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Abschiedsworte von Dr. Christian Werner

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TSV 1860 GF Werner Christian Abschiedsworte
Inwiefern steht auch Geschäftsführer Dr. Christian Werner in der Verantwortung?

Neben dem Trainer musste am gestrigen Sonntag auch der Geschäftsführer des TSV 1860 München seinen Hut nehmen. Nun richtete Dr. Christian Werner seine Abschiedsworte an die Löwenfans.

Abschiedsworte von Dr. Christian Werner

Auf der Facebook-Seite des TSV 1860 ist zu lesen:

Liebe Löwinnen, liebe Löwen,

als ich zum TSV 1860 München gekommen bin, wusste ich, dass dieser Verein etwas ganz Besonderes ist. Schnell habe ich mich in den ganz besonderen Charme des TSV 1860 München verliebt und bin im Lauf der Zeit zu einem richtigen Löwen geworden, der sich mit Haut und Haar, mit Leib und Seele für diesen Verein eingesetzt hat.

Zuerst als Geschäftsführer Sport, später als alleiniger Geschäftsführer. Gerne habe ich viele Abende und Nächte damit verbracht, um zum Wohle der Löwen die bestmöglichen Entscheidungen zu treffen. Ich bin froh und stolz, dass wir in der vergangenen Saison den Klassenerhalt geschafft haben und anschließend die Mannschaft so zusammengestellt haben, wie sie heute auf dem Feld steht.

Nun endet unsere gemeinsame Zeit. Ich bedanke mich bei allen, die mich auf dem Weg unterstützt haben und mir zur Seite standen. Danke an die Mannschaft, das Trainerteam, die Gremien, Medien und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des TSV 1860 München.

Ich bin stolz ein Teil dieses Vereins gewesen zu sein.

Euer Christian Werner

Termine für den Totopokal fixiert

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Zum ersten Mal seit der Saison 2021/22 wollen die Löwen heuer wieder einmal das Viertelfinale im bayerischen Landespokal überwinden und das Halbfinale erreichen. Die Hürde, die dazu überwunden werden muss, heißt TSV Aubstadt. Passenderweise war dies genau der Gegner, der im letzten erreichten Halbfinale im Frühjahr 2022 die Endstation für das Team vom damaligen Coach Michael Köllner bedeutete. Der Bayerische Fußballverband hat an diesem Wochenende die Spieltermine für das Viertelfinale im Totopokal bekannt gegeben. Die Löwen treten am Dienstag, den 18. November um 18.60 Uhr in Unterfranken an. Zumindest nach aktuellem Stand.

Aubstadt – kein Wunschlos

Wirklich glücklich war über das Los am vergangenen Montag kein Löwenfan. Statt nach Unterhaching oder Burghausen oder zumindest zu den räumlich nicht so weit entfernten Ligakonkurrenten nach Regensburg oder Inglstadt zu fahren, oder gar ein Heimspiel auf Giesings Höhen gegen einen dieser beiden zu ziehen, hat der TSV 1860 die größte denkbare Reise für das Viertelfinale gezogen. Über 350 Kilometer muss man – einfach – auf der Straße zurücklegen, um dem Ereignis beizuwohnen zu können.

Drei Spieltermine für das Viertelfinale

Am Wochenende ereilte den reisefreudigen Anhang in weiß und blau dann gleich der nächste Schreck. Auf einen Dienstag Abend Mitte November hat der bfv das Duell mit dem Regionalligisten gelegt. Gleichzeitig zum Spiel zwischen Haching und Burghausen sollen Volland & Co. in Nordbayern antreten. Zwei Wochen früher, schon am 4.11. findet am Würzburger Dallenberg das Unterfranken-Derby zwischen den Kickers und Viktoria Aschaffenburg statt. Den verhältnismäßig noch attraktivsten Spieltermin, Freitag, den 14. November um 18.30 Uhr hat das Drittligaduell zwischen dem FC Ingolstadt und Jahn Regensburg bekommen.

