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TSV 1860 – SC Verl (1:0): Die Taktiktafelanalyse

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Herzlich Willkommen zur Taktiktafelanalyse des Spiels TSV 1860 München – SC Verl. Mit 1:0 entschieden die Löwen das Spiel am Ende absolut verdient für sich. Die Freude und Erleichterung darüber war bei allen zu spüren und zu sehen.

TSV 1860 – SC Verl: Bereits im Vorfeld war klar, dass es für die Löwen schwer werden würde, gegen Verl zu bestehen. Und einfach war es – wie jeder sehen konnte – sicherlich nicht. Die Löwen schafften es größtenteils, die Verler im Zentrum unter Kontrolle zu halten. Ein glücklicher (aber verdienter) Treffer kam hinzu und so jubelte am Ende der weiß-blaue Anhang und die in den Wiesn-Trikots spielenden Profis gemeinsam.

System

Maurizio Jacobacci musste aufgrund des kurzfristigen Ausfalls der Offensivkräfte Guttau und Schröter die Mannschaft gehörig umbauen. Die Löwen kamen mit einer echten Dreierkette im System 3-4-2-1 aufs Feld. Gegen den Ball wurde dieses asymmetrisch auf der ballnahen Seite über abkippende Mittelfeldaußen zum 4-3-2-1 und im eigenen letzten Drittel zum 4-5-1.

Wie erwartet spielte Verl im 4-3-1-2. Der Unterschied zu der von mir in der Taktiktafel vor dem Spiel erwähnten möglichen Spielweise und dem, was der SC Verl am Samstag gegen den TSV 1860 München zeigte, war vor allem der etwas kürzere Bewegungsradius der Schienenspieler bei Verl auf der Außenbahn.

Taktisches

Die sehr flexibel agierende echte Dreierkette der Löwen war heute der Trumpf in der Schlacht gegen die Verler. Wenn sich ein Spieler aus defensivtaktischen Gründen aus der Abwehrkette lösen musste, um nach vorne zu verteidigen, kippten entweder einer der Sechser oder einer der Mittelfeldaußen oder auch ein Sechser und ein Außenspieler gleichzeitig in die letzte Reihe ab. Diese Verschiebungen im Einzelnen zu beschreiben, lasse ich heute bleiben – ich hoffe, Ihr verzeiht mir das. Grundsätzlich war es eine defensivtaktische Glanzleistung, was die Löwen hier gezeigt haben.

Beim Spiel nach vorne versuchten die Löwen, das Mittelfeld schnell zu überbrücken, um die durch den Verler Hurrafußball oft spärliche Restverteidigung zu düpieren.

Verl war aber in diesem Spiel in der Hintermannschaft – zumindest bis nach dem Führungstreffer der Sechzger – nicht so dermaßen offen gestanden wie in einigen Partien zuvor.

Pressing

Im Pressing setzten die Sechzger größtenteils darauf, einen Spieler nach vorne zu senden und dahinter mit einer Dreierkette Passwege bzw. Passempfänger zuzustellen. Durch diesen Ansatz im Anlaufverhalten war der Aufbau für den SCV nicht so einfach zu gestalten, da sich selten Anspielstationen fanden, die ohne Bewachung herumliefen.

Verl setzte auf das bekannt hohe Angriffspressing und ließ den Löwen wenig Raum, das Positionsspiel aus dem eigenen letzten Drittel aufzuziehen.

Defensivlinien

Durch den gewählten Ansatz bei den Sechzgern mit nur einem Spieler in vorderster Reihe und der Dreierkette dahinter, konnten die Löwen auch die Defensivlinie tiefer stellen. Dadurch verlängerte sich der Zeitraum, den die Abwehr hatte, um auf Aktionen des Gegners zu reagieren, was bei einer Formation mit einer echten Dreierkette durchaus wichtig sein kann.

Der SC Verl hatte seine Defensivlinie im Verhältnis dazu, wo die eigene Pressinglinie gesetzt war, immer auf höchst möglichem Niveau postiert. Das Mittelfeld so eng zu machen, schaffte Verl allerdings nicht immer, denn die Sechzger zeigten erstaunlich oft, dass der Torwart auch in der Lage ist, den Ball selbst lang zu schlagen und nahmen Verl so ein wenig die Möglichkeit, die Löwen mit ihrem Pressingdruck im eigenen letzten Drittel festzunageln. Ob diese Idee aus der Mannschaft heraus kam oder ein geplantes taktisches Mittel war, weiß ich natürlich nicht. Der gelungene Einsatz dieser Variante in gewissen Momenten ist aber deutlich positiv zu werten.

Attraktivität liegt im Auge des Betrachters

So wurde das Spiel durch die Ansätze beider Teams im Anlaufverhalten und beim Setzen der Defensivlinien hauptsächlich über den Gewinn zweiter Bälle im Mittelfeld geführt. Das mag für den ein oder anderen Zuschauer das sein, was man gemeinhin einen “Grottenkick” nennt. Ich möchte dieser Betrachtungsweise energisch entgegentreten. Es war ein von guter Defensivtaktik auf beiden Seiten geprägtes Spiel, in dem sich beide Teams oft neutralisierten und dadurch die Spannung bis zum Schluss auf höchstem Niveau blieb.

Attraktiv ist ein solches Fußballspiel, wenn man Passstafetten und klar herausgespielte Torchancen als Maßstab für schönen Fußball nimmt, nicht unbedingt. Mir z.B. gefällt es, wenn klare positiv verlaufende Defensivaktionen in einem Spiel aufzeigen, dass die Mannschaft dazugelernt hat. Auch die defensiven Verschiebungen und das dadurch notwendige Abkippen auf andere Positionen von Mittelfeldspielern nach hinten zeigt, dass Sechzig gegen den Ball intelligenter gespielt hat als noch vor wenigen Wochen.

Wenn die Konzentration auf die Aufgaben und die Rollen der einzelnen Spieler weiterhin so bleibt, kann gerade ein aus der Sicht vieler unattraktives und von taktischen Feinheiten geprägtes Spiel eine positive Wende sein.

Bevor wir zur genaueren Analyse kommen, wie immer die statistischen Werte der Partie.

Statistische Werte des Spiels TSV 1860 – SC Verl

  • Ballbesitz: TSV 1860 38% – SC Verl 62%
  • Passgenauigkeit: TSV 1860 75% – SC Verl 86%
  • Defensive Zweikampfquote: TSV 1860 57% – SC Verl 73%
  • Schüsse/aufs Tor: TSV 1860 10/4 – SC Verl 11/3
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion): TSV 1860 8,3 – SC Verl 5,72

Analyse der statistischen Werte

Ballbesitz (38% : 62%)

Der deutlich höhere Ballbesitz der Gäste war erwartet und ist absolut nicht als Indikator für eine schlechte Leistung des TSV 1860 München gegen den SC Verl zu bewerten.

