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Sechzig um Sieben: Der Saisonstart rückt immer näher

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Löwen Sechzig um Sieben

Noch gut zwei Wochen müssen Mannschaft, Trainer und Fans auf den Saisonstart warten, doch dann wirds ernst. Die Löwen und ihr Umfeld brennen, der Gästeblock in Essen ist bereits ausverkauft.

Der Saisonstart rückt immer näher

Noch zwei Testspiele stehen für den TSV 1860 auf dem Programm, ehe man zum Saisonstart zu Rot-Weiss Essen reist. Die Euphorie und die Vorfreude sind bei den Löwen groß; das merkt man auch an den verkauften Karten für den Saisonauftakt an der Hafenstraße am Freitag, den 01.August. Der Gästeblock ist mehr als zwei Wochen vorher bereits restlos ausverkauft – und es suchen noch viele Löwenfans eine Karte.

Optimistische Löwenfans hoffen auf Aufstieg

Wann waren die Löwenfans zuletzt so optimistisch? In unserer Umfrage gaben genau zwei Drittel der 817 Teilnehmer*innen an, nichts weniger als den Aufstieg zu erwarten. In der vergangenen Saison lag der höchste Wert für diese Antwort einmal bei 28%. Man wird sehen, ob die Mannschaft dieser Erwartungshaltung seitens des Umfelds gerecht werden kann.

U17 testet am Samstag gegen Liverpool

Nicht nur die Profis des TSV 1860 stehen kurz vor dem Saisonstart, sondern auch diverse Teams aus dem NLZ. Ein durchaus klangvolles internationales Jugend-Testspiel können alle Löwenfans, die sich am Samstag auf den Weg zur Partie der Profis gegen den FC Vaduz nach Chur aufmachen (und natürlich alle anderen auch!), noch im Allgäu mitnehmen. Die U17 des TSV 1860 spielt vormittags um 10.00 Uhr in Weiler gegen die U18 des FC Liverpool, die sich derzeit im Hotel Tannenhof auf die kommende Saison vorbereitet.

YouTuber Manu Thiele über die Löwen

Er selber ist zwar ein Roter, sein Vater jedoch ein Blauer – all das ist jedoch nicht ganz so wichtig, denn Manu Thiele hat sich Sportjournalist, Kommentator und Webvideo-Produzent mit mittlwerweile 289.000 Followern einen Namen gemacht. Nachdem sich bereits Calcio Berlin dem TSV 1860 gewidmet hatte, geht nun auch Thiele auf die gescheiterte Ehe zwischen den Löwen und Hasan Ismaik ein. So wirklich gut kommt der ehemalige Inverstor nicht davon…

Jans Groundhopping-Tour geht weiter

Nachdem er Euch bereits über seine Erlebnisse in Litauen und Lettland berichtet hatte, setzt Jan seine Reise in Finnland fort und berichtet im Schatten der Skisprungschanzen von einem Spiel aus Lahti. Bereits heute Abend gehts dann weiter nach Schweden…

Neues aus der 3. Liga

RW Essen ohne Quartett

Der Auftaktgegner der Löwen zum Saisonstart muss derzeit im Training auf vier Spieler verzichten. Während Marvin Obuz mit Problemen an der Leiste ausfällt, klagt Torben Müsel über muskuläre Probleme. Zudem sind Jannik Hofmann (Knie) und Michael Kostka (Zerrung) derzeit angeschlagen.

Ingolstadt leiht Sturm aus

Offensivspieler Yann Sturm wechselt auf Leihbasis vom SC Freiburg zu den Schanzern. In der vergangenen Saison sammelte der 20-Jährige in der Regionalliga Südwest starke 23 Scorerpunkte (15 Tore, 8 Vorlagen) in 30 Spielen.

Baumann wechselt nach Saarbrücken

Kann Dominic Baumann in der kommenden Saison seinen persönlichen Fluch besiegen? Nach drei Abstiegen in Folge mit dem FSV Zwickau, dem Halleschen FC und dem SV Sandhausen wechselt der 30-jährige Stürmer nun zum 1. FC Saarbrücken.

Testspiele am Mittwoch

1. FC Saarbrücken – FSV Mainz 05 1:4
VfL Bochum – Waldhof Mannheim 3:2
FC Metalist Kharkiv – Waldhof Mannheim 0:3
SSV Jahn Regensburg – Al-Wahda FC 1:1
VfB Homberg – MSV Duisburg 1:5
VfL Osnabrück – SV Rödinghausen 2:1

Groundhopping Finnland: FC Lahti – KäPa

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Groundhopping Finnland FC Lahti KäPa Skisprungschanze Blick Auf Spielfeld Von Der Haupttribüne

Sommerpause bei den Löwen heißt entweder kein Fußball für ein paar Wochen, alternativ Zeit für andere Mannschaften in der Relegation oder sogar anderen Ländern. sechzger.de-Redakteur Jan plante rund um das schwedische Pokalfinale gleich eine ganze Tour und berichtet davon in mehreren Artikeln. Nach Litauen und Lettland führte ihn die Groundhopping-Tour nach Finnland, genauer gesagt nach Helsinki und Lahti.

