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Ziel Aufstieg 2023 – Köllner will “alles auf den Kopf stellen”!

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Dortmund II vor der Brust, die neue Saison im Kopf

Das letzte Saisonspiel ist noch nicht gespielt, aber der Aufstieg ist in dieser Saison vom Tisch. Nach der hohen Niederlage in Magdeburg am vergangenen Wochenende müssen die Löwen am kommenden Samstag gegen die Zweitvertretung von Borussia Dortmund (13.30 Uhr im sechzger.de-Liveticker) nochmal alles raushauen, um mit einem – im Idealfall deutlichen – Sieg den vierten Tabellenplatz und damit die Qualifikation für den DFB-Pokal zu sichern. Michael Köllner blickte bei der kleinen Presserunde zum Auftakt in die neue Trainingswoche am Dienstag Nachmittag aber auch schon in die Zukunft, auf die neue Saison. Und der Löwendompteur zeigte sich durchaus angriffslustig, was von ihm geforderte Voraussetzungen beim TSV 1860 anbelangt:

Es geht um eine realistische Einschätzung der Situation und eines möglichen Szenarios für die nächste Saison. Ich werde einen Teufel tun und nicht für eine optimale Situation kämpfen. Das habe ich vielleicht in der letzten Zeit nicht so vehement gemacht. (…) Der Fan erwartet ein starkes Sechzig München in der kommenden Saison und den Anspruch, den ein Fan hat, habe ich ähnlich. Und das versuche ich momentan beim Verein klar darzustellen.

Köllner will einiges anders machen

Auf die Frage, was der Trainer womöglich selbst in der nahen Zukunft anders machen müsse, damit es mit dem Traumziel Aufstieg in die 2. Bundesliga 2023 klappt, meinte er, noch ein wenig unkonkret, aber durchaus bemerkenswert :

Ich versuche jetzt eine strategische Ausrichtung deutlicher einzubringen und auch im Verein, im sportlichen Bereich, meinem Aufgabenfeld – mit Günther Gorenzel – im Detail alles auf den Kopf zu stellen. Und da werdet ihr auch in den nächsten Tagen die eine oder andere Entscheidung mitgeteilt bekommen, die vielleicht nicht so zu erwarten ist. Aber am Ende geht es darum, Erfolg zu haben. Und da musst du auch für dich selber alles auf den Prüfstand bringen.

Es bleibt spannend, welche Entscheidungen an der Grünwalder Straße 114 in den nächsten Tagen fallen. Am Samstag Nachmittag um Viertel nach drei – das ist sicher – ist schon mal final geklärt, ob die Löwen am ersten Augustwochenende im Teilnehmerfeld der 1. Hauptrunde des DFB-Pokals stehen.

 

 

 

Lustfinger Gewinnspiel: Dreimal die neue Löwen-Hymne abräumen

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Lustfinger-Sänger Tom Fock Quelle: Foto-Schöni

“Das ist eine Hammer-Platte”, freut sich Tom Fock. Im Juli kommt das neue Album von Lustfinger heraus. Seit über 40 Jahren gibt es die Band aus München schon. In zahlreichen Liedern haben die Jungs ihre Liebe zum TSV 1860 München besungen. “Löwenmut” beschreibt wohl für viele von uns ganz eindrücklich, was es heißt ein Löwen-Fan zu sein. Jüngst kam das neue Lied über 1860 heraus: “Ich werd’ dich niemals vergessen”. Mit ein wenig Glück können drei von Euch eine limitierte Single-CD bei uns im Lustfinger Gewinnspiel abräumen.

“Sechzig ist eine Einstellungssache”

Die 0:4-Niederlage in Magdeburg und das damit verbundene Aus für die Relegation hat Tom Fock überwunden. “Magdeburg war einfach super stark und mir war eigentlich schon vorher klar, dass das total schwer wird”, so Fock. “Das Schöne bei Sechzig ist doch auch, dass man sich auf solche Situationen gut einstellen kann”, schiebt er mit einem Lachen hinterher. Der Blick geht nach vorne. Das gilt für den Musiker natürlich auch für Lustfinger, seiner Band, der er seit über 40 Jahren vorsteht und sie immer wieder am Leben erhält.

Lustfinger

Eigentlich sollte im vergangenen Jahr das neue Album – pünktlich zu 40 Jahre Lustfinger – erscheinen, doch Corona macht auch hier einen Strich durch die Rechnung. Dank eines erfolgreichen Crowdfounding konnte das neue Album realisiert werden und nach einigen Problemen mit der Veröffentlichung soll es nun am 29. Juli so weit sein. Schon am 24. Juni erscheint die erste Single. “Es wird einige Überraschungen auf der neuen CD geben”, erzählt Fock. Er selbst ist total begeistert vom neuen Album: “Die Platte ist stimmig und ich habe keine meiner Platten so oft vor der Veröffentlichung gehört wie diese. Die CD ist richtig geil.”

Ein ganzes Album nur mit Löwen-Liedern?