Hoffnung auf eine TV-Übertragung

Ursprünglich hatten wir in unserer Berichterstattung Samstag, den 15. November (in der übernächsten Länderspielpause) als Tag für das Spiel in Aubstadt prognostiziert. Eine kleine Hoffnung, dass sich die Löwenfans entspannt amn diesem Samstag Vormittag auf den Weg nach Nordbayern machen dürfen, besteht auch noch. Sollte die Partie der Löwen im Viertelfinale des Totopokals vom Bayerischen Rundfunk live übertragen werden, so ist besagter Samstag Mitte November der tatsächliche Spieltermin. Und der weißblauen Karawane würde einiger Terminstress erspart.
Wir halten Euch auf jeden Fall auf dem Laufenden, sollte sich in dieser Sache etwas tun.
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Titelbild: Die (etwas eigenwillige) Tribüne im fernen Aubstadt. 

29.09.1940: 1860 schlägt Wacker auf dem Weg zur Stadtmeisterschaft

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Historie TSV 1860 München Giesing vor 111 jahren

Dass in Kriegszeiten überhaupt Fußball gespielt wurde, klingt an sich schon unrealistisch. Tatsächlich fand aber sogar ein Regelspielbetrieb statt, überregional wurde u.a. der Tschammerpokal, also der Vorläufer des heutigen DFB-Pokals, ausgespielt. Diesen gewannen die Löwen bekanntlich im Jahr 1942. Im Herbst 1940 empfing der TSV 1860 den FC Wacker auf dem Weg zur Münchner Stadtmeisterschaft.

Münchner Stadtmeister 1940

Zehn Vereine aus der Landeshauptstadt nahmen an der Liga teil. Viele Partien konnten nicht zuletzt kriegsbedingt gar nicht erst ausgetragen werden. Dennoch durften sich die Löwen nach acht selbst absolvierten Partien als Stadtmeister feiern lassen. Mit sieben Siegen, 14:2 Punkten und 40:9 Toren konnten sie die Konkurrenz hinter sich lassen.

Wobei: Wenn man ganz ehrlich ist, ist das Tabellenbild schon arg verzerrt, da andere Teams teilweise deutlich weniger Spiele absolvieren konnten. So beendete beispielsweise der FC Bayern die Runde mit nur vier Partien und 6:2 Punkten auf Rang 4. Zwischen den Blauen und den Roten platzierten sich der FC Hansa München (7 Spiele, 9:5 Punkte) und der Post-SV München (7 Spiele, 8:6 Punkte).

TSV 1860 schlägt den FC Wacker München

Am 29.09.1940 empfing der TSV 1860 die Blausterne vom FC Wacker vor 2.500 Zuschauern an der Grünwalder Straße. In der Runde zuvor hatten die Löwen den FC Alte Haide auswärts mit 8:0 abgefertigt und gingen als Favorit in die Partie. Dieser Rolle schienen sie auch gerecht zu werden, denn bereits nach gut 20 Minuten stand es 2:0 für die Hausherren. Mit dem schnellen Anschlusstreffer machte es Wacker nochmal spannend, doch einer Stunde stellte der TSV 1860 den alten Vorsprung wieder her. Kurz vor dem Ende verkürzten die Blausterne zwar erneut, doch die Punkte blieben in Giesing.

Löwenstürmer Heinz Krückeberg, der in diesem Spiel zweimal für den TSV 1860 einnetzte, überlebte den Krieg nicht. Er fiel im März 1945 an der Ostfront.

Die Aufstellung der Löwen

Im September 1940 spielte folgende des TSV 1860 gegen den FC Wacker München:

Talew – Schmeiser, Wendl – K. Janda, Bayerer, Graf – Keim, L. Janda, Krückeberg, Fey, Eisele

Tore:
1:0 Krückeberg (20.), 2:0 Eisele (21.), 2:1 Wehmann (25.), 3:1 Krückeberg (61.), 3:2 Bäcker (85.)

Die historischen Daten stammen aus dem großartigen Löwen Kompendium von Thorsten Ruinys.