FC Lahti – KäPa in Finnland

Mit dem Flugzeug ging es frühmorgens in 45 Minuten von Riga nach Helsinki. Pünktlich landete ich in der finnischen Hauptstadt, brachte mein Gepäck kurz zum flughafennahen Hotel und fuhr dann mit dem Zug in die Innenstadt. Das klappte natürlich wieder reibungslos und schnell, sodass bis zu der anvisierten Free Walking-Tour noch etwas Zeit zu verbringen war. Ein Kaffee im Espresso House – das schwedische Pendant zu Starbucks – kann nie schaden. Dann ging es zum Treffpunkt und in den nächsten etwa zwei Stunden lernte ich bei traumhaftem Wetter Einiges über die Geschichte des Landes sowie die wichtigsten Gebäude von Helsinki. Unser Guide betonte, dass die Steuern in Finnland vergleichsweise zwar sehr hoch sind, die Bevölkerung dennoch zu den glücklichsten Menschen der Welt zählt. Hier bekommt man eben auch viele Gegenleistungen für sein Geld – Stichwort pünktliche Züge zum Beispiel.

Helsinki Dom Helsingin Tuomiokirkko Anblick Von Vorne

Spannend war zudem zu erfahren, dass der Lehrer-Beruf extrem hoch angesehen ist. Entsprechend wollen viele diesen Beruf erlernen. Die Gebäude in der Stadt waren eine Mischung aus Historie und Moderne. Zum einen beispielsweise der zentral anzutreffende Dom (auf finnisch “Helsingin tuomiokirkko”) oder der Hauptbahnhof, der für die BBC als einer der schönsten auf der Welt gilt. Zum anderen die neue Zentralbibliothek, für die die Bevölkerung über das Design abstimmen durfte. Spannend ist auch das Sanomatalo – es beherbert zahlreiche Medieneinrichtungen und ist nahezu komplett verglast. Der Hintergrund: so möchte man auf die Transparenz hinweisen, ein hohes und wichtiges Gut in Finnland. Nicht umsonst ist man im internationalen Presseindex hervorragend positioniert.

Uspenski Kathedrale Helsinki

Zentralbibliothek Oodi Helsinki

Spontane Planänderung

Am frühen Nachmittag war die Tour vorüber – und mir standen alle Optionen offen. Bereits beim Kaffee am Vormittag hatte ich noch einmal einen Blick in die Groundhopping-App geworfen. Mein eigentliches Ziel war die Zweitvertretung von HJK Helsinki in einem Erstliga-Stadion, aber der Anblick des Stadions in Lahti ließ mich schon schwer grübeln. Kurze Rücksprache mit einem anderen Löwenfan, der dort schon einmal war – und los ging es. Spontan setzte ich mich eine gute Stunde in einen Regionalzug in Richtung Norden in die Kleinstadt Lahti.

Der Ort dürfte insbesondere Wintersport-Fans ein Begriff sein – und das war auch der Grund für meine Entscheidung, mich dorthin auf den Weg zu machen. Der Anblick von der Tribüne sollte mich für den Aufwand belohnen. So etwas sieht man selten: direkt hinter einem der Tore finden sich die drei Sprungschanzen, sensationell anzuschauen! Immer wieder wanderte mein Blick während dem Spiel in diese Richtung und ich musste mich zwingen, nicht zu viele Fotos von diesem Anblick zu machen. Auf dem Platz passierte aber sogar einiges und die Gäste konnten Lahti, die eine Saison zuvor aus der ersten Liga abgestiegen waren, gleich mehrere Male ärgern. Sie glichen zunächst zwei Mal aus, bevor sie nach 65 Minuten schließlich selber in Führung gehen konnten.

Groundhopping Finnland FC Lahti KäPa Skisprungschanze

Traumtor führt zum Heimsieg

Durch einen Foulelfmeter hatte das 2:3 aus Sicht der Heimfans allerdings nur zwei Minuten Bestand. Als sich der ein oder andere schon mit dem Remis angefreundet hatte, fasste sich ein Spieler von Lahti zwei Minuten vor Ablauf der offiziellen Spielzeit ein Herz und nagelte nach einer Ecke den Ball aus rund 25 Metern in den Kasten. Da hob es sogar den ein oder anderen Finnen vor Begeisterung aus dem Sitz und vielfach gab es nun Standing Ovations für dieses tolle Tor. Es waren einige Zuschauer anwesend, Support gab es allerdings nur ganz sporadisch während der Partie. In der Nachspielzeit durfte sich Otso Koskinen noch mit seinem dritten Treffer belohnen. 5:3 und ein fantastischer Blick in diesem Stadion – ich war mehr als zufrieden mit meiner getroffenen Entscheidung.

Es ging zurück nach Helsinki und erneut frühzeitig in Richtung Hotel, da es am nächsten Tag wieder in den Morgenstunden zum nächsten Stop gehen sollte. Dieses Mal war mein Ziel die schwedische Hauptstadt Stockholm.