“Ich werd’ dich niemals vergessen” ist das aktuelle Sechzig-Lied von Lustfinger und vielleicht nicht das Letzte. “Wenn ich noch zwei, drei schreibe, dann habe ich mir überlegt eine eigene CD mit allen Löwen-Liedern von uns zu machen”, so Tom Fock. Die aktuelle Single gibt es in limitierte Auflage direkt beim Sänger zu kaufen. Am Samstag beim Heimspiel gegen Borussia Dortmund II wird Tom Fock am Grünspitz oder im Giesinger Bräu einige CDs dabei haben. Mit ein wenig Glück könnt Ihr eine von drei CDs bei uns gewinnen.

Lustfinger Gewinnspiel:

Nennt mindestens drei Löwen-Lieder von Lustfinger!

Schreibt uns bis kommenden Montag, 16. Mai, eine E-Mail an Thomas.Meiler@sechzger.de mit Euren Lösungen. Vergesst bitte nicht Eure Anschrift, damit wir wissen, wohin bei einem möglichen Gewinn die CD geschickt werden kann. Viel Glück!

sechzger.de Talk Folge 58 vor TSV 1860 München – Dortmund II

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Der Countdown geht mit Folge 58 weiter. Dieses Mal kehrt Jan in die Rolle des Moderators zurück, während Christian die Seiten wechselt und neben Bernd und Thomas als Gast in der neuesten Ausgabe vertreten ist. Gemeinsam sprechen sie über die Niederlage in Magdeburg, den Sieg der U19 in Illertissen, das Transferkarussell und das kommende Heimspiel des TSV 1860 gegen Borussia Dortmund II.

Klare Niederlage in Magdeburg

4:0 zeigte die Anzeigetafel am Ende an. Ein deutliches Ergebnis, das formal zwar etwas zu hoch ausfiel, doch einmal mehr die enorme Überlegenheit des 1.FC Magdeburg in der aktuellen Drittliga-Saison unterstrich. Bestätigen konnte dies Bernd zum einen mit seinem geschulten Auge vor dem Bildschirm, zum anderen mit den Zahlen in der Taktiktafel. Christian machte sich auf den Weg nach Sachsen-Anhalt und bereute den Ausflug keinesfalls, wie er klarstellt.

U19 steht vor dem Aufstieg in die Bundesliga

Jan und Bernd hingegen verfolgten das Spiel im Fernsehen, während Thomas eine ganz andere Option im Sinn hatte. Als Zwischenstop auf dem Weg in die Schweiz verschlug es ihn zur A-Jugend der Löwen nach Illertissen. Dort sah er nicht nur die Vorbereitungen einer Tanzshow, sondern auch dominante Spieler in weiß-blau, die einen weiteren Auswärtssieg einfahren konnten. Kommenden Samstag winkt daher der Aufstieg – womöglich vor einer würdigen Kulisse.

Skenderovic, Rieder, Vrenezi – wer kommt noch?

Die Spielzeit ist noch gar nicht vorüber, doch es bahnen sich die ersten Transfers an. Bereits vor dem Spiel des TSV 1860 gegen Dortmund II stehen die ersten Neuzugänge fest. Skenderovic kommt aus Schweinfurt, von Türkgücü soll es Rieder und Vrenezi zu den Löwen verschlagen. Welche Spieler darüber hinaus ab Sommer das Trikot des TSV 1860 tragen könnten und auf welcher Position am ehesten Bedarf ist, ist Thema in Folge 58.

TSV 1860 – Dortmund II: ein Sieg für Platz 4

Trotz der Niederlage belegen die Löwen weiterhin den Platz hinter dem Spitzentrio, der zur Teilnahme am DFB-Pokal berechtigt. Dieser Umstand sollte möglichst auch nach dem kommenden Samstag Bestand haben, nachdem Borussia Dortmund II beim TSV 1860 München im Grünwalder Stadion zu Gast war. Mit einem Sieg dürfte nichts mehr anbrennen, denn der VfL Osnabrück spielt parallel gegen Magdeburg. Wie sehr sich der Meister im Schlussspurt anstrengt, bekamen die Löwen vor kurzem erst zu spüren. Die auswärtsstarken Dortmunder sollten zumindest auf keinen Fall unterschätzt werden. Mindestens ein Treffer sollte es für den TSV 1860 werden, damit Marcel Bär alleiniger Torschützenkönig der 3.Liga wird.

Der sechzger.de Talk Nummer 58 als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und über Eure Verbesserungsvorschläge.

Gerücht: Kehrt Moritz Leitner zum TSV 1860 zurück?

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Moritz Leitner TSV 1860

Bereits seit gestern kursiert das Gerücht, Moritz Leitner könne zum TSV 1860 München zurückkehren. Aber was ist da dran? Und wäre das für die Löwen ein sinnvoller Transfer?

Neues Personal für die Löwen

Gestern war ein Festtag für die schreibende Zunft rund um Münchens große Liebe. Tim Rieder wurde am Trainingsgelände gesichtet, sein ehemaliger Türkgücü-Kollege Albion Vrenezi wird wohl auch an die Grünwalder Straße wechseln.

Zudem wurde seitens des FC Schweinfurt 05 bekanntgegeben, dass Stürmer Meris Skenderovic zu den Löwen wechseln werde. Auch das Interesse des TSV 1860 an Fynn Lakenmacher wurde noch einmal bekräftigt. Es tut sich was im Hinblick auf die kommende Saison!