Um das zu belegen, brauchen wir uns lediglich die Anzahl der Querpässe in der Verler Defensivabteilung zu Gemüte zu führen. Die Hintermannschaft des SC Verl hat alleine gleich viele Querpässe auf dem Konto wie die komplette Mannschaft des TSV 1860 München auf dem gesamten Spielfeld. Damit ist zum Ballbesitz eigentlich schon alles gesagt.

Unterbindung des Aufbaus der Gäste

Die Verhinderung des Verler Aufbaus ins Mittelfeld durch die 1-3 Staffelung im Pressingverhalten bei den Sechzgern verzögerte die Angriffe der Verler oft lange. Kam dann der Ball nach vorne, war er meistens gut verteidigt. Erfolgreiche Angriffe des SV Verl ins letzte Drittel des TSV 1860 gab es weniger als andersherum. Kurz gesagt: Trotz weniger Ballbesitz hatten die Löwen mehr durchgebrachte Positionsangriffe zu verzeichnen als die Gäste. Das stimmt einen doch positiv, was die kommenden Aufgaben anbelangt, oder?

Der Plan gegen das Pressing

Die Mannschaft des TSV 1860 München hatte bei eigenem Ballbesitz am Samstag mehrere Varianten auf Lager, wie man sich aus der Pressingzange des SC Verl befreit. Je nachdem, wie Verl anlief, konnte man sich entweder durchs Zentrum über die beiden Sechser freispielen oder es kam der lange Abschlag aus der Box durch den Keeper oder einen der Innenverteidiger.

Spielt ein Team direktes vertikales Spiel und die andere Mannschaft mit eher kontrolliertem Aufbau, führt das zu anderen Ballbesitzverhältnissen, als wenn beide Teams mit einem ähnlichen Ansatz an die Partie herangehen. Somit ist das Ballbesitzverhältnis in dieser Partie absolut kein Indikator dafür, wie gut oder schlecht die eine oder andere Mannschaft war. Aufgrund der im Verhältnis zum Ballbesitz deutlich mehr durchgebrachten Positionsangriffe, liegt allerdings der TSV 1860 München in der Gesamtbetrachtung vor dem SC Verl. Die Sechzger hatten pro Minute eigenem Ballbesitz 0,84 durchgebrachte Positionsangriffe zu verzeichnen. Verl kommt auf 0,48 durchgebrachte Positionsangriffe pro Minute eigenem Ballbesitzes.

Ballbesitz ist eben nicht alles.

Passgenauigkeit (75% : 86%)

Aus dem beim Ballbesitz beschriebenen Verhalten der Teams leitet sich eh schon ab, warum die Werte in der Passgenauigkeit sind, wie sie sind. Vorbereitende Sicherheitspässe im Defensivverbund kommen einfach mit hoher Wahrscheinlichkeit an. Da das die bei Verl klar am häufigsten gespielten Pässe waren, liegt es auf der Hand, warum Verl hier deutlich vor den Sechzgern liegt.

Sehen wir uns die produktiven Passkategorien beider Teams im Vergleich an, haben wir zwar immer noch eine leichte Diskrepanz in der Genauigkeit zugunsten Verls, aber dafür auch eine klare Verschiebung bei der Passhäufigkeit, die Sechzig wieder besser aussehen lässt. Mit nur zehn Vorwärtspässen weniger als die Verler,  steht Sechzig in der Kategorie, was die Anzahl der gespielten Pässe nach vorn betrifft, gar nicht so übel, da wie es auf den ersten Blick scheint. Dass auch bei den Vorwärtspässen Verl etwas genauer agiert hat als die Löwen, liegt logischerweise in der Art der Pässe. Lange Bälle, die dann oft erst im Zweikampf um den sogenannten zweiten Ball erobert werden, sind schwerer zum Adressaten zu bringen als kürzere Pässe.

Nehmen wir alle Pässe aus der Statistik, die im Nachgang keinen direkten Raumgewinn zur Folge hatten, liegen beide Teams bei der Anzahl nahezu gleichauf. Bei der Genauigkeit liegt Verl in dieser Rechnung insgesamt nur noch drei Prozentpunkte vor den Sechzgern.

Defensive Zweikampfquote (57% : 73%)

Ohne Kontext betrachtet sieht es hier im Vergleich der beiden Teams zappenduster für den TSV 1860 aus, oder? Allerdings ist es so, dass, wenn man sieht, wie oft die Sechzger im Nachgang an einen verlorenen Defensivzweikampf den Ball durch eine andere Aktion trotzdem erobern konnten, sich sich dieses Bild in Positive dreht. Verl spielte den Ball 25% häufiger ins Aus und konnte um 34% weniger Bälle abfangen als der TSV 1860 München. Rechnet man all das gegen die gewonnenen Zweikämpfe beider Mannschaften auf, ergeben sich um 13% mehr Ballverluste auf Seiten des SC Verl im Vergleich zum TSV 1860.

Damit dürfte klar sein, dass dieser Wert in diesem Fall sehr deutlich nicht das aussagt, was er eigentlich aussagen sollte. Eine statistische Kategorie – Ballgewinne in Abhängigkeit von Ballbesitz des Gegners – einzuführen, wäre für die Statistikportale sicherlich kein Fehler. Das wäre ein Index, der auf einen Blick klarstellt, wer sich gegen den Ball besser verhalten hat.

Schüsse/aufs Tor (10/4 : 11/3)

Da Rieders Schuss nicht in diese Kategorie mit hineingerechnet wird (das Portal zählt diesen als Fehlpass auf Ludewig) ist diese Kategorie eigentlich unvollständig. Aber was solls: Analysieren wir das doch trotzdem.

Die zehn vom TSV 1860 München abgefeuerten Schüsse kamen bis auf zwei Stück alle aus der Box. Sechs davon wurden aus zentraler oder halbzentraler Position abgegeben. Dass vier dieser Schüsse geblockt wurden, ist dem hohen kämpferischen Einsatz der Verler Defensive im eigenen Strafraum geschuldet. Dennoch ist diese Statistik sehr positiv zu bewerten. Bei vier dieser Schüsse bekam der Keeper Arbeit, weitere vier wären auf den Kasten gegangen, hätte sie nicht ein Abwehrspieler abblocken können. Das ist Top, meine Herren!

Verl konnte genau einen Schuss, den Kopfball von Kammerbauer, bei dem Hiller in der 29. Minute bravourös seinen Kasten sauber hielt, aus der Box abfeuern. Ein weiterer Schuss kam vom Strafraumrand durch Corboz in der direkt darauf folgenden Szene. Auch hier griff Hiller entscheidend ein und verhinderte einen Einschlag.

Alle anderen Versuche der Verler kamen von außerhalb des Strafraums und waren nicht gefährlich für den Kasten der Sechzger.

PPDA (8,3 : 5,72)

Zu Beginn mit nur einem Spieler anlaufend und Verl weitestgehend im Aufbau im eigenen letzten Drittel gewähren lassend, ist es logisch, dass die Pressingintensität bei den Löwen nicht den Wert erreichen kann wie bei den in der gleichen Zone hart und aggressiv auf den Aufbau gehenden Verlern. Wichtig ist immer das Ergebnis der jeweiligen Taktik. Und das war trotz des geringeren Aufwands, den die Löwen im Pressing betrieben, gleichwertig.