Groundhopping auf sechzger.de

In den letzten Monaten erschienen bereits einige Groundhopping-Artikel auf sechzger.de. Hier eine Übersicht:

Groundhopping Rumänien
Groundhopping Mazedonien bzw. Nordmazedonien
Groundhopping Armenien
Groundhopping Thailand (Teil I / Teil II)
Groundhopping Ukraine
Groundhopping Kuba
Groundhopping Montenegro
Groundhopping Indien
Groundhopping Kirgisistan
Groundhopping Saudi-Arabien
Groundhopping Antarktis (Südgeorgien)
Groundhopping Kolumbien
Groundhopping Indonesien
Groundhopping Laos
Groundhopping Georgien
Groundhopping Sansibar
Groundhopping Moldawien/Transnistrien
Groundhopping Nordkorea
Groundhopping Bulgarien
Groundhopping Senegal
Groundhopping Gambia
Groundhopping Guinea-Bissau
Groundhopping Frankreich
Groundhopping Kosovo & Nordmazedonien
Groundhopping Bosnien
Groundhopping Taiwan
Groundhopping Tunesien
Groundhopping Algerien
Groundhopping Türkei
Groundhopping Galicien (Teil I / Teil II)
Groundhopping Madrid (Teil I / Teil II)
Groundhopping Ecuador (Teil I / Teil II)
Groundhopping Albanien

Am Samstag: Löwen U17 vs. Liverpool FC

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Ein durchaus klangvolles internationales Jugend-Testspiel können alle Löwenfans, die sich am Samstag auf den Weg zur Partie der Profis gegen den FC Vaduz nach Chur aufmachen, auch noch mitnehmen. (Und alle anderen natürlich auch!)
Die U17 des TSV 1860 spielt vormittags um 10.00 Uhr gegen die U18 des FC Liverpool, die sich derzeit im Hotel Tannenhof in Weiler im Allgäu auf die kommende Saison vorbereitet.

Update: Anders als in diesem Beitrag ursprünglich kommuniziert, beginnt das Spiel schon um 10.00 Uhr. Wir bedauern, dass wir die Anstoßzeit urpsrünglich falsch vermeldet hatten! Die Angabe beim bfv, an der wir uns orientiert hatten, ist falsch.

U17 gegen Liverpool auf dem Weg nach Chur

Genau dort, also in Weiler-Simmerberg bzw. im örtlichen Raiffeisenbank-Stadion findet auch der Testkick gegen die B-Junioren der Löwen statt. Mit dem Auto aus München nach Chur Reisende, die früh genug in der Landeshauptstadt starten, können nach gut zwei Stunden (174 km) Fahrtzeit eine kleine – sowieso zu empfehlende – Pause einlegen, den Junglöwen bei ihrem Vergleich mit dem Nachwuchs von der Anfield Road zusehen und danach ihre Fahrt in die Schweiz fortsetzen. Rund 80 Minuten (110 km) dauert es dann noch bis zum Ziel, sodass der Anpfiff des Glöckner-Teams in Chur (16.00 Uhr) vollkommen entspannt erreicht wird.

Vorbereitung auf die DFB-Nachwuchsliga

Für das Team von Coach Peter Ulbricht ist der internationale Vergleich mit dem ein Jahr älteren Jahrgang aus England Teil der Vorbereitung auf die DFB-Nachwuchsliga der B-Junioren. In der Gruppe D bekommen es die Junglöwen in der Spielzeit 2025/26 dann in der Vorrunde mit den Teams aus Heidenheim, Nürnberg, Augsburg, Bayreuth, Fürth, Regensburg und Hoffenheim zu tun. Die Saison startet am Sonntag, den 31. August um 11 Uhr mit einem Heimspiel an der Grünwalder Straße 114 gegen die TSG Hoffenheim.

Aston Villa U18-Meister

Die U18 des FC Liverpool spielt in der englischen U18 Premier League, die in eine Nord- und eine Südstaffel zu je 13 Teams aufgeteilt ist. In der vergangenen Saison erreichten die Reds dort – im Norden – einen eher enttäuschenden drittletzten Tabellenplatz. Lokalrivale FC Everton belegte hinter den beiden Teams aus Manchester übrigens den dritten Rang. U18-Champion wurde Mitte Mai der Südmeister Aston Villa, der sich im Finale im heimischen Villa Park mit 1:0 gegen Manchester City durchsetzen konnte. Womit wir an dieser Stelle noch ein wenig Bildungsarbeit in Sachen internationaler Jugendfußball geleistet haben. Gern geschehen!

Wir sind sehr gespannt, wieviele Löwenfans nun angefixt sind und bei diesem Spiel in Weiler auftauchen. Sechzig gegen Liverpool. Das klingt auf jeden Fall nach einer Paarung, die jeder Löwenfan sicher gerne einmal besucht hat.

Erste Saisonprognose: Zwei Drittel glauben an den Aufstieg

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Wann waren die Löwenfans zuletzt so optimistisch? In unserer vorsaisonal in dieser Woche zum ersten Mal durchgeführten Umfrage zu den Erwartungen unserer Leser*innen an die Platzierung des TSV 1860 in der 3. Liga im Mai kommenden Jahres, gaben genau zwei Drittel der 817 Teilnehmer*innen an, nichts weniger, als den Aufstieg zu erwarten. In der vergangenen Saison lag der höchste Wert für diese Antwort einmal bei 28%. Für die kommende Saison ist geplant, exakt diese Frage (in identischer Formulierung) jeweils in der Mitte jeden Monats zu wiederholen und so ein Stimmungsbarometer im Saisonverlauf vorlegen zu können. Wir freuen uns über rege Teilnahme an unseren entsprechenden Umfragen!

Saisonprognose in der Vorsaison nur unregelmäßig abgefragt

Viermal haben wir unsere Leser*innen in der vergangenen Saison nach ihren Erwartungen an das Saisonende befragt. Leider etwas unregelmäßig im September, im November, im Januar und im März. Den größten Optimismus versprühte der Löwenanhang im Spätherbst nach den beiden 3:0-Siegen in Sandhausen und gegen den Waldhof. Danach kam der Totopokal gegen Haching… Aber selbst im März glaubte immerhin jeder Fünfte (19%) noch an den großen Wurf. Allerdings fürchteten im Frühjahr auch noch 9% der Teilnehmer*innen den Abstieg in die Regionalliga Bayern.