Zahlreiche Verletzungen während der Karriere

Schließlich wurde noch das Gerücht aufgebracht, Moritz Leitner könne zum TSV 1860 zurückkehren. Der gebürtige Münchner wurde gerade mit dem FC Zürich Meister in der Schweiz, spielte dabei aber nicht zuletzt verletzungsbedingt eine untergeordnete Rolle. Ganze neun Einsätze stehen für den mittlerweile 29-Jährigen zu Buche.

Das Thema “Verletzungen” zieht sich ohnehin durch Leitners Karriere wie ein roter, ääääh pardon, blauer Faden. Auch während seiner Zeit in England bei Norwich City (50 Spiele in drei Jahren) und bereits zuvor war der Mittelfeldspieler über weite Strecken zum Zuschauen verdammt.

Moritz Leitner zurück zum TSV 1860?

Keine Frage: Moritz Leitner ist ein begnadeter Fußballer, wie er in der 3. Liga selten zu finden ist. Vom Talent und vom Potential her wäre er eine absolute Bereicherung für den Kader der Löwen. Das große “Aber” besteht aber in seiner körperlichen Konstitution. Kann Leitner dem TSV 1860 über einen längeren Zeitraum helfen? Ist der Spieler bereit, einen stark leistungsbezogenen Vertrag zu unterschreiben, mit dem die Löwen ihr Risiko minimieren können?

Auf welcher Position wäre Leitner überhaupt denkbar? Um Richard Neudecker zu ersetzen, dessen Abschied immer wahrscheinlicher wird, fehlt ihm die Torgefährlichkeit. Im Vergleich zu Dennis Dressel, der auf der 8er-Position das Mittelfeld beackert, erscheint Leitner körperlich deutlich weniger robust.

Seht Ihr Moritz Leitner wieder beim TSV 1860? Und wenn ja, auf welcher Position?

Sechzig um sieben: Neuverpflichtungen in Sicht

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Sechzig um Sieben von sechzger.de für den TSV 1860 München

Nach dem bitteren 0:4 vom Samstag herrscht nun immerhin Planungssicherheit für Günther Gorenzel. Der Sportgeschäftsführer kann nun seine Kaderplanung voll auf eine weitere Saison in der dritten Liga ausrichten. Offenbar hat der Österreicher im Hintergrund schon vorgearbeitet und die ersten Neuverpflichtungen sind in Sicht.

Meris Skenderovic wird ein Löwe

Die erste Neuverpflichtung wurde gestern offiziell. Allerdings kam die Ankündigung aus Schweinfurt und nicht von der Grünwalder Straße. Demnach wird Meris Skenderovic nächste Saison ein Löwe. Der 24-jährige Stürmer soll Marcel Bär in der Offensive unterstützen. Was für ein Spielertyp da nächste Saison für den TSV 1860 München wirbeln wird, stellt Euch  Bernd Winninger vor.

Weitere Neuverpflichtungen in Sicht

Nachdem der Transfer von Tim Rieder ausgemachte Sache zu sein scheint, jedoch bisher von der KGaA noch nicht bestätigt wurde, zeichnet sich eine weitere Neuverpflichtung aus dem Nachlass von Türkgücü ab. Übereinstimmenden Berichten zufolge soll Albion Vrenezi nächste Saison für die Löwen stürmen. Rieder wurde immerhin gestern am Trainingsgelände gesehen. Außerdem spekuliert die Bild über eine Rückkehr von Moritz Leitner nach Giesing. Dieser wurde ja letzte Woche mit dem FC Zürich Schweizer Meister, kam aber aufgrund von Verletzungen nur selten zum Einsatz. Außerdem soll Fynn Lakenmacher trotz der Verpflichtung von Meris Skenderovic nach wie vor ein Thema sein.

Wer verlässt die Löwen?

Nach den Verpflichtungen und den Gerüchten über weitere Neuzugänge stellt sich natürlich die Frage, welche Spieler 1860 verlassen. Sicher ist das bisher nur bei Stephan Salger. Auf Basis der diskutierten Namen ist davon auszugehen, dass Tim Linsbichler, Merveille Biankadi und Dennis Dressel nächste Saison ihre Stiefel für andere Mannschaften schnüren werden. Da nicht davon auszugehen ist, dass der Kader stark vergrößert wird, werden wahrscheinlich noch weitere Spieler Giesing verlassen müssen. Kandidaten dafür sind Keanu Staude, Johan Djayo und eventuell sogar Richy Neudecker, nachdem eine Einigung mit ihm wohl bisher nicht erfolgt ist. Wir werden Euch weiter auf dem Laufenden halten.

Sechzger.de Talk Nummer 58

Diese und andere spannende Fragen diskutieren Christian Jung, Bernd Winninger und Thomas Enn im sechzger.de Talk Nummer 58 moderiert von Jan Schrader. Außerdem gibt es eine Rückschau auf das 0:4 der Löwen in Magdeburg, die Eindrücke von Thomas Enn aus Illertissen und eine Vorschau auf das entscheidende Spiel gegen die kleinen Borussen. Ihr findet den Talk gegen Mittag auf unserem youtube-Kanal und den gängigen Podcast-Plattformen.

News aus der dritten Liga

Klose zu Lautern?

Ein schier unglaubliches Gerücht hört man aus Kaiserslautern: Miroslav Klose soll Marco Antwerpen am Betzenberg ablösen. Offenbar liegen die Nerven nach drei Niederlagen in Folge vor der Relegation blank bei den Pfälzer Verantwortlichen und sie trauen Marco Antwerpen keine Trendwende mehr zu. Es wäre die erste Station als Profitrainer für Klose.

