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Sechzig am Wochenende: Dritte verliert, Vierte gewinnt

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Tsv 1860 Nlz Baywa U19 U17 U14 U12 U10 U11 U13 U9 U15 Löwen U16 III IV Dritte Vierte Nachwuchsarbeit

Nicht nur die Profis bereiten sich auf die kommende Punktspielrunde vor, sondern auch die Amateurmannschaften des Vereins. Während die Dritte in Mindelstetten eine Niederlage einstecken musste, gewann die Vierte beim SC Massenhausen.

Dritte verliert, Vierte gewinnt

Gegen den FC Mindelstetten, Kreisligist aus dem Kreis Donau/Isar erwischte die 3. Mannschaft des TSV 1860 alles andere als einen guten Start. Bereits nach vier Minuten stand es 1:0, nach einer halben Stunde gar 3:0. Erst danach konnten sich die Löwen auf der Anzeigetafel verewigen, als Peter Lettenbauer in der 34. Minute zum 3:1 verkürzte. Danach aber waren wieder die Gastgeber an der Reihe und Marcel Kappelmaier, der einst für die U23 des TSV 1860 in der Regionalliga Süd aktiv war, erhöhte mit zwei Treffern zwischenzeitlich auf 5:1. Dominik Kilpatrick (78.) und Diego Hones (87.) betrieben noch Ergebniskosmetik, am Ende stand jedoch eine 3:5-Niederlage.

Während die Dritte also ihre Partie verlor, gab es für die Vierte der Löwen ein Erfolgserlebnis. Trotz zwichenzeitlichen 1:2-Rückstandes gewann der TSV 1860 IV beim SC Massenhausen mit 5:2. Torschützen: Cheikh Diop (2), Alexander Petö, Alexander Gareis und ein Eigentor der Gastgeber.

Die Spiele im Überblick

Freitag, 28.07.

17.00 Uhr: U17 – DJK Vilzing 4:1 (in Viechtach)
19.00 Uhr: DJK Fasangarten – Senioren B 1:6

Samstag, 29.07.

11.30 Uhr: SpVgg GW Deggendorf U19 – U19 0:4
14.30 Uhr: SSV Weng II – Löwinnen II 0:14
15.00 Uhr: Profis – Borussia Mönchengladbach 1:2 (in Heimstetten)
15.00 Uhr: FC Mindelstetten – 3. Mannschaft 5:3
16.30 Uhr: SSV Weng – Löwinnen I 1:2
17.30 Uhr: Profis – VfB Stuttgart 0:2 (in Heimstetten)

Sonntag, 30.07.

13.00 Uhr: U19 – Viktoria Pilsen 4:1 (in Viechtach)
17.00 Uhr: SC Massenhausen – 4. Mannschaft 2:5

Dienstag, 01.08.
17.30 Uhr: FSV Höhenrain – Löwinnen U17 -:-

Sechzig um Sieben: Es geht wieder los – 1860 vor dem Saisonstart

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Sechzig um Sieben: Löwen in Rot, im Podcast und im Blick

Endgültig zurück aus der Sommerpause ist der TSV 1860 München in dieser Woche – es steht der Saisonstart bevor! Gleich zwei Pflichtspiele sind im Kalender der Löwenfans in den nächsten Tagen hinterlegt. Im Toto-Pokal geht es nach Stockheim, dann ist Waldhof Mannheim in Giesing zu Gast. Zum Start in eine neue Woche gibt es zunächst aber einmal den Überblick aller Meldungen vom Wochenende.

Giesinger Gedanken vor dem Saisonstart

Da sind sie wieder, die “Giesinger Gedanken”! Das freut mich sehr” kommentierte sechzger.de-Leser Siggi am gestrigen Sonntag und war damit bei weitem nicht der einzige mit dieser Meinung. Mit großem Interesse wurden die Giesinger Gedanken vor dem Saisonstart gegen Mannheim gelesen und teils auch kommentiert. Thomas orientierte sich bei der Erstellung an den bisherigen Vorschauen von Schülerpraktikant Xaver (gestern übrigens mit einem Blick auf den 1.FC Saarbrücken, am Samstag war der SSV Jahn Regensburg im Fokus). Die Herausforderung dabei war, einen möglichst objektiven Blick auf die Geschehnisse an der Grünwalder Straße zu werfen.

Vorbereitungsturnier in Heimstetten

Zwei weitere Niederlagen musste der TSV 1860 in Heimstetten hinnehmen, dieses Mal allerdings gegen höherklassige Gegner. Im Rahmen eines Turniers trafen die Löwen auf den VfB Stuttgart und Borussia Mönchengladbach. In 120 Minuten traf Starke als einziger Weiß-Blauer in das gegnerische Tor. Die mögliche Startaufstellung gegen Mannheim war voraussichtlich im Duell mit den Fohlen erkennbar.

Umfrage: Hiller knapp vor Richter

Ob am Samstag Marco Hiller oder doch Neuzugang David Richter im Tor stehen wird, ist derweil noch unklar. Das zeigt auch eine Umfrage unter den Löwenfans: nur eine knappe Mehrheit spricht sich für die bisherige Nummer 1 aus. Die Entscheidung trifft schlussendlich aber natürlich ohnehin Trainer Maurizio Jacobacci.

sechzger.de Talk Folge 117 online

Das Turnier in Heimstetten, alle Veränderungen des Kaders sowie den Saisonstart gegen Waldhof Mannheim besprechen vier Redakteure im neuen sechzger.de Talk, der seit dem späten Sonntagabend online auf allen bekannten Plattformen zu finden ist. Christian empfängt dazu Jan und Flo, komplettiert wird die Runde von Rückkehrer Bernd. Am Freitag erwacht dann auch die Taktiktafel aus ihrem Sommerschlaf.

Interview vor dem Saisonstart mit dem Technischen Leiter des TSV 1860 III & IV

Mitte August starten dann auch die Herrenmannschaften III und IV in eine neue Kreisliga- bzw. Kreisklassen-Saison. Vorab spricht Dominik Kilpatrick, der Technische Leiter, im Interview über die Aufstiegsfeier, das Transfergeschehen bei beiden Teams sowie die Erwartungen an die Spielzeit 2023/24.

News aus der 3.Liga

Mannheim verliert bei der Generalprobe

Der erste Löwen-Gegner der Saison 23/24 war am Wochenende ebenfalls noch einmal im Einsatz. Die Generalprobe misslang dabei allerdings. Waldhof Mannheim musste sich dem Regionalligisten Eintracht Frankfurt II knapp mit 0:1 geschlagen geben.

Kapitänswahl in Dresden und Sandhausen

Zwei weitere Drittligisten haben ihre Kapitäne für die bald startende Spielzeit bekannt gegeben. Beim Absteiger SV Sandhausen wurde Dennis Diekmeier in seinem Amt bestätigt. Die Kandidaten wählte dabei die Mannschaft in einer Abstimmung, die finale Entscheidung traf dann Trainer Danny Galm.
Bei Dynamo Dresden gibt es hingegen einen Wechsel bei der Kapitänsbinde. Nach dem Abgang von Tim Knipping wurde Stefan Kutschke zum neuen Mannschaftsführer gewählt. Sein Stellvertreter ist Paul Will.