Winzige Minderheit rechnet mit dem Abstieg

Da sehen die aktuellen Zahlen – angesichts der vielversprechenden sommerlichen Transferaktivitäten und der respektablen Leistungen in der Vorbereitung – ganz anders aus. Nur eine winzige Minderheit von 4% (in absoluten Zahlen nur 28 Personen) lässt sich von der Euphorie im Umfeld (noch) gar nicht anstecken und rechnet mit Platz 13 oder schlechter. Über drei Viertel dieser allerdings zugegebenermaßen sehr kleinen Gruppe gehen gar vom worst case, quasi einer Art “2017 2.0” und dem Abstieg aus.

Ein Viertel sieht Platz 4 – 8

Über ein Viertel der Befragten ist zumindest verhalten optimistisch, glaubt aber nicht an den ganz großen Wurf, sondern an eine Platzierung zwischen vier und acht. Da waren die letzten beiden Spielzeiten (mit den finalen Plätzen 15 und 11) wohl zu enttäuschend. Dass das Team von Patrick Glöckner in dieser Saison Mittelmaß abliefert, erwarten auch nur sehr wenig Befragte, nämlich 3%.

Jeden Monat die identische Umfrage zur Saisonprognose

Wir werden diese Umfrage nun bis zum Mai 2026 (in dem es dann hoffentlich etwas zu feiern gibt) monatlich wiederholen und die Entwicklungen der Saisonprognose hier im Sinne eines Stimmungsbarometers näher beleuchten und vergleichen. Auf diesem Weg danken wir unseren Leser*innen schon mal für’s Mitmachen und Unterstützen dieses Unterfangens.

Großer Andrang: Gästeblock in Essen zum Saisonstart ausverkauft

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Rot Weiss Essen TSV 1860 Fotogalerie (8)

Die Euphorie und Vorfreude ist beim TSV 1860 München derzeit groß. Das merkt man auch an den verkauften Karten für den Saisonauftakt gegen Rot-Weiss Essen am Freitag, den 01.August. Der Gästeblock ist mehr als zwei Wochen vorher bereits restlos ausverkauft – und es suchen noch viele Löwenfans eine Karte.

Mindestens 2700 Löwenfans in Essen: Gästeblock ausverkauft

Zahlreiche vielversprechende Neuzugänge, der Verkauf der Anteile von Hasan Ismaik und eine Vorbereitung, die bislang Lust auf mehr macht: die Stimmung ist beim TSV 1860 München derzeit bestens. Mit großer Spannung und ebenso großer Vorfreude blickt man in Richtung Anfang August, also auf den Start der 3.Liga. Die Löwen haben das Eröffnungsspiel gegen Rot-Weiss Essen zugeteilt bekommen, die Partie wird frei empfangbar im Free-TV zu sehen sein.

Das ist für die reisefreudigen Anhänger allerdings noch lange kein Grund, die Partie auf dem eigenen Sofa im Fernsehen zu schauen. Auch die Terminierung des zweitweitesten Auswärtsspiels auf einen Freitagabend stellt dabei keine ausreichende Hinderung dar. 2.000 Steh- und 700 Sitzplätze hat der TSV 1860 München aus Essen offiziell erhalten. Alle Karten sind mittlerweile bereits vergriffen, der Gästeblock meldet ausverkauft. Das teilten die Löwen am gestrigen Dienstag offiziell auf der Homepage mit. In den Ticketbörsen sind bereits diverse Anfragen von Löwenfans eingegangen, die noch nach Karten suchen. Heißt: es könnten deutlich mehr als die 2.700 Löwenfans in Essen werden, wenn sich weiß-blaue Fans in den Nebenblöcken noch mit Tickets versorgen. Für einen stimmungsvollen Auftakt dürfte damit im Stadion an der Hafenstraße gesorgt sein.

In der vergangenen Spielzeit war der Gästeblock im Stadion an der Hafenstraße während großer Teile der Partie zwischen Rot-Weiss Essen und dem TSV 1860 München nur spärlich besetzt (siehe Titelbild). Der Grund: die aktive Fanszene entschied nach wenigen Minuten aus Solidarität mit einem der ihren den Block frühzeitig zu verlassen und wenig später auch die Heimfahrt nach München vorzeitig anzutreten. Am Hauptbahnhof in Essen folgten dann unschöne Szenen, es kam zu zahlreichen Verletzten unter den Weiß-Blauen. In der neuen Saison 2025/26 wird es hoffentlich nicht zu vergleichbaren Szenen kommen.