Damit ist zur wie immer indirekt proportional zu sehenden PPDA in diesem Spiel alles gesagt.

Das Tor

Hier könnt ihr den Treffer zum 1:0 und weitere Highlights sehen.

Dem Treffer ins eigene Netz durch den Verler Paetow ging ein sehenswerter Spielzug mit längerem Ballbesitz der Löwen voran. Insgesamt dauert die Szene 40 Sekunden. Verl kommt in dieser Zeit zwar immer mal wieder an den Ball, allerdings nur, um ungenau abzuwehren. Eine echte Befreiung aus der Umklammerung des Angriffs der Sechzger gelingt Verl über diese Zeitspanne nicht.

Speziell Vrenezi und Zwarts müssen hier neben Tim Rieder lobend erwähnt werden. Beide Male, in denen Vrenezi am Ball ist, macht er genau das, was man von ihm erwartet – er bringt die Kugel schnell ins Zentrum. Einmal wird ungenau auf einen anderen Spieler des TSV 1860 geklärt, beim zweiten Mal kann Adressat Zwarts den Ball behaupten und Rieders Schuss in die kleine Box vorbereiten.

Hätte Paetow hier nicht ins eigene Netz getroffen, hätte auch für den aus dem Hintergrund auf der anderen Seite der kleinen Box einlaufenden Ludewig eine Chance bestanden, den Treffer zu markieren.

Das fiel auf

Vrenezi

Ich habe in den letzten Wochen oft auf Vrenezi geschimpft, das muss ich heute Gott sei Dank nicht tun. Endlich möchte man sagen! Der technisch beschlagene Spieler verlor zwar das ein oder anderen Dribbling zu viel, aber das lass ich ihm diesmal durchgehen, denn wer lediglich zwei Fehlpässe über 97 Minuten Einsatzzeit spielt, hat Argumente, die als positiv zu bewerten sind. Vor allem dann, wenn fast alle Pässe einen offensiven Mehrwert haben.

Zejnullahu

Ähnlich stark wie Vrenezi war wieder Erol Zejnullahu. Mit nur drei Fehlpässen in der Partie und der Einsicht, nach dem ersten verlorenen Dribbling kein weiteres zu versuchen, war auch Zejnullahu offensiv wieder ein wichtiges Rädchen für die Mannschaft des TSV 1860 München im Spiel gegen den SC Verl.

Ludewig

Kilian Ludewig lieferte in seinem Startelfdebüt eine solide Leistung, hatte, als er frei vorm Tor knapp am Torwart scheiterte, das 2:0 auf dem Fuß und auch weitere Schussmöglichkeiten, von denen eine der Verler Keeper zunichte machen konnte und eine dritte, die aus großer Entfernung knapp übers Gebälk flog. Ludewig auf der rechten Seite im Mittelfeld einzusetzen war eine gute Lösung. Er bringt andere Voraussetzungen mit als Schröter, der seinen Gegenspielern Knoten in die Beine dribbelt. Ludewig hat seine Spielintelligenz vor allem dadurch bewiesen, wie gut er ohne Ball Räume sieht und so antizipieren konnte, wo er hinlaufen muss, um gefährlich zu werden. Auf dieser Leistung kann man aufbauen. Gegen den Ball hat er nicht so viele Akzente setzen müssen, da die Verschiebungen gegen den Ball anders geplant worden waren als im Normalfall, wenn mit Dreierkette gespielt wird.

Tarnat

Niklas Tarnat fiel wieder vor allem durch sein gutes Stellungsspiel und seine defensive Disziplin auf. Auch er leistete sich nur drei Fehlpässe im Spiel. Weiter so.

Zwarts

Joël Zwarts verausgabte sich als einzige echte Spitze vor allem deshalb, weil er derjenige war, der den Aufbau des SC Verl als einziger direkt anlaufen musste. Mit zwei Schüssen und vielen guten Aktionen, um seinen Mitspielern Räume freizumachen, zeigte er aber ein weiteres Mal, was für ein Potential in ihm steckt. Auch den Schuss von Rieder, der zum Eigentor führte, bereitete er gut und mit viel Körpereinsatz vor.

Taktisch

Die Verschiebungen gegen den Ball im eigenen letzten Drittel waren für den aufmerksamen Beobachter sicherlich ein taktischer Leckerbissen. Die Dreierkette wurde nicht über beide Mittelfeldaußenspieler verstärkt, wenn der Gegner ins letzte Drittel eindrang. Greilinger kippte aus seiner Mittelfeldposition nach hinten ab, so entstand in den meisten Fällen eine konservative Viererkette. Interessant zu sehen war, dass, wenn einer der drei Verteidiger in der Kette nach vorne ging, um schon im defensiven Mittelfeld zu attackieren, Tarnat auf dessen Position abkippte und dort für Stabilität sorgte.

Frey

Leider muss ich hier wieder einmal Marlon Frey nennen. Mit nur drei gelungenen Aktionen über 26 Minuten Einsatzzeit war das wieder nicht das Gelbe vom Ei. Ein angekommener Pass, eine angekommene Flanke und ein gewonnenes Kopfballduell stehen für ihn auf der Habenseite. Dass er sich als zweiter Stürmer einreihen musste, machte aufgrund der ungewohnten Position die Sache für ihn allerdings vermutlich noch schwieriger.

Abseits?

Der Linienrichter, der die Fahne vor Vrenezis “Abseitstor” hob, lag falsch.

Liebe Herren in Schwarz, soweit ich weiß gilt bei knappen Entscheidungen, wenn es um Abseits geht, im Zweifel für den Stürmer, oder? Haltet euch bitte daran. So haben wir ein Tor zu wenig auf der Anzeigetafel, eine gelbe Karte zu viel auf Vrenezis Kartenkonto und eine weitere Fehlentscheidung zu Ungunsten des TSV 1860 München von Seiten der Schiedsrichter auf dem Konto stehen. Wenn es schon knappe Entscheidungen sind und die dann auch noch vom anderen Rand des Spielfelds mit klarem Parallaxenfehler durch falschen Winkel zum “Tatort” entschieden werden müssen, sollte man die im Zweifel für den Stürmer geltende Regel durchaus auch einmal anwenden, oder?

Fazit

Am Ende steht ein ganz klar verdienter Sieg für den TSV 1860 München. Die einzige hochwertige Chance der Gäste parierte Hiller mit einer sehenswerten Reflexparade.

Dass die Löwen noch zwei Tore mehr hätten schießen können (oder vielleicht sogar hätten schießen müssen), ist einerseits ein positiv zu bewertender Nebeneffekt, andererseits leider ein kleines Manko. Die Sechzger müssen vor dem gegnerischen Kasten noch ein kleines bisschen kaltblütiger werden.

