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50+1 bleibt! Regel laut Bundeskartellamt “kartellrechtlich unbedenklich”

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TSV 1860 Präsident Robert Reisinger 50+1 Stadt München
TSV 1860 München e.V. MitgliederEhrungen Copyright by : sampics Photographie Bierbaumstrasse 6 81243 München TEL.: ++49/89/82908620 , FAX : ++49/89/82908621 , E-mail : sampics@t-online.de Bankverbindung : Hypovereinsbank München Konto : 1640175229 , BLZ 70020270 IBAN : DE78700202701640175229 BIC HYVEDEMMXXX weitere Motive finden sie unter : www.augenklick.de

50+1 wird ja gerne mal kritisch hinterfragt und als unfair tituliert. Manch einer träumt gar vom Fall der Regel, um den Weg für Investoren in Deutschland freizuräumen. Nun aber stellt das Bundeskartellamt klar, dass die “Grundregel aufgrund der damit verfolgten sportpolitischen Ziele kartellrechtlich unbedenklich sei”.

50+1 bleibt!

Auf der Homepage des Bundeskartellamtes heißt es wortwörtlich:

“Die 50+1-Regel wurde 1999 eingeführt, um einerseits den Vereinen der Bundesliga und der 2. Bundesliga neue Finanzierungsmöglichkeiten zu eröffnen aber andererseits den Einfluss von Investoren zu begrenzen und den vereinsgeprägten Charakter zu erhalten. Die in der Satzung der DFL festgelegte Regel besagt, dass bei einer Ausgliederung der Profi-Fußballabteilung in eine Kapitalgesellschaft, der Mutterverein grundsätzlich die Stimmrechtsmehrheit an dieser Gesellschaft halten muss (Grundregel). Das Präsidium der DFL kann von dieser Grundregel u.a. dann eine Ausnahme bewilligen, wenn ein Investor den Fußballsport des Muttervereins seit mehr als 20 Jahren ununterbrochen und erheblich gefördert hat (Förderausnahme).”

Bedeutung der Vereinsprägung

Das Bundeskartellamt wurde auf Initiative der DFL aktiv und stellt nun klar, dass 50+1 bleibt, da es keinen berechtigten Grund für eine Abschaffung gebe. Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes, äußerte sich wie folgt.

Das Kartellrecht steht den sportpolitischen Zielen, die mit der 50+1-Regel verfolgt werden, nicht im Wege. Die DFL muss aber eine einheitliche Anwendung und Durchsetzung für alle Vereine gewährleisten. Auch für den Profisport gelten aus guten Gründen die Regeln des Kartellrechts. Die wirtschaftlichen Aktivitäten von Verbänden und Vereinen unterliegen deutschem und europäischem Wettbewerbsrecht. Die Begrenzung der Liga-Teilnahme auf vereinsgeprägte Klubs ist unzweifelhaft eine Wettbewerbsbeschränkung. Allerdings können Beschränkungen des Wettbewerbs auch in bestimmten Fällen vom Kartellverbot ausgenommen sein. Mit der 50+1-Regel will die DFL für eine Vereinsprägung und eine gewisse Ausgeglichenheit des sportlichen Wettbewerbs sorgen. Diese sportpolitischen Ziele können auch im Rahmen des Kartellrechts anerkannt werden. In ihrer Grundform erscheint die 50+1-Regel auch geeignet und angemessen. In der Kombination mit der derzeitigen Förderausnahme haben wir daran hingegen Zweifel. Ausnahmen von der Grundregel sind grundsätzlich möglich. Solche Ausnahmen müssen eindeutig ausgestaltet sein, und sie dürfen nicht dazu führen, dass die eigenen sportpolitischen Zielsetzungen, die die DFL mit der 50+1-Regel verfolgt, konterkariert werden.

1860 e.V. hat weiterhin das letzte Wort

Auf Seiten des TSV 1860 München e.V. wird man diese Einschätzung wohlwollend aufgenommen haben. Mit dem Fall von 50+1 hätte man die Entscheidungsmacht an Mehrheitseigentümer Hasan Ismaik abgeben müssen.

Bild: TSV 1860 e.V.

TSV 1860 e.V.: Neues Shirt mit Design von Michael “Mixen” Wiethaus

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Zusammen mit dem Münchner Künstler und Ur-Löwen Michael „Mixen“ Wiethaus bringt der TSV 1860 München e.V. ein neues T-Shirt (navy) im Design der stadtbekannten #derButter-Prints heraus. Die Vorderseite (Brust) ist in goldener Farbe mit der Aufschrift „A echter Münchner is a Sechzger“ bedruckt. Auf der Rückseite (Nacken) erstrahlt der Vereinsname „TSV München von 1860 e.V.“

Shirt von Wiethaus im Onlineshop von 1860

Die Shirts können bis zum 30.06.2021 vorbestellt werden. Produktion und Versand erfolgen nach Ablauf der Frist. Bitte beachtet also, dass Ihr vor dem 30.06. nicht wegen des Verbleibs Eures Shirts beim Verein nachfragen müsst!

Den Link zum Mixen-Shirt findet Ihr hier!

Alle Einnahmen kommen vollständig dem Hauptverein (e.V.) zu Gute.