Sechzig um Sieben: Tickets für Spiel gegen Vaduz in der Verlosung

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Sechzig um Sieben: Stefan Lex
Sechzig um Sieben: Löwen heute in Rostock

Ein neuer Podcast ist online, es gibt Tickets für das Spiel gegen den FC Vaduz in einer Verlosung und zwei Interviews sind online bei Youtube zu finden. Das sind am heutigen Mittwoch die wichtigsten Nachrichten rund um den TSV 1860 München, die es bei Sechzig um Sieben zum Start in den Tag in einer gewohnten Zusammenfassung gibt.

sechzger.de Talk Folge 219 online

Der nächste sechzger.de Talk ist mittlerweile online. Neben dem aktuell laufenden Gesellschafterwechsel beim TSV 1860 geht es vor allem um das Trainingslager. Die Löwen gastierten dieses Jahr in Ulrichsberg (Österreich). Christoph, der das Ganze mit seinem Team organisierte, erzählt im Podcast, wie es dazu kam und wie aufregend sowie anspruchsvoll die zurückliegenden Tage waren. Übrigens steht er selber bei den Heimspielen des TSV 1860 in der Westkurve. Ein Löwe durch und durch!

Tickets für Duell gegen Vaduz in der Verlosung

Am Samstag steigt das nächste Testspiel des TSV 1860 München, dieses Mal geht es nach Chur in die Schweiz. Gegner ist dort der FC Vaduz, Tickets für die Begegnung sind weiterhin erhältlich. Außerdem läuft noch bis morgen eine Verlosung bei sechzger.de, bei der zwei Karten inklusive einer Stadtführung gewonnen werden können. Alle Informationen dazu gibt es im zugehörigen Artikel.

Interviews von Gernot Mang und Christian Werner

Gernot Mang hat sich in einem kurven Interview rund sieben Minuten mit münchen.tv unterhalten. Darin spricht der frisch gewählte Präsident der Löwen über die kommenden Aufgaben. Unter anderem geht es auch um den neuen Gesellschafter, zu dem Mang nach eigener Aussage bislang noch keinen Kontakt hatte. “In den nächsten zehn Tagen” sei in dieser Hinsicht mit neuen Informationen zu rechnen.

Auch Christian Werner ist derzeit ein beliebter Gesprächspartner. Er wird von Alexander Klich, der übrigens in Folge 87 des sechzger.de Talks zu Gast war, für MagentaSport befragt. 13 Minuten lang tauschen sich die beiden über den TSV 1860 München aus.

News aus der 3.Liga

Havelse kassiert erneut viele Gegentore

Bei Aufsteiger TSV Havelse läuft es in der Vorbereitung derzeit überhaupt nicht. Am gestrigen Dienstag gab es mit einem 0:5 gegen Holstein Kiel die nächste hohe Niederlage. Bislang haben die Hannoveraner 19 Gegentreffer hinnehmen müssen. Bis zum Saisonauftakt gegen Hoffenheim II muss sich die Abwehr dringend noch stabilisieren.

Möglicher Aufstieg: TSV 1860 bei Trainern hoch im Kurs

Das Portal liga3-online hat eine Umfrage unter den Trainern der 3.Liga durchgeführt und dabei den Aufstiegsfavoriten aus Sicht der Übungsleiter ermittelt. Mit 17 von 20 Stimmen wurden die Löwen dabei als Top-Favorit ermittelt. Patrick Glöckner und sein Kollege Daniel Brinkmann (Hansa Rostock) gaben keinen Stimmen ab. Lediglich Wiesbaden-Coach Nils Döring tippt nicht auf einen Aufstieg des TSV 1860. Auf Platz zwei in der Abstimmung landete Hansa Rostock mit 16 Stimmen.

Übrigens zeigen die Quoten der Wettanbieter ein ganz ähnliches Bild auf. Dort liegen die Löwen und Hansa gleich auf.

Groundhopping Lettland: FK Metta – Riga FC

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Kunstrasenplatz Hanzas Vidusskolas Laukums In Riga Mit Logo Des FK Metta

Sommerpause bei den Löwen heißt entweder kein Fußball für ein paar Wochen, alternativ Zeit für andere Mannschaften in der Relegation oder sogar anderen Ländern. sechzger.de-Redakteur Jan plante rund um das schwedische Pokalfinale gleich eine ganze Tour und berichtet davon in mehreren Artikeln. Nach dem Auftakt in Litauen folgte bei der Groundhopping-Tour der zweite Stop in Lettland.

Groundhopping Lettland: FK Metta – Riga FC

Die nächste Station nach meinem Stop in Litauen war die lettische Hauptstadt Riga. In vier Stunden erreicht man diese von Kaunas aus mit einem Flixbus, der von Berlin nach Talinn fährt. Dort angekommen wurden kurz die Sachen im Hotel abgelegt und dann der Weg in die Innenstadt angetreten. Per Free Walking Tour wurden innerhalb von zwei Stunden direkt die wichtigsten Eindrücke gesammelt. Auf den Straßen waren schon deutlich mehr Touristen als in Litauen anzutreffen, unsere Tour platzte mit etwa 50 Interessierten aus allen Nähten und wurde in zwei Gruppen eingeteilt. Riga gefiel mir dabei richtig gut, die Mixtur an verschiedenen Gebäuden fand ich super und genau richtig. Stellenweise wirkte das wie eine sehr passende Filmkulisse. Eher ein Fremdkörper ist hingegen die Nationalbibliothek, die angeblich ein aufgeschlagenes Buch darstellen soll. Naja… Sie steht allerdings auch auf der anderen Flussseite und ist entsprechend ein Stück von der Altstadt entfernt, sodass das nicht weiter tragisch ist.