Damer zum Halleschen FC

Außenbahnspezialist Leon Damer wechselt von Absteiger TSV Havelse in der kommenden Saison zum HFC. Damit wird Damer weiter in der dritten Liga kicken. Sein Vertrag in Havelse lief aus, daher kommt er ablösefrei zu den Hallensern.

Finale um den Klassenerhalt

Viktoria Berlin und der SC Verl machen den letzten Absteiger unter sich aus. Allerdings nicht im direkten Duell. Die Viktoria muss ihrerseits daheim gegen den SV Meppen gewinnen und auf einen Patzer des SC Verl hoffen, der die frisch geretteten Zebras aus Duisburg empfängt. Den Berlinern hilft nur ein Sieg, während den Ostwestfalen ein Punkt reichen sollte. Berlins Trainer Toku gibt sich vor dem Showdown realistisch: “Meppen zu schlagen wird schwer genug, aber Verl muss gegen Duisburg erst einmal punkten.”

Damit geht ihr bestens informiert in den Dienstag der letzten Saisonwoche. Alles Wichtige rund um den TSV 1860 München und die dritte Liga erfahrt Ihr wie immer bei sechzger.de.

 

 

 

 

Neuzugang Meris Skenderovic: Was erwartet uns mit dem 24-Jährigen?

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FC Schweinfurt 05 Sachs Stadion
Die Haupttribüne des Sachs-Stadions

Meris Skenderovic wechselt vom FC Schweinfurt 05 zum TSV 1860 München. Was kann er, wo hat er Stärken, wo hat er Schwächen? Zur laufenden Saison war der Stürmer von Hoffenheim II zu den Unterfranken gewechselt, jetzt hat der Stürmer der Schnüdel hat beim TSV 1860 München unterschrieben. Damit ändert sich sein Arbeitgeber zum insgesamt vierten mal in vier Jahren. Der FC Carl Zeiss Jena und Hartberg in Österreich waren weitere Arbeitgeber des aus Mannheim stammenden Torjägers mit montenegrinischen Wurzeln.

Leistungsnachweis von Meris Skenderovic

Skenderovic hat in dieser Saison bisher in der Regionalliga Bayern 16 Tore und 9 Vorlagen auf dem Konto. Zwei weitere Treffer und zwei Vorlagen kommen aus dem Totopokal hinzu. Er hat also in jedem zweiten Spiel, das er in der Regionalliga bestritten hat, ein Tor geschossen. Pro 90 Minuten schießt Skenderovic statistisch gesehen etwas öfter als vier mal aufs Tor. Folglich ist in der Regionalliga jeder achte seiner Schüsse ein Treffer gewesen. Etwas mehr als vier von zehn seiner Schüsse verschafften dem gegnerischen Torhütern dabei auch Arbeit. Der, je nachdem welches Portal man befragt, 1,82 bzw. 1,83 m große Mittelstürmer hat eine ordentliche Quote bei Kopfballduellen. Jeden vierten Treffer besorgt er mit dem Kopf.

Leichte Schwächen zeigte er in der laufenden Saison bei Laufduellen. Für einen Mittelstürmer hat er jedoch eine sehr gute Quote bei erfolgreichen Dribbelaktionen.
Wir wissen alle, dass unser Coach Michael Köllner junge Spieler besser macht. Mit Meris Skenderovic erwartet uns also nicht nur ein Spieler, der kommende Spielzeit schon weiterhelfen könnte, sondern eine Investition in die mittelfristige Zukunft.

Wenn Skenderovic sich unter Michel Köllners Trainingsleitung leistungsmäßig in dem Maß steigert wie andere Jungprofis beim TSV 1860, wird die Offensive kommende Saison mit ihm, den bereits vorhandenen Spielern und dem ebenfalls als Neuzugang angekündigten Vrenezi, eine technische Klasse besitzen, die uns viel Grund zum Staunen bereiten wird.

Jetzt ist es fix: Meris Skenderovic wechselt zum TSV 1860

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TSV 1860 München Trainingsgelände Ismaik
Das Trainingsgelände des TSV 1860 an der Grünwalder Straße

Bereits in der vergangenen Winterpause hatte der TSV 1860 ein Auge auf Stürmer Meris Skenderovic geworfen. Damals scheiterte ein Transfer an der Ablöseforderung des FC Schweinfurt 05. Aber wie wir alle wissen: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben! Mit einem halben Jahr Verspätung wechselt der Stürmer nun von den Unterfranken zu den Löwen – ablösefrei! Nach der sehr wahrscheinlichen Verpflichtung von Albion Vrenezi die zweite gute Nachricht des Tages.

Meris Skenderovic wechselt zum TSV 1860

Wie der kicker berichtet, habe Skenderovic bei den Löwen bereits unterschrieben und wird in der kommenden Saison die Offensivabteilung des TSV 1860 unterstützen. Der 24-jährige Deutsch-Montenegriner wurde in Mannheim geboren, wurde bei der TSG Hoffenheim ausgebildet und kam dort sogar einmal in der Europa League zum Einsatz.