Regelmäßige Unterstützung für 1860 durch Wiethaus

Bereits im vergangenen Jahr kooperierten die Löwen mit “Mixen” und brachten eine streng limitierte Auflage drei verschiedener Prints heraus die schnell vergriffen war.

Zum Vergrößern einfach auf jeweilige Bild klicken!

Bilder: TSV 1860 e.V.

Direkte Freistöße: Die einzige Schwachstelle beim TSV 1860?

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Wir befinden uns zwischen zwei Saisons. Was macht man da als Berichterstatter, wenn es nichts zu berichten gibt? Man macht sich Gedanken über die vergangene Saison und darüber, was gut und was nicht so gut lief. Ich denke, liebe Leser, bei einem sind wir uns einig: Schlecht lief es nirgends bei den Löwen. Dennoch möchten heute mal einen Blick auf die direkten Freistöße des TSV 1860 werfen, die wir als vermeintliche Schwachstelle identifiziert haben.

Jammern auf hohem Niveau

Was gut lief, habe ich ja in der vergangenen Woche schon im statistischen Rückblick (Tor/Abwehr & Mittelfeld/Angriff) beleuchtet. Doch was hätte besser funktionieren können? Ich musste wirklich lange nachdenken bis es mir auffiel, doch ich habe das sprichwörtliche Haar in der Suppe gefunden.

Zugegebenermaßen ist es Jammern auf hohem Niveau ist, doch es gibt tatsächlich eine kleine Schwachstelle, die ich entdeckt habe. Im Ligavergleich ist das vielleicht nicht einmal schwerwiegend. Dennoch halte ich eine Verbesserung in diesem Bereich für wünschenswert.

Direkte Freistöße als Schwachstelle beim TSV 1860?

Beim Lesen der letzten Zeilen habt Ihr Euch bestimmt alle gefragt, wo denn der Winninger denn jetzt bitte etwas auszusetzen hat. Und hier die Antwort: Bei direkten Freistößen sehe ich bei den Löwen durchaus noch Verbesserungspotential!

Der TSV 1860 München hat unserer Statistikseite zufolge neunundzwanzig mal in dieser Drittligasaison einen Freistoß direkt aufs Tor geschossen und dabei zweimal ins Tor getroffen. Moll netzte in Meppen ein und Neudecker schlenzte den Ball in Kaiserslautern in die Maschen (siehe Beitragsbild). Damit befindet man sich so gesehen auf Platz zwei der Wertung, den man sich mit drei weiteren Teams teilt. Angeführt wird diese Wertung mit drei Treffern von den Nachbarn aus der Säbener Straße. Sieben Teams haben einen direkten Freistoßtreffer erzielt und acht Mannschaften gehen in dieser Kategorie leer aus.

Abfall seit der Verletzung von Quirin Moll

So weit, so gut. Die tatsächliche Quote der direkten Freistöße in Tornähe, die dann auch aufs Tor gehen und nicht drüber oder daneben, ist beim TSV 1860 München jedoch unbedingt verbesserungswürdig. Lag sie mit Quirin Moll als etatmäßigem Freistoßschützen noch bei 50%, liegt sie seit seiner Verletzung mit 21% weit darunter. Es geht also nur ca. jeder fünfte direkte Freistoß der Löwen in Tornähe seit dem Heimspiel gegen Meppen überhaupt so aufs gegnerische Tor, dass der gegnerische Torhüter eingreifen muss. Wenn Moll bleibt (davon gehen wir jedoch ganz stark aus), ist das einerseits natürlich gut, denn dann kommt mit ihm auch die Gefahr bei diesen Standards zurück. Trotzdem sollte sich meiner Meinung nach die sportliche Leitung des TSV 1860 München um einen Spieler kümmern, der nicht nur auf dem Platz weiterhilft, sondern auch bei direkten Freistößen eine Alternative zu Quirin Moll darstellen kann.

Kann ein Neuzugang helfen?

Bleibt die Frage: Welche Spieler sind da für einen Drittligisten mit limitiertem Budget möglich? Um das herauszufinden, habe ich mich durch massenweise Daten geackert und dabei zwei interessante ablösefreie Kandidaten mit möglicherweise passenden Gehaltsvorstellungen gefunden. Ich gehe dabei vom Durchschnittsgehalt der jeweiligen Liga aus, in der die Spieler letzte Saison aktiv waren. Zusätzlich ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Spieler Deutsch spricht oder zumindest schnell lernen könnte, in die Suche mit eingeflossen.

Ein echter Wiener trifft ganz munter

Der erste Spieler, den ich mir dafür vorstellen könnte, ist Marco Sahanek, 31 Jahre alt, und kickte in der abgelaufenen Saison beim Floridsdorfer AC aus der österreichischen zweiten Liga. Über eine Weiterbeschäftigung in Wien-Floridsdorf oder einen Wechsel ist bisher nichts bekannt. Der 1,82 m große rechte Mittelfeldspieler hat abgesehen von seinen guten Freistößen, die er mit einer Quote von über 50% aufs Tor bringt, noch so einiges mehr drauf. Sehr dribbelstark und ebenfalls torgefährlich kann der gebürtige Wiener ebenfalls in jedem zweiten Spiel seiner Karriere einen Scorerpunkt vorweisen. Zusätzlich hat er für einen offensiv ausgerichteten Außenspieler auch sehr gute Werte bezüglich der Passgenauigkeit. Sein Manko ist die Defensivarbeit; da schneidet er eher unterdurchschnittlich ab.

