In Teil 2 des Groundhoppingberichts Mexiko wird das legendäre Aztekenstadion besucht, vom Roadtrip durch Baja California Sur berichtet und ein Blick auf Kulinarik geworfen. Viel Spaß beim Weiterlesen!
Usbekistan gegen Kolumbien im Aztekenstadion
Wieder in Mexico City angekommen, folgte das nächste Highlight: das legendäre Estadio Azteca.
Wo einst Diego Maradona das wohl berühmteste Tor der WM-Geschichte erzielte, gaben sich Usbekistan und die mit Starspielern bestückte Elf aus Kolumbien die Ehre. Wir fanden uns im Oberrang wieder und durften dort für 8.040 MXN, umgerechnet zum Zeitpunkt des Kaufs knapp 400 Euro, im weiten Rund, Platz nehmen. Zur WM fasste das Aztekenstadion knapp 81.000 Zuschauende, von denen ca. 95 % an jenem Tag ein gelbes Kolumbien-Dress trugen. Als die kolumbianische Nationalhymne erklang, gab es dann kein Halten mehr und auch die ein oder andere Träne kullerte durch das emotional aufgeladene Stadion.
Spielerisch war das Dargebotene leider kein Leckerbissen. Die usbekische Mannschaft um ihren Trainer Fabio Cannavaro spielte die zentralasiatische Variante des Catenaccio und mauerte sich entsprechend hinten ein, was Kolumbien viele Probleme bescherte, ehe Muñoz sein Team kurz vor der Halbzeit mit dem 1:0 erlöste. In der 60. Minute gab es dann für die ca. 300 mitgereisten Usbekistanfans, die von Andrei Arschawin unterstützt wurden, allen Grund zu jubeln. Einer der wenigen Ausflüge in die kolumbianische Hälfte und der erste usbekische Torschuss konnten durch einen Abstauber von Fayzullaev zum zwischenzeitlichen 1:1 belohnt werden. Die große Freude der Asiaten hielt jedoch nur kurz an, denn bereits in der 65. Minute schlug Kolumbien durch Luis Diaz zurück und stellte den alten Ein-Tor-Vorsprung wieder her. Den Schlusspunkt setzte dann nach einer spannenden Schlussphase Campaz in der 9. Minute der Nachspielzeit zum 3:1-Endstand.
Feiernde Usbeken trotz Niederlage
Auf den Rängen gab es nun kein Halten mehr. Alle, die es mit Kolumbien hielten, lagen sich feiernd in den Armen. Der ein oder andere hat vor Freude glatt vergessen, dass die Halbe 270 MXN (knapp 15 Euro) gekostet hat, und so flog auch reichlich Bier durch das legendäre Rund. In Bier getränkt und glückselig, diese legendäre Schüssel gekreuzt zu haben, ging es dann noch über den Taco-Stand zurück in die Unterkunft, bevor am nächsten Morgen die Reise nach Baja California Sur angetreten wurde.
Stimmungstechnisch blieben die kolumbianischen Fans leider hinter den Erwartungen zurück. Abgesehen von wenigen Momenten blieb das Stadion recht ruhig und auch das Liedgut war überschaubar. Die Usbeken dagegen feierten den ersten WM-Auftritt ihres Landes über 90 Minuten mit viel Bewegung, Gesang, Trommeln und Schalparaden. Das konnte sich definitiv sehen lassen; selbst auf unseren Plätzen waren sie immer wieder gut zu hören.
Roadtrip durch Baja California Sur
Der nächste Tag begann früh morgens mit dem Flug nach San José del Cabo und damit mit dem vielleicht landschaftlich stärksten Abschnitt der Reise. Am Flughafen wurde ein RAM-Pick-up-Truck übernommen, der für die kommenden Tage nicht nur Fortbewegungsmittel der Wahl, sondern zeitweise auch Unterkunft sein sollte. Vom Süden der Halbinsel ging es direkt weiter in Richtung Norden: knapp sieben Stunden Roadtrip durch staubige Straßen, karge Wüstenlandschaften, Kakteen und immer wieder Ausblicke, bei denen man kurz vergaß, wie weit der nächste Ort eigentlich entfernt war. Ziel des ersten Tages war Loreto, das nach der langen Fahrt genau die richtige Mischung aus Ruhe, Meer und Ankommen bot.