Sechzig um Sieben: Glöckner & Werner entlassen

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Sechzig um Sieben: Heimpremiere rückt näher

Langweilig wird es beim TSV 1860 München nicht, so viel kann man auf jeden Fall festhalten. Nach der ersten Niederlagenserie der neuen Saison wurden sowohl Trainer Patrick Glöckner als auch Geschäftsführer Christian Werner gestern freigestellt. Alle News zu den Löwen gibt es zum Beginn einer neuen Woche im Überblick.

Berichterstattung zur Niederlage in Aue

0:2 hieß es aus Sicht der Löwen am Samstag gegen Erzgebirge Aue. Eine bittere Niederlage, da auch durchaus ein Auswärtssieg im Bereich des Möglichen gewesen wäre. Die Giesinger Gedanken beschäftigen sich vor allem mit diesem Umstand und dem Pech, das die Löwen am Samstag hatten. Nach den neuesten Erkenntnissen (siehe unten) sind einige Fragestellungen allerdings bereits wieder obsolet.

Außerdem sind in der Video- und Fotogalerie die schönsten Eindrücke vom Auswärtsspiel zu finden und in den Stimmen zum Spiel äußern sich verschiedene Protagonisten zur Niederlage in Aue.

Glöckner und Werner entlassen

Der TSV 1860 München hat sich nach der dritten Niederlage in Folge von Trainer Patrick Glöckner und Geschäftsführer Christian Werner getrennt. Insbesondere die Entlassung von Werner sorgte gestern für überraschte Gesichter. Am Vormittag wurde die Meldung verschickt, seitdem diskutieren die Löwenfans fleißig über die getroffenen Entscheidungen.

Kayabunar und Paula übernehmen zwischenzeitlich

Alper Kayabunar wird die Löwen in den Spielen gegen Viktoria Köln und Wehen Wiesbaden als Trainer betreuen. Das gab der TSV 1860 kurz nach der Entlassung von Patrick Glöckner bekannt. Kayabunar trainiert die U21 in der Bayernliga Süd, bislang verläuft die Spielzeit dort äußerst positiv. Auch für Werner wurde ein zwischenzeitlicher Ersatz gefunden. Bis ein neuer Geschäftsführer bestellt wurde, übernimmt die anfallenden Aufgaben und Entscheidungen Manfred Paula.

News aus der 3.Liga

Der 8.Spieltag

Die 3.Liga ist und bleibt verrückt. Das zeigt auch der 8.Spieltag wieder eindrucksvoll auf. Während Cottbus am Freitagabend mit 5:0 gegen Stuttgart II gewann, setzte sich Waldhof Mannheim überraschend deutlich gegen Rot-Weiss Essen durch. 6:1 hieß es am Ende aus Sicht der Gastgeber. Weiter an der Spitze liegt Duisburg, die das Spiel gegen Ingolstadt drehten und mit 2:1 siegten. Der nächste Löwen-Gegner Viktoria Köln trennte sich zuhause mit einem 0:0 vom VfL Osnabrück. Regensburg gewann gegen Verl, Aachen deutlich in Schweinfurt.

Der TSV 1860 München liegt derzeit auf Rang 10 mit 11 Punkten.

Stimmen zum Spiel: Erzgebirge Aue – TSV 1860

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In der Rubrik “Stimmen zum Spiel” geben wir nach den Spielen unserer Löwen verschiedensten Protagonisten rund um den TSV 1860 München eine Stimme und schenken ihnen gemeinsam Gehör. Ob Spieler, Trainer, Funktionäre, Fans, sechzger.de-Redakteure, … Es gibt keine Beschränkung, von wem wir eine Meinung zu den letzten hinter uns liegenden neunzig Löwenminuten einholen und an dieser Stelle veröffentlichen. Heute geht es um die 0:2-Niederlage gestern Nachmittag in Aue, welche die dritte Saisonniederlage in Serie für 1860 bedeutete.

Benni (Regelmäßiger Stadiongänger bei Erzgebirge Aue)

Die drei dringend benötigten Punkte wurden gegen einen starken Gegner eingefahren. Wenn Sechzig mit 3:0 gewinnt, hätten wir uns auch nicht beschweren können. Von drei Chancen bei uns waren zwei drin, das Spielglück war definitiv auf unserer Seite.