Ein Finne für die Löwen?

Der zweite und für mich interessantere Spieler wäre der 30-jährige Finne Petteri Forsell. Momentan ist der im offensiven Mittelfeld angesiedelte und technisch höchst versierte, quirlige, auch gegen den Ball gut mitarbeitende 1,70 m große ehemalige Nationalspieler Finnlands in der polnischen ersten Liga bei Stal Mielec unter Vertrag. Auch sein Vertag läuft am 30.06. aus und wurde – soweit ich richtig informiert bin – noch nicht verlängert. Auch er bringt mehr als die Hälfte seiner direkten Freistöße auf den Kasten und könnte die vermeintliche Schwachstelle des TSV 1860 kaschieren. Ein Assist alle zehn Spiele und ein Treffer in jedem vierten Spiel kann der beidfüßige Offensivallrounder, der auch im Sturm einsetzbar ist, im Verlauf seiner Karriere vorweisen. Seine Pässe ins letzte Drittel und in die Box bringt er mit einer überdurchschnittlich hohen Quote zum Adressaten.

Eigentlich hatte ich noch einen dritten geeigneten Spieler gefunden, der seinen auslaufenden Vertrag nun jedoch verlängert hat und somit von der Kandidatenliste geflogen ist.

Eure Meinung ist gefragt!

Was glaubt Ihr: Wo seht Ihr eine Schwachstelle bei den Löwen und warum braucht der TSV 1860 München Eurer Meinung nach Verstärkungen? Schreibt es in die Kommentare! Ich werde in weiteren Artikeln dieser Art oder in unserem Sechzger.de Talk gerne darauf eingehen.

 

Datenquelle: Wyscout

Sechzig um Sieben: Änderungen im Teilnehmerfeld der 3.Liga

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Sechzig um Sieben: Beckett
Sechzig um Sieben: Rafati über das Löwenspiel in Aachen

Zum Start in eine neue Woche fassen wir euch die Meldungen vom Wochenende zusammen. Sowohl bei sechzger.de als auch auf verschiedenen Fußballplätzen in der Republik war einiges geboten. Daraus ergeben sich Änderungen am Klassement in der 3.Liga.

Blick zurück: Testspiele des TSV 1860 München in Spanien

Auch dieses Jahr führt der Weg für die Löwen nach Windischgarsten, wo Anfang Juli das Trainingslager stattfinden wird. Während für den dortigen Aufenthalt noch keine Testspiele terminiert sind, absolvierte der TSV 1860 München im Jahre 1951 insgesamt vier davon in Spanien. Solch eine Tour wünscht man sich heutzutage aller Wahrscheinlichkeit nach vergeblich…

Schweinfurt zieht in die Relegation ein

Zwei Spiele vor Ende des Play-Off Turniers steht der Sieger bereits fest. Als Vertreter der Regionalliga Bayern kämpft der 1.FC Schweinfurt 05 um den Aufstieg in die 3.Liga. Drei Siege aus ebenso vielen Spielen reichten den Schnüdeln, um Aschaffenburg und Bayreuth hinter sich zu lassen. Ob die Löwen in der kommenden Saison nach Unterfranken reisen, entscheidet sich in zwei Spielen Mitte Juni.

Osnabrück steigt in die 3.Liga ab

Sicher ist hingegen seit gestern, dass der TSV 1860 München für ein Gastspiel an die Bremer Brücke reisen wird. Der VfL Osnabrück konnte die Niederlage aus dem Hinspiel nicht mehr kompensieren und steigt in die 3.Liga ab. Große Freude herrscht dafür in Ingolstadt, die nach mehreren Anläufen den Sprung in die 2.Bundesliga geschafft haben.

Mehrere Vereine der 3.Liga ziehen in den DFB-Pokal ein

Am Samstag fand der “Finaltag der Amateure” statt und insgesamt fünf Drittligisten gewannen ihr jeweiliges Landespokalfinale. Neben dem Titelgewinn bedeutet das im gleichen Atemzuge, dass die Mannschaften sich für den DFB-Pokal in der kommenden Saison qualifiziert haben. Welchen beiden bayerischen Vertreter neben dem TSV 1860 München noch teilnehmen, ist bisher noch nicht geklärt. Eine Übersicht über alle bisher qualifizierten Mannschaften gibt es beim kicker.

Die Dauerbrenner beim TSV 1860 München

Trotz Niederlage im Toto-Pokal haben die Löwen die Teilnahme am DFB-Pokal in der kommenden Spielzeit sicher. Grundlage hierfür waren die starken Leistungen in der Saison 2020/21. Wir haben gestern einen Blick darauf geworfen, welcher Spieler mit wievielen Einsatzminuten Anteil an dem Erfolg hatte und krönen den “Dauerbrenner der Saison” bei Sechzig München.

Die Dauerbrenner beim TSV 1860 München in der Saison 2020/21

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Spielerkreis TSV 1860 München nach Niederlage in Ingolstadt

Die Saison 2020/21 ist vorbei. Während diverse Drittligisten sich erst über den Landespokal für den DFB-Pokal qualifizieren konnten, gelang dies den Löwen mit Platz 4 in der 3.Liga. Doch wer von den Spielern hat mit wievielen Einsatzminuten zu der tollen Saison beigetragen? Wer sind die Dauerbrenner beim TSV 1860 München? Gab es einen Spieler, der alle Spiele über die volle Distanz absolviert hat?