In Loreto wurde abends das zweite Heimspiel von Mexiko in einer viel zu kleinen und überfüllten Bar verfolgt. Eine wilde Mischung von Einheimischen und vereinzelten US-amerikanischen Touristen bot eine abstrakte Atmosphäre. Da die Kasse klingelte, hatte der Kneipenbesitzer gute Laune und so gab es spontan Bier zum Sonderangebot. Nach dem Spiel wurde im ganzen Land ausgelassen gefeiert. In Mexico City waren mehrere hunderttausend Menschen auf die „Reforma“ gekommen, um den zweiten Sieg dieser Weltmeisterschaft zu zelebrieren. Mit jedem Spiel und Sieg stieg die Anzahl der Feiernden von zunächst ca. 250.000 Fans auf geschätzt 1.000.000 Menschen nach dem Ecuador-Spiel (Sechzehntelfinale) an. Bei Letzterem war das Gedränge in den Straßen so groß und unkontrolliert, dass dabei leider vier Menschen zu Tode gekommen sind.
Nächtliche Schüsse ohne Folgen
Am Folgetag ging es bei knapp 40°C noch etwas nördlicher und wir ersetzten das Stadionhopping ausnahmsweise durch Strandhopping. Regelmäßige Abkühlungen im Meer und mit Cerveza durften auf keinen Fall fehlen und waren dringend notwendig. Abends wurde der Pick-up dann endgültig zweckentfremdet. Statt Hotelbett gab es Strand, Ladefläche und Sternenhimmel ohne Streulicht.
Allein an einem menschenleeren Traumstrand zu schlafen, klingt im Nachhinein vermutlich romantischer als es sich zwischendurch anfühlte. Die Heckklappe der Ladefläche klemmte und ließ sich nicht öffnen, so wurde es zu zweit sehr kuschlig, aber darüber beschwere ich mich an dieser Stelle nicht. Und bevor sich jetzt hier jemand besser weiß: Nein, es lag nicht an mir oder uns, sondern das Ding war schlichtweg defekt. Spät nachts wurde das Meeresrauschen dann noch durch mehrere Schussabfolgen in der näheren Umgebung übertönt. Abgeschieden von jeglicher Zivilisation führte dies das erste Mal auf der Tour zu einem etwas mulmigen Gefühl. Geschlafen wurde trotzdem irgendwann und passiert ist uns am Ende glücklicherweise auch nichts.
Geweckt wurden wir bereits um kurz vor fünf Uhr durch den Sonnenaufgang am Horizont, der jede Restmüdigkeit und auch das leichte Unbehagen der Nacht ziemlich schnell vergessen ließ. Bereits wenige Minuten nach Sonnenaufgang heizte es sich auf 30°C auf und so wurde nach einer Runde Backgammon und Schwimmen gen Süden aufgebrochen.
Ein Traumstrand nach dem anderen
Nach diesem eher besonderen Camping-Erlebnis ging es am dritten Tag wieder rund sechs Stunden zurück Richtung La Paz. Baja California Sur zeigte sich dabei erneut von seiner schönsten und zugleich gnadenlos weiten Seite: endlose Straßen, kaum Verkehr, viel Staub und immer wieder diese Landschaft, die irgendwo zwischen Westernkulisse und Postkartenmotiv pendelt. In La Paz wurde schließlich der nächste Traumstrand angesteuert, um auch die folgende Nacht wieder möglichst nah am Meer zu verbringen. Dieses Mal aber nicht allein, sondern umgeben von einigen anderen, vor allem mexikanischen, Camping- und Wochenendtouristen.
Am vierten und letzten Tag auf der Halbinsel ging es für uns gegen 8 Uhr morgens zum nächsten, nur wenige Meter entfernten Traumstrand: Playa Balandra. Aufgrund des Massentourismus sind hier pro Tag nur noch eine gewisse Anzahl an Besuchenden erlaubt und so mussten wir uns vorab mit einem Ticket für den Vormittagsslot ausstatten. Flaches, türkisfarbenes Wasser, helle Sandbänke und eine Kulisse, die fast schon zu perfekt wirkt, um real zu sein, waren die 6 Euro Investition aber allemal wert. Nach den langen Fahrten, zusammengekuschelten Nächten auf der Ladefläche und den Eindrücken zwischen Wüste, Meer und etwas Nervenkitzel war die Playa der passende Abschluss unseres Abstechers auf die Halbinsel. Anschließend ging es zurück nach San José del Cabo und schließlich per Flugzeug wieder nach Mexico City.