Über die Leihstationen TSV Hartberg und Carl Zeiss Jena landete der Stürmer beim FC Schweinfurt 05. Dort erzielte er in der laufenden Saison in 32 Spielen 16 Tore und empfahl sich für höhere Aufgaben. Die hohe Anzahl an Toren sollte jedoch nicht darüber hinweg täuschen, dass seine Chancenverwertung bei den Schnüdel nicht optimal war. So benötigte er 1,17 hundertprozentige Chancen, um ein Tor zu erzielen, wie Statistik-Experte Bernd Winninger zu berichten weiß. Nur jeder achte Torschuss von Skenderovic fand in der Saison 21/22 seinen Weg ins Ziel. Da ist also noch Luft nach oben…

Albion Vrenezi vor Wechsel zum TSV 1860 München?

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Albion Vrenezi im Strafraum der Löwen

Wechselt der nächste Spieler innerhalb der Stadt?

Angeblich hat der TSV 1860 München schon wieder einen Spieler verpflichtet. Nachdem inoffiziell schon Tim Rieder vom gescheiterten Projekt Kirvans und Meris Skenderovic aus Schweinfurt verpflichtet wurden, gibt es schon wieder ein neues Gerücht.
Laut liga3-online.de verstärkt sich der Verein mit Albion Vrenezi, der vielen Anhängern ein begriff sein müsste. Der 28-jährige Kosovare ist aktuell nachdem Rückzug seines letzten Arbeitgebers vereinslos. Gegen die Löwen absolvierte der Rechtsaußen beide Spiele, jedoch keins davon über 90 Minuten. Im Hinspiel legte er den Treffer der Gäste auf. Rieder wurde heute auf dem Traingsgelände an der Grünwalder Straße gesichtet. Womöglich um seine Arbeitspapiere für die nächste Saison zu unterzeichnen?

Wer ist Albion Vrenezi

Albion Vrenezi hat in der abgelaufenen Saison 30 Spiele absolviert und stand nur gegen Waldhof Mannheim nicht im Kader. Insgesamt steht er bei 62 Einsätzen in Liga 3 und hat dabei 18 Scorerpunkte erzielt. Eine Liga höher kommt er immerhin auf 51 Einsätze und 11 Torbeteiligungen. Ansonsten spielte der Kosovare neben Türkgücü München noch für den FC Unterföhring, FC Augsburg II, SSV Jahn Regensburg und die Würzburger Kickers. Seine Jugend verbrachte er beim SV Planegg-Krailling und kommt damit aus dem Großraum München.

Eine Verstärkung für die Offensive wäre Vrenezi definitiv und könnte auf Rechtsaußen, Linkaußen und im Sturm für Furore für den TSV 1860 München sorgen.

1.FC Magdeburg – TSV 1860 München (4:0) in der Taktiktafelanalyse

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Duisburg TSV 1860 Taktiktafel Bernd Winninger
Die TAKTIKTAFEL von sechzger.de

Herzlich Willkommen zur Taktiktafelanalyse des Spiels 1.FC Magdeburg – TSV 1860 München. Sowohl Christian Titz als auch Michael Köllner änderten nichts an der gewohnten systematischen Grundausrichtung ihrer Teams. Es spielten also die Hausherren im 4-3-3 gegen die Sechzger im 4-1-4-1.

Der 1.FC Magdeburg spielte gegen den TSV 1860 München wie gewohnt offensiv mit Augenmerk auf eigenen Ballbesitz und Spielkontrolle. Die Löwen setzten dieser so erwarteten Spielweise eine auf Umschaltmomente und Konter ausgelegte vertikale Taktik entgegen.

Aus dem 4-1-4-1 verschoben die Löwen bei Ballbesitz auf 4-3-3. 4-3-3 wurde auch gegen den Ball im Pressing gespielt. Erst nachdem Magdeburg die vorderste Linie des TSV 1860 überspielt hatte, erfolgte die Verschiebung zurück auf die Grundformation 4-1-4-1. Dressel als Box-to-Box Spieler unterstützte dann Moll im defensiven Mittelfeld, und tief in der Hälfte des TSV 1860 München entstand gegen den Ball somit ein 4-2-3-1.

Magdeburg hatte einen ähnlichen Plan für das Spiel gegen den Ball, verschob aus dem 4-3-3 in der Rückwärtsbewegung auf 4-5-1, setzte das je länger das Spiel dauerte immer besser um, und stellte sich schnell auf die vertikale Taktik des TSV 1860 München ein.

Im Positionsspiel gelang den Sechzgern während der gesamten Partie nicht viel. Bei Umschaltmomenten, die oft im letzten Drittel nicht präzise genug ausgespielt wurden, wurden die Löwen sporadisch gefährlich.

Magdeburg kontrollierte und dominierte, nach der ersten Viertelstunde, in der sich das Team von Christian Titz in einer kurzen Findungsphase befand, Ball und Gegner, abgesehen von einer weiteren ausgeglichenen Phase in Halbzeit zwei, mehr oder weniger nach Belieben und zeigte warum sie zurecht da stehen wo sie stehen: Nämlich als verdienter Meister der dritten Liga auf Platz eins.

Bevor wir uns das Spiel im Detail ansehen, ein Blick auf die wichtigsten Statistiken.