Jan Schrader (Redakteur sechzger.de):

Viel bitterer konnte das Spiel in der aktuellen Situation für die Löwen nicht laufen. Zählt das Tor von Volland oder trifft Niederlechner kurz danach statt am Pfosten zu scheitern, nimmt man die drei Punkte mit nach München. So steht man ratlos mit leeren Händen da. Zumindest war das phasenweise eine Steigerung und den Willen kann man den Löwen nicht absprechen, aber davon können wir uns auch nichts kaufen. Speziell gegen Ende der Partie war es dann wieder erschreckend schwach und ideenlos. Ich bin wirklich gespannt, wie es an den kommenden Spieltagen weitergeht…

Fineas (in Aue im Gästeblock dabei):

Das war so ein Spiel, das man eigentlich nicht verlieren muss. Wir starten ordentlich, haben Pech mit Aluminium und Schiedsrichter und kassieren dann ein Gegentor. Nach dem 0:1 fehlt uns der klare Plan, Aue hat gut verteidigt. In der zweiten Halbzeit haben wir dann gut Druck gemacht aber irgendwie wollte der Ball nicht ins Tor. Das 2:0 am Ende macht die Chance auf ein unentschieden natürlich zunichte. Die dritte Niederlage in Folge ist natürlich schmerzhaft mit Blick auf die Tabelle, aber wir haben ja noch einige Spiele vor uns.

Patrick Glöckner (Trainer TSV 1860, bei MagentaSport):

Ich denke, dass wir gut in die Partie gekommen sind. Die ersten zwanzig Minuten haben wir eigentlich auch mit sehr viel Selbstvertrauen gespielt, haben dann den Pfostentreffer noch, hatten eigentlich schon das 1:0 durch ‘ne Standardsituation und kriegen dann ein Scheiß-Gegentor, was uns dann so ein bisschen aus der Ruhe gebracht hat. Dann muss man sagen: In der Phase war dann Aue stärker gewesen. Dennoch sind wir in der zweiten Halbzeit gut zurück gekommen, haben höher gepresst, die Spielanteile auf unserer Seite. Wieder ein Pfostenschuss, wieder nicht reingemacht. Kriegst dann durch einen Standard das 0:2 und dann kuckst du in die Röhre, weil’s einfach in dem Moment dann nicht verdient war, das zweite Tor. Deswegen hätte ich gehofft, dass wir in der Situation irgendwie das 1:1 machen. Das Glück war heute – wie gesagt – generell nicht auf unserer Seite.

Franz Leuthner (Jugendkoordinator bei den Juniorinnen des TSV 1860)

Leider waren gestern mal wieder nur die Fans der Löwen bundesligareif. Die Mannschaft hat es tatsächlich geschafft, die Euphorie vom Saisonbeginn, pünktlich im September wieder komplett im Keim zu ersticken. Heute kam viel Pech dazu, aber Glück muss man sich auch erkämpfen und vor allem im Zentralen mittelfeld fehlt es leider komplett an den Löwentugenden.

Kevin Volland (nach dem Spiel bei MagentaSport):

Ich find’, dass wir im Vergleich zu den letzten beiden Spielen noch die geschlossenste Mannschaftsleistung auf den Platz bekommen haben. Wir hatten auch das Momentum in einigen Situationen nicht auf unserer Seite. (…) Aue hat gefightet ohne Ende und wir treffen in vielen Situationen dann, wo wir auch mal am Drücker sind, nicht die richtigen Entscheidungen und das wird in der Liga halt auch ganz klar bestraft.

Video- & Fotogalerie zu FC Erzgebirge Aue – TSV 1860 München

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Titelbild Fotogalerie Fc Erzgebirge Aue Tsv 1860

Mit der dritten Niederlage in Folge kehrten die Löwen gestern aus dem Erzgebirge zurück. Auch wenn der Mannschaft der Wille nicht abzusprechen war, so war der Elf von Patrick Glöckner das Glück nicht hold. In unserer Video- und Fotogalerie präsentieren wir Euch einige Impressionen vom Spiel des TSV 1860 in Aue.