Erster (!) Neuzugang in Unterhaching

Da verkommt die Suche nach einem Stürmer bei den Löwen fast schon zu einem Luxusproblem. Die SpVgg Unterhaching hat am Wochenende den allerersten externen Neuzugang präsentiert. Aus der österreichischen Bundesliga wechselt Raphael Schifferl auf Leihbasis in die Vorstadt. Die Spielvereinigung war der letzte Drittligist ohne einen externen Transfer.

Umfrage: Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Hiller und Richter

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Marco Hiller TSV 1860

Marco Hiller oder David Richter – wer wird am kommenden Samstag beim Saisonauftakt gegen Waldhof Mannheim das Tor des TSV 1860 hüten? Nicht nur bei Trainer Maurizio Jacobacci, sondern auch bei unseren Lesern boten sich die beiden Torwarte ein heißes Kopf-an-Kopf-Rennen.

Marco Hiller oder David Richter?

Keine Frage: Der etablierte Marco Hiller hat in der letzten Spielzeit sicher nicht die beste Saison seiner Karriere gespielt. Aber wer außer Morgalla, Wörl und Lakenmacher konnte das bei den Löwen schon von sich behaupten? Entsprechend forsch äußerte Neuzugang David Richter seine Ziele für die bevorstehende Saison:

“Ich bin zu 1860 gekommen, um zu spielen. Ich bin nicht zu Sechzig gekommen, um die Nummer zwei zu sein, sonst hätte ich mir was anderes gesucht.”

Tatsächlich schien Richter in der Vorbereitung lange die Nase vorne zu haben, ein dicker Patzer beim gestrigen Turnier in Heimstetten lassen aber doch wieder Zweifel aufkommen, ob nicht doch Marco Hiller im Tor der Löwen stehen sollte. Unsere Leser sprechen dem langjährigen Stammkeeper knapp ihr Vertrauen aus.

Marco Hiller erhielt 44 % aller abgegebenen Stimmen

Erstaunlich: U21-Torwart Maximilian Rothdauscher erhielt 123 Stimmen und vereint somit 16 % der Votes auf sich. Nach seinen Leistungen in der Vorsaison und aufgrund seines Potenzials sollte man mit dem 19-Jährigen mittelfristig auf jeden Fall rechnen!

Titelbild: TSV München von 1860 GmbH & Co. KGaA

Saisonvorschau 2023/24: 1. FC Saarbrücken

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In der heutigen Saisonvorschau 23/24 geht es um den 1. FC Saarbrücken. Ein Team, das mit großen Ambitionen in die neue Saison geht.

Osnabrücker Last-Minute-Treffer kostete den Aufstieg

Die Saarbrücker spielten vergangene Saison lange um den Aufstieg. Genau genommen bis in die 96. Minute des 38. Spieltags. Denn da gelang dem VfL Osnabrück noch der entscheidende Treffer zum direkten Aufstieg, der den 1. FC Saarbrücken vom Relegationsplatz verdrängte. Nach den desolaten Auftritten der Bielefelder in der Relegation dürfte der Ärger der Saarländer über die verpasste Relegation noch größer gewesen sein. Trösten konnte sich der 1. FC Saarbrücken mit der direkten Qualifikation für den DFB-Pokal. Die entscheidenden Punkte für den Austieg verspielten die Saarbrücker meines Erachtens allerdings in der Saisonphase nach der WM-Pause. In den ersten acht Spielen des Jahres kassierte der FCS satte sechs Niederlagen. Das wurden die Punkte verspielt, die am Ende fehlten. Bemerkenswert war sicher auch, dass Sportdirektor Rüdiger Ziehl nach dem Trennung von Uwe Koschinat zunächst nur interimsweise Cheftrainer sein sollte. Aber es wurde aber lange kein Nachfolger gefunden, so dass Ziehl bis heute in Doppelfunktion tätig ist.

Batz und Grimaldi verlassen Saarbrücken

Einige Leistungsträger der Vergangenheit kehrten dem 1. FC Saarbrücken in der Sommerpause den Rücken. So manchem Löwen wird ein Lächeln übers Gesicht gehuscht sein, als bekannt gegeben wurde, dass Daniel Batz Saarbrücken verlässt. Der Goalie wartete gegen 1860 immer mit Glanzleistungen auf. So brachte er die Giesinger Stürmer über Jahre zum Verzweifeln. Batz wechselt mit immerhin 32 Jahren noch in die Bundesliga, wo er beim FSV Mainz als Ersatztorwart fungieren wird. Mit Adriano Grimaldi brach ein weiterer Hochkaräter seine Zelte in Saarbrücken ab, um sich höherklassig zu versuchen. Der verletzungsanfällige Ex-Löwe wird nächste Saison bei Paderborn in der zweiten Liga unter Vertrag stehen. Ebenfalls eine Liga weiter oben wird Dave Gnaase nächste Saison tätig sein, der sich ablösefrei dem VfL Osnabrück anschloss. Außerdem beendet Maik Frantz seine Karriere. Durch diese Abgänge geht den Saarbrückern ein gutes Stück Routine und Erfahrung verloren.

Sinnvolle Verstärkungen geholt

Der sportlichen Leitung in Saarbrücken gelang es, die Abgänge durch kluge Transfers zu kompensieren. Denn die Abwanderungen in der Offensive werden durch ein nicht zu verachtendes Trio für die Offensive ersetzt. Patrick Sontheimer kam von Viktoria Köln. Aus der zweiten Liga holte man mit Kai Brünker einen zuverlässigen Scorer mit Drittligaerfahrung von Magdeburg. Außerdem holte Ziehl Patrick Schmidt aus Ingolstadt für eine Ablöse von 300.000 € zurück ins Saarland. Damit konnten die Abgänge adäquat ersetzt werden und der Offensive noch etwas verjüngt werden. Gespannt darf man sein, wie sich Tim Schreiber als Nachfolger des erfahrenen Daniel Batz machen wird. Das 21-jährige Torwarttalent wurde für die kommende Saison von RB Leipzig ausgeliehen. Trotz seiner Jugend bringt Schreiber schon Zweit- und Drittligaerfahrung mit. RB verlieh ihn schon an den HFC und zu Holstein Kiel.

Ab- und Zugänge im Überblick

Abgänge: Adriano Grimalsi (SC Paderborn), Dave Gnaase (VfL Osnabrück), Pius Krätschmer (helmond Sport), Justin Steinkötter (Fortuna Köln), Daniel Batz (FSV Mainz), Robin Scheu, Dominik Ernst, Tobias Jänicke, Julian Bauer (alle vereinslos), Mike Frantz, Steven Zellner (beide Karrierende).

Zugänge: Partick Schmidt (FC Ingolstadt), Patrick Sontheimer (Viktoria Köln), Kai Brünker (1.FC Magdeburg), Tim Schreiber (RB Leipzig), Tim Civeja (FC Augsburg), Fabio di Michele Sanchez (Vfl Wolfsburg), Dominik Becker (Werder Bremen II).