Alles in allem sehe ich die Mannschaft auf einem guten Weg. Die englische Woche wird schwer werden. Hoffentlich gelingt es, die Konzentration trotz Belastung hoch zu halten. Mit guten Leistungen in den kommenden Spielen ist ein großer Sprung nach vorne möglich. Es sind nur zwei Punkte Abstand auf Platz 2.

Also weiter so! Ein goldener Oktober könnte auf die Löwen warten, wenn sie so konzentriert und diszipliniert weitermachen.

Datenquelle: Wyscout

sechzger.de Talk 125 nach SC Verl und vor SSV Ulm – TSV 1860

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sechzger.de Talk Folge 125 nach dem Sieg des TSV 1860 gegen den SC Verl und vor den Duellen mit dem SSV Ulm und Dynamo Dresden

Auch gegen den SC Verl gab es ein weiteres Mal drei Punkte für den TSV 1860 München, was logischerweise für gute Laune im sechzger.de Talk Folge 125 sorgt. Neben dem Wiesn-Heimspiel spricht Jan dabei mit seinen drei Gästen zudem über die anstehenden Duelle mit dem SSV Ulm sowie der SG Dynamo Dresden.

Zweiter Sieg in Folge: TSV 1860 schlägt SC Verl

Durch ein Eigentor waren es am Ende die Löwen, die sich über einen Heimsieg freuen durften. Bei bestem Wetter waren erneut 15.000 Zuschauer in das Grünwalder Stadion gekommen und sahen dabei eine auf drei Positionen veränderte Mannschaft des TSV 1860 im Vergleich zum Auswärtssieg in Halle. Vrenezi, Rieder und Ludewig durften von Anfang an beginnen – letzterer überraschte viele mit einer starken Leistung. Der 23-Jährige verpasste es nur, diese mit einem eigenen Treffer zu krönen. Alle Einzelheiten zum Heimspiel gegen den SC Verl – auf und neben dem Spielfeld – werden zu Beginn von Talk 125 besprochen.

Am Feiertag: Auswärtsspiel in Ulm

Im Anschluss werden zwei weitere Partien besprochen, die noch in der Zukunft liegen. Den Anfang macht das Duell mit dem SSV Ulm am Tag der Deutschen Einheit. Nur drei Tage liegen zwischen Spieltag 8 und 9, entsprechend bleibt wenig Zeit zur Regeneration. Mit dem SSV Ulm treffen die Löwen auf den momentan bestplatziertesten Aufsteiger. Die Spatzen sind auf Rang 4 zu finden, der TSV 1860 hingegen auf Platz 10. Die ein oder andere Partie haben die Teilnehmer in der Runde bereits live verfolgt, sodass schon vor der Taktiktafel am Dienstag eine kleine sportliche Analyse gewagt wird. Bis zu 8.000 Löwenfans könnten in Ulm für Heimspiel-Atmosphäre sorgen und natürlich sind auch die Teilnehmer in der aktuellen Runde mit dabei.

Der Tabellenführer zu Gast in Giesing: die SG Dynamo Dresden

Wiederum nur wenige Tage danach ist erneut Anstoß im Grünwalder Stadion. Mit der SG Dynmo Dresden ist dann der Tabellenführer in Giesing zu Gast. Sechs Siege und zwei Niederlagen stehen nach acht absolvierten Partien zu Buche. Zu einem Topspiel wurde das Spiel nicht erkoren, sodass die Löwenfans sich zur gewohnten Zeit (14:00 Uhr) auf ihren Plätzen einfinden können. Abschließend geht es in Talk 125 noch um diese Partie, die dann kommende Woche in aller Ausführlichkeit aus sportlicher Sicht besprochen werden kann.

Der sechzger.de Talk 125 als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

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1860 am Wochenende: U19 schlägt Augsburg, erster Sieg für U17

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Tsv 1860 Fc Augsburg U19 Sieg

Alle vier Herrenmannschaften feierten am Wochenende Siege, die Löwinnen waren ebenfalls erfolgreich und auch im NLZ gab es Grund zur Freude. Die U19 des TSV 1860 besiegte den FC Augsburg und die U17 feierte in Freiburg ihren ersten Sieg in der laufenden Spielzeit.

U19 besiegt FC Augsburg souverän

Noch nicht mal eine halbe Minute war gespielt, als Raphael Ott die Junglöwen gegen den FCA in Führung brachte. Anschließend wogte das Match hin und her, doch erneut Ott brachte den TSV 1860 mit seinem zweiten Treffer auf die Siegerstraße (45.+1).

Nach dem Seitenwechsel sorgte Noah Klose mit dem 3:0 für die Vorentscheidung (75.), doch die Fuggerstädter verkürzten in der 85. Minute durch Romeo. Luan Klose besorgte in der 89. Minute den 4:1-Endstand für die U19 der Löwen, die in der Tabelle am FC Bayern vorbeizog und nun den starken 6. Platz in der Bundesliga belegt.

Erster Sieg für die U17

Nicht ganz so rund läuft es bisher für die B-Junioren des TSV 1860. Nach sechs Spielen ohne Dreier feierte die U17 am Samstag endlich den ersten Sieg in der laufenden Saison. Dabei machte es die Mannschaft von Felix Hirschnagl unnötig spannend: Bis zur 85. Minute führten die Junglöwen durch Tore von Plöttner (45.+1, Elfmeter) und zwei Mal Erdogan (58./82.) mit 3:1, ehe die Breisgauer mit einem Doppelschlag ausglichen. Das bessere Ende behielt aber der TSV 1860, denn Job Musuasua traf in der dritten Minute der Nachspielzeit zum Auswärtssieg.

Wie schon bei der abgebrochenen Partie in Kaiserslautern hatten die Löwen auch diesmal wieder zwei Verletzte zu beklagen. Mustafa Tekin trug eine Bänderverletzung davon, Ardan Efe brach sich das Nasenbein. Gute Besserung, Jungs!

In der Bundesliga-Tabelle belegt die U17 zwar nachwievor den letzten Platz, kann aber in der Partie morgen gegen den FC Augsburg (12 Uhr, Trainingsgelände) an Ingolstadt und Heidenheim vorbeiziehen.

Die Spiele im Überblick

Dienstag, 26.09.

20.00 Uhr: TSV Neuried II – 4. Mannschaft 0:2

Mittwoch, 27.09.

18.00 Uhr: Kirchheimer SC – U15 2:4
19.30 Uhr: SpVgg Markt Schwabener Au II – Löwinnen I 0:4

Samstag, 30.09.

09.00 Uhr: SV Heimstetten U10 – U9 3:5
10.30 Uhr: RB Salzburg – U11 4:2
11.00 Uhr: SC Freiburg – U17 3:4
14.00 Uhr: Profis – SC Verl 1:0
14.00 Uhr: U21 – Schwaben Augsburg 2:1
15.00 Uhr: SpVgg Greuther Fürth – U13 2:2
15.00 Uhr: Löwinnen II – TSV Egmating 12:0
15.00 Uhr: U16 – Viktoria Aschaffenburg U17 3:3
17.30 Uhr: Löwinnen I – FC Stern München III 3:1
18.00 Uhr: Futsal – Beton Boys München 3:6

Sonntag, 01.10.