Die wichtigsten Statistiken des Spiels 1.FC Magdeburg – TSV 1860 München

  • Ballbesitz TSV 1860 31% – 1.FCM 69%
  • Passgenauigkeit TSV 1860 74% – 1.FCM 89%
  • Defensive Zweikampfquote TSV 1860 62% – 1.FCM 70%
  • Schüsse/aufs Tor TSV 1860 12/3 – 1.FCM 23/8
  • PPDA (zugelassene Pässe pro Defensivaktion) TSV 1860 16,87 – 1.FCM 7,95

Analyse der statistischen Werte

Ballbesitz

Dass Magdeburg deutlich mehr Ballbesitz haben würde als der TSV 1860, davon war wenn man Magdeburgs Saisonstatistik in diesem Bereich ansieht schon vor dem Spiel auszugehen. Die ballsicheren immer präzise spielenden Festungsstädter führen die Statistiktabellen in vielen Bereichen an, aber nirgends so deutlich wie beim Ballbesitz. Von daher war die Taktik sich auf Umschaltmomente und Konter zu konzentrieren sicherlich richtig gewählt. Diese muss man aber dann präziser ausspielen als der TSV 1860 München das getan hat. In der ersten halben Stunde konnte der TSV 1860 München trotz geringerem Ballbesitzes doppelt so viele Schüsse absetzen als die Gastgeber. Durch das präzise Spiel des 1.FC Magdeburg waren die Spieler des TSV 1860 gezwungen im Spiel gegen den Ball viel zu laufen, was mit fortlaufender Spieldauer merklich Kräfte und Konzentration schwinden ließ.

Passgenauigkeit

Die hohe Ballbesitzquote war schlussendlich eine Folge des präzisen Passspiels der Hausherren. Von Beginn an ließen die Festungsstädter die Kugel in ihren Reihen gut zirkulieren und und der TSV 1860 musste Fehler im Stellungsspiel und bei den Verschiebungen durch erhöhte Laufarbeit ausmerzen. Die Passquote der Magdeburger von 89% ist absolut überirdisch aber verglichen mit deren Durchschnittswert von 86% über die Saison hinweg nicht unbedingt überraschend.

Das vertikale Spiel, welches der TSV 1860 München bei eigenem Ballbesitz durchzusetzen versuchte ist aufgrund dessen, dass die Pässe dabei meist sehr lang gespielt werden müssen um das nötige Tempo ins Spiel zu bekommen logischerweise nicht in dem Maße präzise, wie in Spielen in denen man den Gegner mit Kurzpassspiel im Mittelfeld selbst ins Laufen bringen kann. Die Passgenauigkeit bei den langen Pässen ließ leider sehr zu wünschen übrig. Die auf Konter ausgelegte Taktik sorgte dann auch dafür, dass für den Kampf um einen möglichen zweiten Ball in den seltensten Fällen genügend Spieler in Position gelaufen gewesen wären um einen solchen überhaupt führen zu können.

Defensive Zweikampfquote

Bei der defensiven Zweikampfquote an sich kann man den Sechzgern keinen Vorwurf machen, dass sie zu niedrig gewesen wäre. Allerdings war er oft so, dass die Spieler des TSV 1860 München gegen Magdeburg oft zu lange gebraucht haben, bis sie in der Position waren, um überhaupt einen Zweikampf gegen den Ball führen zu können. Das schnelle genaue Passspiel gut abgestimmte Laufwege und Verschiebungen bei Magdeburg sorgten dafür, dass die Sechzger dem Geschehen wenn die Hausherren in Ballbesitz waren meist hinterherliefen. Somit kamen die Sechzger oft nicht in die Position überhaupt einen defensiven Zweikampf führen zu können.

Schüsse

Als Folge der Kombination dieser Faktoren steht am Ende ein Schussverhältnis von 23:12 aus der Sicht des 1. FCM. Zwölf Schüsse in einer Partie sind nun nicht unbedingt sehr viele, allerdings schießen die Sechzger im Schnitt diese Saison nur dreimal öfter aufs gegnerische Gehäuse als am Samstag in Magdeburg. Das Problem war wie so oft nicht die Schusshäufigkeit, sondern die Genauigkeit.

Die Schüsse die einen xG Wert haben bei dem man von einem Treffer ausgehen könnte, waren entweder zentral auf den Kasten und somit eher leichte Beute für Reimann im Kasten des 1.FC Magdeburg, oder von den Spielern des TSV 1860 neben oder über das Tor geschossen. Blocken konnte Magdeburg nur zwei Schüsse des TSV 1860. Von den restlichen zehn Schüssen waren leider nur drei dabei, die Reimann im Kasten des 1.FC Magdeburg überhaupt Arbeit verschafften. Lex hatte beim Stand von 0:0 (16.) die größte Chance der Löwen im Spiel. Unglücklich setzte er das Leder dabei über den Kasten der Festungsstädter.

Dass der Dauerdruck und das Dauerfeuer mit oft mehreren Schussversuchen während derselben Offensivsituation von Magdeburg irgendwann zu einem Tor führen würden, war bereits während der zweiten Viertelstunde der ersten Halbzeit selbst für die größten Optimisten nicht zu übersehen. Nichtsdestotrotz muss man den Sechzgern für aufopferungsvolles Verteidigen des eigenen Tores in der ersten Halbzeit ein Kompliment machen. Theoretisch braucht sich keiner beschweren wenn der TSV 1860 München mit drei Gegentoren zum Pausentee in die Kabine geht. Damit ist auch die Höhe des Magdeburger Sieges absolut verdient für Magdeburg.