Diese Spieler verpassten in der Saison 2020/21 in der 3.Liga keine einzige Minute

Da die 3.Liga aus 20 Mannschaften besteht, resultieren daraus folglich 38 Spiele mit je 90 Minuten. Multipliziert man diese beiden Zahlen, kommt man auf einen Wert von 3.420 Minuten. Ein Spieler konnte also exakt 57 Stunden für seinen Verein auf dem Platz stehen. Bevor wir die Dauerbrenner beim TSV 1860 München ermitteln, werfen wir einen Blick auf die Konkurrenz.

Insgesamt sieben Akteuren gelang dieses Kunststück und alle haben etwas gemeinsam: sie stehen im Tor. Während bei Feldspielern eine Sperre aufgrund einer roten, gelb-roten oder vor allem fünf gelben Karten relativ wahrscheinlich ist, kommt dies beim Mann im Kasten eher selten vor. Kevin Broll (Dynamo Dresden), Daniel Batz (1.FC Saarbrücken), René Vollath (Türkgücü), Fabijan Buntic (FC Ingolstadt), Morten Behrens (1.FC Magdeburg), Markus Kolke (Hansa Rostock) und Leo Weinkauf (MSV Duisburg) waren über die gesamten 3.420 Minuten im Einsatz.

Die Einsatzminuten der Löwen

Wir kommen nun zurück zu Sechzig München und beginnen mit den Spielern, die am wenigsten auf dem Platz standen. Für unsere Statistik berücksichtigen wir lediglich die Einsätze in der 3.Liga, nicht aber im DFB- oder Toto-Pokal. In Klammern stehen jeweils die Einsatzminuten.

György Székely, Milos Cocic (der jüngste Spieler im Kader), Ahanna Agbowo und Tim Linsbichler standen nicht nur keine einzige Minute auf dem Platz, sondern auch nie im Kader. Bei Linsbichler lag das vorrangig an einer langwierigen Verletzung. Kurz vor Saisonende stand der 21-Jährige immerhin gemeinsam mit der Mannschaft auf dem Trainingsplatz.

Die nächste Unterteilung setzen wir bei Spielern, die nicht ganz 90 Minuten auf dem Platz standen. Das gilt für Maxim Gresler (zwei Einwechslungen in der 90.Minute), Matthew Durrans (8), Marco Mannhardt (13), Lorenz Knöferl (44) und Tom Kretzschmar (79). Kretzschmar wurde bei der Niederlage in Ingolstadt aufgrund der roten Karte gegen Marco Hiller eingewechselt und zeigte, dass die Löwen im Tor super besetzt sind.

Ergänzungsspieler bei Sechzig München

Fünf weitere Spieler liegen bei ihren Einsatzzeiten über den 90 Minuten, unterscheiden sich aber von dem Rest deutlich. Sie können als Ergänzungsspieler gewertet werden. Das trifft auf Johann Ngounou Djayo (109), Leon Klassen (148), Niklas Lang (214) und Keanu Staude (345) zu. Ebenfalls in dieser Gruppe anzusiedeln ist Martin Pusic (277), der seinen Vertrag beim TSV 1860 Anfang Dezember allerdings auflöste.

Drei der vier Spieler, die vom TSV 1860 München beim letzten Saisonheimspiel verabschiedet wurden, zählen also nicht gerade als Dauerbrenner. Namentlich sind dies Durrans, Klassen und Agbowo. Lediglich Dennis Erdmann sticht hier heraus.

Die Dauerbrenner beim TSV 1860 München

Insgesamt 15 Spieler standen mindestens 1.000 Spielminuten in der vergangenen Saison für die Löwen auf dem Platz. Bevor wir zu den Top 3 und somit den Dauerbrenner-Kandidaten beim TSV 1860 München kommen, listen wir die weiteren Spieler mit ihren Einsatzminuten der Reihe nach auf.

Fabian Greilinger (1.156), Dennis Erdmann (1.341), Quirin Moll (1.651), Semi Belkahia (1.658), Merveille Biankadi (1.782), Daniel Wein (1.994), Stefan Lex (2.450), Erik Tallig (2.604), Dennis Dressel (2.827), Richard Neudecker (2.902), Marius Willsch (2.933) und Stephan Salger (3.024).

Quirin Moll stand bis zu seiner Verletzung im Hinspiel gegen den FC Ingolstadt durchgehend auf dem Platz und hätte vielleicht ein Dauerbrenner beim TSV 1860 München werden können. Immerhin konnte der 30-Jährige bereits in das Mannschaftstraining einsteigen und stand am letzten Spieltag gegen Ingolstadt im Kader.

Die Top 3 beim TSV 1860 nach Spielzeit

Platz 3 im Ranking der Einsatzminuten sichert sich Phillipp Steinhart mit 3.226 Minuten in 36 Spielen. Zwei Mal musste der 28-Jährige in der vergangenen Spielzeit gesperrt zusehen (gelb-rot gegen Hansa Rostock sowie fünfte Gelbe gegen den SC Verl).
Ein Platz davor liegt der Spieler der Saison und Torschützenkönig Sascha Mölders mit 3.311 Minuten Einsatzzeit. Lediglich am 21.Spieltag beim Auswärtssieg in Magdeburg musste Mölders aufgrund einer Gelbsperre aussetzen.
Platz 1 und damit den Titel “Dauerbrenner der Saison” beim TSV 1860 München sichert sich Marco Hiller mit 3.339 Minuten aus 38 absolvierten Spielen. Im fehlen lediglich die 81 Minuten vom letzten Spieltag in Ingolstadt, als er nach neun Minuten vom Platz gestellt wurde.