09.00 Uhr: U10 – SpVgg Unterhaching U11 2:0
11.00 Uhr: FC Ingolstadt 04 – U14 1:2
11.00 Uhr: U19 – FC Augsburg 4:1
11.30 Uhr: SV Waldperlach U13 – U12 2:0
12.30 Uhr: SV Untermenzing II – 4. Mannschaft 1:7
13.30 Uhr: U11 – Fußball-Talente München U12 9:1
14.00 Uhr: TSV Solln – 3. Mannschaft 0:1

TSV 1860 München III & IV feiern Auswärtssiege

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TSV 1860 e.V. FA Fahne Verein Fußballabteilung Dritte Vierte III IV Aktive Fanszene

Nicht nur die Profis durften am Wochenende einen 1:0-Sieg durch ein Eigentor feiern, sondern auch die Dritte der Löwen. Sowohl der TSV 1860 III als auch die Vierte feierten am Sonntag Auswärtssiege.

Auswärtssiege für TSV 1860 München III & IV

Nach zwei Niederlagen zuletzt tat sich die Dritte über weite Strecken auch beim TSV Solln schwer, feierte aber nach 90 umkämpften Minuten einen wichtigen Auswärtsdreier. Vor 70 Zuschauern auf der BSA Herterichstraße entschied ein Eigentor des Sollners Sebastian Henrici (75.) die Partie zugunsten der Löwen, die in der Tabelle auf Platz 2 sprangen.

Vierte gewinnt deutlich in Untermenzing

Etwas weniger spannend machte es unterdessen die 4. Mannschaft des TSV 1860 beim 7:1-Sieg beim SV Untermenzing II. Dabei konnten sich tatsächlich sieben verschiedene Löwen in die Torschützenliste eintragen – das erlebt man auch nicht alle Tage.

Für die Vierte trafen Ersan Zeybek (20.), Dorian Petkovic (32.), Markus Wagner (38.), Alexander Petö (42.), Abdou Jarmaine (72.), Alexander Gareis (73.) und Jonas Brandl (81.). Martin Brachtel sorgte in der 83. Minute für den Ehrentreffer der Gastgeber. Der TSV 1860 IV verteidigte damit die Tabellenführung in der Kreisklasse.

Bild: CR-Fotos

Sechzig um Sieben: Heimsieg gegen Verl – Ulm vor der Brust

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Sechzig um Sieben: Illertissen im Visier
Sechzig um Sieben: Essen

Drei weitere Punkte gab es nach dem Duell mit dem Halleschen FC für die Löwen. Gegen den SC Verl sollte es erfreulicherweise zu einem Heimsieg reichen. Auch die zahlreichen anderen Mannschaften des TSV 1860 München blicken auf ein erfolgreiches Wochenende zurück. Zudem ist eine neue Ausgabe des Talks online und die Drittligisten im DFB-Pokal haben ihre Gegner zugelost bekommen.

Giesinger Gedanken nach dem Heimsieg gegen Verl

Nicht nur das Geschehen auf dem Platz, sondern auch das rund um die Partie vom Samstag spielt in den neuesten Giesinger Gedanken eine Rolle. Da wird der Grünspitz mal eben zum Festspitz und ein Stück Wiesn ist damit mitten in Giesing zu finden. Die als Arbeitssieg betitelten drei Punkte trugen dann natürlich noch zur ohnehin schon guten Stimmung bei.

U21 siegt in Unterzahl

Erfolgreich war am Wochenende auch die Mannschaft von Trainer Frank Schmöller. Gegen Schwaben Augsburg überragte Maxi Rothdauscher im Tor und der Einsatz der restlichen Spieler wurde mit einem knappen Heimsieg belohnt. Der TSV 1860 II ist damit aktuell auf Rang 8 in der Bayernliga Süd zu finden.

Löwinnen mit den nächsten drei Punkten

Jeweils ihre Spiele gewinnen konnten darüber hinaus die Frauen des TSV 1860 München. Die zweite Mannschaft traf dabei sage und schreibe zwölf Mal in das Netz ihrer Kontrahentinnen. Die Konsequenz: beide Teams belegen aktuell Rang 1 in ihrer jeweiligen Liga.

Dritte und Vierte am Sonntag im Einsatz

Der TSV 1860 III kann wieder siegen: gegen den TSV München-Solln reichte es am Sonntag zu einem knappen Auswärtssieg. Der Treffer des Tages fiel durch ein Eigentor. Die Dritte belegt damit momentan Rang 2 in der Kreisliga. Noch besser machte es die Vierte: 7:1 hieß es nach 90 Minuten aus weiß-blauer Sicht gegen den SV Untermenzing II.

Neuer sechzger.de Talk online

Über das Heimspiel gegen den SC Verl sowie die kommenden Duelle mit dem SSV Ulm und der SG Dynamo Dresden spricht Jan mit drei Gästen in der neuen Ausgabe. Wie gewohnt liegt der Fokus dabei auf dem sportlichen Bereich, aber auch das Geschehen rund um das Stadion spielt beim Wiesn-Heimspiel wie immer eine Rolle.

News aus der 3.Liga

Der 8.Spieltag

Weiterhin Tabellenführer ist Dynamo Dresden, die Sachsen verloren am Samstag allerdings zum zweiten Mal in der laufenden Saison. Am anderen Ende der Tabelle ist der MSV Duisburg zu finden, der einen Punkt in Münster holte, damit aber auch weiterhin noch ohne einen einzigen Sieg dasteht. Ingolstadt setzte mit einem 4:0 gegen den nächsten Löwengegner Ulm ein Ausrufezeichen, während Bielefeld vor eigenem Publikum gegen Saarbrücken heftig unter die Räder kam. Alle Ergebnisse im Überblick gibt es hier.

Die zweite Runde im DFB-Pokal

Fünf Vereine aus der 3.Liga haben es in die nächste Runde des Pokalwettbewerbs geschafft, gestern wurden dafür die nächsten Duelle ausgelost. Saarbrücken trifft dabei auf den Stadtrivalen der Löwen, auch Sandhausen und Köln bekommen es mit Bundesligisten zu tun. Alle Begegnungen gibt es bei liga3-online in der Übersicht.

Groundhopping Guinea-Bissau: Überraschender Länderpunkt

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Groundhopping Guinea-Bissau

Guinea-Bissau stellte die letzte Station der Groundhopping Tour unseres Lesers Stefan durch Westafrika dar. Im südlichen Nachbarstaat Senegals hatten er und seine Begleiter sogar die Möglichkeit, ein Länderspiel zu besuchen. Viel Spaß mit der Lektüre und den Bildern aus der Hauptstadt Bissau.