Gesamtmarktwert: 6,08 Mio. €

Saabrücken: Ein Aufstiegsfavorit

Für mich haben sich die Saarländer trotz der namhaften Abgänge sehr sinnvoll verstärkt. Daher gehe ich bei meiner Saisonvorschau davon aus, dass Saarbrücken bis zum Ende um den Aufstieg mitspielen wird und kommende Saison unter den ersten drei der Tabelle zu finden sein wird. Das bärenstarke Mittelfeld um Ex-Löwe Richy Neudecker wurde punktuell verstärkt. Im Sturm hat Rüdiger Ziehl nun diverse Optionen und kann die Belastung seiner Spieler durch drei etwa gleichstarke Offensivkräfte gut steuern. Für mich ist nur fraglich, ob Tim Schreiber wirklich Daniel Batz ohne Qualitätsverlust ersetzen kann.

Denkwürdige Duelle gegen 1860

Der größte Erfolg der jüngeren Geschichte des TSV 1860 München ist natürlich eng mit dem 1. FC Saarbrücken verknüpft. 2017 gelang den Löwen in den Aufstiegsspielen der direkte Aufstieg in die dritte Liga. Das erste Spiel der beiden gegeneindar konnte 1860 in der ersten Bundesliga-Saison am 09.11.1963 vor 34.000 Zuschauern nach 0:1 Rückstand mit 7:1 gewinnen, Engelbert Kraus konnte für die Löwen drei Mal einnetzen. In der dritten Liga gelang 1860 übrigens in acht Aufeinandertreffer noch kein Sieg gegen Saarbrücken. Zeit, dass sich das ändert in der kommenden Saison!

1860 spielt gegen den 1. FC Saarbrücken am: 10.-12. November 23 (A) / 19-21 April 24 (H)

Gesamtbilanz gegen den 1. FC Saarbrücken: 10 Siege 10 Remis 7 Niederlagen

Drittligabilanz gegen den 1. FC Saarbrücken: 0 Siege 2 Remis 4 Niederlagen

Giesinger Gedanken vor dem Saisonstart: Der Versuch einer distanzierten Saisonvorschau über 1860

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Inspiriert von den wirklich lesenwerten Saisonvorschauen unseres Praktikanten Xaver werde ich im Folgenden ein Experiment wagen. Ich werde mich an einer distanzierten Saisonvorschau zum TSV 1860 München versuchen.

Versuch einer unemotionalen Saisonvorschau über den TSV 1860 München

Wahrscheinlich fehlt uns Allen die nötige Distanz, um eine wirklich unemotionale, sachlich fundierte Analyse der Transferperiode durchzuführen und eine neutrale Saisonvorschau zur kommenden Saison von 1860 zu geben. Dennoch werde ich mich jetzt daran im Xaver-Style versuchen, auch wenn das Unterfangen quasi genau das Gegenteil der üblichen Giesinger Gedanken ist, die ja oft beleuchten, was die Löwenspiele so emotional mit mir anrichten. Ich werde mir Mühe geben, ich versprech’s!

Enttäuschende Saison liegt hinter den Löwen

1860 startete mit hohen Erwartungen in die letzte Saison. Trainer Köllner versprach im Mai 2023 etwas “Großes feiern” zu wollen, womit natürlich nur der Aufstieg gemeint sein konnte. Die Löwen starteten auch furios in die Saison und stellten sogar einen neuen Drittliga-Startrekord auf. Ab der Länderspielpause im September verlor 1860 aber den Faden und fiel in der Tabelle immmer weiter zurück. Zwei Spiele nach der WM-Pause wurde Trainer Michael Köllner dann entlassen. Es folgten Wochen des Chaos bei 1860, die zu Tage förderten, dass das Konstrukt mit den Gesellschaftern HAM und dem e.V. nur sehr schwerfällig Entscheidungen fällen kann. So dauerte es vier Wochen, bis mit Maurizio Jacobacci Köllners Nachfolger verpflichtet werden konnte. Inzwischen hatte die Mannschaft unter Interimstrainer Gorenzel so viel Boden in der Tabelle verloren, dass der Aufstieg endgültig abgehakt werden musste. Jacobacci konnte in 14 Spielen die Leistung der Mannschaft stabilisieren, die am Ende 8. wurde.

Großes Stühlerücken im Kader von 1860

Nicht weniger als 18 Spieler verließen 1860 nach der letzten Saison. Sportlich am schmerzhaftesten sind sicher die Abgänge von Yannick Deichmann, der einer der wenigen Löwen war, der in der Saison 22/23 konstante Leistungen bringen konnte und Super-Talent Leandro Morgalla. Immerhin brachte der Abgang des Verteidiger-Talents 1860 etwa 2 Mio. € in die Kasse. Diese konnten genutzt werden, um in diverse Neuzugänge zu investieren. Ärger gab es auch um den Abgang des zweiten großen Talents Marius Wörl. 1860 konnte sich mit ihm nicht auf einen neuen Vertrag einigen, so dass er ablösefrei zu Hannover 96 wechseln konnte. In der Folge scheiterte auch ein Leihgeschäft. Außerdem hängten Kapitän Stefan Lex und 1860-Urgestein Marius Willsch ihre Fußballschuhe an den Nagel. Ex-Torschützenkönig Marcel Bär verlängerte seinen Vertrag nicht und heuerte bei Erzgebirge Aue an.

14 Neuzugänge wurden geholt

Den 18 Abgängen stehen 14 Neuzugänge gegenüber. Allerdings ist die Qualität der Neuzugänge in den meisten Fällen geringer als die der Abgänge. Bedeutendste Neuverstärkung ist Julian Guttau, der nach einer guten Saison von Freiburg II zu 1860 stößt. Er soll im linken Mittelfeld Jo Boyamba ersetzen. Für das defensive Mittelfeld wurde ein Duo aus Marlon Frey (MSV Duisburg) und Niklas Tarnat (RW Essen) nach Giesing geholt. Bemerkenswert sind auch die Verpflichtungen von Kaan Kurt (Gladbach II) und Kilian Ludewig (Leihe von RB Salzburg) für die rechte Verteidiger-Position. Außerdem wurden für das offensive Mittelfeld Eroll Zejnullahu (SpVgg Bayreuth) und Manfred Starke (VfB Oldenburg) geholt. Im Sturm konnte bisher nur Valmir Sulejmani aus Ingolstadt verpflichtet werden, der nach einer schweren Verletzung 2019 bisher nicht an die Leistungen davor anknüpfen konnte. Es wird noch fieberhaft ein klassischer Neuner für das Sturmzentrum gesucht, aber 1860 kann seit Wochen nicht den gewünschten Knipser präsentieren. Dies liegt möglicherwiese auch daran, dass die Löwen nach dem Weggang von Günther Gorenzel keinen Sportdirektor beschäftigen. Chefscout Jung, Geschäftsführer Pfeifer und Trainer Jacobacci teilen sich aktuell den Job.

Ab- und Zugänge im Überblick

Abgänge: Stefan Lex, Marius Willsch (beide Karriereende), Leandro Morgalla (RB Salzburg), Marius Wörl (Hannover 96), Yannick Deichmann (FC Ingolstadt), Marcel Bär (Erzgebirge Aue), Joseph Boyamba (SV Elversberg), Semi Belkahia, Christopher Lannert (beide Arminia Bielefeld), Meris Skenderovic (Hallescher FC), Tom Kretzschmar (FC Homburg), Nathan Wicht (FC Luzern), Raphael Holzhauser (OH Leuven, Leihende), Martin Kobylanski, Erik Tallig, Quirin Moll, Daniel Wein (alle vereinslos), Lorenz Knöferl (TSV 1860 U21).