So aber sind seine oben genannten Torwart-Kollegen die Einzigen in der abgelaufenen Saison ohne verpasste Minute, kein Spieler des TSV 1860 München stand über die gesamten 3.420 Minuten auf dem Platz. Marco Hiller wird dieses Kunststück auch in der neuen Spielzeit nicht schaffen. Er wurde mittlerweile zu zwei Spielen Sperre verurteilt.

Der FC Ingolstadt 04 steigt auf, der VfL Osnabrück ab

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Stadion Osnabrück Bremer Brücke 3.Liga

Der FC Ingolstadt 04 hat den Aufstieg in die 2.Bundesliga nach den Spielen in der Relegation gegen den VfL Osnabrück geschafft.

Wochenende der Entscheidungen! Gestern konnte Köln mit einem Kantersieg in Kiel den Klassenerhalt feiern, der 1.FC Schweinfurt 05 qualifizierte sich für die Relegation zur 3.Liga und heute stand das Duell zwischen dem VfL Osnabrück und dem FC Ingolstadt 04 auf dem Programm.

Deutlicher Sieg im Hinspiel

Bereits am Donnerstag fand das Hinspiel der Relegation statt. Vor 250 Zuschauern im “ausverkauften” Ingolstädter Sportpark erspielten sich die Hausherren eine komfortable Ausgangssituation für das Rückspiel am heutigen Sonntag. Durch Tore von Schröck, Kaya und Eckert Ayensa gewann Ingolstadt mit 3:0 gegen Osnabrück und sorgte damit fast schon für eine kleine Vorentscheidung.

Ingolstadt steigt trotz Niederlage gegen Osnabrück im Rückspiel der Relegation auf

VfL Osnabrück siegt gegen den FC Ingolstadt 04, steigt aber trotzdem in die 3.Liga ab
2.000 Anhänger des VfL Osnabrück waren in der Bremer Brücke zugelassen

Am heutigen Sonntag sollte nun die Entscheidung über einen möglichen Auf- und Abstieg oder einen Klassenerhalt für beide Teams fallen. An der Bremer Brücke waren 2.000 Zuschauer zugelassen, die ihr Team aus Osnabrück unterstützen wollten, um das schier Unmögliche gegen die Gäste aus Ingolstadt zu vollbringen.
Beflügelt von den Rängen starteten die Gastgeber auch furios in die Partie und führten früh durch zwei Tore von Heider (6′, 20′) mit 2:0. Ingolstadt kam allerdings aus dem Nichts zum Anschlusstreffer durch Bilbija (31′) und versetzte Osnabrück´s Hoffnungen damit einen herben Dämpfer. Diese probierten in Halbzeit 2 noch einmal alles, erzielten aber nur noch das 3:1 durch Amenyido (81′). Das reichte aber nicht aus und so setzt sich Ingolstadt in der Relegation gegen Osnabrück durch und steigt in die 2.Bundesliga auf.

Gastspiel des TSV 1860 München an der Bremer Brücke

Damit ist auch klar: die Löwen werden nächstes Jahr an der Bremer Brücke in Osnabrück gastieren. Beim letzten Gastspiel des TSV 1860 am Mittwoch, den 08.08.2019 befand man sich bereits auf der Siegerstraße. Durch Tore von Adriano Grimaldi und Simon Lorenz führten die Löwen mit 2:0. Die Gastgeber kamen aber durch Farrona-Pulido (77′) und Alvarez (94′) noch ganz spät zu einem Unentschieden. Trotz dem Termin unter der Woche waren zahlreiche Löwenfans im Gästeblock zugegen wie die Bilder der Münchner Löwen zeigen.

Am Ende der Saison landete der TSV 1860 München auf dem 12.Platz. Der VfL Osnabrück hingegen stieg als Tabellenerster in die 2.Bundesliga auf. Nach zwei Spielzeiten ist das kurze Gastspiel der Niedersachsen also schon wieder vorbei und es geht in der kommenden Saison in der 3.Liga weiter.

Finaltag der Amateure: letzte Chance zum Einzug in den DFB-Pokal

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Erdgas Sportpark Halle

Am Finaltag der Amateure bot sich mehreren Vereinen aus der 3.Liga noch einmal die Gelegenheit, den DFB-Pokal in der Saison 2021/22 zu erreichen.

Die Spieler des TSV 1860 München befinden sich inzwischen seit gut einer Woche in ihrem wohlverdienten Urlaub. Zahlreiche andere Drittligisten waren heute in den Endspielen der Landespokale gefordert und hatten damit eine letzte Chance, sich für den DFB-Pokal zu qualifizieren.

TSV 1860 München: über die 3.Liga in den DFB-Pokal

Die Löwen konnten die zurückliegende Saison auf dem 4.Platz der 3.Liga beenden und haben sich damit automatisch für den DFB-Pokal qualifiziert. Gleiches gilt für die Aufsteiger Dynamo Dresden und Hansa Rostock sowie den Relegationsteilnehmer FC Ingolstadt. Alle vier dürfen sich auf die 1.Hauptrunde freuen, die vom 6. – 9. August stattfinden wird.