Überraschender Länderpunkt in Bissau

Die Pflicht war mit den Besuchen von Senegal und Gambia erfüllt, jetzt folgt die Kür. Ohne dass wir wirklich damit gerechnet hatten, wurde das Qualifikationsspiel für die Afrikameisterschaft von Guinea-Bissau gegen Nigeria (mit ihrem Star Victor Osimhen) tatsächlich wieder in das arme Nachbarland Senegals gelegt. Erstmals seit Jahren findet also im angeblich neu renovierten “Estadio 24 Septembro” wieder ein Länderspiel statt. Die Entfernung zwischen Banjul in Gambia und Bissau in Guinea-Bissau beträgt 280 Kilometer und führt über zwei Landesgrenzen. Das sollte doch irgendwie zu schaffen sein und wir begeben uns an die Planung. Vier Tage später sollte unser Rückflug wieder von Dakar (wiederum 1.000 Kilometer nördlich von Bissau) aus starten. Zur Erklärung: Das Land “Guinea” gibt es zweimal und die beiden sind Nachbarländer. Das große Land Guinea ist etwa so groß wie Rumänien und hat die Hauptstadt Conakry. Sein kleiner Bruder Guinea-Bissau ist ungefähr so groß wie Baden-Württemberg und liegt eingequetscht am Atlantik zwischen dem großen Guinea und Senegal. Der Einfachheit halber werden die beiden vor Ort nach ihren Hauptstädten “Guinea-Bissau” und “Guinea-Conakry” benannt.

Guinea-Bissau war einst eine portugiesische Kolonie und ist heute (im Gegensatz zu Senegal und Gambia) katholisch. Allerdings sind wir hier bei der Ethnie der Mandinka, sodass auch unser Fahrer, der den Wolofs angehört und gambischer Muslim ist, kein Wort mehr versteht.

Die Entscheidung für eine organisierte Tour ab Gambia mit Driver und Unterkunft, der uns außerdem bei der Visumsbeschaffung half, war letztendlich nur die logische Konsequenz aus allen Recherchen. Guinea-Bissau ist nicht unbedingt das super Land für Individualreisende. Von irgendeinem wichtigen Wirtschaftsmagazin wurde es als eines der sieben “gescheiterten Staaten” der Erde auf eine Ebene mit Syrien und Nordkorea gehievt, unfähig als Verwaltung für die soziale oder politische Sicherheit der Bevölkerung zu sorgen. Neben den portugiesischen Entwicklungshilfen sind die Drogencontainer am Umschlaghafen von Bissau die einzige nennenswerte Einnahmequelle. Und genau dort wollten wir vier Weißbrote zum Fußball schauen hin. Goundhopping Guinea-Bissau – na Mahlzeit!

Groundhopping Guinea-Bissau

Für die 280 Kilometer waren 10 Stunden bis zum Anpfiff veranschlagt. Es sollte also genug Zeit vorhanden sein – dachte man. Erstmal musste das Visum beschafft werden, was einigermaßen zügig funktionierte. Der Sachbearbeiter in Sakko und Badehose überreichte mir voller Stolz Visum Nummer 315 in diesem Jahr – mehr Ausländer wollten dieses Jahr also noch nicht nach Guinea-Bissau. Und nachdem wir dann erstmal massive Probleme bekamen, unseren Driver zu bezahlen, da alle Geldautomaten defekt waren, mussten wir nicht weniger als acht Polizeikontrollen und zwei Landesgrenzen überqueren. Erstere war dabei nichts anders als pure Schikane, um das vermeintlich geringe Salär aufzubessern: zu langsame Scheibenwischer (bei einer Niederschlagsmenge von jährlich “nix”), defekte rückseitige Nummernschildbeleuchtung, zu wenig Luft im Reifen, zu viel Luft im Reifen…

Keine Idee war den Leuten zu blöd, um nicht unserem Driver einmal mehr 20 Euro aus der Tasche zu ziehen. Höhepunkt war sicherlich die etwa 90-minütige Suche nach Drogen in unserem Gepäck, die darin gipfelte, die Legalität von Malaria-Tabletten anzuzweifeln. Auch an den Grenzen lief die Bearbeitung insgesamt etwas behäbiger. Sei es der vierte Offizielle, der mittlerweile alle Reisepässe und Visa handschriftlich abschreibt, oder dass der Typ, der das als Schlagbaum fungierende Seil hochhält, in der Mittagspause ist. Ständig nur warten, warten, warten – ohne Klimaanlagen auf staubigen Pisten – this is Africa! Und die Uhr lief so knapp, dass wir pünktlich zum Anpfiff in unserem Hotel ankamen, dort unseren regulären Guide trafen und der uns sofort mit Affenzahn zum Stadion brachte und das Abenteuer “Groundhopping Guinea-Bissau” erfolgreich gestaltete.

Guinea-Bissau – Nigeria 0:1
Qualifikation zur Afrikameisterschaft 2023, 27.03.2023, Estadio 24 de Setembro Bissau

Zehn Minuten nach Anpfiff endlich im Stadion! Eine weitläufige Schüssel nach 80er-Jahre Bauart und mit knapp 18.000 Leuten voll besetzt. Doch nicht nur im Stadion waren die Schaulustigen, sondern auch auf die außenliegenden Häuser, Bäume, Container und Schilder wurde geklettert, um von draußen noch einen Blick ins Stadion zu ergattern. Schließlich war es der erste Auftritt der Nationalmannschaft von Guinea-Bissau im eigenen Land seit Ewigkeiten. Und dann noch gegen so einen Hochkaräter, den mehrmaligen Sieger der Afrikameisterschaft und WM-Teilnehmer Nigeria, mit ihrem Star Victor Osimhen (Napoli) an der Spitze. Etwa dieselbe Zahl an Stadionbesuchern befand sich noch außerhalb des Stadions und die Ordnungsmacht hatte alle Hände voll zu tun, die dauernden Versuche, ins Stadion zu kommen zu unterbinden. Nach zehn Stunden ohne Essen auf staubigen Pisten waren wir mit diesen Eindrücken bald total überladen. Und als dann auch noch ein Polizist auf uns zukam und uns “unter der Hand” Alkohol verkaufte, haben wir an gar nichts mehr geglaubt.

Das Spiel selbst war dann Gott sei Dank etwas ruhiger: Nigeria führte früh mit 1:0, ließ insgesamt nichts anbrennen und Guinea-Bissau hatte Glück, dass es nicht höher wurde. Osimhen, aufgrund seiner Blondierung auf dem Platz klar erkennbar, wurde bei jedem Ballkontakt angefeuert, obwohl er zum anderen Team gehörte. Es war also bald klar, für wen die Zuschauer da waren. Gegen Ende des Spiels wurde es dann auch im Umgriff etwas unruhig, da immer mehr Leute von außen versuchten, ins Stadion zu drängen. Als dann zum Abpfiff einerseits die Stadiontore geöffnet wurden und eine kleine Flutwelle an Menschen lostraten, begannen andere im Stadion mit einem Platzsturm, um einmal im Leben ihren Stars nah zu sein. Wir suchten uns relativ sichere Plätze mit gutem Blick weit oben auf der Tribüne und verfolgten das Spektakel aus sicherer Entfernung. Ziemlich froh war ich, dass es noch tagsüber war, denn bei Dunkelheit und schummriger Beleuchtung hätte das – meinem Gefühl nach – nicht zwingend so gut ausgehen können. Da sich das Chaos rund ums Stadion nach dem Spiel nicht legte und wir keine Chance sahen, dass uns unser Guide hier wieder finden könnte, nahmen wir nach dem Spiel die drei Kilometer Rückweg zum Hotel zu Fuß in Angriff. Die notwendige Dusche im “einzigen Hotel am Platz” und ein richtig gutes Abendessen mit einer Flasche Rotwein folgten und bildeten den Abschluss eines wahnsinnig eindrucksvollen Tages.