Zugänge: Valmir Sulejmani (FC Ingolstadt), Tarsis Bonga (Eintracht Braunschweig), Julian Guttau (SC Freiburg II), Marlon Frey, Leroy Kwadwo (beide MSV Duisburg), Kaan Kurt (Borussia Mönchengladbach II), Eroll Zejnullahu (SpVgg Bayreuth), Niklas Tarnat (RW Essen), Manfred Starke (VfB Oldenburg), David Richter (Kickers Offenbach), Kilian Ludewig (RB Salzburg), Morris Schröter (Hansa Rostock), Mansour Ouro-Tagba, Tim Kloss, Daniel Winkler (alle TSV 1860 U21).

Gesamtmarktwert: 5,68 Mio. €

1860 – eine Wundertüte

Ich kann aktuell ganz schwer einschätzen, wie 1860 kommende Saison performen wird. Die enorm hohe Fluktuation im Kader ist sicher ein Nachteil für die Löwen. Außerdem wird sehr viel davon abhängen, ob wirklich noch ein Mittelstürmer von Format verpflichtet werden kann. Denn in der Vorbereitung zeigte sich sehr deutlich, dass die Löwen zwar Schwächen in allen Mannschaftsteilen haben, diese aber am gravierendsten in der Offensive zu Tage treten. In der Vorbereitung war durch die vielen nacheinander eintreffenden Neuzugänge auch nicht wirklich die Herausbildung einer Stammelf zu erkennen. Lediglich die Aufstellung gegen Gladbach beim Turnier in Heimstetten könnte einen Hinweis auf die Startaufstellung der Löwen geben. Sechzig wird also Zeit benötigen, um sich zu finden. Der Kader ist trotz einiger Neuzugänge aus der zweiten Liga sicher schwächer besetzt als in der vergangenen Saison. Daher schätze ich, dass 1860 die Saison auf Platz 10-12 beenden wird. Kommt ein überdurchschnittlich guter Mittelstürmer oder findet Fynn Lakenmacher zur Form des Herbst 2022 zurück, kann es auch weiter nach oben gehen.

Allen Löwen einen schönen Saisonstart!

Ich hoffe, dass es mir einigermaßen gelungen ist, unsere Löwen mal wirklich unemotional von außen zu sehen. Ich wollte die Ausgangslage so sachlich und distanziert wie möglich darstellen. Oft sagte die Saisonvorschau 1860 ja eher negative Saisonverläufe vorher. Dann überraschten die Löwen uns alle positiv. Vielleicht passiert das ja diese Saison auch. Voraussetzung dafür wäre, dass Maurizio Jacobacci die Mannschaft zu einer verschworenen Einheit macht, die sich von nichts aus der Ruhe bringen lässt. Hoffen wir’s! So oder so: ich freue mich auf den Saisonstart am Samstag gegen Waldhof und ein paar Bier am Grünspitz mit anderen Löwenfans!

 

Turnier in Heimstetten: TSV 1860 unterliegt Stuttgart und Gladbach

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Eine Woche vor dem Saisonstart gegen Waldhof Mannheim haben die Löwen ein Turnier in Heimstetten absolviert. Die Gegner des TSV 1860 München waren dabei die Bundesligisten VfB Stuttgart und Borussia Mönchengladbach.

Blitzturnier in Heimstetten mit dem TSV 1860, Stuttgart und Mönchengladbach

Statt einem Testspiel vor dem Start in eine neue Saison der 3.Liga absolvierten die Löwen zwei Turniere mit jeweils zwei Gegnern als Generalprobe. In Unterhaching gingen die Duelle gegen die Gastgeber und den 1.FC Nürnberg jeweils verloren. Heute stand der TSV 1860 dann dem VfB Stuttgart und Borussia Mönchengladbach gegenüber. Gespielt wurde gegen die Vereine aus der 1.Bundesliga erneut im Modus 2×30 Minuten.

TSV 1860 München – Borussia Mönchengladbach

Die erste Partie mit weiß-blauer Beteiligung war das Spiel gegen Borussia Mönchengladbach um 15:00 Uhr. Bereits in der Vorbereitung auf die Saison 2022/23 traf man in Rottach-Egern auf die Fohlen. Maurizio Jacobacci schickte heute folgende Elf auf das Spielfeld:

Richter

Kurt – Verlaat – Lang – Greilinger

Tarnat – Starke

Schröter – Vrenezi – Guttau

Sulejmani

Endlich ein Tor für 1860

Pünktlich zum Anpfiff ergoss sich ein Wolkenbruch über Heimstetten. Die Zuschauer, die nicht das Glück hatten einen den wenigern überdachten Plätze ergattert zu haben, waren bereits komplett durchnässt, als Ranos in der 5. Minute auf 1:0 für die Borussen stellte. Ranos setzte sich gegen die komplette Innenverteidigung von 1860 durch und überwand auch Richter im Löwentor. Durch den starken Regen entwicklete sich die Partie zunehmen zur Rutschpartie. In der 16. Minute stellte Manfred Starke nach einer Ecke unbedrängt per Kopf auf 1:1. Endlich ein Tor für 1860! Bis zur Halbzeit war dann ein Klassenunterschied gegen die Fohlen (die allerdings nicht in Bundesliga-Besetzung antraten) nicht zu erkennen, allerdings hatten die technisch versierteten Gladbacher mehr Probleme mit dem tiefen Rasen.

Wieder frühes Tor für Gladbach

Wie im ersten Durchgang mussten die Löwen ein frühes Gegentor hinnehmen. In der 33. Minute komninierten sich die Fohlen weitgehend unbedrängt durch die weiß-blaue Defensive. Am Ende setzte der Japaner Shio Fukuda den Ball mit kernigen Schuss vorbei an Richter ins Netz. In der Folge kontrollierte der Bundesligist das Geschehen und 1860 musste sich darauf konzentrieren nicht weiter in Rückstand zu geraten. In der 48. Minute hätte Neuzugang Schröter dann den Ausgleich markieren müssen. Er wurde weit geschickt konnte mit etwas Glück den Gladbach Keeper überspielen und den Ball trotzdem nicht im verwaisten Gehäuse unterbringen. Der Abpraller vom Gladbacher Verteidiger Kemper landete bei Sulejmanni, der sich viel zu viel Zeit ließ, um den Ball weiter zu verarbeiten.

Starke Schlussphase der Löwen

Diese Aktion war der Startschuss für eine sehr aktive Schlussphase mit einigen Chancen der Löwen. Vrenezi setzte einen Fernschuss knapp am Tor und vorbei und Verlaat köpfte nach einer Ecke knapp am Tor vorbei. Nach einer Flanke von rechts kam Guttau frei zum Schuss, verzog diesen aber leider freistehend im Strafraum. Wenige Sekunde später musste der Gladbacher Keeper Nicolas sein ganzen Können aufbieten, um einen Fernschuss von Sulejmani zur Ecke zu lenken. So verlor 1860 1:2, aber es gab durchaus einige Lichtblicke zu bewundern und ein 2:2 wäre durchaus ein gerechtes Ergebnis gewesen.