Schwarzhäupterhaus Riga Groundhopping Lettland

Immerhin etwas Support nach fadem Auftakt in Litauen

Fußball in der 1.Liga sollte an diesem Samstagnachmittag ebenfalls gespielt werden. Der FK Metta empfing den Riga FC – leider auf einem eher langweiligen Kustrasenplatz, der aber zumindest mit einer Minitribüne ausgestattet war. Aufkleber aus Aue und Wolfsburg zeugten davon, dass ich hier nicht der erste deutsche Gast war. Der Eintritt hielt sich mit 5 Euro schwer in Grenzen. Zudem fanden sich nicht nur einige Zuschauer, sondern auf beiden Seiten immerhin je 20 bis 30 Supportwillige ein. Das war also im Vergleich zu Litauen schon einmal ein Schritt in die richtige Richtung. Auf Seiten der Gastgeber gab es sogar eine kleine Pyroeinlage sowie eine große Zaunfahne zu sehen. Bei den Gästen fungierte ein Anhänger als eine Art Vorsänger, der Support beschränkte sich auf einige Schlachtrufe.

Kunstrasenplatz Hanzas Vidusskolas Laukums In Riga Beim Duell FK Metta Riga FC

Sportlich war es eine eindeutige Angelegenheit. Metta stand tief mit einer Fünferkette und probierte sein Glück mit schnellen Tempogegenstößen. Das hätte um ein Haar auch funktioniert, der Treffer wollte jedoch nicht fallen und auf der Gegenseite gab es dann auch noch den Nackenschlag mit dem 0:1 für den Riga FC. Die Gäste spielten das nun souverän runter und ließen noch zwei weitere Treffer folgen. Damit eroberten sie die Tabellenführung. Im letzten Jahr konnte allerdings der Rigas FS in Lettland sowohl die Meisterschaft in der Liga mit zehn Mannschaften (es gibt jeweils vier Duelle pro Spielzeit) als auch den Pokal gewinnen. Damit qualifizierte sich das Team für die erste Qualifikationsrunde der Champions League. Darüber hinaus erhalten lettische Mannschaften – in der Regel die Plätze zwei bis vier – Startplätze in der Conference League.

Abends wurde auf den nächsten Länderpunkt angestoßen, auf dem Weg zum Hotel noch ein Aufkleber des Stadtrivalen mit einem Bayernschwein versehen und dann ging es wieder frühzeitig ins Bett, denn am nächsten Morgen sollte es erneut gleich in der Früh weiter nach Helsinki gehen.

Groundhopping auf sechzger.de

In den letzten Monaten erschienen bereits einige Groundhopping-Artikel auf sechzger.de. Hier eine Übersicht:

Groundhopping Rumänien
Groundhopping Mazedonien bzw. Nordmazedonien
Groundhopping Armenien
Groundhopping Thailand (Teil I / Teil II)
Groundhopping Ukraine
Groundhopping Kuba
Groundhopping Montenegro
Groundhopping Indien
Groundhopping Kirgisistan
Groundhopping Saudi-Arabien
Groundhopping Antarktis (Südgeorgien)
Groundhopping Kolumbien
Groundhopping Indonesien
Groundhopping Laos
Groundhopping Georgien
Groundhopping Sansibar
Groundhopping Moldawien/Transnistrien
Groundhopping Nordkorea
Groundhopping Bulgarien
Groundhopping Senegal
Groundhopping Gambia
Groundhopping Guinea-Bissau
Groundhopping Frankreich
Groundhopping Kosovo & Nordmazedonien
Groundhopping Bosnien
Groundhopping Taiwan
Groundhopping Tunesien
Groundhopping Algerien
Groundhopping Türkei
Groundhopping Galicien (Teil I / Teil II)
Groundhopping Madrid (Teil I / Teil II)
Groundhopping Ecuador (Teil I / Teil II)
Groundhopping Albanien

sechzger.de Talk 219: Trainingslager des TSV 1860 in Ulrichsberg

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Sechzger.de Talk Folge 219 Das Trainingslager Des TSV 1860 München In Ulrichsberg (Österreich) Mit Christoph Wohlmut

Der sechzger.de Talk Nummer 219 beschäftigt sich mit dem absolvierten Trainingslager des TSV 1860 München im oberösterreichischen Ulrichsberg. Ingesamt drei Testspiele absolvierten die Löwen vor Ort, vor allem aber stehen die Organisatoren in der aktuellen Folge im Mittelpunkt. Christoph hat das Trainingslager mit vielen Helferinnen und Helfern ehrenamtlich organisiert und wird dazu ausführlich von Jan und Christian befragt.

Ismaik-Nachfolger und der Wechsel von Marco Hiller

Zunächst einmal machen die aktuellen Geschehnisse natürlich nicht Halt vor dem sechzger.de Talk, der aktuell in seine Ausgabe 219 geht. Jan und Christian unterhalten sich dabei mit Christoph und zu Beginn dreht sich alles um den Nachfolger von Hasan Ismaik als Gesellschafter beim TSV 1860 München. Viele Gerüchte sind bislang bekannt, eine offizielle Bestätigung oder gar Vorstellung gab es bislang noch nicht. Außerdem äußert sich Christian kurz zum Wechsel von Marco Hiller nach Belgien.

Das Trainingslager des TSV 1860 – organisiert von Christoph & Co.

