elva (FC Ingolstadt 04) und Marcel Risse (Viktoria Köln).

Wenn Ihr Sascha Eure Stimme geben wollt, dann habt Ihr noch bis Mittwoch (15 Uhr) Zeit dazu. Aber nicht vergessen: Die Konkurrenz schläft nicht!

Ein Kandidat für Jogi?

Bereits seit Monaten fordert die Facebook-Seite Mölders für Deutschland, Bundestrainer Jogi Löw möge den hoffnungsvollen Nachwuchsstürmer aus Giesing doch endlich mal für die Nationalelf nominieren. Kürzlich sprang auch der Online-Auftritt des ZDF auf den fahrenden Zug auf und stellte die Frage aller Fragen (siehe unten). Nun hat der Weltmeister-Trainer also die Qual der Wahl: Nimmt er den erfolgreichsten deutschen Stürmer mit zur EM oder droht SM9 das selbe Schicksal wie einst Martin Max?

Mölders für Deutschland?
Quelle: https://www.facebook.com/ZDFsport/photos/a.381252193534/101593259

Sechzig um sieben: Hommage an Sascha Mölders

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Sieg in Geiselbullach, Fotogalerie ist jetzt online!

Guten Morgen, liebe Löwinnen und Löwen! Er hat uns das Wochenende mit seinen zwei Toren versüßt, er hängt mit seinem nicht ganz waschbrett-artigen Bauch sicher über zahlreichen Betten junger Löwinnen, während auch gestandene Biertrinker wie ich ihn vergöttern, weil er zeigt, dass auch Männer mit Bauchansatz zu Höchstleistungen fähig sind: Sascha Mölders! Zeit für eine Hommage an Sascha Mölders.

Hommage an Sascha Mölders

Der graphisch versierte “Lionblue” hat auf Facebook eine Vorlage für die Umgestaltung der sixtinischen Kapelle vorgeschlagen, die Sascha Mölders gerecht wird:

Eine weitere Hommage an Sascha Mölders in textlicher Form findet Ihr bei 11Freunde!

Montagsspiel der dritten Liga

Zurück vom Fußballgott in den schnöden Alltag der dritten Liga. Im Emsland-Stadion zu Meppen, das für die Löwen 1994 zum Eintritt in den Himmel wurde, konnte der SV Wehen gestern einen 3:0-Auswärtssieg feiern. Damit steckt der SV Meppen tief im Tabellenkeller fest, während die Wehener auf Platz 6 mit sechs Punkten Rückstand auf den TSV 1860 München in erweiterter Schlagdistanz zu Platz 4 bleiben.

Keine Relegation?

Jürgen Machmeier, seines Zeichens Präsident des SV Sandhausen, regt in der Rhein-Neckar-Zeitung Folgendes an: Die Relegation zwischen der zweiten und der dritten Liga soll wegen der coronabedingten Spielplanverwerfungen in der zweiten Liga ausgesetzt werden. Wir gehen davon aus, dass es dann drei feste Absteiger aus Liga zwei und drei feste Aufsteiger aus Liga drei gibt. Danke für diesen selbstlosen Vorschlag, Herr Machmeier! Oder haben Sie das anders gemeint?

Bekiroglu trifft für Alanyaspor

Efkan Bekiroglu traf für seinen neuen Verein Alanyaspor. Der Ex-Löwe netzte einen Freistoß in der 68. Minute zum wichtigen 2:2 Ausgleich gegen Denizlispor ein. Am Ende gewann Bekiroglus Alanyaspor mit 3:2 und liegt nun in der Tabelle der SüperLig auf Platz 5.

Training an der Grünwalder Straße

Am frühen Nachmittag lässt Michi Köllner unsere Löwen zum Training antreten. Damit beginnt die Vorbereitung auf das Spiel bei Türkgücü am Samstag. Der Coach wird sicher ein besonderes Augenmerk darauf legen, wer den gelbgesperrten Phillipp Steinhart ersetzen wird. Er überzeugte mit einer bärenstarken Leistung gegen Verl und bereitet zwei Tore mustergültig per zentimetergenauer Maßflanke vor. Ihn adäquat zu ersetzen, wird nicht einfach werden. Erster Anwärter sollte Leon Klassen sein, der auch schon starke Spiele gezeigt hat und heiß drauf sein wird, sein Leistungsvermögen mal wieder von Anfang an zu zeigen.

Der Tag bei sechzger.de

Jan Schrader wirft einen Blick zurück auf den Besuch des SC Verl. Zum Einen zeigten die Verler eine wirklich tolle Leistung und forderten die Löwen trotz Unterzahl bis zur letzten Sekunde. So machten sie eines der am schönsten anzusehenden Spiele dieser Saison erst möglich. Was uns an den Verlern und ihrem sympathischen Auftritt in Giesing noch alles gefallen hat, könnt Ihr am Nachmittag bei uns lesen.

Außerdem gibt es die nächste Folge unseres Formats sechzger.de Talk. In der letzten Folge bewiesen unsere Redakteure ihren Sachverstand und tippten das Ergebnis vom Samstag genau richtig. Heute könnt Ihr das angeregte Gespräch über Alternativen zum Sechzgerstadion anschauen bzw. -hören.

Damit wünschen wir Euch einen schönen Tag. Wie jeden Tag erfahrt Ihr bei uns alles wichtige rund um den TSV 1860 München und die dritte Liga bei uns.