TSV 1860 München – VfB Stuttgart

Nachdem sich die beiden Bundesligisten duelliert hatten (Endstand: 5:1 für Gladbach) traf der TSV 1860 München abschließend auf den VfB Stuttgart. Anders als in Unterhaching sah man eine nur teilweise veränderte Löwen-Elf in folgender Formation:

Hiller

Ludewig – Verlaat – Lang

Tarnat – Kloss

Starke – Vrenezi – Guttau

Bonga – Lakenmacher

Sechzig mit Dreier-Kette

Jacobacci startete also in den letzten Test vor dem Saisonstart mit einer Dreierkette. Wie schon gegen Gladbach kam Sechzig nicht gut ins Spiel und die die Stuttgarter krönten ihre druckvolle Anfangsphase durch das 1:0 von Milosevic. Vorausgegangen war eine Kombination im Strafraum, bei der Sechzig nur unzureichend verteidigen konnte. Einzig Bonga sendete mit einem Distanzschuss in der 18. Minute ein Lebenszeichen des TSV 1860. Kurz drauf stellte Haraguchi auf 2:0 für die Schwaben (22. Minute). Sechzig bekam den Ball nicht aus der Gefahrenzone und schlussendlich zog Haraguchi aus 16 Metern ab und setzte den Ball ins Netz. Bis zum Seitenwechsel gab es keine nennenswerten Aktionen mehr.

Zahlreiche Wechsel zur Halbzeit

Gleich acht Mal wechselte Jacobacci nach dem Seitenwechsel fast komplett. Lediglich der Sturm mit Lakenmacher und Bonga sowie Torwart Hiller verblieben auf dem Spielfeld. Sechzig fand nach dem Gruppenwechsel besser ins Spiel und Lakenmacher konnte zwei Mal sogar für so etwas wie Gefahr vor dem Stuttgarter Tor sorgen. Die Löwen agierten feldüberlegen, aber Stuttgart ließ 1860 nicht in die gefährlichen Räume vordringen. So sahen die 2.500 Zuschauer in der 45. Minute wieder eine Chance des VfB. Egloff traf nach sehenswertem Spielzug nur das Außennnetz. Das war der letzte Aufreger im Spiel, das der VfB locker mit 2:0 nach Hause bringen konnte.

Fazit des Turniers in Heimstetten

Sehr positiv ist die Schlussphase gegen Gladbach zu bewerten, als der Bundesligist stehend KO war und Sechzig beste Chancen zum 2:2 liegen ließ. Allerdings wurde genau in dieser Phase auch wieder die Abschlusschwäche der Löwen deutlich sichtbar. Auf der Negativseite ist sicherlich zu verbuchen, dass 1860 drei schnelle Gegentore in vier Halbzeiten bekam. Die Aufstellung des Spiels gegen Gladbach könnte ein Fingerzeig sein, wie die Startelf gegen Waldhof aussehen könnte.

 

Saisonvorschau 2023/24: Jahn Regensburg

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SSV Jahn Regensburg TSV 1860 München Relegation 2.Bundesliga 3.Liga

Heute beschäftigen wir uns mit einem neuen neuen Gesicht in der dritten Liga. Ich nehme heute in der Saisonvorschau 23/24 den Zweitliga-Absteiger SSV Jahn Regensburg unter die Lupe.

Letzter Zweitliga-Gegner der Löwen

Jahn Regensburg dürfte sich in vielen Köpfen der Löwenfans als letzter Gegner des TSV 1860 München in der zweiten Liga eingebrannt haben. Genau genommen in der Relegation 2017, die die Löwen als Zweitligist und der Jahn als Drittligist bestritten. Seitdem spielte der Jahn bis letzte Saison ununterbrochen in der zweiten Etage des deutschen Fußballs, während 1860 sich über die Regionalliga Bayern erstmal wieder in die dritte Liga hocharbeiten musste. Der Jahn startete gut in die letzte Saison, lag an Spieltag 2 und 3 sogar auf Rang 1 der Tabelle. Eine Serie von zehn sieglosen Spielen in Folge rund um die WM-Pause sorgte dafür, dass der Jahn abstürzte und bis auf den 25. Spieltag immer auf einem Abstiegs- oder Relegationsrang lag. Am letzten Spieltag besiegelte dann der FC Heidenheim in einem dramatischen Saisonfinale den Abstieg der Regensburger, während Heidenheim durch ein Last-Minute Tor den HSV noch vom Aufstiegsplatz verdrängte.

Mannschaft komplett ausgetauscht

Im Mai wurde der langjährige Trainer Mersad Selimbegovic gefeuert und Joe Enochs als Nachfolger verpflichtet. Da schwante den Regensburger Verantwortlichen wohl schon, dass sie absteigen würden. Oder hätten sie sonst den sehr drittliga-erfahrenen Enochs verpflichtet und ihn auch mit einen für die dritte Liga gültigen Vertrag ausgestattet? Der US-Amerikaner bringt es mit Osnabrück und Zwickau immerhin schon auf 254 Spiele als Trainer in der dritten Liga. Im Kader der Regensburger gab es nach dem Abstieg einen kompletten Aderlass, so dass ich heute ausnahmsweise nenne, wer aus dem Zweitliga-Team noch an der Donau geblieben ist. Das sind mit Weidinger, Saller, Faber und Viet ganze vier Spieler.

Vollkommen neu zusammengestellter Kader

Es lag also an Neu-Trainer Joe Enochs und dem neu verpflichteten Sportdirektor Armin Beierlorzer, in kurzer Zeit einen komplett neuen Kader zusammenzustellen. Aktuell zählt der  Jahn 20 (!) neue Spieler im Kader und die Floskel, dass die Mannschaft sich erst finden muss, trifft hier wohl zu wie selten. Es fällt mir daher schwer, bei der Saisonvorschau einzelne Neuzugänge herauszupicken und zu beschreiben, wie sie sich auf den Kader von Jahn Regensburg auswirken.

Blick auf die namhaftesten Neuzugänge

Ich will Euch dennoch die prominentesten Neuzugänge des SSV Jahn kurz vorstellen. Aus Löwensicht ist sicher Andi Geipl der bemerkenswerteste Neuzugang in Regensburg. Geipl durchlief bekanntlich das NLZ an der Grünwalder Straße und stößt von Aufsteiger Heidenheim zum Jahn. Der mittlerweile 31-jährige Mittelfeldspieler soll sicher zu einer der Stützen im Team werden und mit seiner Erfahrung eine Führungsrolle übernehmen. Ebenfalls ein Mann mit viel Erfahrung konnte vom KSC geholt werden: Florian Ballas. Der 30-jährige Innenverteidiger hat bereits 173 Zweiligaspielen absolviert und soll mit Alexander Bittroff Stabilität in der Defensive garantieren. Bittroff wurde aus Magdeburg geholt.  Dazu wurden einige “alte Bekannte” aus der dritten Liga verpflichtet wie z.B. Elias Huth aus Aue, Agyemang Diawusie von der SpVgg Bayreuth und Felix Gebhardt vom HFC.