Dann aber geht es auch schon um das Hauptthema der aktuellen Folge, nämlich das Trainingslager im österreichischen Ulrichsberg. Christoph Wohlmuth hat dieses maßgeblich initiiert und dann auch mitorganisiert. Er erzählt zunächst von den Anfängen und wie es überhaupt dazu kam, dass der TSV 1860 München sein Trainingslager in Oberösterreich absolvierte. Jan und Christian befragen ihn dann zu diversen Themen rund um die vergangenen Tage. Aus sportlicher Sicht wird vor allem die Testspiel-Niederlage gegen Slovan Liberec diskutiert, da Christian für diese Partie nach Ulrichsberg gereist ist. Christoph betont immer wieder, wie wichtig ihm und seinem Team war, dass auch die Fans eine schöne Zeit vor Ort haben können. Ebenfalls in einem besonderen Fokus standen die Kinder und Jugendlichen, beispielsweise war bis zum Alter von 15 Jahren freier Eintritt bei den Testspielen.

Der TSV 1860 und Ulrichsberg – das klingt aktuell nach einer tollen Erfolgsgeschichte, die sich möglicherweise nächstes Jahr wiederholen wird…

Der sechzger.de Talk 219 als Video und Podcast

Ob Video oder Audio – den sechzger.de Talk gibts für Auge und/oder Ohr. Um keine Folge zu verpassen, könnt Ihr uns natürlich gerne auf YouTube bzw. diversen Podcast-Plattformen abonnieren:

Selbstverständlich freuen wir uns auch über jede positive Bewertung, über Kommentare und über Eure Verbesserungsvorschläge.

15.07.2001: TSV 1860 siegt im UEFA-Intertoto-Cup bei RKC Waalwijk

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Eckball 1860 in Waalwijk
Thomas Häßler schlägt eine Ecke in die Mitte

Der Sommer 2001 war für die reisefreudigen Löwenfans ein tolles Abenteuer. Zuerst die ereignisreiche, aber doch erfolgreiche Fahrt nach Smederevo, dann wurde Münchens großer Liebe ein niederländischer Verein zugelost und schließlich ging es noch nach Newcastle. Heute vor 24 Jahren gastierte der TSV 1860 bei der RKC Waalwijk und verschaffte sich eine gute Ausgangsposition für das Rückspiel.

So war das nicht geplant…

Doch von Anfang an: Nach der beschwerlichen Busreise nach Serbien nur wenige Tage zuvor, stand für uns fest, dass wir diesmal mit dem Auto anreisen würden. Die Viererbesatzung war schnell gefunden und ich erklärte mich bereit, den ersten Streckenabschnitt zu übernehmen. So weit, so gut. Bei der ersten Pause wollte ich mich ablösen lassen, um auch mal ein bisschen zu entspannen, der Tag sollte schließlich noch lang werden. Dass einer der Mitfahrer kurz zuvor seinen Führerschein hatte abgeben müssen, war mir bekannt. Doch als mir die anderen beiden dann eröffneten, dass sie nie einen gemacht hatten, war ich doch leicht angefressen…

Ein Abend in der niederländischen Provinz

Egal, weiter gings und nach ein paar Stunden waren wir am Samstag Mittag in Waalwijk angekommen. Dort erstmal ins Hotel einchecken, was essen und schauen, was die Umgebung so zu bieten hat. Dem Wunsch, den Abend doch im ca. 100 km entfernten Amsterdam zu verbringen, erteilte ich eine freundliche Absage. A bisserl was vom Abend wollte ich dann doch auch haben, statt nur andere rumzukutschieren, die ihren Spaß haben. Und am Tag drauf war ja schließlich auch ich derjenige, der uns wieder nach Hause fahren sollte/musste… Also entschlossen wir uns, in Waalwijk zu bleiben und dort den Abend zu verbringen. Natürlich hatte die 50.000-Einwohner-Stadt nicht mal ansatzweise das zu bieten, was in Amsterdam möglich gewesen wäre. Eine Disco war aber immerhin da und genau dorthin verschlug es. Dass wir da dann nicht reinkamen, weil einer der Mitfahrer – seines Zeichens Türsteher in einem sehr bekannten Münchner Club – Turnschuhe trug, steht auf einem anderen Blatt Papier… Na gut, dann halt doch ab in eine Bar und dort den Abend mehr oder weniger stilvoll ausklingen lassen.

Die Löwen im UEFA-Intertoto-Cup

Tags darauf war dann endlich Fußball angesagt. Der TSV 1860 musste in der 3. Runde des UEFA-Intertoto-Cups bei der RKC Waalwijk antreten. Diese stieg an diesem Tag erst in den Wettbewerb ein, war also eine große Unbekannte. Trainer der Niederländer war damals übrigens Martin Jol, der als Spieler mal eine Saison an der Säbener Straße verbracht hatte und später als Trainer auch bei den Spurs, dem HSV, Ajax und Fulham landete. An diesem Tag aber waren die Löwen mit Werner Lorant zu Gast und 4.000 Zuschauer wollten sehen, ob Häßler und Co. für die RKC zu knacken sind.

TSV 1860 siegt in Waalwijk

Zunächst sah es gut aus für die Gastgeber, denn Van den Berg brachte Waalwijk in der 19. Minute in Führung. Immer wieder sah die Defensive der Löwen nicht sonderlich gut aus, doch zumindest auf die Offensive war Verlass. Weltmeister Thomas Häßler glich in der 44. Minute per Freistoß für den TSV 1860 aus, kurz danach war Pause in Waalwijk. Werner Lorant dürfte laut geworden sein und das sah man nach dem Seitenwechsel. Die Löwen waren nun eindeutig spielbestimmend, der zweite Treffer nur eine Frage der Zeit. In der 73. Minute war es dann so weit: Schroth flankte herrlich zur Mitte, wo Martin Max per Kopf zum 2:1 für die Löwen vollstreckte. Die rund 200 mitgereisten Löwenfans hatten ordentlich Grund zum Jubeln, zumal bei diesem Ergebnis blieb. Besonders in Erinnerung blieb noch Daniel Borimirov, dessen übertriebene Schwalben-Geste in der Folge von komplette Löwen-Block imitiert wurde, sobald der Bulgare an den Ball kam. Bo-ri-mi-rov Fuß-ball-gott!