UNESCO-Hopping per Heißluftballon
Dort sollten noch reichlich Tacos verhaftet werden und zum krönenden Abschluss eine Heißluftballonfahrt über Teotihuacán anstehen. Die 45km nordöstlich vom heutigen Mexico City gelegene Stadt entstand zwischen dem 1. und 7. Jahrhundert n. Chr. und war einst eines der wichtigsten kulturellen, religiösen und wirtschaftlichen Zentren Mesoamerikas. Bis heute ist nicht geklärt, wie das dort lebende Volk genannt wurde, da die Stadt durch innere Unruhe und wirtschaftlichen Verfall spätestens gegen Mitte des 8. Jahrhunderts verlassen wurde und verfiel. Für die UNESCO-Hopper sei noch erwähnt, dass es sich dabei um eine UNESCO-Weltkulturerbestätte handelt!
Bereits gegen 4 Uhr morgens holte uns der Uber-Fahrer in Condesa ab. Glücklicherweise war unser Anbieter der erste, der seine Ballons startklar machte und so bot sich uns zu einem traumhaften Sonnenaufgang abermals ein Postkartenmotiv, das seinesgleichen sucht: Unter uns die gewaltige Anlage von Teotihuacán, hinter uns hunderte Heißluftballons vor der steigenden Sonne. Besonders eindrucksvoll aus der Luft waren die Sonnenpyramide, eine der größten Pyramiden der westlichen Hemisphäre, die Mondpyramide und die schnurgerade „Straße der Toten“, an der die monumentalen Bauwerke wie auf einer riesigen Bühne aufgereiht liegen. Im Anschluss ging es zu Fuß weiter zu den Pyramiden, wo wir mit unter den ersten Gästen des Tages waren, bevor es nach einer Rundtour mit Bus und Bahn wieder zurück nach Mexico City.
Abschied von Ochoa – und Mexiko
Am Tag des letzten Gruppenspiels von Mexiko ging es für mich auf den Heimweg. Die ersten 45 Minuten konnte ich noch in einer klassisch mexikanischen Cantina verfolgen. In der Halbzeit hieß es dann für mich Abschied nehmen. Der Uber-Fahrer konnte die Strecke über leere Straßen in Rekordzeit zurücklegen und so war ich pünktlich zum ersten Treffer der Gastgeber am Flughafen angekommen. Während das Personal an der Sicherheitskontrolle normal ihrem Job nachging, versammelte sich das restliche Personal im Flughafen um Tablets und Handys um das Spiel zu verfolgen. Als die mexikanische Torwartlegende Ochoa eingewechselt wurde, brachen im gesamten Flughafenareal „Ochoa“ Gesänge aus und auch nach Abpfiff fühlte sich die Stimmung mehr nach Kneipe als nach Flughafen an. In München angekommen ging es für mich direkt aufs Chiemsee Reggae Festival, um den himmlischen Klängen von Mista Wicked & Riddim Disasta zu lauschen, aber das ist eine andere Geschichte.
Mexiko: ein facettenreiches Land, das den Wunsch weckt, mehr zu entdecken
Am Ende bleibt der Eindruck einer Reise, die weit über die beiden besuchten WM-Spiele hinausging. Mexiko hat sich dabei als facettenreiches Land gezeigt, das zwischen Fußball, Großstadt, Kolonialstädten, Wüste, Pazifik und beeindruckender Gastfreundschaft viele unterschiedliche Seiten vereint. Im Bericht wenig erwähnt, aber vor allem Mexico City zeigte sich als unfassbar schöne, grüne und fahrradfreundliche Stadt. Gleichzeitig wurde klar, dass diese Tour nur einen kleinen Ausschnitt davon abbilden konnte. Es gibt noch zahlreiche weitere Ecken dieses vielseitigen Landes zu entdecken und genau deshalb wäre eine Rückkehr nach Mexiko jederzeit lohnend.
Cheers!