Ab und Zugänge im Überblick

Abgänge: Steve Breitkreuz (Bayern München II), Dejan Stojanović (SCR Altach), Jonas Urbig (1. FC Köln), Jan Elvedi (1. FC Kaiserslautern), Lasse Günther (FC Augsburg), Leon Guwara (FC Ingolstadt 04), Benedikt Gimber (1. FC Heidenheim), Blendi Idrizi (FC Schalke 04), Sarpreet Singh (Bayern München II), Maximilian Thalhammer (VfL Osnabrück), Andreas Albers (FC St. Pauli), Benedikt Fischer (DJK Vilzing), Minos Gouras (Waldhof Mannheim), Charalambos Makridis (VfL Osnabrück), Joshua Mees (Holstein Kiel), Nicklas Shipnoski (Fortuna Düsseldorf), Dario Vizinger (Warta Poznań), Aygün Yildirim (Arminia Bielefeld), Thomas Barth (FC St. Pauli).

Zugänge: Leon Cuk (Hertha BSC II), Agyemang Diawusie (SpVgg Bayreuth), Felix Gebhardt (Hallescher FC), Florian Ballas (Karlsruher SC), Alexander Bittroff (1. FC Magdeburg), Louis Breunig (1. FC Nürnberg II), Bryan Hein (Hamburger SV II), Robin Ziegele (FSV Zwickau), Niclas Anspach (SpVgg Unterhaching), Rasim Bulić (1. FSV Mainz 05 II), Tobias Eisenhuth (Energie Cottbus), Andreas Geipl (1. FC Heidenheim), Noel Eichinger (FSV Zwickau), Noah Ganaus (VfB Stuttgart II), Elias Huth (Erzgebirge Aue), Dominik Kother (Waldhof Mannheim), Joël Zwarts (ADO Den Haag).

Gesamtmarktwert: 5,53 Mio.€

Wie wird sich die neuformierte Mannschaft des SSV Jahn Regensburg schlagen?

Eine Prognose abzugeben, wie sich diese komplett neu zusammgestellte Mannschaft schlagen wird, ist extrem schwer. Aus den bisherigen Testspielergebnissen der Regensburger lassen sich nicht viele Erkenntnisse gewinnen. Die aussagekräftigsten Testspiele fanden gegen die Regionalligisten Fortuna Köln und den Chemnitzer FC statt. Gegen die Fortuna konnte der Jahn 2:1 gewinnen, gegen Chemnitz setzte es hingegen eine 3:4 Niederlage. Ich gehe daher davon aus, dass die Mannschaft noch Zeit braucht, um sich zu finden und wirklich in die Spur zu kommen. Mit dem Aufstiegsrennen hat Jahn Regensburg damit aus meiner Sicht nichts zu tun. Sie werden aber durch den ausgeglichen besetzten Kader und Drittliga-Spezialist Joe Enochs im guten Mittelfeld landen. Mein Tipp: Platz 8 – 10.

Bedeutende Spiele der Löwen gegen Jahn Regensburg

In der jüngeren Historie sind sicher die oben genannten Relegationsspiele den meisten Löwenfans noch in Erinnerung. In Regensburg konnten sich die Löwen mit einem glücklichen 1:1 noch wacker aus der Affäre ziehen. Im Rückspiel setzte es dann vor 62.200 Zuschauern eine verdiente 0:2 Niederlage. Das Spiel musste mehrmals unterbrochen werden, weil Löwenfans Gegenstände auf das Spielfeld waren. Es war das letzte Spiel von 1860 in der Allianz-Arena. Es folgte die “4” von Hasan Ismaik, der Doppelabstieg und die Rückkehr ins Sechzgerstadion. Genau anders rum ging es am 01.05.1993, als die Löwen mit einem 3:2 in Regensburg die Meisterschaft in der Bayernliga klar machten. Damit legten sie den Grundstein für den Aufstieg in die zweite Liga und den Durchmarsch in in die Bundesliga 1994.

1860 spielt gegen Jahn Regensburg am: 02.-04. November 23 (H)/12.-14. April 24 (A)

Gesamtbilanz gegen Jahn Regensburg: 20 Siege 6 Remis 7 Niederlagen

Drittligabilanz gegen Jahn Regensburg: bisher keine Spiele

 

Suche nach dem neuen Stürmer: 1860 an Gabriele Gori interessiert

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Jacobacci: "Stellen uns zu naiv an"
Jacobacci: "Stellen uns zu naiv an"

Die zähen Suche  der Löwen nach einem neuen Mittelstürmer entwickelt sich langsam zu einem “Warten auf Godot“. Nun erscheint beim TSV 1860 München zwar nicht Godot, aber die Löwen sind scheinbar am Italiener Gabriele Gori interessiert.

Transalpine Stürmersuche bei 1860

Nachdem heute morgen mit Leroy Kwadwo vom MSV Duisburg ein weiterer Neuzugang für die Defensive der Löwen vorgestellt wurde, haben die Löwen offenbar ihr Suchgebiet nach dem so dringend benötigten Stürmer nach südlich der Alpen verlagert. Erstes Zielobjekt der transalpinen Suche der Löwen ist offenbar Gabriele Gori, der dem AC Florenz gehört.

1860 an Gori interessiert?

Der Münchner Merkur berichtet vom Interesse des TSV 1860 München an Gabriele Gori. Gori ist 24 Jahre alt und dem Vernehmen nach ein klassischer Neuner, so wie Löwentrainer Jacobacci ihn sucht. Mit 1,87 Meter Größe sollte er auch eine gewisse Kopfballstärke mitbringen. Wer jetzt denkt, 1860 wäre an einem Serie A Stürmer dran, befindet sich leider auf dem Holzweg. Gori war seit Beginn der Saison 2018/19 quasi konstant an Clubs der Serie B (der zweithöchsten italienischen Spielklasse) verliehen. Für die Profis der Fiorentina stand er nicht ein Mal in einem offiziell Spiel auf dem Rasen. Statdessen durchlief er Stationen bei Foggia, Livorno, Arezzo, Vicenza, Cosenza und Reggina.

Ehemaliger U20-Nationalspieler

In der U19 der Fiorentina brachte Gori es immerhin auf 61 Spiele, in denen er 35 Tore erzielte und zehn Vorlagen lieferte. Durch diese Leistungen wurde er in die italienische U20-Nationalmannschaft berufen. Dort kam er fünf Mal zum Einsatz und konnte zwei Tore für die Azzurri schießen. Bei Reggina 1914 stand er vergangene Saison 34 Mal auf dem Feld, traf dabei drei Mal und gab eine Torvorlage.

Gori noch ein Jahr unter Vertrag

Ein Wechsel von Gori nach Giesing scheint aus unserer Sicht eher unwahrscheinlich. Denn der TSV 1860 München möchte Gabriele Gori gerne ausleihen. Allerdings steht er bei Florenz nur noch kommende Saison unter Vertrag und bekanntlich dürfen Leihen nicht zum Vertragsende gehen. So müsste also zunächst der Vertrag von Gori bei der Fiorentina verlängert werden, nur um ihn ein weiteres Mal zu verleihen. AUßerdem gehen wir davon aus, dass es bei Gehalt zwischen einem Serie-A-Verein und der dritten Liga deutliche Differenzen gibt. In diesem Zusammenhang kommen wir nicht umhin, Euch an einen der schönsten “Löwenskandale” zu erinnern, als Sechzig schon Mal einen italienischen Stürmer verpflichten wollte.