Aus gegen Newcastle United

Das Rückspiel in der Augsburger Rosenau (ich bin immer noch grantig, dass da nicht im Sechzgerstadion gespielt wurde) gewannen die Löwen dann mit 3:1. In der nächsten Runde wartete Newcastle United, gegen das der TSV 1860 mit 2:3 und 1:3 den Kürzeren zog.

Die Aufstellung der Löwen

Trainer Werner Lorant schickte am 15.07.2001 folgende Mannschaft des TSV 1860 auf den Rasen des Mandemakers Stadions in Waalwijk.

Jentzsch – Greilich (62. Tapalovic), Zelic, Riseth – Borimirov, Mykland, Cerny, Häßler, Weissenberger (62. Rösler) – Schroth, Max (79. Ehlers)

Tore:
1:0 Van den Berg (19.), 1:1 Häßler (44.), 1:2 Max (73.)

Verlosung: Tickets für das Testspiel FC Vaduz – TSV 1860 München

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Stadion-Chur-1860-Vaduz

Nach dem Trainingslager stehen für die Löwen noch zwei Testspiele bis zum Saisonstart auf dem Programm. Am kommenden Samstag trifft der TSV 1860 München auf den FC Vaduz in Chur, eine Woche später steigt die Generalprobe gegen den Drittligisten Jahn Regensburg. Für das Duell gegen Vaduz verlost sechzger.de zwei Tickets.

Sechzig international: FC Vaduz – TSV 1860 in Chur

Bereits in Ulrichsberg konnten mehrere hundert Löwenfans ihren Verein im Ausland, genauer gesagt Österreich, begutachten. Dabei gab es im letzten Aufeinandertreffen eine knappe Niederlage gegen den tschechischen Erstligisten Slovan Liberec. Ebenfalls einen kleinen Hauch Europapokal kann man am kommenden Samstag in Chur (Schweiz) erleben. Dann nämlich trifft der TSV 1860 München wie bereits berichtet auf den FC Vaduz aus Liechtenstein. Die Gastgeber hoffen dabei auf möglichst viele Löwenfans, die sich auf den rund dreistündigen Weg machen.

Der kommende Löwengegner beendete die abgelaufene Spielzeit in der zweitklassigen Challenge League auf dem 6.Rang. Der Rückstand auf den Aufsteiger FC Thun betrug satte 21 Punkte. Seit der Saison 2021/22 befindet man sich in der 2.Liga des schweizer Profifußball, zuvor war man seit 2008 insgesamt drei Mal in die erste Liga aufgestiegen. Auf dem Papier sind die Löwen hinsichtlich des klar besseren Gesamtmarktwertes Favorit: 4,80 Millionen Euro (Vaduz) stehen 8,55 Millionen Euro auf seiten des TSV 1860 entgegen. Für Trainer Patrick Glöckner ist es vor allem eine weitere Gelegenheit am neuen 3-5-2 unter Wettkampfbedingungen zu feilen.

Vor der Partie: Stadtführung möglich

Für die Löwenfans hingegen bedeutet die Partie eine Möglichkeit, das Team um Kapitän Jesper Verlaat in einem internationalen Testspiel begutachten zu können. Ihre Reisefreudigkeit bei solchen Anlässen stellten die weiß-blauen Anhänger in der vergangenen Spielzeit unter anderem beim Testspiel gegen die First Vienna unter Beweis. Auch nach Chur dürfte sich wieder der ein oder andere Fan des TSV 1860 auf den Weg machen.

Wie in Ulrichsberg – wenn auch in einem deutlich kleineren Umfang – haben sich die Gastgeber Gedanken gemacht, um für Löwenfans noch eine Besonderheit anbieten zu können. Als Paketpreis kann man zusätzlich zu einem Stadioneintritt eine Stadtführung buchen, die um 12 Uhr startet. Mit im Preis enthalten ist außerdem ein Probierschluck einer lokalen Spezialität sowie ein Getränk im Stadion. Das Beste: Zwei solche Pakete verlost sechzger.de ab sofort!

So seid ihr in Chur live mit dabei

Jetzt seid ihr an der Reihe: schreibt uns in die Kommentare, wieso ihr die beiden Karten für das Testspiel des TSV 1860 gegen den FC Vaduz inklusive einer vorherigen Stadtführung haben wollt. Alternativ könnt ihr uns auch eine E-Mail an redaktion@sechzger.de senden. Unter allen Einsendungen ermittelt die Redaktion mit einer Verlosung einen Kommentar bzw. eine E-Mail als Gewinner. Dessen Absender ist dann kostenlos beim Testspiel in der Schweiz mit dabei. Teilnahmeschluss ist am Donnerstag, 17.Juli um 13:00 Uhr.

Alle, die bei der Verlosung leer ausgehen, können sich über einen Onlineshop noch Tickets sichern.