PPDA

Bei einem Spiel in dem die Taktik des einen Teams auf Ballkontrolle und Kombinationsspiel ausgelegt ist und beim anderen auf Umschaltspiel und Konter brauchen wir nicht über die PPDA reden. Dieser Wert existiert zwar als Zahl auf dem Papier sagt aber nicht viel über das Spiel gegen den Ball aus, weil andauerndes Pressing, in den Zonen wo die Aktionen gegen den Ball für die PPDA gemessen werden, im Normalfall, bei einer solchen Taktik nicht vorgesehen ist. Zudem ist es für die Mannschaft die auf Ballbesitz und Ballkontrolle geeicht ist genau andersherum. Angriffspressing und Gegenpressing sind entscheidende Faktoren um Ballkontrolle zu erlangen, von daher ist der PPDA Wert der auf Konter lauernden Mannschaft hoch und des das Geschehen kontrollierenden Gegners niedrig.

Das Spiel

1.Halbzeit

TSV 1860

Zu Beginn der Partie schien der Plan auf Umschaltmomente und Konter zu setzen für die Löwen tatsächlich aufzugehen. Mit, einer Schusschance zu Beginn durch Biankadi (2.) einigen, abgesehen vom Spiel im letzten Drittel, guten Angriffen, Lex’ Riesenchance nach einer Viertelstunde und einer Defensivleistung die für den 1. FC Magdeburg in der Anfangsviertelstunde keinen Schuss zuließ, sah es zunächst so aus als könnte der TSV 1860 München dem 1.FC Magdeburg tatsächlich Paroli bieten und früher oder später eine der Chancen die sich aus dem vertikalen Spiel ergaben nutzen. Die Chance für Stefan Lex in der 16. Minute schien dann die Initialzündung für Magdeburg gewesen zu sein. Ab diesem Zeitpunkt übernahmen die Hausherren komplett die Kontrolle über die Partie und spielten den TSV in mehreren Situationen sprichwörtlich “schwindlig”.

Die zunächst hoch angelegte, aber nicht wirklich aktive Pressinglinie des TSV 1860 wurde von Magdeburg mit zunehmender Dauer in der ersten Halbzeit immer weiter zurückgedrängt. Im Verlauf des Spiels, weil die Verschiebungen auf die defensive Formation beim TSV 1860 zu spät erfolgten, entstanden vor allem im Mittelfeld Lücken im Raum. Dieser Raum konnte, von den Spielern des 1.FC Magdeburg, je länger die Partie dauerte immer besser besser ausgenutzt werden. Ob auf den Flügeln oder auf den Halbpositionen Räume entstanden war dabei nicht relevant. Magdeburg stieß mit großem Eifer und einer unfassbar hohen Präzision immer dort hinein wo Platz war.

Magdeburg kombiniert schnell und genau

Der 1.FC Magdeburg kombinierte bei Ballbesitz schnell und genau, nutzte die Räume die der TSV 1860 München anbot und verteidigte gegen das Positionsspiel wenn der TSV 1860 München es überhaupt schaffte den Ball lange genug in den eigenen Reihen zu halten im 4-5-1. Dass den Löwen dies gelang war allerdings eher selten der Fall.

Magdeburg setzte den TSV 1860 nach der Anfangsviertelstunde für den Rest der ersten Halbzeit gehörig unter Druck. Ein Angriff nach dem anderen brandete bis ins letzte Drittel des TSV 1860 München. Von zwölf Versuchen der Magdeburger nach der 15. Minute in die Box des TSV 1860 München zu spielen konnten zwar sechs durch die Verteidiger der Sechzger abgefangen werden, die andere Hälfte führte aber zu sage und schreibe vierzehn Ballkontakten des Drittliga-Meisters im Strafraum des TSV 1860. Bis auf vier dieser Ballkontakte waren alle zentral oder halbzentral vor Hillers Kasten. Fünf dieser Ballkontakte waren Schüsse. Bis zum Pausentee dank Hiller und fehlender Präzision seitens des 1.FCM blieb das jedoch ohne Folgen für die Löwen.

Die einzige wirkliche Chance nach der ersten Viertelstunde und Lex’ Schuss über den Kasten, gab es für die Löwen nach einer Ecke. Lang konnte den Kopfball jedoch nicht gut genug platzieren. Zwei weitere Schüsse des TSV 1860 in Halbzeit eins waren von weit außerhalb der Box und schon im Ansatz zum Scheitern verurteilt.

Somit ging es beim Stand von 0:0 in die Halbzeit zum Pausentee.

2. Halbzeit

Früher Druck von Magdeburg

So wie die erste Halbzeit geendet hatte ging es zu Beginn der zweiten weiter. Magdeburg drückt und wollte das Führungstor erzielen, der TSV 1860 versuchte sich mit Befreiungsangriffen. Magdeburg war erfolgreicher bei seinem Vorhaben. In der 51. Minute schepperte es zum ersten Mal als Condé die Kugel zum 1:0 versenkte.