Saisonvorschau 2023/24: Viktoria Köln

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Viktoria Köln das V steht für Vussball

Heute beschäftigen wir uns bei der Saisonvorschau 23/24 mit Viktoria Köln. Die Höhenberger gehen in ihre fünfte Saison in der dritten Liga und haben sich mittlerweile vor der Fortuna als Nummer zwei in Köln etabliert.

Saison 22/23: Beste Platzierung in der Vereinsgeschichte

Letzte Saison konnte der rechtsrheinische Kölner Club mit dem neunten Platz die beste Platzierung seiner Vereinsgeschichte feiern. In vier Jahren dritte Liga hatte die Viktoria nie ernsthaft etwas mit dem Abstieg zu tun und soll es auch weitergehen. Trainer Olaf Janßen geht nun schon seine vierte Saison an der Seitenlinie der Höhenberger und steht für Kontinuität. Janßen kennt die Gegebenheiten vor Ort und legt hohen Wert auf die Weiterentwicklung junger Spieler aus dem eigenen Nachwuchs. Dass das in der letzten Saison gut gelungen ist, unterstricht der fünfte Platz bei den Auszahlungen aus dem Nachwuchsfördertopf des DFB. Dennoch moderiert Janßen die Erwartungshaltung nach der erfolgreichen letzte Saison etwas nach unten: “Wir wissen, dass es bei der aktuellen Besetzung der 3. Liga noch schwieriger wird”, äußerte er sich gegen liga3-online.

Zwei alte Hasen hängen die Fußballschuhe an den Nagel

Schwieriger könnte es für die Viktoria werden, weil zwei absolute Leistungsträger und Routiniers ihre Karriere beendet haben. Mike Wunderlich, der Sohn Sport-Vorstands, und Marcel Risse, mit viel Bundsliga-Erfahrung ausgestattet, beendeten beide ihre Karriere. Wunderlich tat dies bereits im Verlauf der letzten Saison. Er trainiert nun den Fünftligisten SV Bergisch Gladbach 09. Seine Absenz dürfte die Höhenberger also weniger stark treffen als die von Marcel Risse. Der Rechtsaußen war einer der absoluten Leistungsträger der vergangegen Saison und besonders die Erfahrung des 32-jährigen Routiniers mit der Erfahrung von 176 Bundesligaspielen wird schwer zu ersetzen sein. Außerdem dürfte der Abgang von Stürmer Robin Meißner, der in der kommenden Saison für Dynamo Dresden auf Torejagd gehen wird, schmerzen. Der vom HSV geliehene Stürmer konnte mit zwölf Toren und fünf Vorlagen überzeugen. Nennenswert ist auch noch der Transfer von Patrick Sontheimer zum 1.FC Saarbrücken. Der für Drittligaverhältnisse überdurchschnittliche Mittelfeldspieler konnte sich mit der Viktoria nicht auf einen neuen Vertrag einigen.

Die Hoffnung ruht auf Bryan Henning

Die qualitiv hochwertigen Abgänge konnte Viktoria Köln durch die Neuzugänge nicht vollständig kompensieren. Namhaftester Neuzugang ist Bryan Henning von Eintracht Braunschweig. Der 28-jährige Stümer war auch beim TSV 1860 München im Gespräch. Henning hatte beim Braunschweig in der zweiten Liga keinen Stammplatz und versucht nun, in der dritten Liga wieder durchzustarten. Er kommt immerhin mit der Empfehlung von 21 Scorerpunkten aus 68 Drittligaspielen nach Höhenberg. Außerdem stößt von Waldhof Mannheim Stefan Russo zur Viktoria. Der 23-jährige defensive Mittelfeldspieler verlor im Laufe der letzten Saison seinen Stammplatz beim Waldhof und kann sowohl auf der 6 als auch der 8 eingesetzt werden. Ein weiterer nennenswerter Neuzugänge ist Valdrin Mustafa von der SV Elversberg. Der Stürmer war beim Aufsteiger eher Ergänzungsspieler, wurde 23 Mal eingewechselt und stand lediglich sechs Mal in der Startaufstellung. Er konnte immerhin fünf Tore zum Aufstieg der Elversberger beitragen.

Ab und Zugänge im Überblick

Abgänge: Patrick Sontheimer (Saarbrücken), Federico Palacios (Panevezys, LT), Ilhan Altuntas (Wuppertaler SV), Kevin Lankford (Orange County, USA), Benjamin Hemcke (Velbert), Marcel Risse, Mike Wunderlich (beide Karriereende), Hamza Saghiri, Daniel Buballa (beide vereinslos).

Zugänge: Bryan Henning (EIntracht Braunschweig), Stefano Russo (Waldhof Mannheim), Valdrin Mustafa (SV Elversberg), Donny Bogicevic (TSV Steinbach), Suheyel Najar (SV Wehen), Kaden Amaniampong, Jonah Sticker (beide U19 Viktoria Köln).

Gesamtmarktwert: 4,8 Mio. €

Viktoria Köln – ein Kandidat für das gesicherte Mittelfeld

Nach der ersten einstelligen Platzierung in Liga 3 gehe ich für die kommende Saison von einer etwas schlechteren Patzierung aus. Im Rahmen meiner Saisonvorschau gehe ich davon aus, dass Viktoria Köln etwas schlechter als letzte Saison abschneiden wird. Die Höhenberger sind sich selbst bewusst, dass Ihr Kader etwas schwächer besetzt ist als in der Saison 22/23. Da in der Vamilie 1904 Kontinuität groß geschrieben wird und man weiß, was man an Trainer Janßen hat wird die Viktoria im gesicherten Mittelfeld landen. Viel wird darauf ankommen, ob Bryan Henning im Sturmzentrum schnell auf Touren kommt.

Sechzig gegen Viktoria

Sechzig traf tatsächlich das erste Mal 2019 in der dritten Liga auf Viktoria Köln. Vorher gab es keinerlei Spiele zwischen den beiden Vereinen. Somit stehen lediglich acht Drittligapartien zwischen den beiden Clubs in den Geschichtsbüchern. Eine ziemlich einzigartige Auswärtsfahrt erlebten einige Löwenfans im Januar 2022, als corona-bedingt eigentlich keine Auswärtsfans erlaubt waren. Ein paar findige Löwenfans konnten sich jedoch Zugang zum Ticket-Shop der Kölner erlangen. So konnten sie dem denkwürdigen Spiel beiwohnen, dass 1860 mit dem letzten Aufgebot 1:0 gewinnen konnte.

1860 spielt gegen Viktoria Köln am: 26-29. Oktober 23 (A) / 05-07. April 24 (H)

Gesamtbilanz gegen Viktoria Köln : 3 Siege  2 Remis  3 Niederlagen

Drittligabilanz gegen Viktoria Köln : 3 Siege  2 Remis  3 Niederlagen

Interview vor dem Saisonstart beim TSV 1860 München III und IV

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Tsv 1860 III Fc Espanol dritte IV

Mittlerweile hat auch für die Herrenmannschaften III und IV der Löwen die Vorbereitung begonnen. Im Interview spricht Dominik Kilpatrick, Technischer Leiter, über den Aufstieg des TSV 1860 München III sowie die bald startende Saison 2023/24.