Zahlreiche Drittligisten im Einsatz

Viele weitere Vereine der 3.Liga würden ebenfalls gerne am DFB-Pokal teilnehmen. Die letzte Chance bieten da die Endspiele der Landespokale am sogenannten “Finaltag der Amateure”. Diverse Spiele wurden live im Free-TV übertragen, nahezu alle öffentlich-rechtlichen Sender beteiligten sich daran.

Bayerischer Vertreter für den DFB-Pokal

Zahlreiche Landesverbände nahmen allerdings nicht am Finaltag der Amateure teil. Sie spekulieren nach wie vor auf eine Möglichkeit, die Pokale mit sportlichen Lösungen zu entscheiden. Die Teilnehmer der für heute angesetzten Endspiele wurden durch Abbrüche, Losverfahren oder die Quotientenregel bestimmt. Auch der BFV möchte eine Entscheidung auf dem Platz herbeiführen, daher gab es am heutigen Tag kein Spiel mit bayerischer Beteiligung. Die besten Karten auf eine Teilnahme dürfte Türkgücü haben, die als einziger Drittligist noch im Toto-Pokal vertreten sind. Insgesamt sind noch zwei Plätze aus Bayern für den DFB-Pokal zu vergeben.

Die Ergebnisse der Endspiele in den Landespokalen

Die jeweiligen Sieger (fett markiert) dürfen sich nicht nur Landespokalsieger nennen, sondern nehmen auch am DFB-Pokal in der Saison 2021/22 teil.

Baden: Waldhof Mannheim – Astoria Walldorf 2:1

Berlin: BFC Dynamo – Berliner AK 2:1

Brandenburg: FSV Union Fürstenwalde – SV Babelsberg 03 0:2

Hessen: TSV Steinbach Haiger – SV Wehen Wiesbaden 0:3

Mittelrhein: Viktoria Köln – Alemannia Aachen 2:0

Niederrhein: Wuppertaler SV – SV Straelen 2:1

Niedersachsen: SV Drochtersen/Assel – SV Meppen 5:6 n.E.

Rheinland: Rot-Weiß Koblenz – VfB Linz 6:1

Saarland: SV Elversberg – 1. FC Saarbrücken 1:0

Sachsen: 1. FC Lok Leipzig – Chemnitzer FC 1:0 n.V.

Sachsen-Anhalt: Hallescher FC – 1. FC Magdeburg 2:3

Westfalen: Sportfreunde Lotte – Preußen Münster 0:1

Württemberg: TSG Balingen – SSV Ulm 1846 0:3

 

Titelbild: Stadion in Halle beim Spiel gegen den TSV 1860 München

1.FC Schweinfurt 05 spielt um den Aufstieg in die 3.Liga

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Schweinfurt spielt um Aufstieg in die 3.Liga

Ein Play-off Turnier zwischen den drei Regionalligisten Schweinfurt, Bayreuth und Aschaffenburg sollte ermitteln, welcher Teilnehmer aus der Regionalliga Bayern in die Relegation zur 3.Liga gegen den Nord-Vertreter einzieht. Die Entscheidung fiel bereits heute zwei Spieltage vor Schluss.

Play-Off Turnier der Regionalliga Bayern

Aufgrund der Corona-Pandemie konnte die Regionalliga Bayern lange ihren Spielbetrieb nicht durchführen. Zuletzt drängte die Zeit, eine Entscheidung musste fallen. Welcher Verein darf in der Relegation gegen den TSV Havelse antreten? Die Lösung war ein Play-Off Turnier, dass zwischen den drei Top-Teams ausgetragen wurde. Sportlich lag Nürnberg II zwar auf dem 3.Platz, hatte aber keine Lizenz für die 3.Liga beantragt. So nahm neben Aschaffenburg und Bayreuth auch Schweinfurt an dem Turnier teil, das den möglichen bayerischen Aufsteiger in die 3.Liga ermitteln sollte.

Schweinfurt kämpft um Aufstieg in die 3.Liga

Von Anfang an präsentierte sich die Schnüdel dabei in einer Top-Verfassung. Im ersten Spiel des Turniers besiegte man zuhause Bayreuth mit 2:1. Auch in der zweiten Partie siegte Schweinfurt souverän mit 0:2 in Aschaffenburg. Bayreuth schöpfte noch einmal Hoffnung nach einem deutlichen 4:0-Heimerfolg gegen Aschaffenburg, doch heute fiel die Entscheidung zugunsten der Schnüdel.

Mit einem 4:0 in Bayreuth macht Schweinfurt alles klar und spielt nun gegen den TSV Havelse um den Aufstieg in die 3.Liga. Der Nord-Vertreter war durch die Quotientenregel in die Relegation eingezogen.
Am Samstag, 12.06. trifft Schweinfurt im Heimspiel auf den TSV Havelse. Das Rückspiel in Niedersachsen ist genau eine Woche später (19.06.).