Vier Erstligisten gleichzeitig auf dem Platz

Wir blieben insgesamt zwei Nächte in Bissau und haben uns durch die spärlichen Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt gekämpft. Da aktuell viele Fördergelder für Infrastrukturmaßnahmen aus Portugal ankommen, ist die ganze Altstadt zur Baustelle umfunktioniert. Wobei es ab dann, wenn man die Innenstadt verlässt, schon wieder deutlich dusterer aussieht. Aber das ist ja überall so. Den Drogen-Umschlaghafen wollten wir uns ebenfalls ansehen, ernteten aber viele missbilligende Blicke.

Außer dem Nationalstadion gibt es in der Innenstadt noch ein weiteres kleines Stadion. Da im Internet keine Spielpläne zu finden waren, wanderten wir in der Hoffnung auf ein weiteres Spiel zum Stadion. Obwohl zumindest die Stadionwirtschaft offen hatte, fand an dem Tag kein Spiel statt, sondern lediglich die Trainingseinheiten der vier Erstligisten aus Bissau, die – angelehnt an ihre Kolonialisten – allesamt einprägsame Namen hatten: Benfica Bissau in rot trainierte neben Sporting Bissau in grün neben Boavista Bissau in schwarz und FC Porto Bissau in blau.

So sahen wir halt noch etwas beim Training zu und tranken dabei Bier.

Die Reise nach Westafrika geht zu Ende

Den Rückweg konnten wir etwas gemächlicher angehen. Einerseits hatten wir nun keinen Zeitdruck mehr, andererseits hat unser Driver mittlerweile einen Weg gefunden, den Polizeikontrollen aus dem Weg zu gehen, indem er stolz und breit erklärte, er hätte “international agierende Fußballbeobachter” an Bord. Zuletzt fiel unsere Entscheidung, nicht den Landweg nach Dakar zu nehmen, sondern mit einer riesigen Fähre von Ziguinchor in Süd-Senegal, an Gambia vorbei in 18 Stunden auf dem Boot mit ausreichend Wein, Bier und Proviant nach Dakar in Nord-Senegal zu fahren, sodass wir überall jeweils in Ruhe eine Nacht am Pool dranhängen konnten.

Danke für die positiven Kommentare, ich lese sie auf jeden Fall und werde drauf antworten!

Groundhopping auf sechzger.de

In den letzten Monaten erschienen bereits einige Groundhopping-Artikel auf sechzger.de. Hier eine kurze Übersicht:

Groundhopping Rumänien
Groundhopping Mazedonien bzw. Nordmazedonien
Groundhopping Armenien
Groundhopping Thailand
Groundhopping Ukraine
Groundhopping Kuba
Groundhopping Montenegro
Groundhopping Indien
Groundhopping Kirgisistan
Groundhopping Saudi-Arabien
Groundhopping Antarktis (Südgeorgien)
Groundhopping Kolumbien
Groundhopping Indonesien
Groundhopping Laos
Groundhopping Georgien
Groundhopping Sansibar
Groundhopping Moldawien/Transnistrien
Groundhopping Nordkorea
Groundhopping Bulgarien
Groundhopping Senegal
Groundhopping Gambia

Giesinger Gedanken nach dem Heimsieg gegen Verl: Ein Prosit dem Arbeitssieg!

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Es ist Wies’n und da geht’s in München ja bekanntermaßen etwas anders zu, als in den restlichen 50 Wochen des Jahres. Die Münchner stoßen gerne untereinander und mit ihren internationalen Gästen auf die Gemütlichkeit an. Die Fans des TSV 1860 München stießen gestern auch aus freudigem Anlass miteinander an und wandelten dabei den altbekannten Text etwas ab: Ein Prosit dem Arbeitssieg!

Ein Spieltag im Zeichen der Wies’n

Bei tollstem Spätsommerwetter empfing der TSV 1860 München gestern den SC Verl. Ich nehme an, dass es auf der Wies’n ziemlich zugegangen sein muss. Am Grünspitz herrschte vor dem Spiel doch eher “wahre Gemütlichkeit” vor. Es war deutlich weniger voll als sonst. Es waren Bierbänke aufgestellt und eine kleine Blaskappelle spielte auf.

Die Blaskapelle verwandelte den Grünspitz in den “Festspitz”

Eigentlich fehlte nur noch eine Hendlbraterei. Richtig urige Atmosphäre beim Vorspiel zum Main Event, die ich mit meinen Freunden gebührend genoss. Dass wir so etwas wie den Grünspitz keine fünf Minuten vom Stadion entfernt haben, ist einfach so ein unfassbares Glück.

Abtasten statt offener Schlagabtausch

Als wir uns dann vom improvisierten “Festspitz” in die Westkurve verschoben, um die Löwen gegen den SC Verl anzufeuern, erwartete ich einen offenen Schlagabtausch gegen die Mannschaft mit den sowohl meisten Toren als auch Gegentoren. Das Spiel entwickelte sich jedoch in eine andere Richtung. Beiden Teams war anzumerken, dass sie dem Gegner nicht ins offene Messer laufen wollten. So war eher vorsichtiger Fußball angesagt, der weniger offensichtliches Spektakel a la Teufelsrad bot, aber für Taktikfüchse wie Bernd Winninger durchaus sehr interessant gewesen sein dürfte. Der SC Verl hatte zunächst sogar die besseren Möglichkeiten auf seiner Seite, aber Hiller konnte sowohl gegen Kammerbauer als auch Corboz parieren. Sechzig hatte vorher durch Ludewig nur eine Chance. Das Fehlen von Starke und besonders Guttau und Schröter, die 1860 zum Auswärtssieg in Halle wirbelten, war deutlich zu spüren.

Arbeitssieg gegen Verl

Sechzig ging dann durch ein Glückstor in Führung. Nachdem Zwarts den Ball im Strafraum lange behaupten konnte, legte er ihn nach links auf Rieder, der das Leder flach in den Fünfer bringen wollte. Dort fälschte Paetow unglücklich ab und der Ball landete zum spielentscheidenden 1:0 im Netz. Ludewig hatte dann in der 61. Minute das 2:0 auf dem Fuß, scheiterte aber völlig frei an Müller im SCV-Gehäuse. Ansonsten hatten die Löwen keine Chancen, den Vorsprung auf 2:0 auszubauen. Und so entwickelte sich das Spiel, wie diese Saison so oft nach einer Führung. Verl gewann das Übergewicht im Mittelfeld und man musste sich Sorgen machen, dass Hiller den Ball aus dem eigenen Netz holen würde müssen. So kam es auch in der 76. Minute, allerdings befand sich Baack knapp im Abseits. Durchatmen beim weiß-blauen Anhang und den Spielern im gewöhnungsbedürftigen Weiß-Schwarz-Gelb (von oben nach unten) gewandeten Löwenspielern. Immerhin wurde dieser Weckruf erhört und Sechzig ließ keine Verler Großchancen mehr zu. Damit wurde der 1:0-Arbeitssieg eingetütet und der TSV 1860 springt in der Tabelle der engsten Liga der Welt auf Platz 8.