Interview mit dem Technischen Leiter für den TSV 1860 III und IV

Mit einem deutlichen Sieg gegen den SC München feierte die Dritte der Löwen Ende Mai den Aufstieg in die Kreisliga. Die vierte Mannschaft schloss ihre Kreisklassen-Saison wiederum auf einem hervorragenden 3.Platz ab. Auch bei den weiß-blauen Amateurmannschaften gab es im Sommer die ein oder andere personelle Veränderung. Unter anderem darüber spricht Dominik Kilpatrick, der Technische Leiter für den TSV 1860 III und IV, im Interview mit sechzger.de. Entwarnung kann er beim Top-Torschützen der vergangenen Spielzeit geben.

sechzger.de: Servus Dominik! Ihr blickt auf eine äußerst erfolgreiche Saison 2022/23 zurück. Wurde der Aufstieg der Dritten, wo du selber aktiv bist, denn auch gebührend gefeiert?

Dominik Kilpatrick:

Servus liebes Sechzger.de Team, erstmal vielen Dank für das Interview und die Möglichkeit, die Herrenteams des e.V.´s vorzustellen.

Der Aufstieg in die Kreisliga wurde selbstverständlich gebührend gefeiert. Das gesamte Team war bis in die Morgenstunden unterwegs und eine Woche später ging die Saisonabschlussfahrt nach Kroatien. Hier wurde der Aufstieg nochmals gebührend in der Fremde gefeiert. Dank einer kleinen Spendenaktion von Löwenfans konnten wir es nochmal so richtig krachen lassen. Wir möchten uns dafür herzlich bedanken und werden alle Spender zu einem Punktspiel der 3. Mannschaft einladen.

sechzger.de: Die Vierte hingegen belegte als Aufsteiger einen hervorragenden dritten Platz in der Kreisklasse und hätte beinahe ebenfalls ein Wörtchen in Sachen Aufstieg mitreden können. Ist das Ziel Kreisliga für die bald startende Spielzeit realistisch oder wäre eine solche Prognose zu vermessen?

Dominik: Auch unsere Vierte hat eine überragende Runde gespielt und hätte ebenfalls den Aufstieg verdient. In der neuen Saison peilt man natürlich wieder an, oben mitzuspielen und das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Ein Aufstieg in die nächste Liga ist laut den Regularien leider nicht möglich, da beide Mannschaften nicht in der Kreisliga spielen dürfen.

Peter Lettenbauer bleibt ein Löwe

sechzger.de: Die Vorbereitung läuft ja mittlerweile bereits. Bislang sieht das auf jeden Fall vielversprechend aus, wenn man auf die Ergebnisse blickt. Wie ist das denn ganz allgemein: der TSV 1860 München dürfte bei der Suche nach potentiellen Gegnern sicherlich hilfreich sein. Müsst ihr euch überhaupt aktiv um Testspiele kümmern oder könnt ihr euch vor Anfragen ohnehin kaum retten?

Dominik: Ja, wir sind wieder in die Vorbereitung gestartet. Die ersten Spiele waren durchaus erfolgreich, wobei man die Ergebnisse nicht überbewerten darf. Wichtig ist, dass die Jungs an ihrer Fitness arbeiten und verletzungsfrei bleiben.

Zu der Frage Testspiele: Da trägt der Name TSV München von 1860 e.V. selbstverständlich viel zu potentiellen Gegnern bei. Wir haben auch viele Anfragen, aber leider müssen wir immer wieder Mannschaften mit Absagen enttäuschen. Der Kontakt reißt aber bei den meisten nicht ab und wir versuchen, dann für die nächste Vorbereitung Spiele zu vereinbaren.

sechzger.de: Peter Lettenbauer machte mit vielen Toren, unter anderem drei Hattricks in einem Spiel, auf sich aufmerksam. Bleibt Peter ein Löwe oder zieht es ihn mit der tollen Bilanz in eine höhere Liga?

Dominik: Der Lette, ja was soll man dazu sagen? Der hat eine wirklich phänomenale Saison gespielt. Leider hat es am Ende wegen zwei Treffern nicht für die Torjägerkanone gereicht. Und auf die Frage, ob er ein Löwe bleibt: Ja, das bleibt er!!!
Innerhalb der Mannschaft wurden zum Spaß schon Wetten abgeschlossen, ob sich der Trainer von der 1. Mannschaft meldet, dem war aber nicht so.

Vorfreude bei Kilpatrick auf zwei Gegner

sechzger.de: Wie sieht es denn ganz allgemein bei der Dritten und Vierten aus? Gab es viele Veränderungen in den Teams?

Dominik: Bei der 3. Mannschaft mussten wir drei Abgänge (Korbmacher, Mitch und Clemens) verschmerzen. Die Jungs mussten uns leider aus beruflichen Gründen verlassen. Diese Abgänge galt es zu kompensieren.
Aktuell haben wir vier neue Spieler mit Qualität dazugewonnen. Den ein oder anderen potentiellen Spieler haben wir aber noch auf der Liste. Vielleicht geht da ja noch was bis sich das Transferfenster schließt.

Bei der 4. Mannschaft wird auch das ein oder andere neue Gesicht zu sehen sein. Hier wurde auch punktuell verstärkt. Ganz besonders freut es mich, das Abdu nach einem kurzen Engagement beim TSV Wasserburg den Weg wieder zu uns gefunden hat.

sechzger.de: Durch den Aufstieg trifft der TSV 1860 III auf zahlreiche, neue Gegner. Auf welche Begegnung freut ihr euch am meisten?

Dominik: Wir freuen wir uns auf alle Gegner der kommenden Saison. Die einen kennt man besser, die anderen eher weniger. Aber das macht die Sache erst richtig interessant.
Ich persönlich freue mich besonders auf die Partien gegen Milbertshofen und Ludwigsvorstadt. Da haben wir hier noch eine Rechnung offen.

Bezirksliga als langfristiges Ziel

sechzger.de: Saisonziel: Klassenerhalt – oder geht da vielleicht sogar was in Richtung Bezirksliga?

Dominik: Natürlich wäre es ein Highlight, wenn wir oben mitspielen könnten, aber die Konkurrenz ist in beiden Ligen bärenstark. Jetzt gilt es erstmal Punkte für den Klassenerhalt zu sichern und dann schauen wir weiter.

sechzger.de: Gibt es ein langfristiges Ziel für den Amateurbereich bei den Löwen? Wie hoch hinaus wollt ihr es schaffen?

Dominik: Unser langfristiges Ziel ist selbstverständlich die Bezirksliga mit der 3. Mannschaft und die 4. Mannschaft würde man gerne in der Kreisliga sehen.

Wann dieser Zeitpunkt sein wird, ist leider noch nicht zu sagen, aber eine gute Basis ist auf jeden Fall geschaffen. Es liegt jetzt an allen Beteiligten, diese Ziele zu verfolgen und umzusetzen.

Vielen Dank für das Interview!

sechzger.de: Wir haben zu danken! Viel Erfolg beiden Mannschaften für die Saison 2023/24!

Titelbild: Nicolai Walch