Groundhopping auf sechzger.de
In den letzten Jahren erschienen bereits einige Groundhopping-Artikel auf sechzger.de. Hier eine Übersicht:
Groundhopping Rumänien
Groundhopping Mazedonien bzw. Nordmazedonien
Groundhopping Armenien
Groundhopping Thailand I
Groundhopping Thailand II
Groundhopping Ukraine
Groundhopping Kuba
Groundhopping Montenegro
Groundhopping Indien
Groundhopping Kirgisistan
Groundhopping Saudi-Arabien
Groundhopping Antarktis (Südgeorgien)
Groundhopping Kolumbien
Groundhopping Indonesien
Groundhopping Laos
Groundhopping Georgien
Groundhopping Sansibar
Groundhopping Transnistrien
Groundhopping Nordkorea
Groundhopping Bulgarien
Groundhopping Senegal
Groundhopping Gambia
Groundhopping Guinea-Bissau
Groundhopping Frankreich
Groundhopping Kosovo & Nordmazedonien
Groundhopping Bosnien
Groundhopping Taiwan
Groundhopping Tunesien
Groundhopping Algerien
Groundhopping Türkei
Groundhopping Galicien (Teil I / Teil II)
Groundhopping Madrid (Teil I / Teil II)
Groundhopping Ecuador (Teil I / Teil II)
Groundhopping Albanien I
Groundhopping Albanien II (Teil 1 / Teil 2)
Groundhopping Schweden (Teil I / Teil II)
Groundhopping Finnland
Groundhopping Norwegen
Groundhopping Litauen
Groundhopping Lettland
Groundhopping Kanada
Groundhopping Sri Lanka
Groundhopping Moldawien
Groundhopping Belgien & Luxemburg
Groundhopping Mexiko (Teil I / Teil II)
























Ich liebe das Reisen und würde am liebsten alle 195 anerkannten Staaten der Welt bereisen. Solche Beiträge haben dadurch einen Mehrwert für mich. Mexiko gehört definitiv zu den Ländern die für mich ein “must have” darstellen.
Weil ich gerne darüber diskutiere:
Wieviel hast du denn bislang bereist und wie kommst du auf 195?
Ich mag das Thema auch:). Ich bin gerade bei 19 bereisten Ländern erst (leider). Allerdings sind bis Silvester 2027 einige Länder auf dem Plan: Nordmazedonien, Albanien, Slowenien, Neuseeland, Australien, die Fidschi Inseln, Thailand, Malaysia, Singapur, Südkorea und evtl Kirgistan.
Du bist glaube ich dreistellig und bist für 1860 auch ein Marathon durch Nordkorea mal gelaufen, oder? Ich glaube, dass du auch einige Länder in Afrika und Asien schon bereist hast. Da bin ich schon etwas neidisch.
Es gibt glaube ich 195 anerkannten Staaten, oder? Oder waren es 196? Bisschen ist es auch eine Definitionssache (zB Kosovo, Westsahara, Taiwan…). Aber ich glaube, dass es 195 anerkannten Staaten auf der Welt gibt? Du kannst mich je nach Definition aber gerne berichtigen.
Die UN spricht von 193 anerkannten Staaten, dazu gibt es einige mit Beobachterstatus. Die FIFA hat 213 Mitglieder, wobei einige Nationalmannschaften in der Karibik wiederum nicht Mitglieder der FIFA sind.
Genau deswegen, und weil ich niemanden aus den Färöern, dem Kosovo oder aus Hongkong anhand irgendeiner Liste erklären will, dass ich seine Nation nicht anerkennen will (was mir gar nicht zusteht), mag ich solche offiziellen Listen nicht.
Ich hab irgendwas zwischen 100 und 120 Ländern bereist, eben je nachdem wie man zählt.
Mein Lieblingsquiz rechnet was von 196 Ländern. Kann ich akzeptieren, aber da fehlen dann halt Macau, Transnistrien, Nordzypern und Wales.
https://www.jetpunk.com/quizzes/lander-der-welt-quiz
Ich habe auf Jetpunk alle Länder der Erde, deren Hauptstädte und Länderflaggen gelernt. Ich habe etwas einen Tick für sowas, ganz normal bin ich zugegebenermaßen aber auch nicht. Aber dann sind es 196, hatte 195 im Kopf, aber habe gerade auf Jetpunk nochmal nachgesehen, du hast Recht – 196.
“Genau deswegen, und weil ich niemanden aus den Färöern, dem Kosovo oder aus Hongkong anhand irgendeiner Liste erklären will, dass ich seine Nation nicht anerkennen will (was mir gar nicht zusteht), mag ich solche offiziellen Listen nicht.”
Ja, verstehe ich. Sehe es ähnlich. Versuche mich nur immer an etwas zu orientieren.