Video aus dem Erzgebirgsstadion

Sowohl vor dem Spiel als auch direkt nach der Pause sorgten die mitgereisten Fans für eine beachtliche Pyroshow im Gästeblock.

Weitere Bewegtbilder rund um den TSV 1860 findet Ihr auf dem sechzger.de YouTube-Kanal. Einfach abonnieren und immer auf dem neuesten Stand bleiben!

Fotogalerie zu Erzgebirge Aue – TSV 1860 München

Zum Vergrößern der Fotos bitte auf das jeweilige Vorschaubild klicken; die Aufnahmen werden dann auch schärfer dargestellt.

Löwinnen I siegen souverän bei SG Aschheim/Kirchheim

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Sg Aschheim/Kircheim Tsv 1860 Löwinnen I

Keine Blöße gaben sich die Löwinnen I am Sonntag bei der SG Aschheim/Kirchheim und gewannen ihr Auswärtsspiel souverän mit 4:0. Die U23 erkämpfte sich indes drei Punkte beim TSV Allach 09.

Löwinnen I besiegen SG Aschheim/Kirchheim

Beide Teams waren mit zwei Siegen in die Kreisliga-Saison gestartet und so war das Duell mit der SG Aschheim/Kirchheim eine echte Standortbestimmung für die Löwinnen. In der 20. Minute löste Lea Lugschneider den Knoten für den TSV 1860 und traf zum 0:1. Noch vor dem Seitenwechsel legten Lisa-Marie Städtler (35.) und Kira Winter (40.) nach und brachten die Löwinnen auf die Siegerstraße. Jule Keller sorgte in der 75. Minute für den 0:4-Endstand.

Die U23 geriet beim TSV Allach 09 zweimal in Rückstand, durfte sich am Ende jedoch dennoch über drei Punkte freuen. Maria Stefanidou (13.), Hannah Brüning (31.) und Saadet Tombul (83.) trafen für Münchens große Liebe.

Sieg und Niederlage für Juniorinnen

Bereits am Samstag musste sich die U17 der Löwinnen mit 1:2 beim FC Forstern geschlagen geben. Die U15 hingegen feierte beim TSV Hohenbrunn-Riemerling einen 15:0-Kantersieg. Für 1860 trafen Marta Pavic (6), Lucy Schubert (3), Sophia Heße (2), Melanie Becker, Anisa Qarri, Laura Elmer und Anna Schulte.

28.09.1996: TSV 1860 verliert Wiesn-Heimspiel gegen VfB Stuttgart mit 2:5

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Wiesn-Zeit, 53.000 Zuschauer im Olympiastadion – es hätte alles so schön sein können. Am Ende gabs aber nur für die Gäste wirklich Grund zum Feiern, denn der VfB Stuttgart deklassierte den TSV 1860 auf dem Oberwiesenfeld mit 5:2. Man kennt es…

Aufwind abrupt gestoppt

Die Schwaben hatten nach dem 7. Spieltag gerade die Tabellenführung an den FC Bayern abgeben müssen. Die Löwen hingegen standen nach einem Auswärtssieg in Rostock auf Rang 9 der Bundesligatabelle. Nun wollte die Truppe von Werner Lorant natürlich den Aufwärtstrend fortsetzen – und wurde sehr unsanft auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt.

An den äußeren Umständen lag es nicht. Am mittleren Wiesn-Wochenende fand sich tatsächlich mal eine beachtliche Zuschauerzahl im Olympiastadion ein, darunter natürlich auch zahlreiche Gäste aus der Schwabenmetropole.

Bernhard Winkler sorgt für Löwen-Führung

Den besseren Start verbuchte aber die Löwen. Nach zehn Minuten setzte Abedi Pelé den Kollegen Bernhard Winkler in Szene und der vollstreckte zum 1:0. VfB-Trainer Jogi Löw zog jedoch die richtigen Schlüsse aus der Anfangsphase, stellte um und führte sein Team damit zum Erfolg.