Nach diesem Treffer des 1.FC Magdeburg folgte eine stärkere Phase des TSV 1860 München. Greilinger hatte nur drei Minuten Später die Chance den Ausgleich. Sein Kopfball nach einer Ecke ging aus aussichtsreicher Position jedoch wie bei Lang in der ersten Hälfte über das Tor.

Sechzig hält noch dagegen

Danach folgte die ausgeglichenste Phase der Partie. Obwohl Magdeburg weiterhin mit 30% mehr Ballbesitz agierte als der TSV 1860 waren Passanzahl, Passgenauigkeit und Anzahl der Schüsse der beiden Teams nahezu gleich. Nun war auch die nötige Aggressivität im Pressing der Löwen zu finden. Etwa in der Mitte des zweiten Durchgangs war das Spiel des TSV so wie man es sich über neunzig Minuten gewünscht hätte. Aggressiv gegen den Ball, präziser als der Gegner beim Passspiel, ausgeglichenes Schussverhältnis. Lediglich bei den defensiven Zweikämpfen war der 1.FC Magdeburg in dieser Phase klar überlegen. Aus den Schussversuchen in dieser guten Phase für die Löwen konnte aber leider nichts Zählbares erspielt werden.

Die Entscheidung

So kam es wie es kommen musste und Ito netzte in der 75. Minute von kurz vor der Strafraumgrenze mit einem präzisen Flachschuss durch Steinharts Beine hindurch zum vorentscheidenden 2:0 ein.

Danach folgte noch ein kurzes Aufbäumen der Löwen die sich noch nicht geschlagen geben wollten. Eine Doppelchance von Deichmann und Tallig quasi im Gegenzug nach dem Anstoß brachte nichts ein. Ebensowenig Deichmanns Schuss wenig später als er mit seinem schwächeren Linken schießen musste. Der letzten Versuch Sechzig nochmal in Schlagdistanz zu bringen kam von Tallig in der 80. Minute ging aber weit über Reimanns Kasten.

In der Nachspielzeit vollendete der 1.FC Magdeburg seine gute Leistung mit zwei weiteren Treffern.

Die Tore

Hier könnt ihr Euch die Tore in der Zusammenfassung noch einmal ansehen.

Auf eine detaillierte Beschreibung der Treffer verzichte ich diesmal. Zusammenfassend kann man sagen, dass alle Gegentreffer eine Kombination aus verfehltem Stellungsspiel des TSV 1860 und präzisem Kombinationsspiel des 1.FC Magdeburg waren. Da muss man weder Fehler bei den Löwen genauer herausstellen noch einen Spieler beim Gegner besonders loben.

Fazit

Hätte hätte Fahrradkette. Das was wäre wenn das jetzt wieder in den Sozialen Medien und Foren die Runde macht geht mir auf die Nerven. Man hat gegen die Mannschaft die, über die komplette Saison hinweg, das Maß aller Dinge in dieser Liga war eine Halbzeit lang hinten die Null gehalten, leider die Riesenchance auf die Führung nicht nutzen können und am Ende absolut verdient verloren. Dass der TSV zur Halbzeit noch nicht hoffnungslos zurückliegt ist allein Marco Hiller zu verdanken.

Wie Lautern am Sonntag gespielt hätte wenn der TSV 1860 München gegen Magdeburg gewonnen hätte weiß keiner. Jedoch allein die Tatsache vorauszusetzen sie hätten sowieso verloren halte ich für sehr vermessen.

Der verpassten Relegation sollte man keine Träne hinterher weinen. Ich persönlich denke, keine der Mannschaften die für Platz drei in Frage kamen hätte gegen Dynamo Dresden in Hin- und Rückspiel eine Chance zu bestehen. Somit werden wir auch in der nächsten Saison vermutlich die Reise an den Betzenberg antreten.

Mit einem Sieg am kommenden Samstag gegen die zweite Mannschaft des BVB können sich die Löwen den vierten Platz und damit die Teilnahme am DFB Pokal sichern. Darauf die volle Konzentration zu legen ist nun die oberste Pflicht aller Akteure in weiß-blau. Mit den punktgleichen Osnabrückern und Waldhof Mannheim nur einen Zähler dahinter ist und bleibt es nach wie vor spannend.

Datenquelle. Wyscout

TSV 1860 Boxen legt erfolgreich Protest ein

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1860 boxen

Ein Skandal erschütterte die Box-Bundesliga Ende April. Die Boxlöwen hatten ihren Kampf bei Tabellenführer Traktor Schwerin sportlich gewonnen, ehe sich der Verbandspräsident persönlich einschaltete und einen Löwen disqualifizierte. Der TSV 1860 Boxen legte umgehend Protest ein und bekam nun Recht.

Erfolgreicher Protest TSV 1860 Boxen

Der betreffende Boxer der Löwen hatte bereits seine Startberechtigung für die Bundesliga erhalten. Auch sein Kampfpass war vor Beginn des Kampfes unbeanstandet kontrolliert worden. Besonders erwähnenswert ist dabei, dass der unterlegene Club aus Schwerin den Protest der Boxlöwen unterstützte.

Somit werden dem TSV 1860 die Punkte aus dem Kampftag in Schwerin zugesprochen, der Traum vom Play-Off lebt also weiter. Den nächsten Wettkampf in der Bundesliga bestreiten die Löwen am kommenden Samstag gegen den BC Chemnitz. Es gibt noch ausreichend Tickets an der Abendkasse!