Mai 1951: Der TSV 1860 München absolviert vier Testspiele in Spanien

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Was haben die Löwen in der Vergangenheit für interessante Touren absolviert! Man denke nur an die Afrika-Reise zum Jahreswechsel 1975/76, an die Saisonabschlussfahrt nach China im Jahr 1998, die Teilnahme am Peace Cup in Südkorea 2003 oder auch den Trip der Amateure nach Indien im Jahr 2016. Doch schon deutlich früher war man in Giesing reisefreudig. Zum Abschluss der Spielzeit 1950/51 reiste der TSV 1860 nach Spanien und absolvierte dort vier Testspiele.

Attraktive Testspiele

Bereits vor einigen Wochen hatten wir Euch vom 2:1-Sieg der Löwen gegen den 1. FC Nürnberg vor 70 Jahren berichtet. Am Ende der Spielzeit 1950/51 landeten die Löwen auf dem 6. Tabellenplatz der Oberliga Süd. Doch auch die Freundschaftsspiele hatten es in dieser Saison in sich. In einem Mini-Turnier mit dem FC Bayern (3:2) und dem FC Wacker (1:1) wurde der Münchner Fußballpokal errungen. Beim Münchner Pfingstturnier musste man hingegen den Roten den Vortritt lassen, konnte sich aber mit den internationalen Teams von RFC Lüttich (4:2) und Vojvodina Novi Sad (2:3) messen. Nicht zu vergessen die Spiele gegen Roter Stern Belgrad (1:1), Atlético Mineiro (3:4), Beogradski SK (0:1) und den FC Sao Paolo (3:4).

Der TSV 1860 München in Spanien

Den eigentliche Höhepunkt der Testspielreihe stellte jedoch die Reise des TSV 1860 nach Spanien dar. Nach Abschluss der Punktspielrunde reiste der Löwentroß auf die iberische Halbinsel, um dort vier Partien zu absolvieren. Am 20.05. trat Münchens große Liebe bei Sporting Gijón an und erkämpfte sich vor 20.000 Zuschauern ein respektables 3:3, wobei man bereits 3:1 geführt hatte. Lauxmann, Fottner und Link hatten für Sechzig eingenetzt.

Auch an Fronleichnam (24.05.) war der TSV 1860 ein attraktives Zugpferd und so wollten erneut 20.000 Zuschauer den Gast aus München sehen. Diesmal trafen die Löwen im Stadion El Sardinero (siehe Beitragsbild) auf Racing Santander. Diesmal war Sechzig jedoch größtenteils chancenlos und die Kantabrier gewannen souverän mit 3:1. Sommer sorgte in der 89. Minute immerhin für den Ehrentreffer.

Hier noch ein paar Impressionen aus Santander – zum Vergrößern einfach aufs Bild klicken!

Drittes Spiel ohne Sieg

Auch bei seinem dritten Auftritt in Spanien blieb der TSV 1860 sieglos. Bei Celta Vigo setzte es für die Löwen am 27.05. eine 1:3-Niederlage. Bereits zur Pause führten die Galizier vor 10.000 Zuschauern mit 2:0, ehe Zausinger unmittelbar nach dem Seitenwechsel verkürzen konnte. Der Kräfteverschleiß auf Seiten des TSV 1860 war jedoch nicht zu übersehen, zumal man mit einem sehr reduzierten Kader die Reise nach Spanien angetreten hatte. Aufgrund von Verletzungen mussten sich die Löwen für die abschließende Partie der Testspiel-Serie gar externe Unterstützung besorgen.

Krönender Abschluss der Reise

Da man nicht mehr über eigene elf Spieler verfügte, lieh sich der TSV 1860 für den letzten Auftritt in Spanien den Spieler Germán Waidele Figuerido, genannt “Mekerle”, von Celta Vigo. Am 29.05.1951, also heute vor 70 Jahren, trafen die Löwen auf UD Orensana und konnten vor 8.000 Zuschauern endlich ihren ersten Sieg auf spanischem Boden feiern. Der gebürtige Ourenser Mekerle blieb in seiner Heimatstadt zwar ohne Torerfolg, konnten mit seinen neuen Mannschaftskollegen einen 4:1-Erfolg feiern. Zwar gingen die Gastgeber früh in Führung, doch dreimal Fottner und Sommer per Elfmeter sorgten für einen gelungen Abschluss der Reise auf die iberische Halbinsel.

Löwen Kompendium

Auch diesmal haben wir die statistischen Daten zu weiten Teilen wieder dem großartigen Löwen Kompendium von Thorsten Ruinys entnommen. Wer er es noch nicht hat, sollte sich das gute Stück unbedingt zulegen!

Sechzig @18:60: neuer Trainer bei der U19 des TSV 1860 München

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TSV 1860 München am Abend: die Zusammenfassung bei Sechzig @18:60

Zum Start in das Wochenende geben wir euch einen Überblick von den Meldungen am heutigen Freitag beim TSV 1860 München. Davon gab es nämlich trotz Sommerpause wieder mal einige. Auch bei den anderen Vereinen in der 3.Liga gibt es wieder News, die wir euch nicht vorenthalten wollen.

Auslaufende Verträge beim TSV 1860 München

Bereits im März hatten wir einen Blick auf die Verträge des Kaders beim TSV 1860 München geworfen. Vor allem interessant war natürlich, welche Verträge in diesem Sommer enden. In der Zwischenzeit hat sich in dieser Hinsicht einiges getan, daher haben wir heute morgen ein Update präsentiert.