Ein Doppelschlag von Elber (23.) und Hagner (25.) brachte die Gäste vom Neckar bereits vor der Pause in Führung, einen höheren Rückstand verhinderte vorerst Löwen-Keeper Rainer Berg.

Debakel des TSV 1860 gegen den VfB Stuttgart

Nach der Pause zerlegte der VfB Stuttgart den TSV 1860 jedoch in alle Einzelteile. Elber, Soldo und Bobic erhöhten innerhalb von elf Minuten auf 1:5. Erstaunlicherweise sorgte das drohende Debakel passend zur Wiesn-Zeit für Volksfeststimmung auf den Rängen. Galgenhumor machte sich breit und mündete in einem irgendwie doch sehr beeindruckenden Dauersupport aus der Nordkurve des Olympiastadions. Dass das 2:5 durch Abedi Pelé gefeiert wurde, als hätte man soeben einen Titel errungen, passte ins Bild. Trotz der hohen Niederlage ist mir die Stimmung bei diesem Spiel als eine der positivsten Erinnerungen der tristen Oly-Zeit in Erinnerung geblieben.

Überragender Akteur auf Seiten der Schwaben war übrigens ein gewisser Gerhard Poschner mit vier Assists – vermutlich die größte Leistung, die er jemals in München vollbracht hat.

Die Aufstellung der Löwen

Trainer Werner Lorant schickte am 28.09.1996 gegen den VfB Stuttgart folgende Mannschaft des TSV 1860 auf den Rasen:

Berg – Greilich, Trares (68. Schwabl), Miller, Walker (62. Borimirov) – Jeremies, Nowak, Cerny, Heldt (54. Böhme), Pelé – Winkler

Tore:
1:0 Winkler (10.), 1:1 Elber (23.), 1:2 Hagner (25.), 1:3 Elber (58.), 1:4 Soldo (63.), 1:5 Bobic (69.), 2:5 Pelé (89.)

Alper Kayabunar übernimmt die Profis des TSV 1860 München

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Löwenrunde: "Daran glauben, in Wiesbaden gewinnen zu können"

Nach der Trennung von Dr. Christian Werner als Geschäftsführer und Patrick Glöckner als Cheftrainer des TSV 1860 München wird Alper Kayabunar die Profis der Löwen intermistisch trainieren.

Karanbunyar übernimmt Profis von 1860

Der aktuelle Trainer der U21 des TSV 1860 München, Alper Kayabunar, wird die Profis am Mittwoch um 18:60h im Ligaspiel gegen Viktoria Köln betreuen. Das gab der TSV 1860 heute auf seiner Homepage bekannt. In einer seiner ersten Amtshandlungen legte sich Interims-GF Manfred Paula auf Kayabunar als Interimstrainer fest. Kayabunar übernimmt das Amt von Patrick Glöckner, der am Vormittag gemeinsam mit Geschäftsführer Dr. Christian Werner nach drei Niederlagen in Folge freigestellt wurde.

Gute Arbeit bei der U21

Kayabunar traininert aktuell die U21 des TSV 1860 und leistet dort sehr erfolgreiche Arbeit. Sein Team liegt aktuell auf Platz 1 der Bayernliga Süd und hat mit einem Spiel weniger sechs Punkte Vorsprung auf den Tabellenzweiten. Am Freitag, dem 03. Oktober treten die Amas übrigens auswärts zum Spitzenspiel beim Drittplatzierten SV Kirchanschöring an. Alper Kayabunar übernahm die U21 zu Saisonbeginn von Felix Hirschnagl, der zu Borussia Dortmund wechselte. Der 39-Jährige kam vor Saisonbeginn von Türgkücü, wo er die erste Mannschaft drei Saison betreute. Dort sammelte er sogar schon die Erfahrung von vier Drittliga-Spielen als Chef-Trainer.

Bekommen jetzt mehr Eigengewächse eine Chance?