“Ein Prosit dem Arbeitssieg!”

Nach dem Spiel sollte es vorübergehend wieder an den Grünspitz gehen. Natürlich wurde es ein ziemlich langes “vorübergehend” und wir feierten den Sieg unserer Löwen bis in den Abend. Leider waren die Musikanten nicht mehr anwesend und ein Hendlstand war immer noch nicht aufgebaut. So improvisierten wir mit Bier aus Flaschen, Pizza vom Schachterlwirt und unserem neu kreierten Prositsong “Ein Prosit dem Arbeitssieg!” unsere eigene Wies’n. Ein griabiger Tag – der ohne Torge Paetow so vielleicht gar nicht möglich gewesen wäre.

TSV 1860 Futsal verliert Derby gegen Beton Boys München

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Tsv 1860 Futsal Beton Boys München

Ein Derby zur Wiesn-Zeit und dann noch drei Punkte – es wäre zu schön gewesen, doch der TSV 1860 Futsal unterlag den Beton Boys München trotz starker erster Halbzeit am Ende deutlich mit 3:6.

TSV 1860 Futsal mit Niederlage gegen Beton Boys

Eine Halbzeit lang sah es richtig gut aus für den TSV 1860 Futsal, denn trotz des frühen Rückstandes nach nicht einmal zwei Minuten hielten die Löwen gut mit den favorisierten Beton Boys mit. Robert Juric gelang in der 10. Minute gar der Ausgleich für das Team von Josip Crnoja und dieser Spielstand hatte bis zur Pause Bestand.

Danach aber dominierten die Beton Boys vor 60 Zuschauern in der Sporthalle an der Knorrstraße die Partie und zogen innerhalb von vier Minuten auf 1:4 davon. Robert Juric verkürzte zwar nochmal auf 2:4 (28.), doch nur eine Minute später war der alte Abstand wieder hergestellt. Adi Vrebac gelang in der 35. Minute das dritte Tor der Löwen, den Schlusspunkt aber setzten die Gäste mit dem 3:6-Endstand.

In der Tabelle rutschte der TSV 1860 auf Platz 5 ab, die Beton Boys führen das Klassement an.

Nächster Sieg: Löwinnen besiegen auch FC Stern München III

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Tsv 1860 Löwinnen Fc Stern Iii

Trotz des ersten Gegentores in der laufenden Saison gab es am Samstag Abend für den TSV 1860 wieder Grund zum Jubeln. Die Löwinnen besiegten den FC Stern München III mit 3:1 und bleiben damit Spitzenreiter in der Kreisklasse.

Löwinnen besiegen FC Stern München III mit 3:1

Noch keine Minute war gespielt, als es bereits das erste Mal klingelte und die Löwinnen mit 1:0 in Führung gingen. In der 13. Minute folgte der zweite Treffer der Elf von Mariano Frate, der gleichzeitig auch den Halbzeitstand bedeutete.

In der 47. Minute machte 1860 mit dem 3:0 den Sack frühzeitig zu, ehe die Gäste noch zum Ehrentreffer kamen. Mit 12 Punkten aus vier Spielen bleiben die Löwinnen auf Platz 1 der Tabelle, der FC Stern München III belegt derzeit Platz 3.

2. Mannschaft feiert Schützenfest

Gleich ein ganzes Dutzend Tore schenkten die Löwinnen II ihren Gegnerinnen vom TSV Egmating ein. Ein Eigentor eröffnete den Torreigen in der 19. Minute, danach trafen Laura Schmidt Bäse (3), Cheyenne Krieger (2), Manuela Paßreiter, Laura Kreuzer, Joy Bredehorst, Corinna Zellner, Melanie Schleifer und Saadet Tombul zum Kantersieg des TSV 1860.

Mit 9 Punkten und 25:0 Toren aus den ersten Spielen führen die Löwinnen II somit das Klassement der A-Klasse an.

Trotz Platzverweis: TSV 1860 U21 schlägt Schwaben Augsburg

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Neziri Samir TSV 1860 U21

Obwohl die Löwen fast 60 Minuten lang in Unterzahl spielen mussten, besiegte die U21 des TSV 1860 am Samstag Nachmittag den TSV Schwaben Augsburg mit 2:1.

TSV 1860 U21 besiegt Schwaben Augsburg

Schwaben Augsburg war das Team der Stunde in der Bayernliga Süd – bis heute Nachmittag. Denn heute wurden die Schwabenritter von der U21 der Löwen entzaubert, obwohl diese nach Gelb-Rot für Kuhn (34.) fast eine Stunde lang mit einem Mann weniger auskommen musste.

Seine erste Gelbe hatte der Junglöwe bereits in der 18. Minute gesehen und dabei zu allem Überfluss auch noch einen Elfmeter der Gäste verschuldet. Simon Gall legte sich den Ball zurecht, visierte das rechte Eck an, doch Maxi Rothdauscher tauchte ab und wehrte den Strafstoß ab. Es blieb also beim 0:0 und nur wenige Minuten später gingen die Löwen gar in Führung. Moritz Rem spielte einen klugen Steilpass auf Philip Kuhn, der Samir Neziri (siehe Titelbild) bediente, der wiederum den Keeper zum 1:0 für 1860 tunnelte. Nur drei Minuten später wurde Kuhn im gegnerischen Strafraum zu Fall gebracht, doch statt Elfmeter für die Löwen entschied der Schiedsrichter auf Schwalbe und zückte Gelb-Rot.

Rothdauscher hält zweiten Elfmeter

Die Löwen hatten nun entsprechend Wut im Bauch und wollten sich durch diese Fehlentscheidung nicht der drei Punkte berauben lassen. Damjan Dordan setzte Leon Tutic in Szene und der traf mit einem Flachschuss zum 2:0 (54.). In der Folge ließen die Löwen einige Konterchancen liegen und so wurde es am Ende doch nochmal spannend.

In der 87. Minute gab es erneut Elfmeter für die Gäste, wieder hielt Rothdauscher, doch diesmal köpfte Achatz den Abpraller zum Anschlusstreffer in die Maschen.

Dabei blieb es aber und so feierte die U21 gegen Schwaben Augsburg einen überraschenden Heimsieg und rangiert mit nunmehr 21 Punkten auf Platz 8 der Bayernliga-Tabelle.

Titelbild: Sampics (Stefan Matzke)