Statistischer Saisonrückblick

Noten werden schon seit langer Zeit verwendet, um die Leistung der Spieler in der Presse zu bewerten. Bei sechzger.de sind wir von dieser Variante nicht überzeugt, denn in diese Werte fließen viel zu viele subjektive Eindrücke. Hat ein Torwart oder ein Verteidiger, der 89 Minuten ein klasse Spiel abliefert und lediglich in einer Situation schlecht aussieht, aus der dann ein Tor resultiert, eine 5 verdient?
Wir vertrauen da lieber den Statistiken und den Blicken von unserem Taktikfuchs. Genau deswegen gibt es bei uns heute einen zweiteiligen Saisonrückblick zu lesen, der mit genau eben statistischen Werten arbeitet und die Leistung in den einzelnen Mannschaftsteilen einordnet. Ganz ohne Noten! Hier gehts zu Teil 1 und Teil 2.

Doku über die Bender-Zwillinge

Heute abend noch nichts vor und ca. 78 Minuten freie Zeit zur Verfügung? Dann haben wir da was für euch! Bayer Leverkusen hat zum Karriereende von Sven und Lars Bender eine sehenswerte Dokumentation veröffentlicht. Titel: BENDER – Die Unzertrennlichen

Versteigerung für die Löwenfußballschule

Heute auf den Tag vor 55 Jahren konnte der TSV 1860 München seinen vielleicht größten Erfolg in der bisherigen Vereinsgeschichte feiern. “Deutscher Meister wird nur der TSV!” hieß es damals völlig zu recht. Anlässlich des Jubiläums versteigert der Künstler Michael Wiethaus ein Kunstwerk, der Erlös kommt der Löwenfußballschule zugute.

Innenraumverbot für Torwarttrainer des TSV 1860 München

Nach Marco Hiller sah auch Torwarttrainer Harald Huber im Spiel gegen Ingolstadt die rote Karte. Der DFB hat heute das Strafmaß für den 42-Jährigen bekannt gegeben.

Neue Entwicklungen bei den Junglöwen

Über die Auswirkungen bei den Amateuren des TSV 1860 München aufgrund des Saisonabbruchs in Bayern hatten wir euch bereits in Kenntnis gesetzt. Nun gibt es Neues von den Junglöwen. Während die U21 von der Quotientenregel nicht betroffen ist, verpasst die U19 die Teilnahme an der Relegation zur Bundesliga nur denkbar knapp. Die Löwen belegen am Ende Platz 2 und werden in der neuen Saison einen weiteren Anlauf starten, um möglichst bald wieder in der höchsten Spielklasse vertreten zu sein.
Auch in den Trainerteams der U21, U19 und U17 gibt es einige Veränderungen. Frank Schmöller erhält bei den Sechzig Amateuren mit Benjamin Schwarz einen neuen Co-Trainer. Die A-Jugend wird künftig von Jonas Schittenhelm betreut. Der 35-Jährige schaffte bereits mit den B-Junioren den Aufstieg und soll dieses Kunststück nun eine Altersklasse höher wiederholen. Bei der U17 übernimmt Felix Hirschnagl den frei gewordenen Posten, der zuvor die U15 betreute.

Geschäftsführer des TSV 1860 München mit Videobotschaft

Marc-Nicolai Pfeifer, Geschäftsführer für die Finanzen beim TSV 1860 München, hat sich heute auf Facebook mit einer Videobotschaft an die Löwenfans gewandt. Das rund dreiminütige Video ist in unserem Artikel zu finden.

News aus der 3.Liga

Sechs Abgänge bei Aufsteiger Rostock

Auf Hansa Rostock wird der TSV 1860 München in der kommenden Saison maximal in Testspielen oder im DFB-Pokal treffen. Die Kogge ist in die 2.Liga aufgestiegen und vollzieht einen Umbruch im Kader. Heute wurden Philip Türpitz, Nils Butzen, Korbinian Vollmann, Max Reinthaler, Erik Engelhardt und Lion Lauberbach offiziell verabschiedet. Vor allem beim Namen Vollmann dürfte der ein oder andere Löwenfan hellhörig werden. Der 27-Jährige war bereits von 2004 bis 2011 und 2012 bis 2015 beim TSV 1860 München unter Vertrag. Ob es zu einer Rückkehr zu den Löwen kommt, ist bisher nicht bekannt.

Kothny bleibt Geschäftsführer

Türkgücü gab heute bekannt, dass Max Kothny auch zukünftig Geschaftsführer bleibt. Der 24-Jährige ist bereits seit vier Jahren in unterschiedlichen Aufgaben für den Verein tätig. Präsident Hasan Kivran äußerte sich zur Vertragsverlängerung wie folgt:

„Ich freue mich, dass der Aufsichtsrat Max erneut einstimmig zum Geschäftsführer bestellt hat. Max hatte maßgeblichen Anteil an unserem Weg in den Profifußball und der Lizenzerhaltung. Zudem war er hauptverantwortlich für den wichtigen Schritt der Etablierung der Türkgücü München Fußball GmbH in den deutschen Profifußball. Auch hinsichtlich der zukünftigen wirtschaftlichen Stabilität unseres Vereins stehe ich mit ihm im engen Austausch. Für die genannten und weitere Aufgaben spreche ihm mein volles Vertrauen aus.“