“Ich hab irgendwas zwischen 100 und 120 Ländern bereist, eben je nachdem wie man zählt.”
-> Ich bin nicht immer deiner Meinung, aber du bist glaube ich auch “anders” als viele Anderen und “verrückt”. Das finde ich wiederum sympathisch.
Ich habe auch eine Frage, die mich interessiert: hast du alle Kontinente bereist oder gibt es noch einen Kontinent, der fehlt in deiner Liste der bereisten Ländern?
Ozeanien fehlt mir. Irgendwann ist aber auch dafür die Zeit reif.
Ein absoluter Fachmann für Ozeanien scheint aber der ehemalige 1860-Stürmer Horst Schmidbauer zu sein, der schon mehrere Reiseberichte aus der Südsee geschrieben hat. Leider gibts die nur für den Kindle und nicht im Print, die fehlen mir nämlich noch in meiner Sammlung an 1860-Büchern.
Der ehemalige 1860-Torwart Bobby Dekeyser hat auch irgendwo in der Südsee ein Möbelimperium aufgebaut, wenn ich das richtig im Kopf habe. Da verweis ich jetzt mal auf sein Buch “Unverkäuflich”, das es wenigstens als Print gibt.
Kleiner Tip: Wenn du jetzt 19 Länder besucht hast und alle knapp 200 mal machen willst, dann musst du dich aber ran halten. Schon rein rechnerisch: wenn du im Mittel in jedem Land nur 1 Woche bleibst, dann bist du schonmal 4 Jahre beschäftigt. Und es gibt genug Länder, bei denen 1 Woche Aufenthalt viel zu wenig ist um sie wirklich zu bereisen.
Achja: Hat jemand Kontakt zu Horst Schmidbauer, und kann ihn jemand dazu überreden, mir ausnahmsweise seine Reiseführer für meine 1860-Sammlung auszudrucken?
Ozeanien ist der Kontinent, der mich mitunter am meisten fasziniert. Weil er so weit weg ist und irgendwie “exotisch” ist. Da kann man in eine ganz andere Welt abtauchen. Klar, das kann man auch in Nordamerika, Südamerika, Afrika und Asien. Aber mich faszinieren Länder, die am anderen Ende der Erde sind und die quasi sehr wenige Menschen überhaupt kennen. Tuvalu, Nauru, Palau, die Salomonen, Mikronesien oder die Marshall Inseln sind nicht so gängig. Vanuatu, Tonga, Samoa oder die Fidschi Inseln kennen dann wohl wieder mehr Leute. Tuvalu fasziniert mich zB. Kanns dir gar nicht sagen, warum. Ich habe eine Bekannte, die aus Papua-Neuguinea kommt, momentan aber in Australien wohnt. Sehr sympathische Frau. Vielleicht schaffe ich es, dass ich auch Papua-Neuguinea mitnehmen kann, wenn ich in Ozeanien bin.
Die Reiseberichte aus der Südsee hätten mich tatsächlich auch brennend interessiert.
“Der ehemalige 1860-Torwart Bobby Dekeyser hat auch irgendwo in der Südsee ein Möbelimperium aufgebaut, wenn ich das richtig im Kopf habe. Da verweis ich jetzt mal auf sein Buch “Unverkäuflich”, das es wenigstens als Print gibt.”
–> Danke dir.
Ja, knapp wird es auf alle Fälle. Ob ich es schaffe steht auch in den Sternen. Aber es ist ein Lebensziel von mir und wäre schön, wenn ich es realisieren könnte. Aber selbst, wenn ich am Ende auf 150 Länder käme, dann wäre das auch super. Aber klar, wenn man die 150 hat, dann will man wohl auch alle. Ich bin jetzt “erst” oder “schon” 33. Das Ziel ist sicherlich schwer, aber liegt noch im Bereich des Machbaren.
Hab noch eine Frage, ich mag das Thema nämlich auch. Welche Länder (evtl auch Länder, die man nicht so auf dem Schirm hat) haben dich fasziniert?
In transnistrien und Nordzypern war ich schon, allerdings nicht zum Fußball
Top Beitrag, vielen dank!
Ich konnte 2015 sechs Wochen durch Mexiko reisen und liebte dieses Land!
Erneut geiler Bericht, geile Bilder. Jetzt weiss ich, dass es auch Coronita gibt… Danke für den tollen Bericht!