Nachdem Kayabunar vom NLZ kommt, könnte es sein, dass er mehr auf die Jugend setzt als sein Vorgänger. Unter Glöckner kam in der aktuellen Saison lediglich Sean Dulic zu regelmäßigen Einsatzzeiten und mauserte sich durch das Vertrauen in ihn zum U20-Nationalspieler. Weitere Spieler, die die U23-Regel erfüllten, mussten sich bisher hauptsächlich mit den harten Plätzen auf der Ersatzbank begnügen. Vielleicht bekommen sie nun unter Kayabunar eine Chance. Er wird ab morgen das Training der Profis übernehmen und dabei mit den bisherigen Co-Trainern das Training leiten. Welche Veränderungen er vornimmt, wird man dann am Mittwochabend gegen die Kölner Viktoria schon begutachten können.

 

1860 zieht die Reißleine: Glöckner und Werner entlassen

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Nach drei Niederlagen in Folge entließ der TSV 1860 München heute Vormittag Cheftrainer Patrick Glöckner und den Sportgeschäftsführer Dr. Christian Werner wie 1860 am Vormittag bekannt gab. NLZ-Leiter Manfred Paula übernimmt die Geschäftsführung interimsweise.

Drei Niederlagen in Folge

Nach der etwas unglücklichen Niederlage bei Erzgebirge Aue wurde Patrick Glöckner nach 28 Spielen beim TSV 1860 entlassen. Nach einer ordentlichen Saisonvorbereitung mit einem Kader, der Ambitionen auf den Aufstieg in die zweite Liga weckt, zeigte die Formkurve der Löwen zuletzt deutlich nach unten. Es begann mit einer sehr schwachen zweiten Halbzeit gegen Havelse, es folgten eine blutleere Leistung in Rostock und das Debakel gegen Hoffenheim II. Gestern konnten die Löwen einen unglücklichen Rückstand nicht mehr drehen und so stehen null Punkte aus den letzten drei Spielen zu Buche. Eine Bilanz, bei der die viel zitierten “Mechanismen der Branche” oft greifen.

Zahlreiche Systemumstellungen

Nach einem ergebnismäßig guten Saisonstart mit elf Punkten aus den ersten fünf Spielen kam 1860 nicht mehr in die Spur. Begleitet wurden die letzten Spiele von stärker werdenden Diskussionen um Glöckners Spielsystem. Er ließ häufig im 3-4-1-2 beginnen und stellte während des Spiels auf eine Formation mit Viererkette um. Gestern fing das Team direkt mit einer Viererkette an. Kevin Volland rückt auf den rechten Flügel, was häufig kritisiert wurde. Offensichtlich ist, dass sich zahlreiche Spieler aktuell in einem Formtief befinden. Ebenso ist auffällig, dass der Kader für ein 3-5-2-System nicht wirklich optimal besetzt ist. Besonders auf den Flügeln fehlen Spieler, die gute Flanken schlagen können. Das dürfte Dr. Werner zum Verhängnis geworden sein, der für die Zusammenstellung des Kaders verantwortlich zeichnete.

Glöckner nach 28 Pflichtspelen entlassen

Dr. Werner wurde im Januar 2024 als Sport-GF der Löwen installiert. Glöckner folgte kurz darauf und ersetzte Argirios Giannikis. Er stabilsierte die Löwen, die sich damals im Abstiegskampf befanden und führte sie ins Mittelfeld der Tabelle. Insgesamt stand Glöckner in 28 Pflichtspielen an der Seitenlinie, bevor er nun entlassen wurde. Seine Bilanz mit 1860 in der dritten Liga lautet 11-6-8 in 25 Spielen.

Nachfolger unklar

Wer Glöckner nachfolgt ist bisher unklar. In der Abendzeitung wird spekuliert, dass Tobias Schweinsteiger, Thomas Wörle oder Robert Klauß potentielle Nachfolger sein könnten. Laut der Meldung von 1860 wird Manfred Paula den neuen Trainer noch vor dem Spiel gegen Viktoria Köln am Mittwoch bekannt geben.